DE449901C - Zimmerspringbrunnen - Google Patents
ZimmerspringbrunnenInfo
- Publication number
- DE449901C DE449901C DEF60769D DEF0060769D DE449901C DE 449901 C DE449901 C DE 449901C DE F60769 D DEF60769 D DE F60769D DE F0060769 D DEF0060769 D DE F0060769D DE 449901 C DE449901 C DE 449901C
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- DE
- Germany
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- piston
- double
- tube
- indoor fountain
- liquid
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B17/00—Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups
- B05B17/08—Fountains
Landscapes
- Special Spraying Apparatus (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26.SEPTEMBER1927
26.SEPTEMBER1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 341 GRUPPE
¥60769x1341*
H. Frost & Söhne in Berlin.
Zimmerspringbrunnen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1926 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Zimmerspringbrunnen, der ohne Motor und
ohne Pumpe arbeitet, indem ein mit einer Dichtung versehener Kolben unter der Einwirkung
eines Druckmittels in einem Zylinder verschoben wird und dadurch die Flüssigkeit
aus einer feinen Düsenöffnung herauspreßt.
Die Erfindung kennzeichnet sich imwesantliehen
dadurch, daß aus dem Sammelgefäß die Flüssigkeit durch einen· äußeren Ringraum
eines Doppelwandrohres in den Raum unter dem Kolben tritt und durch den inneren
Ringraum dieses doppelwandigen Rohres zum Austritt gelangt.
Die Bauart des neuen Zimmerspringbrunnens zeichnet sich durch große Einfachheit
bei zuverlässiger Wirkung aus, und man kann leicht jede Schale in einen Springbrunnen
umwandeln, indem man die Vorrichtung in diese Schale hineinstellt.
Zu diesem Zweck braucht man nur den Boden der Vorrichtung fortzulassen oder mit
einer Öffnung zu versehen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch
im Längsschnitt dargestellt. Die Schale« wird mit Wasser oder einer Flüssigkeit,
die z. B. mit einem Duftstoff oder einem luftverbessernden chemischen Stoff durchsetzt
ist, angefüllt und strömt durch den ringförmigen Kanäle? in den unteren Raum eines
Zylinders e, der durch einen Kolben mit Ledermanschette c in zwei Teile zerlegt ist.
Der Kolben wird von einem doppelwandigen Rohrg· getragen, das sich auf einem festen
inneren Führungsrohr A teleskopartig verschieben läßt. Das Doppelrohr ist an seinem oberen
Ende mit einer Düse/ versehen, die eine feine Austrittsöffnung besitzt. Außerdem wird
das Rohrg· unterhalb der Düse/ durch eine Plattet abgedeckt, die am Rande Öffnungen
besitzt, damit die Flüssigkeit freien Zugang zur Düsenöffnung finden kann. Zum Schütze
der Düse kann oberhalb der Plattet auch noch ein Sieb vorgesehen werden, das Unreinlichkeiten
zurückhält. Innerhalb des Rohres h ist eine kräftige Schraubenfeder b
vorgesehen, die beim Niederdrücken des Rohres g· zusammengepreßt wird. Gleichzeitig mit
dem Niederbewegen des Rohres g wird auch der Kolben mit der Ledermanschette c niederbewegt,
und da über dem Kolben ein luftverdünnter Raum entsteht, so füllt sich dieser
entsprechend mit Wasser oder Flüssigkeit. Die Ledermanschette wirkt wie ein Rückschlagventil,
d.h. sie läßt wohl das Wasser
ίο von unten in den oberen Zyünderraum treten,
aber nicht mehr in den unteren Räume zurückgelangen.
Die Feder hat nun das Bestreben, das Rohr g und damit den Kolben im Zylinder
hochzudrücken. Dies kann aber nur außerordentlich langsam geschehen, weil das Wasser
oberhalb des Kolbens keinen anderen Weg als durch die feine Düsenöffnung findet.
Der Springbrunnen wird auf diese Weise durch ein einziges Zusammendrücken der Feder
b etwa V2 Stunde odeir längere Zeit in Tätigkeit sein. Der Wasserstrahl fällt in die
Schale α zurück und nimmt von dieser aus wieder seinen Weg durch den Ringkanal d
in den unteren Raum des Zylinders #.
Statt einer Feder könnte man auch ein Luftkissen oder irgendein anderes geeignetes
elastisches Mittel verwenden.
Claims (2)
1. Zimmerspringbrunnen, bei dem ein abgedichteter Kolben unter der Einwirkung
eines Druckmittels in einem Zylinder verschoben wird und dabei die Flüssigkeit
aus einer feinen Düsenöfinung herauspreßt, dadurch gekennzeichnet, daß
aus dem Sammelgefäß (ß) die Flüssigkeit durch den äußeren Ringraum (d) eines
Doppelwandrohres in den Raum (e) unter dem Kolben tritt und durch den inneren
Ringraum des doppelwandigen Rohres (g) zur Austrittsdüse (i) gelangt.
2. Zimmerspringbrunnen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
doppelwandige, mit dem Kolben verbundene Rohr (g1) ein festes mittleres Rohr
(A) teleskopartig umschließt und gemeinsam mit dem letzteren die in diesem Mittelrohr
{h) angeordnete Feder (b) umgibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF60769D DE449901C (de) | 1926-01-29 | 1926-01-29 | Zimmerspringbrunnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF60769D DE449901C (de) | 1926-01-29 | 1926-01-29 | Zimmerspringbrunnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449901C true DE449901C (de) | 1927-09-26 |
Family
ID=7109152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF60769D Expired DE449901C (de) | 1926-01-29 | 1926-01-29 | Zimmerspringbrunnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449901C (de) |
-
1926
- 1926-01-29 DE DEF60769D patent/DE449901C/de not_active Expired
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