DE44863C - Automatische primäre Batterie - Google Patents
Automatische primäre BatterieInfo
- Publication number
- DE44863C DE44863C DENDAT44863D DE44863DA DE44863C DE 44863 C DE44863 C DE 44863C DE NDAT44863 D DENDAT44863 D DE NDAT44863D DE 44863D A DE44863D A DE 44863DA DE 44863 C DE44863 C DE 44863C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- battery
- vitriol
- solution
- tube
- container
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 17
- 239000011701 zinc Substances 0.000 claims description 17
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 claims description 17
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 11
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 10
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 6
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000011088 parchment paper Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
- 150000003751 zinc Chemical class 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
- H01M50/60—Arrangements or processes for filling or topping-up with liquids; Arrangements or processes for draining liquids from casings
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/10—Energy storage using batteries
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Filling, Topping-Up Batteries (AREA)
- Hybrid Cells (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Automatische primäre Batterie.
Die Neuerungen an der automatischen primären Batterie des Haupt-Patentes, welche den Gegenstand
des Zusatz-Patentes bilden, beziehen sich einerseits auf eine neue Art, den Spiegel und
den Sättigungsgrad der Kupfervitriollösung constant zu erhalten, und andererseits auf verschiedene
vereinfachte Methoden, um die durch die Thätigkeit der Batterie erzeugte Zinkvitriollösung
automatisch zu entfernen.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen die Fig. 1, 2 und 3 bezw. einen Längenschnitt,
einen Querschnitt und einen Grundrifs der verbesserten Batterie.
Um den Spiegel und den Sättigungsgrad der Kupfervitriollösung, welche nach Mafsgabe ihres
Verbrauches erneuert wird, constant zu erhalten, ohne ein äufseres geschlossenes Gefäfs H benutzen
zu müssen, wird in den die Elemente der Batterie enthaltenden Trog A an einer Seite
desselben ein Behälter B eingesetzt, welcher oben offen ist und am Boden und an den
Seiten, mit Ausnahme der gegen den Vertheilungskanal b gerichteten Seite a, Fig. 3, geschlossen
ist. Diese Seite α ist mit Löchern c versehen, Fig. 1, von denen das oberste Loch d
(»Spiegelloch«) 2 oder 3 cm von der Oberkante des Troges entfernt ist.
Aus Fig. 2 ist die Richtung der Bewegung der Flüssigkeiten ersichtlich; in den mit Kupfervitriolkrystallen
gefüllten Behälter B dringt durch die Löcher c c c d das Wasser ein, welches sich
in dem Vertheilungskanal b und den Elementen befindet; es entsteht sogleich ein Kreislauf,
welcher andauert bis zur vollständigen Sättigung derjenigen Wasserschicht mit Kupfervitriol,
welche sich zwischen dem Spiegelloch d und dem untersten der Löcher c befindet, wobei
indessen die oberste Schicht reinen Wassers und die nahezu gesättigte Zinkvitriolschicht,
welche auf dem Boden des Troges ruht, nicht beeinfiufst werden.
Die am meisten gesättigte Kupfervitriollösung tritt durch die unteren Löcher c aus dem Behälter
B in den Vertheilungskanal b und die Elemente hinein, während die am wenigsten
gesättigte Kupfervitriollösung und das Wasser aus dem Vertheilungskanal durch die oberen
Löcher c in den Behälter B eintreten, so dafs eine circulirende Bewegung entsteht, welche
ähnlich derjenigen ist, die in Heizapparaten mit Circulation stattfindet, mit dem Unterschied
jedoch, dafs die Bewegung im ersteren Falle in umgekehrter Weise vor sich geht.
Die Elemente der Batterie sind gebildet aus Platten C von Glas oder paraffinirtem Holz,
welche auf beiden Seiten eine Bleitafel D tragen, und aus Zinkelektroden E, von denen jede mit
einer aus Pergamentpapier hergestellten Hülle oder Zelle umgeben ist.
Die Neuerungen, welche die automatische Abführung der Zinkvitriollösung betreffen, sind
in den Fig. 4-bis 7 veranschaulicht.
In Fig. 4 stellt A den Batterietrog dar, in welchem die drei Flüssigkeitsschichten, Zink-
vitriollösung, Kupfervitriollösung und Wasser, in der angegebenen, ihren bezw. Dichtigkeiten
entsprechenden Reihenfolge über einander geschichtet sind. Das Differentialrohr H ist, anstatt
mit einem Manometer und einem Wasserbehälter in Verbindung zu stehen, lediglich in
ein kleines Gefä'fs I hineingesteckt, welches eine so grofse Menge Quecksilber enthält, als zum
Ausgleich des Druckes erforderlich ist, welcher aus dem Abstand der Spiegel ν t und xy von
einander resultirt.
Unter der Voraussetzung, dafs der Spiegel ν t durch irgend ein Verfahren in einer bestimmten
Höhe erhalten wird, arbeitet die automatische Abflufsvorrichtung wie folgt: Sobald man die
Batterie in Thä'tigkeit setzt, nimmt die Schicht der Zink vitriollösung, welche sich über dem
Boden befindet und deren Dichtigkeit viel gröfser ist als diejenige der Kupfervitriollösung,
an Volumen zu; sie überschreitet infolge dessen die obere Mündung des Differentialrohres H,
sinkt dann in diesem Rohr nach unten und treibt aus demselben die Kupfervitriollösung
heraus. Die Quecksilbersäule, welche bis dahin der Kupfervitriollösung das Gleichgewicht gehalten
hat, besitzt nicht genug Höhe, um der herabsinkenden dichteren Zinkvitriolsäule das
Gleichgewicht zu halten; das letztere wird folglich aufgehoben und ein Theil der Zinkvitriollösung
entweicht quer durch das Quecksilber hindurch nach oben, wobei die Menge der austretenden
Zinkvitriollösung von der Stärke des von der Batterie erzeugten Stromes abhängt. Die Zinkvitriollösung,
welche durch das Quecksilber hindurchgeht, steigt über die Oberfläche des Quecksilbers und (liefst von da durch ein
Rohr K aus dem Gefäfs / ab.
In Fig. 5 ist das Quecksilbergefäfs I, in welches das Rohr H hineingesteckt ist und aus
welchem die Zinkvitriollösung durch die Ansatzröhre k ausfliefst, in gröfserem Mafsstabe
dargestellt. Das Quecksilbergefäfs / kann auch fortgelassen werden, wenn man am unteren
Ende des Rohres H ein Ventil anbringt, welches durch Gewichte oder Federn dergestalt
regulirt ist, dafs es nur die dichtere Zinkvitriollösung aus dem Rohr H austreten läfst.
Die Fig. 6 zeigt eine andere, sehr einfache Anordnung des Differentialrohres, welche der
Höhe nach sehr wenig Raum erfordert. H1 ist das Differentialrohr, dessen Ende m mit Hülfe
eines Kautschukrohres oder in anderer Weise biegsam gemacht ist. Sobald die Zinkvitriollösung,
welche auf dem Boden des Troges ruht, über die Mündung des Rohres H1 steigt,
sinkt ein Theil der Lösung in das Rohr H1 hinein und verursacht eine Gewichtsvermehrung
der Säule m H1 n. Diese. Gewichtsvermehrung
veranlafst, da das Rohr H1 bei η ein wenig tiefer liegt als bei m, eine Aenderung in der
Lage des Rohres H1 in Bezug auf die Horizontale bezw. ein Senken des Rohres H\ wie
punktirt angedeutet ist, und führt hierdurch das Austreten der überschüssigen Zinkvitriollösung
herbei. Sobald die Dichtigkeit der Säule rnH'n abnimmt, geht das Rohr H1
unter dem Einflufs eines Gewichtes oder einer Feder S in seine erste Lage zurück.
Die Fig. 7 zeigt eine Anordnung, welche einige Aehnlichkeit mit derjenigen von Daniell
im Jahre 1836 erfundenen hat. Es ist hierbei nur nothwendig, dafs der Spiegel des Wassers
in der Batterie durch eine Mariotte'sche Flasche oder irgend eine andere ähnliche Vorrichtung
constant erhalten wird. Die Flüssigkeitssäule in dem Ausflufsrohr H^ ist bei Inbetriebsetzung
der Batterie in vollkommenem Gleichgewicht mit den beiden erregenden Flüssigkeiten,
sobald aber die Batterie eine gewisse Zeit hindurch in Thätigkeit ist, nimmt die
Schicht der Zinkvitriollösung an Höhe zu und übt auf die Flüssigkeit in dem unteren Theil
des Rohres H2 einen stärkeren Druck aus;
es fliefst dann sogleich Zinkvitriollösung aus der Ausflufsöffnung des Rohres H2 aus, und
zwar ebenso lange, als die Batterie functionirt.
Bei den in den Fig. 4, 6 und 7 dargestellten Anordnungen findet der Zuflufs des Wassers
in die Batterie durch das Rohr O statt. In den Fig. 4 und 6 ist L ein Ueberlaufrohr, welches
den Spiegel des Wassers in der Batterie constant erhält.
Claims (2)
1. Bei der durch den Anspruch 1. des Patentes No. 41561 geschützten Batterie die Hinzufügung
eines Kupfervitriol enthaltenden Behälters, welcher direct in den die Elemente
der Batterie enthaltenden Trog eingesetzt ist, wobei der oben offene und am Boden
und den Seiten geschlossene Behälter an derjenigen Seite, welche einen Theil der
Wandung des Vertheilungskanals bildet, mit Löchern versehen ist, welche eine beständige
Circulation zwischen dem genannten Behälter und derjenigen FlUssigkeitsschicht
des Vertheilungskanales und der Elemente der Batterie zulassen, welche auf einer bestimmten
Höhe zwischen einer unteren Zinkvitriolschicht und einer oberen Schicht reinen Wassers mit Kupfervitriol gesättigt bleiben
mufs, wie mit Bezug auf Fig. 1, 2 und 3 beschrieben wurde, zum Zwecke, das Niveau
und die Sättigung der Kupfervitriollösung constant zu erhalten.
2. An Stelle der im Anspruch 2. unter c) genannten automatischen Regulirung des
Stromes der Zinkvitriollösung die Einrichtung, bei welcher der Auslafs der Zinkvitriollösung
stattfindet:
a) durch ein gerades Rohr H, Fig. 4
und 5, dessen eines Ende in kurzer Entfernung überdemBoden desBatterietroges
ausmündet und dessen anderes Ende durch ein belastetes Ventil verschlossen ist oder in ein mit Quecksilber
gefülltes Gefä'fs / hineinreicht, welches mit einem Ueberlaufrohr K
versehen ist, durch welches die überschüssige Zinkvitriollösung ausfliefst;
b) durch ein in den Boden des Batterietroges einmündendes, heberartig gebogenes Rohr H1, Fig. 6, welches einerseits bei m beweglich und andererseits bei S federnd aufgehängt ist bezw. mit einem Gegengewicht in Verbindung steht, so dafs das Rohr H1 durch die Aenderung der Dichtigkeit der in dem Rohr enthaltenen Flüssigkeit seine Lage ändert und dadurch den Ausflufs der überschüssigen Zinkvitriollösung hervorruft bezw. unterbricht.
b) durch ein in den Boden des Batterietroges einmündendes, heberartig gebogenes Rohr H1, Fig. 6, welches einerseits bei m beweglich und andererseits bei S federnd aufgehängt ist bezw. mit einem Gegengewicht in Verbindung steht, so dafs das Rohr H1 durch die Aenderung der Dichtigkeit der in dem Rohr enthaltenen Flüssigkeit seine Lage ändert und dadurch den Ausflufs der überschüssigen Zinkvitriollösung hervorruft bezw. unterbricht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44863C true DE44863C (de) |
Family
ID=320068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44863D Expired - Lifetime DE44863C (de) | Automatische primäre Batterie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44863C (de) |
-
0
- DE DENDAT44863D patent/DE44863C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2026066A1 (de) | Schwimmbeckenskimmer und Regelgerat | |
| DE2739292A1 (de) | Einrichtung zum vermischen von fluessigkeiten | |
| DE543898C (de) | Trennbehaelter fuer ineinander unloesliche Fluessigkeiten | |
| DE1784944B2 (de) | Schwimmer für Klosettspülkästen. Ausscheidung aus: 1658285 | |
| DE2038511C3 (de) | Vorrichtung zum Dosieren von Flüssigkeiten | |
| DE44863C (de) | Automatische primäre Batterie | |
| DE471025C (de) | Einfaerbevorrichtung fuer Schablonendrucker mit ebener Druckschablone | |
| DE1049725B (de) | ||
| DE2308048A1 (de) | Einrichtung zum absaugen von schwimmschlamm oder oel von einer wasseroberflaeche | |
| DE591075C (de) | Entwicklungsmaschine fuer Lichtpausen mit einer in ein Fluessigkeitsbecken eintauchenden Entwicklungswalze | |
| DE3435372C2 (de) | ||
| DE1634032C (de) | Vorrichtung zur Ruckgewinnung von auf Wasseroberflächen schwimmenden Olschichten | |
| DE417513C (de) | Vorrichtung zum Ableiten von Wasser, z. B. Dampfwasser, aus einer Druckleitung | |
| DE160017C (de) | ||
| DE1950043A1 (de) | Einrichtung zur kontinuierlichen Trennung eines Gemisches spezifisch verschieden schwerer Fluessigkeiten | |
| DE542327C (de) | Benzinbehaelter | |
| DE337069C (de) | Azetylenentwickler mit Tauchkarbidbehaelter | |
| DE2428606A1 (de) | Verschlussvorrichtung fuer leichtfluessigkeitsabscheider | |
| DE467726C (de) | Verbesserungen an elektrolytischen Apparaten | |
| CH502272A (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren von Flüssigkeiten mit gasförmigen Medien | |
| DE1082800B (de) | Vorrichtung zum Entwickeln photographischer Schichttraeger oder zum Durchfuehren des Kontakt-umkehrverfahrens | |
| AT107620B (de) | Schablonendruckvorrichtung mit ebener Druckfläche. | |
| DE509019C (de) | Schwimmender Schleusentrog mit einer oder mehreren Belastungskammern | |
| DE89693C (de) | ||
| DE405580C (de) | Verfahren zum selbsttaetigen Regeln des Druckes in Dampfleitungen |