DE45057C - Lungenkraftmesser mit Münzeinwurf - Google Patents

Lungenkraftmesser mit Münzeinwurf

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DE45057C
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DENDAT45057D
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W. P. INGHAM in Middlesbrough-on-Tees, 21 New-Exchange Buildings, Queens Square, und R. HOWSON und E. CROWE in Middlesbroughon-Tees, 2 Exchange Place, County of York, England
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
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    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength

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  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT;
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Lungenkraftmesser mit Münzeinwurf.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. December 1887 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Vorrichtung zum Prüfen der Lungenstärke kann nur gegen vorheriges Entrichten einer bestimmten Gebühr an den Apparat selbst benutzt werden. Die Einrichtung zur Anzeige der Stärke der Lunge kann eine der bekannten sein, also z. B. ein Mundstück mit einem Rohr enthalten, welches mit einem Zeiger- oder Quecksilbermanometer in Verbindung ist, das entsprechend dem durch Einblasen in das Rohr ausgeübten Druck sich einstellt.
Die Hauptmechanismen sind in einem Kasten A angeordnet. In diesen führt der obere Theil des das Mundstück B tragenden Rohres b hinein und mündet in den Cylinder C aus. Der Kolben d des Cylinders verschliefst für gewöhnlich die obere Mündung des Rohres b und steht dann unterhalb eines nach dem Zeigermanometer F, Fig. 3, führenden Kanales e. An Stelle des Zeigermanometers könnte auch ein Quecksilbermanometer treten.
In dieser Stellung wird der Kolben d durch einen Sperrzahn g festgehalten, der einen Theil des bei g2, Fig. 2, drehbaren Hebels G bildet. Im Deckel des Cylinders befinden sich Luftöffnungen. Der eine Arm des Hebels G trägt eine geneigte Platte g1 zur Aufnahme der durch Einwurfschlitz k und Kanal / einzuführenden Münze, aufserdem ist ein Hebel H an diesem Arm drehbar angebracht, während an dem anderen Arm des Hebels G ein stellbares Gegengewicht angeordnet ist.
Zum Aufhalten der Münze tritt am unteren Ende der Münzenplatte g1 ein aufwärts gerichteter Theil des einen Armes des Hebels H vor, während der andere Arm dieses Hebels ein mit einem Anschlagzahn für die Kolbenstange dl versehenes Gegengewicht bildet.
Der Gegengewichtsarm des Hebels G liegt für gewöhnlich auf einer Unterlage am Kasten A auf, Fig. 2, und ist in seinem Aufwärtshub durch einen Anschlag begrenzt.
Wird nun durch den Schlitz k in den Apparat eine Münze eingeführt, so gleitet dieselbe durch den Kanal /und über die Platte gl des Hebels G bis an den Anschlag des Hebels H und wird zunächst hier aufgehalten. Durch das Uebergewicht der Münze senkt sich nun der Hebel H mit dem betreffenden Arm des Hebels G. Infolge dessen rückt der Sperrzahn g des letzteren aus der Richtung der Kolbenstange dl heraus, während der Anschlagzahn des Gegengewichtsarmes von H über das Ende der Kolbenstange vortritt.
Wenn man nun durch das Mundstück B bläst, so hebt sich der Kolben d mit Stange dl und giebt den Kanal e für den Durchgang der Lungengase nach dem Manometer F hin frei, Fig. 4. Dem Druck der Lungengase entsprechend stellt sich dann der Zeiger auf der Scala des Manometers ein. Zugleich wird aber auch beim Heben der Kolbenstange der Anschlagzahn am Gegengewichtsarm des Hebels H gehoben und dadurch die Münze auf der Platte gl frei, so dafs sie von dieser herabfällt. Hört das Einblasen auf, so stellen, sich
alle Theile in die in Fig. 2 dargestellte Lage wieder ein, und nun kann gegen Einzahlung einer weiteren Münze eine neue Messung stattfinden. Den Kolben d könnte man auch durch ein nachgiebiges Diaphragma oder eine drehbare Klappe ersetzen.

Claims (1)

  1. P at ent-Ansprüche:
    ι .. Ein Apparat zum Prüfen der Lungenstärke, gekennzeichnet durch einen die Communication nach dem Manometer für gewöhnlich versperrenden Kolben (d) oder dessen Ersatz (Diaphragma, drehbare Klappe oder dergleichen) und einen Hebel (G) mit Münzenplatte (g]) und Sperrzahn (g), der den Kolben oder dessen Ersatz erst beim Einwurf einer Münze auslöst, während der Hebel zugleich das Herabfallen der Münze von der Münzenplatte regelt.
    Bei dem unter 1. angegebenen Apparat die Combination des Manometers (F) mit dem Rohr (b) und dem den Kolben (d) enthaltenden Cylinder (C).
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT45057D Lungenkraftmesser mit Münzeinwurf Expired - Lifetime DE45057C (de)

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