DE44833C - Doppelschiene für Strafsenbahnen - Google Patents

Doppelschiene für Strafsenbahnen

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DE44833C
DE44833C DENDAT44833D DE44833DA DE44833C DE 44833 C DE44833 C DE 44833C DE NDAT44833 D DENDAT44833 D DE NDAT44833D DE 44833D A DE44833D A DE 44833DA DE 44833 C DE44833 C DE 44833C
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Germany
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Application number
DENDAT44833D
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de W. C. cregier in Chicago, County of Cook, Illinois, V. St. A
Publication of DE44833C publication Critical patent/DE44833C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B5/00Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
    • E01B5/02Rails
    • E01B5/08Composite rails; Compound rails with dismountable or non-dismountable parts
    • E01B5/10Composite grooved rails; Inserts for grooved rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Doppelschiene für Strafsenbahnen.
Die vorliegende Erfindung betrifft solche Strafsenbahnschienen und ihre Unterlagen, auf welchen sowohl Räder mit glatten Radkränzen, als auch solche mit den gebräuchlichen Spurkränzen laufen können.
Der Zweck vorliegender Erfindung besteht darin, die Schienennägel so zu isoliren, dafs sie weder durch Fuhrwerke beschädigt f noch durch die Hebelwirkung der Schienen selbst gelockert werden können, , dem Schienenstrang also hierdurch eine gröfsere Festigkeit und Dauer zu geben, als er zur Zeit besitzt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Schiene und ihre Unterlage, Fig. 2 einen Längsschnitt durch diese Schiene und Fig. 3 einen Querschnitt einer etwas anders geformten Schiene.
A deutet die Strafse an, welche mit einem Geleise ausgestattet ist, von dem der eine Theil B die Schiene für den Strafsenbahnwagen und der andere Theil C die Schiene für gewöhnliche Fuhrwerke bildet. Beide Theile sind durch einen Steg D verbunden, der so angeordnet ist, dafs zwischen den beiden Theilen B und C eine parallel zu den Schienen köpfen laufende Rinne E entsteht. In bestimmten Abständen von einander sind in dem waagrechten Stege D Löcher angeordnet, durch welche Nägel oder Bolzen e in die Schienenunterlage getrieben werden.
Der Kanal E zwischen den beiden Schienentheilen B C ist von einer solchen Tiefe, dafs die Schienenbolzen e, Fig. 1 und 2, mit ihren oberen Enden nicht aus der Schiene hervorragen, sondern noch um ein gewisses Stück unterhalb des Schienenkopfes liegen und demnach von den Wagen nicht berührt werden können.
Werden Keile f zum Anziehen der Bolzen e verwendet, so ist es vortheilhaft, den Kanal E möglichst eng zu machen, damit auch die schmälsten Wagenräder in den Kanal nicht hineingelangen können. Noch vortheilhafter ist die in Fig. 3 dargestellte Anordnung. Der Schienennagel F hat hier einen T-förmigen Kopf, dessen Längsseite zu den Schienentheilen parallel liegt, während seine Breite ungefähr der Breite des Kanales E entspricht. Für das Wesen der Erfindung ist diese Beschränkung der Kanalbreite jedoch kein Erfordernifs.
Nachdem die Schienennägel eingetrieben sind, wird der Kanal £ mit Beton, Cement, Eisenoder Stahlspänen, Asphalt oder irgend einem anderen geeigneten Material ausgefüllt.
Der Kanal E wird so geformt, dafs er mitten zwischen den beiden Schienentheilen B und C liegt und dadurch eine nachtheilige Hebelwirkung derselben ausgeschlossen ist.
Um ein Verbiegen der Schienen in ihrer Längsrichtung zu verhindern, sind dieselben mit sich nach unten erstreckenden Lappen G versehen. Diese einander parallelen Lappen sind an der Innenseite der Schienenköpfe angeordnet , da alle Wagenräder mehr oder weniger konisch abgedreht sind und der Druck auf die Schiene an der inneren Seite am meisten auf Durchbiegung gerichtet ist. Bei gewöhnlichen Wagen haben die Räder das Bestreben, sich an den Köpfen der Strafsenbahnschienen zu führen, so dafs also auch diese Fuhrwerke die Schienen an der inneren Kante am meisten belasten.
Die Schienen mit den durchgehenden Lappen, Fig. ι und 2, oder ohne diese, Fig. 3, können auf gewöhnliche Holzschwellen b, Fig. 3, genagelt werden, bei ersteren ist jedoch die Anwendung besonderer Lagerstühle vorzuziehen.
Das obere, zu Flantschen c, Fig. 1, verbreiterte Ende des Lagerstuhles legt sich genau unter die Schienenköpfe B C, während der übrige Schienentheil im Innern des Lagerstuhles liegt und sich mit den Flantschen G auf den Steg d desselben stützt. Dieser Steg d ist geschlitzt, so dafs der Bolzen e leicht unter denselben geschoben werden -kann und ein zweiter geschlossener Steg g das Herausfallen des Bolzens e verhindert, bis er mit Hülfe des Keiles f fest angezogen ist.
Beim Verlegen solcher Schienen werden die Bolzen zuerst in die Lagerstühle gelegt, nachdem dieselben entsprechend den Entfernungen der Schienenlöcher versetzt sind, und dann die Schiene darauf gelegt, worauf das Anziehen der Bolzen durch die Keile erfolgt.
An Stelle der Keile zum Anziehen der Bolzen können auch Schraubenmuttern hierzu Verwendung finden. Der Kanal E mufs dann aber weiter als bei Anwendung der Keile sein.
Die Lagerstühle werden auf Querschwellen befestigt, und ein so hergestelltes Geleise kann zu jeder Zeit aus einander genommen werden, ohne dafs hierbei die Schienen oder Schienenunterlagen leiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Doppelschiene für Strafsenbahnen, bestehend aus zwei durch einen horizontalen Steg (D) verbundenen Theilen, deren Köpfe (B C) in der Art in verschiedenen Höhen zu einander angeordnet sind, dafs der niedrigere Kopf (C) nach dem Verlegen der Schiene mit dem Strafsenpflaster abschneidet und eine Fahrbahn für gewöhnliche Fuhrwerke bildet, während der höhere Kopf (B) aus der Strafsenebene hervorragt und den Eisenbahnfuhrwerken zur Führung dient, so dafs zwischen beiden Schienenköpfen (B C) ein in dem Strafsenpflaster liegender Kanal (E) verbleibt, in dem die Befestigungsbolzen (e) liegen, welche durch Ausfüllen des Kanals mit einem Schutzmaterial gegen Beschädigungen geschützt werden, wobei die sich unterhalb des Steges (D) erstreckenden Lappen (G) ein Durchbiegen der Doppelschiene verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT44833D Doppelschiene für Strafsenbahnen Expired - Lifetime DE44833C (de)

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