DE449129C - Einrichtung zur Kraftuebertragung mit einer bei Belastungsschwankungen sich deformierenden und selbsttaetig einen Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung herbeifuehrenden Welle - Google Patents

Einrichtung zur Kraftuebertragung mit einer bei Belastungsschwankungen sich deformierenden und selbsttaetig einen Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung herbeifuehrenden Welle

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DE449129C
DE449129C DEB111338D DEB0111338D DE449129C DE 449129 C DE449129 C DE 449129C DE B111338 D DEB111338 D DE B111338D DE B0111338 D DEB0111338 D DE B0111338D DE 449129 C DE449129 C DE 449129C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2706/00Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Kraftübertragung mit einer bei Belastungsschwankungen sich deformierenden und selbsttätig einen Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung herbeiführenden Welle. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Kraftübertragung mit einer bei Belastungsschwankungen sich deformierenden und dabei selbsttätig einen Ausgleich zwischen Betriebskraft und Belastung herbeiführenden Welle.
  • Bei der Einrichtung nach der Erfindung hat die Deformation der Welle eine Belastungsänderung entsprechende Längenänderung der ganzen Welle oder eines Teiles derselben zur Folge, die den Ausgleich bewirkt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Abb. i bis 16 beispielsweise in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
  • Ausführungsform nach Abb. i und 2: Die Kraftübertragung von der aus einem Elektromotor bestehenden Kraftmaschine auf die (auf der Zeichnung nicht dargestellte) anzutreibende Vorrichtung erfolgt durch die Welle b, die zum Teil aus einer Schraubenfeder c besteht. Das eine Ende der Feder c ist an einer Scheibe d befestigt, die von der Verlängerung der Welle h getragen wird, während das andereEnde derFederc an dem der Kraftquelle zunächst liegenden Teil der Wel=le b oder an einer von diesem getragenen Scheibe befestigt ist. Die Scheibe d bildet mit der senkrecht zu ihr sich drehenden Scheibe e ein Reibungsgetriebe, mittels dessen die anzutreibende Vorrichtung ihren Antrieb erhält.
  • Steigt die Belastung .der anzutreibenden Vorrichtung, so wird zunächst das linke Ende der Feder c voreilen und die Feder (Teil L der Welle b) wird unter Erhöhung ihrer Spannung verkürzt werden. Die Scheibe d verschiebt sich hierbei nach dein Umfange der Scheibe e hin, so daß das Steigen der Belastung der anzutreibenden Vorrichtung durch Verringerung der Geschwindigkelit der anzutreibenden Vorrichtung ausgeglichen wird. Und umgekehrt, sinkt die Belastung der anzutreibenden Vorrichtung, so eilt zunächst das rechte Ende der Feder c vor, indem die Feder teilweise entspannt wird. Die sich au"sdehnerde Feder (Verlängerung des Wellenteils L). bewirkt eine Verschiebung der Scheibe d nach dein Mittelpunkt,der Scheibe e hin, so daß die-'Geschwindigkeit der anzutreibenden Vorrichtung steigt.
  • Ausführungsform nach Abb. 3 : Hier wird -die Längenänderung des deformierbaren Teils L (Feder c) der Welle b gleichzeitig zum Regeln des Elektromotors a benutzt, indem die infolge der Längenänderung des Wellenteils L sich verschiebende, mit der Reibscheibe e zusammenarbeitende Reibscheibe d eine um einen Zapfen f drehbare Schaltkurbel g bewegt, die selbsttätig mehr oder weniger elektrische Widerstände h einschaltet oder ausschaltet, wodurch die von dem Motor a zu leistende -Energie den Belastungen der angetriebenen Vorrichtung angepaßt wird.
  • Ausführungsform nach Abb; d. und 5:-Diese unterscheiden sich von denjenigen nach Abb. i bis 3 nur dadurch, daß beide Lagerungen der Welle b unverschiebbär sind und die Verkürzung oder Verlängerung der Feder c eine Verschiebung der Reibscheibe d auf dem kantig ausgebildeten Stutzen i der Welle b zur Folge hat.
  • Ausführungsform nach Abb.6 bis 8: Bei dieser besteht der deformierbare Wellenteil L aus elastischen Stäben k, -die im Ruhezustand der ganzen Einrichtung im Kreise parallel zur Achse der Welle b angeordnet sind und deren Enden m (Abb. 8) in- von der Welle b getragenen - Scheiben n und n'- derart befestigt sind, daß beim Verdrehen der Stäbe- k an den Befestigungsstellen keine Biegungsbeanspruchungen entstehen. In dem von den Stäben gebildeten zylindrischen Raum sind Scheiben o angeordnet, die miteinander durch Stäbe p oder in anderer geeigneter Weise verbunden sind.
  • Beim Steigen der Belastung der anzutreibenden Vorichtung eilt zunächst die Scheibe it der Scheibe n vor, .wobei die Stäbe k unter Anspannung und unter Verkürzung des Wellenteils L auf die Scheiben o aufgewickelt werden. Die Reibscheibe d verschiebt sich hierbei auf der Reibscheibe e unter Verringerung der Geschwindigkeit der anzutreibenden Vorrichtung nach dem Rande der Reibscheibe e hin, wodurch die Erhöhung der Belastung der anzutreibenden Vorrichtung ausgeglichen wird. Bei Verringerung der Belastung der anzutreibenden Vorrichtung während -des Betriebes tritt ein Nachlassen der Spannung der Stäbe h und damit eine Verlängerung des Wellenteils L ein, was eine entprechende Verschiebung der Reibscheibe d nach der Drehachse der Reibscheibe e hin zur Folge hat, so daß die Geschwindigkeit der anzutreibenden Vorrichrichtung erhöht wird.
  • Ausführungsform nach Abb.9 und io: Diese unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. 6 bis 8 dadurch, .daß die Stäbe lz bei steigender Belastung der anzutreibenden Vorrichtung sich nicht um feste Scheiben, sondern um Spiralfedern q wickeln, die in dein von' den Stäben k gebildeten zylindrischen (bzw. hyperboloidförmigen) Raum angeordnet und miteinander durch Längsstäbe r verbunden sind. In diesem Fall tritt bei Änderung der Belastung zu der Änderung der Spannung der Stäbe h eine solche der Spannung der Federn q hinzu, so daß durch entsprechende Bemessung der Stäbe k und der Federn q ein empfindlicher und infolgedessen genauerer Ausgleich der Belastungsschwankungen der anzutreibenden Vorrichtung erzielt werden kann.
  • Ausführungsform nach Abb. i i und 1z: Bei dieser können die Stäbe h starr sein; an ihren Enden sind sie; wie bei der Ausführungsform nach Abb. 6 bis 8, beweglich gelagert. Die Funktion der Stäbe k, die bei den Ausführungformen nach den Abb. 6 bis io bei Änderung der Belastung der anzutreibenden Vorrichtung unter Erhöhung oder Verringerung ihrer Spannung sich um die festen Scheiben bzw. um die Spiralfedern auf- :oder abwickeln, erfüllen hier die starren Stäbe k in Verbindung mit Federn s, die zweckmäßig um teleskopartig ineinander verschiebbare Röhren t angeordnet sind. Die Röhren t sind mit Flanschen zt vereben, die als Stützen für die Federn s dienen.
  • Während des Betriebes bilden die unter Spannung der Federn s verdrehten Stäbe k ein Hyperboloid. Bei Änderung der Belastung der anzutreibenden- Vorrichtung werden die Stäbe k unter Erhöhung oder Verringerung der Spannung der Federn s mehr verdreht oder der Parallellage zur Welle b genähert, wobei der deformierbare Wellenteil L verkürzt oder verlängert wird unter gleichzeitiger Verschiebung der Reibscheibe d, wodurch die Geschwindigkeit der anzutreibenden Vorrichtung verringert oder erhöht wird.
  • Ausführungsform nach Abb. 13 bis 16: Die Ausführungsformen nach den Abb. i bis 5 ermöglichen nur die Drehung des bei :Änderung der Belastung sich deformierenden Wellenteiles I im einen Sinne. Die Ausführungsform nach Abb. 13 bis 16 ermöglicht dagegen die Drehung des sich deformierenden Wellenteiles I_ in beiden Richtungen. Zu diesem Zweck sind hier zwei Federn c und c-' vorgesehen, die entgegengesetzt gewickelt sind. Das eine Ende .der Federn c und c' ist mit der mit der Reibscheibe d fest verbundenen Scheibe n' verbunden, während das andere Ende der Feder c mit einem Ring z, und dasjenige der Feder c' mit einem Ring v' verbunden ist. Die Ringe z, und z@ sitzen auf der von der Welle b getragenen Scheibe n drehbar und tragen je eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke w und w', die mit den Zähnen je eines der von der Scheibe n. getragenen Zahnkränze x und x' mit entgegengesetzt gerichteten Zähnen in Eingriff stehen. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Wird die Welle b in dem in Abb. 13 und 15 durch einen Pfeil angedeuteten Sinne gedreht, so tritt die Feder c ?n 7 ätigkeit, indem sie durch Vermittlung des "Zahnkranzes x und der Sperrklinke w von der Scheibe n, mitgenommen wird; wird der Drehsinn umgekehrt, so tritt die Feder c in Tätigkeit, während das an dem beweglichen Ring z, befestigte Ende der Feder c sich gegenüber dem Zahnkranz x bewegen kann.
  • Die Erfindung eignet sich ganz besonders zum Antrieb von Automobilen u. dgl., weil durch Anwendung einer der Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes der gesonderte Antrieb aller Räder des Fahrzeuges bequem bewerkstelligt werden kann, wobei die bisher notwendig gewesenen komplizierten Getriebe in Wegfall kommen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Kraftübertragung mit einer bei Belastungsschwankungen sich deformierenden und dabei selbsttätig einen Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung herbeiführenden Welle, dadurch gekennzeichnet, daß die Deformation der Welle (b) eine der Belastungsänderung entsprechende Längenänderung der ganzen Welle oder eines Teiles (L) derselben zur Folge hat, die den Ausgleich bewirkt. Einrichtung nach Anspruch i, bei der der sich deformierende Wellenteil aus federnden Stäben besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Stäbe (k) beweglich gelagert sind und das Spannen der Stäbe dadurch bewirkt wird, daß sie gezwungen werden, sich um kreisförmige Scheiben (o) zu wickeln, die in dem von den Stäben gebildeten Raum angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von den Stäben (k) gebildeten Raum Spiralfedern (q) angeordnet sind, die gleichzeitig mit den sich um sie wickelnden Stäben gespannt werden. d.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (k) starr sind und die durch ihre Verdrehung gegenüber der Achse der Welle (1» bewirkte Längenänderung des sich deformierenden Wellenteils (L) die Spannung bzw. Entspannung von Schraubenfedern (s) zur Folge hat. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis .1 ., dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfedern (s) um teleskopartig ineinander verschiebbare Rohre (t) angeordnet sind, die mit Flanschen (u) versehen sind, die als Stützen für die Schraubenfedern dienen. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der sich deformierende Wellenteil (L) aus zwei in entgegengesetzter Richtung gewickelten Federn (c, c') besteht, von denen je nach dem Drehsinn der Welle (b) entweder die eine oder die andere in Tätigkeit tritt. 7. Einrichtung nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Enden der Federn (c, c) mit einer von der Welle (b) getragenen Scheibe (zi) verbunden sind, während die anderen Enden mit Ringen (v, v') verbunden sind, die auf einer von der Welle (b) getragenen Scheibe (?a) drehbar sitzen, wobei ihre Drehung im einen entgegengesetzten Sinne durch ein Gesperre (zu, x bzw. ze@ , _i') verhindert wird. B. Einrichtung nach Anspruch i bis 7 in Anwendung auf ReibrIderwechselgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß der sich ,deformierende Wellenteil (L) an seinem beweglichen Ende mit dein einstellbaren Reibrad verbunden ist, so daß letzteres bei eintretender Längenänderung des Wellenteiles entsprechend eingestellt wird.
DEB111338D 1922-11-18 1923-10-06 Einrichtung zur Kraftuebertragung mit einer bei Belastungsschwankungen sich deformierenden und selbsttaetig einen Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung herbeifuehrenden Welle Expired DE449129C (de)

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DEB111338D Expired DE449129C (de) 1922-11-18 1923-10-06 Einrichtung zur Kraftuebertragung mit einer bei Belastungsschwankungen sich deformierenden und selbsttaetig einen Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung herbeifuehrenden Welle

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DE (1) DE449129C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2615347A (en) * 1950-01-20 1952-10-28 John L Westhaver Motor drive for cameras

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2615347A (en) * 1950-01-20 1952-10-28 John L Westhaver Motor drive for cameras

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