DE450342C - Selbsttaetige Anlass- und Abstellvorrichtung fuer Turbodynamos - Google Patents

Selbsttaetige Anlass- und Abstellvorrichtung fuer Turbodynamos

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DE450342C
DE450342C DET29628D DET0029628D DE450342C DE 450342 C DE450342 C DE 450342C DE T29628 D DET29628 D DE T29628D DE T0029628 D DET0029628 D DE T0029628D DE 450342 C DE450342 C DE 450342C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Selbsttätige Anlaß- und Abstellvorrichtung für Turbodynamos. Die auf dem Lande zur Versorgung von Einzelhöfen, Mühlen usw. dienenden privaten Wasserkraftwerke haben einen sehr wechselnden Kraftbedarf. So ist z. B. bei Nacht in der Regel das ganze letz unbelastet. In dieser Zeit muß also die Turbine nutzlos laufen.
  • Man hat daher für solche Anlagen schon Stromspeicher, z. B. Akkumulatorenbatterien, angelegt, in welchen der Nachtstrom aufgespeichert wird, um zu Zeiten größeren Bedarfs wieder nutzbar gemacht zu werden. Diese Anlagen bedürfen jedoch besonders sorgfältiger fachmännischer Wartung, da sie sehr empfindlich sind. In der Regel verfügen die Besitzer solcher Anlagen aber nicht über die hierzu erforderlichen Kenntnisse, so daß die Batterien rasch zugrunde gehen.
  • Es ist nun bekannt, das Abstellen und Anlassen von Turbinen selbsttätig dadurch zu bewirken, daß man das den Treibmittelzufluß regelnde Organ mittels eines im Verbraucherstromnetz liegenden Solenoids in geöffneter Stellung festhält und gleichzeitig auf Schalter einwirken läßt, welche die Verbindung des Verbraucherstromnetzes mit der von der Turbine getriebenen Dynamomaschine beherrschen, so daß beim Aufhören des Netzverbrauchs der Treibmittelzufluß zur Turbine geschlossen, bei Einschaltung einer Verbraucherstelle dagegen wieder geöffnet wird. Auf diesen Einrichtungen aufbauend besteht die Erfindung darin, daß das die Schalter und den Trcibmittelzufluß steuernde Organ derart angeordnet und ausgebildet ist, daß es in zwei Grenzstellungen den Treibmittelzufluß öffnet und in der Mittelstellung schließt, in welche es von der ersten Grenzstellung aus beim Aufhören des Netzstromes in an sich bekannter Weise selbsttätig gelangt, und von welcher aus es in die zweite Grenzstellung beim Wiedereinsetzen der Netzbelastung weiter selbsttätig fällt und mechanisch in Abhängigkeit von einer bestimmten Drehzahl der Turbine in die erste Betriebsstellung zurückgeführt wird. Durch diese Anordnung, bei der dem Hilfsstromkreis lediglich die Aufgabe der Auslösung des die Schalter und den Treibmittelzufluß steuernden Organs in der Mittelstellung zufällt, ist es möglich, als Hilfsstromquelle ein einfaches Primärelement zu benutzen, das leicht zu ersetzen ist, während bei den bisherigen Einrichtungen starke Akkumulatorenbatterien erforderlich waren, die gerade vermieden werden sollen.
  • Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß ein bewegliches Steuerorgan, z. B. ein Hebel, welcher mit einer den Wasserzufluß der Turbine regelnden Vorrichtung, beispielsweise der Rückführung eines Servomotors, bewegungsschlüssig in Verbindung steht, durch den geschlossenen Netzstrom mittels eines Magneten in einer Lage festgehalten wird, in welcher der Wasserzufluß von ihm nicht beeinflüßt wird. Hört der Netzstrom jedoch auf zu fließen, indem sämtliche angeschlossenen Stromverbrauchstellen ausgeschaltet werden, so gelangt der erwähnte- Steuerhebel durch eigene Schwere oder besondere Mittel, z. B. Federkraft, in eine Lage, in welcher er den Wasserzufluß vollständig abstellt. Wird nun das Stromnetz an irgendeiner Stelle wieder geschlossen, so wird durch den Hilfsstrom einer Schwachstromquelle, Element o. dgl., die in dieser Lage des Hebels an das Netz angeschlossen ist, der Hebel in eine dritte Lage gebracht, in welcher er den Wasserzufluß wieder freigibt bzw. dem -Servomotor freies Spiel gibt. Eine weitere Vorrichtung, die Rückholvorrichtung, bringt den Steuerhebel, wenn die zur Stromerzeugung nötige Umlaufzahl erreicht ist, in seine erste Lage zurück, wobei gleichzeitig die von der Turbine angetriebene Dynamomaschine an das Netz geschlossen und der Hebel wiederum durch den Magneten festgehalten wird.
  • Diese Zurückholvorrichtung besteht beispielsweise aus einer Fliehkraftvorrichtung, durch welche bei erreichter Betriebsdrehzahl des Turbinengeneratorsatz.es mittels Verschiebung einer Welle ein Kurbel- oder Exzentergetriebe eingeschaltet . wird, welches den Steuerhebel in seine Betriebslage zurückführt.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch sowie" in einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
  • Abb. i ist ein Schema der Abstell- und Anlaßvorrichtung der Erfindung sowie der Stromkreise.
  • Abb: 2 ist eine Vorderansicht derselben mit teilweisem Längsschnitt der Rückholvorrichtung, wobei der Steuerhebel bei laufender Turbine in Betriebsstellung steht.
  • Abb. 3 ist eine Unteransicht der Vorrichtung, wobei der Steuerhebel in Anlaßstellung liegt und die strichpunktierte Stellung der Fliehkraftvorrichtung deren Lage nach dem Zurückholen des Steuerhebels in Betriebsstellung zeigt.
  • Abb. q. ist eine Seitenansicht .der Vorrichtung, wobei der Steuerhebel in Betriebsstellung ist, während seine Lage bei Stillstand der Turbine strichpunktiert gezeichnet ist.
  • Abb. 5 ist ein Querschnitt durch die Vorrichtung, wobei der Steuerhebel in Anlaßstellung liegt.
  • Gemäß der Erfindung steht der eine Schenkel eines Winkelhebels i bewegungsschlüssig mittels eines Zwischenhebels 2 und einer Geradführung 3 mit der Rückführung q. eines schematisch angedeuteten Servomotors in Verbindung. Der andere Schenkel wird während des Betriebs durch einen in den Stromkreis des von der Turbine getriebenen Stromerzeugers 5 geschalteten Magneten 6 festgehalten (Abb. i, ganz ausgezogene Stellung). Bei dieser Lage des Steuerhebels i hat der Servomotor freies Spiel bei der Regelung der Turbine. Der Stromkreis der Dynamo 5 ist durch den Kontakt 7 geschlossen und dient zur Speisung des Netzes B. Wird nun das Netz 8 dadurch stromlos, daß sämtliche Stromverbraucher ausgeschaltet werden, so ist auch der Magnet 6 stromlos, so daß der Steuerhebel i frei wird. Derselbe fällt nun durch sein Eigengewicht oder vermöge besonderer Vorrichtungen, Federn o. dgl., zurück` in die strichpunktiert gezeichnete Stellung. In dieser Stellung ist das Gestänge 2, 3 und die Rückführung q. nach .abwärts gedrückt, so daß der Servomotor den Wasserzufluß zur Turbine schließt und diese zum Stillstand bringt. Die Größe der Abwärtsbewegung des Gestänges 2, 3 ist dabei so bemessen, daß der F liehkraftregler 9 de's Servomotors nicht zu öffnen vermag. Gleichzeitig wird der Dynamostromkreis bei 7 unterbrochen, während durch den Kontakt io ein Hilfsstromkreis eingeschaltet wird, der von: einer Schwachstromquelle, z. B. von einem oder einer Anzahl Primärelemente i i gespeist und an das Netz parallel zur Hauptleitung geschlossen ist. Wird nun an irgendeiner Stelle das Netz 8 durch Einschaltung eines Stromverbrauchers, z. B. einer Lampe, geschlossen, so wird dadurch auch der Hilfsstromkreis vollends geschlossen, wobei .dessen Strom ein Relais, z. B. ein Galvanometer 17" durchfließt, .dessen Anker 13 durch Ablenkung einen Kontakt 14 schließt. Damit ist ein weiterer Schwachstromkreis geschlossen, welcher parallel zum Stromkreis des Galvanometers 12 geschaltet ist und in den ein Auslösemagnet 15 geschaltet ist, welcher dem Steuerhebel i seinen bisherigen Anschlag r6 entzieht, so daß derselbe weiter nach abwärts fällt. Die Einschaltung des Relaisgalvanometers 12 ist erforderlich, weil der Schwachstrom infolge. des Netzwiderstandes nicht stark genug wäre, den Magneten 15 unmittelbar zu erregen.
  • Der Steuerhebel i gelangt nun in die gestrichelt gezeichnete Stellung der Abb. i, wobei der Hilfsstromkreis über Kontakt io ausgeschaltet und das Gestänge 2, 3 sowie die Rückführung q. wieder angehoben ist und somit der Wasserzufluß zur Turbine wieder weit geöffnet wird.
  • Die schon erwähnte Rückholvorrichtung bewirkt, daß der Steuerhebel i bei erreichter voller Tourenzahl der Turbine wieder in seine anfängliche Betriebsstellung zurückgebracht wird, wobei durch Kontakt 7 der Stromkreis der Dynamo 5 geschlossen wird, so daß das Netz 8 wieder Kraftstrom erhält und der Magnet 6 den Steuerhebel i wieder festhält.
  • Der Steuerhebel i trägt am oberen Ende seines freien Schenkels einen Quersteg 17 (Abb. q.), welcher durch sein Gewicht das Fallen des Hebels i bewirkt, und die Vorrichtung zum Festhalten erfolgt nicht unmittelbar durch den Magneten 6, sondern mittelbar. Wird der Steuerhebel i durch die Rückholvorrichtung wieder in die Betriebsstellung gebracht, so eilt demselben nämlich ein an dem Quersteg 17 befestigter Arm 18 vor, welcher an das untere Ende i9 (Abb. 4, 5) einer drehbar auf der Achse 2o befestigten Klappe 2i stößt, so daß dieselbe gegen den Magneten 6 bewegt und dort magnetisch festgehalten wird. Dabei legt sich eine Nase 22 der Klappe über das freie Ende eines Hebels 23, welcher bei 24 drehbar aufgehängt ist und an seinem Drehpunkt im Sinne einer Aufwärtsbewegung seines freien Endes zwangläufig mit einer federnden Klappe 25 verbunden ist. Diese Klappe 25 kann sich für den Durchgang eines Hakens 26 am Quersteg des Steuerhebels i federnd nach rückwärts bewegen, wobei .der Hebel 23 mit seinem freien Ende sich auf die Achse 2o auflegt. Sobald der Haken 26 hinter die Klappe 25 getreten ist, schnellt dieselbe federnd wieder hoch und hält den Haken 26 und damit auch den Steuerhebel i in der Betriebsstellung fest, solange die Nase 22 den Hebel 23 am Hochklappen verhindert.
  • Um ein zu heftiges Zurückprallen des Steuerhebels i und damit ein Losreißen der Klappe von dem erst in diesem Augenblick erregten Magneten 6 zu verhindern, ist ein weiterer Fanghaken 27 vorgesehen, der an einem Seitenblech 28 (Abb. 2) drehbar gelagert ist. Derselbe ist als Winkelhebel ausgebildet und hat an seiner Unterseite einen Ansatz 29, gegen welchen der Quersteg 17 des Steuerhebels i schlägt, wodurch der Fanghaken 27 zum Übergreifen des Quersteges i veranlaßt wird. Er hält diesen kurz fest, bis er durch seine eigene Schwere zurücksinkt, indessen der Haken. 26 an der Federklappe 25 des Hebels 23 eingehakt hat.
  • Wird der Magnet 6 infolge Ausschalten des Netzes stromlos, so fällt die Klappe 2i von dem Magneten 6 ab, wobei ihre Nase 22 den Hebel 23 freigibt, welcher nun nach oben kippt und seinerseits den Haken 26 losläßt.
  • Nun ist der Steuerhebel i frei und fällt seinem Eigengewicht folgend nach rückwärts, bis er von einem Anschlag aufgehalten wird, wobei er (las Gestänge 2, 3 im Sinne des Schließens betätigt und den Dynamostrom durch Lösen des zwangläufig mit ihm verbundenen Schalthebels 30 (Abb. 2) aus dem Kontakt 7 ausschaltet.
  • Gleichzeitig schaltet er bei Kontakt i o den Hilfsstromkreis ein. Wird dieser durch das Netz geschlossen, so fließt der Hilfsstrom zunächst durch das als Relais dienende Galvanometer 12 (Abb. 2) und bringt dort einen Anker 31 zum Ausschlag. Die beiden Schenkel 32 desselben dienen als Kontakte für einen zwischen ihnen liegenden federnden Kontakt-Stift 33, gegen welchen sie sich beim Auschlag des Ankers legen und dadurch den Stromkreis für deil Magneten 15 (Abb. 4, 2) schließen.
  • Dieser Magnet 15 .dient dazu, dem Steuerhebel i den ihn in seiner Mittellage festhaltenden Anschlag zu entziehen. Dieser Anschlag besteht wierler aus einer Klappe 34, welche auf einem Zapfen 35 drehbar gelagert ist. Die Klappe 34 kann rechtsdrehend nach oben federnd ausweichen, während ihr unteres Ende sich unter dem Einfluß der Feder 36 fest gegen die Nase 37 eines gleichfalls um den Zapfen 35 drehbaren Hebels 38 legt, so daß sie auf Linksdrehung starr mit diesem verbunden ist, dessen freier Arm auf einem festen Anschlag 39 aufliegt. Das Ende des Hebels 38, das sich natürlich unter der Hebelwirkung der durch den Steuerhebel i belasteten Klappe 34 hochzuheben sucht, wird von einem mit einem Haken 4o versehenen Anker 41 festgehalten. Der Anker 41 wird durch eine Feder 42 von dem Magneten 15 entfernt gehalten und dadurch zum Eingriff mit dem Hebel 38 gebracht. Wird nun der Magnet 15 durch den von dem Galvanometer 12 eingeschalteten Schwachstrom erregt, so zieht er den Hammer 41 an, dessen Haken 4o den Hebel 38 losläßt, so daß dieser Hebel 38 sich anheben kann. Dadurch gleitet der Steuerhebel i über die Klappe 34 ab und fällt in seine unterste Grenzstellung, wo er von der Rückholung aufgefangen wird (Abb. 5).
  • In dieser untersten Stellung ist die Turbine von keinem der Stromkreise abhängig und arbeitet so lange, bis die Rückholvorrichtung den Steuerhebel i in die Betriebsstellung zurückgebracht hat. Auch ist der Stromkreis der Dynamo noch nicht an das Netz geschlossen, um die Turbine nicht schon beim Anlaufen zu belasten.
  • Die Turbine wird also frei anlaufen, nachdem der Steuerhebel i in der unteren Grenzstellung den Wasserzufluß geöffnet hat, und setzt dabei eine Riemenscheibe 43 (Abb. 2, 3, 5) in Bewegung. Diese Riemenscheibe 43 trägt das zylindrische Schutzgehäuse 44 einer Fliehkraftvorrichtung, deren Pendelzapfen 45 durch Arme 46 starr mit der Welle 47 der Riemenscheibe 43 verbunden sind. Die Schwungmassen 48 der Fliehkraftvorrichtung sind mittels Winkelhebeln49 um die Zapfen45 drehbar gelagert, wobei die freien Schenkel 5o dieser Hebel 49 mit einer die hohle Welle 47 durchdringenden und in ihr gelagerten Achse 51 bewegungsschlüssig verbunden sind. Die Schwungmassen 48 suchen sich infolge der Fliehkraft von der Achse zu entfernen, wobei die Achse 51 von den Winkelhebeln 49 achsial verschoben wird, gegen die Wirkung einer Feder 52. Die Spannung dieser Feder 52 ist so gewählt, daß die Schwungmassen dieselbe erst dann zu überwinden vermögen, wenn die Turbine ihre volle Umlaufzahl erreicht hat, dann aber erfolgt die achsiale Verschiebung der Achse 51 ruckartig, wobei ein Trieb 53 am Ende der Achse 51 zum Eingriff mit -einem Zahnrad 54 gebracht wird. Die Welle 55 dieses Zahnrades ist zwischen ihren Endlagern 56 zu einer Kurbel abgekröpft, auf deren Zapfen 57 eine Rolle 58 drehbar gelagert ist. Auf dieser Rolle 58 liegt zwischen. den Kurbelarmen 59 der Steuerhebel i in seiner untersten Grenzstellung.
  • Wird nun die Kurbelwelle 55 mittels des durch die Fliehkraftvorrichtung eingeschalteten Triebes 53 von der Riemenscheibe 43 aus angetrieben, so wird der Steuerhebel von der Kurbel rasch angehoben und in seine Betriebsstellung geschleudert, wo er in der beschriebenen Weise festgehalten. wird.
  • Damit die Kurbelwelle 55 nicht dauernd weiterdreht, ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche die Rückholvorrichtung ausgeschaltet wird, sobald der Steuerhebel i in seiner Betriebsstellung angelangt ist. Zu diesem Zweck ist die ganze bisher beschriebene Rückholvorrichtung achsial verschieblich gelagert, so daß der Trieb 53 auch dann außer Eingriff mit dem Zahnrad 54 gebracht werden kann, wenn er durch die Fliehkraftvorrichtung zum Eingriff vorgeschoben ist.
  • Das Ende der Hohlwelle 47 ist zu dem Zwecke mit seinem Kugellager 6o in einem um vertikale Zapfen 61 drehbaren Lagergehäuse 62 gelagert, dessen Konsolplatte 63 gleichfalls mittels vertikaler Wandzäpfen 64 um ihre Befestigungsstellen an der Wandplatte 65 drehbar ist. Gleichzeitig ist das dem Trieb 53 zunächst gelegene vordere Kugellager 66 achsial verschieblich in das feste Lagergehäuse 67 eingepaßt, so daß also durch Verschwenken des hinteren Konsollagers um seine Wandzapfen 64 eine a_ chsiale Verschiebung der Hohlwelle 47 samt Kugellager 66 und Trieb 53, der dabei zum Teil in das Lagergehäuse 67 tritt, bewirkt werden kann (Abb. a).
  • Diese Verschwenkung der Konsolplatte 63 bewirkt ein Stellhebel 68, welcher durch einen auf seiner Achse 69 befestigten l\,Zitnehmerhebel 70, welcher sich- gegen den einen Schenkel eines Winkelhebels 71 -legt, ;mit der Konsolplatte zeitweise bewegungsschlüssig verbunden ist, indem der andere Schenkel des Winkelhebels 71 mit einer an der Konsolplatte 63 angelenkten Schubstange 72 gelenkig verbunden ist.
  • Der Stellhebel 68 hat an, seinem freien Ende einen Mitnehmer 73, welcher gelenkig und federnd derart mit ihm verbunden ist, daß der Mitnehmer im- Sinn einer Aufwärtsbewegung starr mit dem Stellhebel verbunden ist,. indem er sich gegen einen Ansatz 74 des Nebels legt, während er .umgekehrt einer entgegengesetzt wirkenden Kraft federnd ausweicht. Dieser Stellhebel 68 wird vermöge seines Mitnehmers 73 von dem Steuerhebel i bei seiner Aufwärtsbewegung von der :unteren Grenzstellung in die Betriebsstellung mitgerissen, wobei er eine Feder 75 spannt. Der 'Drehpunkt des Stellhebels 68 ist so gewählt, daß die Bahn seines Mitnehmers 73 bis kurz vor der obersten Stellung mit der des Steuerhebels zusammenfällt. Hier aber gleitet der Steuerhebel i über den Mitnehmer 73 hinweg, so daß der Stellhebel 68 teils unter dem Einfluß des Gewichtes 76, teils unter der Einwirkung der Feder 75 zurückgeschleudert wird und in seine tiefste Stellung fällt, wobei er durch den Mitnehmerhebel 7o den Winkelhebel 71 um seinen Drehzapfen verschwenkt und durch die Schubstange 7a die Verschiebung der Hochwelle 47 samt Riemenscheibe 43, Fliehkraftvorrichtung und Trieb 53 bewirkt (Abb.2 und 4). Die Spannung einer Feder 77, welche einerseits an der beweglichen Konsolplatte 63, anderseits mit einem festen Teil der Grundplatte 65 verbunden ist, begrenzt diese achsiale Verschiebung.
  • Inzwischen ist der eine Schenkel des Winkelhebels 71 hinter einen federnden Anschlag 78 getreten, so daß die Rückholvorrichtung in der achsial zurückgeschobenen Lage festgehalten wird.
  • Fällt später der Steuerhebel s aus seiner Mittelstellung in die unterste Grenzstellung entsprechend Abb.5, so wird durch einen Hebel 79 auf der Achse 8o des Steuerhebels i der federnde Anschlag 78 zurückgedrängt, sodaß der Winkelhebel 71 unter dem Einfluß der Feder 77 in seine ursprüngliche Lage vorschnellen kann. Dabei wird der Stellhebel 68 durch den Hebel 7o aufgerichtet und die bewegliche Könsolplatte 63 mit der Hohlwelle 47, der Fliehkraftvorrichtung und dem Trieb 53 achsial verschoben und so weit vorgeholt, daß die Beyvegaung der nunmehr notierenden Tliehkraftvorrichtung den Trieb 53 zum Eingriff mit dem Zahnrad 54 zu bringen vermag, worauf das Arbeitsspiel des Steuer- und Stellhebels von neuem beginnt.
  • Diese Ausführungsformen und Anordnung der Einzelteile sind jedoch nur als Ausführungsbeispiel anzusehen und können in vielem verändert werden, ohne den in den Patentansprüchen niedergelegten Grundgedanken zu verlassen.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Ansaß- und Abstellvorrichtung -für Turbodynamos, bei welcher das den Treib mittelzufluß der Turbine regelnde Organ -mechanisch - auch auf Schalter einwirkt, die die Verbindung des Verbrauchernetzes mit der Dynamomaschine oder des Netzes mit einer Hilfskraftquelle beherrschen und bei welcher das Treibmittelzuflußorgan in geöffneter Stellung durch ein im Verbrauchsnetz liegendes Solenoid bei Stromverbrauch im Netz festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schalter und den Treibmittelzufluß' steuernde Organ (i) derart angeordnet und ausgebildet ist, daß es in zwei Grenzstellungen den Treibmittelzufluß öffnet und in der Mittelstellung schließt, in welche es von der ersten Grenzstellung aus beim Aufhören des Netzstroms in an sich bekannter Weise selbsttätig gelangt, und von welcher aus es in die zweite Grenzstellung beim Wiedereinsetzen der Netzbelastung weiter selbsttätig fällt und mechanisch in Abhängigkeit von einer bestimmten Drehzahl der Turbine in die erste Grenzstellung zurückgeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das steuernde Organ aus einem winkelförmigen Steuerhebel (i) besteht, der während des Betriebes in an sich bekannter Weise in der ersten Grenzstellung von einem Magneten (6) festgehalten wird und durch sein Eigengewicht in die durch einen Anschlag begrenzte Mittelstellung zurückfällt, in welcher der Dynamonetzstromkreis aus-und ein über das Netz und einen vom Relaismagneten (i2) beherrschten Sperrmagneten (i5) führender Hilfsstromkreis eingeschaltet ist, über den beim Einschalten einer Verbrauchsstelle im Netz der Steuerhebel (i) in an sich bekannter Weise entsperrt wird und dann in die zweite unterste GrenzanlaBstellung fällt, in welcher er den Kraftzufluß zur Turbine wieder öffnet.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftquelle für den Hilfsstromkreis ein oder mehrere Primärelemente dienen.
  4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein: mit dem Steuerhebel (i) zwangläufig verbundener Schalthebel (30) vorgesehen ist, welcher in der oberen Grenzstellung, der Betriebsstellung, den Generator an das Netz anschließt, beim Niederfallen in die Mittelstellung diesen abschaltet und dafür den zum Netz parallel geschalteten Hilfsstrom anschließt, während er in unterer Grenzstellung, der Anlaßstellung, beide Stromquellen abschaltet.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag in der Mittelstellung aus einem zweiarmigen Hebel (38) besteht, dessen einer Schenkel als Auflager für den Steuerhebel (i) dient, während der andere Arm durch eine elektrisch betätigte Haltevorrichtung, z. B. den mit Haken (q.o) versehenen Anker (q.1) eines Magneten (i5), festgehalten wird, welche beim Schließen des Stromnetzes (8) gelöst wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Anheben des Steuerhebels aus der Anlaß- in die Betriebsstellung aus einer von der Turbine angetriebenen Fliehkraftvorrichtung besteht, welche bei Erreichung einer bestimmten Umlaufzahl den Steuerhebel (i) bewegungsschlüssig mit einem im Sinne des Anhebens umlaufenden treibenden Teil der Turbine verbindet.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkraftvorrichtung durch achsiale Verschiebung einen Trieb (53) zum Eingriff mit einem Zahnrad (5q.) bringt, dessen Welle (55) kurbelartig gekröpft ist, so daß der Steuerhebel (i), der in Anlaßstellung zwischen den beiden Kurbelarmen (59) liegt, durch die Bewegung der Kurbel in die Betriebsstellung gehoben wird. B.
  8. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (i) durch einen mit ihm verbundenen Haken in Betriebsstellung festgehalten wird, welcher hinter der federnden Nase (25) eines drehbar gelagerten Hebels (23) einhakt, dessen freier Schenkel unter der Nase (22) einer labil gelagerten Klappe (2i) festliegt, wenn diese von einem durch den Netzstrom erregten Magneten (6) angezogen wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des Steuerhebels bei schwach erregtem Magneten ein dem Steuerhebel (i) voreilender Arm vorgesehen ist, der gegen den unter dem Drehpunkt gelegenen Teil der Klappe (2i) stößt und diesedadurch gegen den Magneten (6) bewegt. i o.
  10. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein drehbar gelagerter Fanghaken (27) vorgesehen ist, der ein Zurückschnellen des Steuerhebels (i) verhindert, indem er durch dessen Anschlag gegen einen Ansatz (29) an seiner Unterseite so um seinen Drehzapfen geschwenkt wird, daß er den zurückprallenden Steuerhebel (i) so lange hinter-reift, bis er infolge seiner eigenen Schwere in die ursprüngliche Lage zurückkehrt. i r.
  11. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorgesehen., ist,, welche die zwangläufige Verbindung zwischen der Fliehkraftvorrichtung ,und dem Kurbeltrieb wieder löst, wenn der Steuerhebel in Betriebsstellung gelangt ist. i z.
  12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtung aus einem parallelachsig zum Steuerhebel (i) gelagerten Hebel (68) besteht, der von dem Steuerhebel bei dessen Aufwärtsbewegung von der Anlaßstellung in die Betriebsstellung mitgenommen wird, wobei er durch Hebelübertragung die Verschiebung der Fliehkrafteinrückvorrichtung samt dem Ritzel (53) aus dessen Eingriff mit dem Zahnrad (54) .bewirkt. r3.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 1z, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (68) exzentrisch zum Steuerhebel (i) derart gelagert ist, daß beide Hebel sich kurz vor Einreichung der Betriebsstellung voneinander lösen, worauf der Hebel (68) selbsttätig wieder in die unterste Stellung zurückkehrt, während die Fliehkraftvorrichtung durch. einen Federanschlag (7t, 78) in ihrer ausgerückten Stellung festgehalten wird.
  14. 14. Vorrichtung nach Ansprüchen i i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Ausschalten der Turbine stillstehende Fliehkraftvorrichtung durch den in Schließstellung fallenden Steuerhebel (r) gegen das Zahnrad (5q) der Rückholvorrichtung vorbewegt wird.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (i) durch einen: mit ihm verbundenen Hebelansatz den die ausgerückte Fliehkraftvorrichtung entgegen der Wirkurig einer Feder (77) festhaltenden Federanschlag (71, 7$) auslöst, worauf die FlielkraftvQrrichtung durch die Feder (77) achsial gegen das Zahnrad (54) so weit vorbewegt wird, daß das Ritzel (53) sich gerade noch außer Eingriff mit dem Zahnrad (5¢) befindet.
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