DE449907C - Maschine zur Herstellung von Verzahnungen, bei der zuerst die eine und dann die gegenueberliegende Zahnflanke bearbeitet wird - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Verzahnungen, bei der zuerst die eine und dann die gegenueberliegende Zahnflanke bearbeitet wird

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DE449907C
DE449907C DEA47581D DEA0047581D DE449907C DE 449907 C DE449907 C DE 449907C DE A47581 D DEA47581 D DE A47581D DE A0047581 D DEA0047581 D DE A0047581D DE 449907 C DE449907 C DE 449907C
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DE
Germany
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wheel
tooth flank
gears
machined
gear
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Expired
Application number
DEA47581D
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English (en)
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Saurer AG
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Adolph Saurer AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/08Index mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/12Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by planing or slotting
    • B23F5/14Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by planing or slotting the tool having the same profile as a tooth or teeth of a rack

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

Bei den bisher gebräuchlichen Verzahnungsmaschinen ist der Schnittdruck des Werkzeuges bei der Bearbeitung einer Zahnflanke derart gerichtet, daß er dem Zahndruck das das Teilrad antreibenden Rades entgegenwirkt, die wirksamen Zähne der miteinanderkämmenden Räder fest aufeinanderpreßt und infolgedessen eine genaue Bearbeitung dieser Zahnflanke sichert. Wird jedoch die andere
ίο Flanke des gleichen Zahnes bearbeitet, so hebt der Schnittdruck des Werkzeuges die feste Anlage der Zähne der miteinander in Eingriff stehenden Räder der Teilvorrichtung unter Umständen auf, da die Lagerreibung des Teilrades durch den hohen Schnittdruck des Werkzeuges überwunden wird. Das Teilrad dreht sich hierbei· um das Spiel zwischen seinen Zähnen und denen des Antriebsrades weiter, so daß beim darauffolgenden Teil-Vorgang eine Ungenauigkeit in der Bearbeitung des zu verzahnenden Rades entsteht.
Dieser Nachteil ist nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Drehrichtung des Antriebsrades des Teilrades beim Übergang von der Bearbeitung der einen Zahnflanke zur Bearbeitung der anderen Zahnflanke umgekehrt wird.
Um die Drehrichtung der Räder der Teilvoirichtung entsprechend der jeweils-zu bearbeitenden Zahnflanken leicht ändern zu können, wird zwischen den Antrieb der Maschine und die Teilvorrichtung ein Wendegetriebe eingeschaltet. Auf diese Weise ist es möglich, mit stets in gleichem Sinne umlaufendem Maschinenantrieb beim Übergang von der Bearbeitung einer Zahnflanke auf die andere Zahnflanke die erforderliche kraftschlüssige Anlage der Zähne der Teilräder ohne Schwierigkeiten herbeizuführen und eine genaue Verzahnung des herzustellenden Rades zu sichern.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeig.t schematisch das bisher verwendete Verfahren. In den Abb. 2 und 3 sind die Drehrichtungen des Teilrades und seines Antiiebsrades bei Bearbeitung verschiedener Zahnflanken nach dem Verfahren gemäß der
Erfindung dargestellt. In Abb. 4 ist der Antrieb der Teilvorrichtung sowie des Werkzeuges, in Abb. 5 eine Seitenansicht der Teilvorrichtung und in Abb. 6 das Wendegetriebe des Antriebs in einer anderen Betriebslage dargestellt.
In Abb. ι der Zeichnung ist die Bearbeitung nach dem bisher verwendeten Verfahren derjenigen (linken) Zahnflankeii des herzustellenden Rades χ dargestellt, bei welchen der Schnittdruck des Werkzeuges α die Lagerreibung des Teilrades b überwinden und dieses um den toten Gang zwischen den miteinanderkämrnenden Zähnen des Teilrades b und seines Antriebsrades c weiterdrehen kann. Werden dagegen die anderen (rechten) Zahnflanken bearbeitet, so wirkt der Schnittdruck des Werkzeuges dem Zahndruck der Räder b und c entgegen, so daß eine Verschiebung des Teihades b in seiner Lagerung nicht eintreten kann. Infolge der bei einer bestimmten Drehrichtung des Teilrades stattfindenden Verstellung des zu verzahnenden Rades gegenüber dem Werkzeug um den Betrag des Zahnspiels der Räder der Teilvorrichtung ist es nicht möglich, die Zähne des herzustellenden Rades genau zu bearbeiten.
Die Drehung der Antriebsscheibe 1 wird mittels eines in bekannter Weise ausgebildeten Voigeleges 2, 3, 4 sowie eines Getriebes 5, 6, 7 auf die mit einem Kegelrad 9 versehene Welle 8 übertragen. Das Kegelrad 9 steht mit den Kegelrädern ι ο und 11 in ständigem Eingriff. Die Welle 12 des Rades 10 ragt durch die gleichachsig angeordnete Mittelbohrung des mit Kupplungsklauen 13 ausgerüsteten Kegelrades 11 hindurch und ist am anderen Ende mit Kupplungsklauen 14 versehen. Auf der Welle 12 ist zwischen den Klauen 13 des Rades 11 und den Klauen 14 der Welle 12 eine Muffeis längsverschiebbar angeordnet, die an beiden Enden den Klauen 13 bzw. 14 gegenüber mit Kupplungsklauen 16 bzw. 17 sowie an seiner Umfläche mit Zähnen 18 versehen ist, die in entsprechenden Nuten 19 der Nabe 20 eines Kegelrades 21 gleiten.
Ist die Muffe 15 derart auf der Welle 12 des Kegelrades 10 längsverschoben, daß seine Klauen 17 mit den Klauen 14 der Welle 12 in Eingriff stehen, wie in Abb. 4 dargestellt ist, so erfolgt die Übertragung der Drehbewegung des Kegelrades 9 auf das Kegelrad 22 mit Hilfe des Rades 10, dessen Welle 12, der Muffe 15 und des Kegelrades 21 derart, daß die Welle 23 sich in entgegengesetztem Sinne dreht wie die Welle 8. Ist dagegen die Muffe 15 in die in Abb. 6 dargestellte andere Endlage auf der Welle 12 geschoben und mittels der Klauen 16 und 13 mit dem Rade 11 verbunden, so erfolgt die Drehung der Welle 23 in gleichem Sinne wie die der Welle 8. Die durch die Muffe 15 auf das Kegelrad
21 übertragene Drehung der Welle 8 wird mittels eines aus Wellen, Kegelrädern, Stirn- und Schneckenrädern bestehenden Getriebes
22 bis 30 auf die mit einem Schneckenrad 32 kämmende Schnecke 31 übertragen. Die fortlaufende Drehung des Schneckenrades 32 wird dadurch in eine absatzweise erfolgende Teilbewegung umgewandelt, daß Bolzen 33 des umlaufenden Schneckenrades in zwei senkrecht aufeinanderstellende, radial verlaufende Führungsnuten 34 eines Stirnrades 35 eingreifen und das Stirnrad jeweils um eine viertel Umdrehung weiterschalten. Nach erfolgter Teilung treten Ansätze 36 des sich weiterbewegenden Schneckenrades 32 in kreisbogenförmige Nuten 37 des Stirnrades 35 ein und halten dieses während der nun folgenden Bearbeitung des zu verzahnenden Rades so lange unverrückbar fest, bis ein zweiter Bolzen 33 die Weiterteilung des Stirnrades 35 einleitet. Diese absatzweise erfolgende Drehbewegung des Stirnrades 35 wird mit Hilfe von Getriebrädern 38 bis 40 einem Rad 41 mitgeteilt, das mit dem als Teilrad dienenden Zahnrad 42 kämmt, auf dessen Achse 43 das zu verzahnende Rad 44 befestigt ist.
Mit dem Zwischenrad 6 des Antriebes go kämmt ein Rad 45, auf dem eine Kurbelscheibe 46 angeordnet ist. In einem Schlitz
47 dieser Kurbelscheibe ist ein Kurbelzapfen
48 einer Pleuelstange 49 befestigt, die am anderen Ende mit einem im Werkzeugschlitten 50 angeordneten Zapfen 51 gelenkig verbunden ist. Um eine Achse 52 des Werkzeugschlittens 50 ist ein Halter 53 drehbar angeordnet, in dem ein Werkzeug 54 zur Bearbeitung des zu verzahnenden Rades 44 mittels Schrauben 55 eingespannt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Maschine zur Herstellung von Verzahnungen, bei der zuerst die eine und dann die gegenüberliegende Zahnflanke bearbeitet wird, und bei welcher bei der Bearbeitung der einen Zahnflanke der Schnittdruck des Werkzeuges dem Antriebsrad des Teilrades entgegenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die beim Übergang zur Bearbeitung der anderen Zahnflanke die Umkehrung der Drehrichtung des Teilrades zuläßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA47581D 1926-04-21 1926-04-21 Maschine zur Herstellung von Verzahnungen, bei der zuerst die eine und dann die gegenueberliegende Zahnflanke bearbeitet wird Expired DE449907C (de)

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