DE448288C - Einpackmaschine zum Verpacken tablettenfoermiger, zu horizontalen Stapeln vereinigter Gegenstaende verschiedener Dicke oder Zahl, vorzugsweise Biskuits - Google Patents

Einpackmaschine zum Verpacken tablettenfoermiger, zu horizontalen Stapeln vereinigter Gegenstaende verschiedener Dicke oder Zahl, vorzugsweise Biskuits

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DE448288C
DE448288C DESCH75133D DESC075133D DE448288C DE 448288 C DE448288 C DE 448288C DE SCH75133 D DESCH75133 D DE SCH75133D DE SC075133 D DESC075133 D DE SC075133D DE 448288 C DE448288 C DE 448288C
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Expired
Application number
DESCH75133D
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SCHWEIZ IND GES
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SCHWEIZ IND GES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B23/00Packaging fragile or shock-sensitive articles other than bottles; Unpacking eggs
    • B65B23/10Packaging biscuits
    • B65B23/18Wrapping individual biscuits, or groups of biscuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

  • Einpackmaschine zum Verpacken tablettenförmiger, zu horizontalen Stapeln vereinigter Gegenstände verschiedener Dicke oder Zahl, vorzugsweise Biskuits. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verpacken. rechteckiger, tablettenförmiger Gegenstände, die zu horizontalen Stapeln vereinigt sind. Es sind Einpackmaschinen bekannt, bei denen die Faltorgane beweglich gelagert oder federnd ausgebildet sind, um Unregelmäßigkeiten in der Form, Lage und Größe der zu verpackenden Gegenstände Rechnung zu tragen. Diese Einpackmaschinen sind nur da verwendbar, wo die Größenunterschiede nur ganz klein sind. Demgegenüber unterscheidet sich die neue Vorrichtung dadurch, daß sie z. B. auch zum Einpacken vieler zu einem Stapel vereinigter Gegenstände verwendet werden kann, die, wie z. B. bei Biskuits, in der Größe und Form oft stark voneinander abweichen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Aufriß der Vorrichtung, Abb.2 den Grundriß derselben, Abb.3 den Aufriß des Falzkastens samt Paket und Stempeln, Abb. 4 den Grundriß des Falzkastens samt Oberstempel, Abb. 5 den Seitenriß des Falzkastens samt Paket und Stempeln, Abb. 6 den Stapel in perspektivischer Darstellung.
  • Die Mittel zum Zuführen des Stapels und des Papiers zum Einpacken des Stapels zur Faltstelle sind bekannt. Diese Mittel schieben den Stapel i zwischen die Blattfedern 2 auf den Stößel 3. Über den Stapel i wird mit bekannten Mitteln das Papier A gelegt, hierauf der obere Stößel 4 gesenkt und der Stapel i samt Papier A mittels der Stößel 3 und 4 gegen den Falzkasten 5 gehoben. Letzterer besitzt nun Mittel, Pakete, deren Länge sich in gewissen Grenzen ändert, dennoch an den Stirnflächen genau zu falten. Dies geschieht durch eine entsprechend nachgiebige Anordnung bestimmter Faltorgane. So besitzt der Falzkasten ein drehbares Stirnfalterpaar 6, zwei feste Vorfalterpaare 7 und 8, zwei drehbare Eckfalterpaare io, zwei feste Längsfalter 9 sowie ein Paar Trennfinger ii. Die drehbaren Eckfalter io sitzen auf an den festen Längsfaltern 9 vorgesehenen Drehzapfen 24 und werden mittels der Schraubenfedern 13 in der inneren, für die kleinste Paketlänge bestimmten Lage gehalten. Entsprechend dem den Eckfaltern io erteilten Spiel können also Pakete von mäßigen Längenverschiedenheiten, wie sie bei Backwerk auftreten, an derselben Maschine und mit derselben Genauigkeit verpackt werden. Alle Falter laufen nach oben gegeneinander, der Falzkasten 5 bildet eine vierseitige Pyramide. Die Reihenfolge der Faltung ist diejenige des bekannten Falzkastens für kubische Gegenstände. Beim -Durchführen des Pakets von unten nach oben durch den Falzkasten 5 mittels der Stößel 3, q. wird von den Längsfaltern 9 das Papier A um die beiden oberen Längskanten a, b des Stapels gefaltet, dann stößt der Stapel i mit seinen oberen Stirnflächenkanten c, d gegen die um Zapfen 25 drehbar gelagerten Stirnfalter 6 und dreht diese gerade so weit nach außen, daß der Stapel mit seinen Stirnflächen zwischen diesen durchschlüpfen kann, und unter dem Druck der an den Faltern 6 angreifenden Federn 12, wird das Papier A nicht nur um die Kanten c, d gefaltet, sondern das Papier wird auch gegen die Stirnflächen des Stapels i angelegt. Durch die festen Vorfalter 7 und 8 wird das über die Stirnseiten an den Ecken vorstehende Papier A. in Lappen so gelegt, daß die Lappen später scharf in die senkrechten Kanten e, f, g, Ft der Stirnflächen des Stapels gefaltet werden können. Dabei halten die Trennfinger i i die Lappen getrennt voneinander. Der Stapel i stößt bei der weiteren Bewegung nach oben mit den oberen Ecken gegen die Eckfalter i o, diese werden in Längsrichtung des Pakets nach außen gedrängt, wobei die Eckfalter io unter dem Druck der Federn 13 die vorgefalteten Lappen um die senkrechten Kanten e, f, g, lt falten. Hat der Stapel i beim Verlassen des Falzkastens 5 die Eckfalter io passiert, so müssen die letzteren unter der Zugwirkung der Federn 13 sofort in die innere Ausgangsstellung zurückschnellen und würden dabei .das Papier, das über die noch nicht gefaltete Grundfläche herabhängt, eindrücken. Dies wird durch am untern Stößel 3 angebrachte Finger 14 verhindert, welche die Eckfalter io so lange in der äußern Endstellung halten, bis der untere Stößel 3 wieder gesenkt ist. In Abb. 3 und 4 sind links die Falterstellungen für ein kürzestes Paket i", rechts für ein längstes Paket ib eingezeichnet. Zum Falten des Papiers A über die Grundfläche des Stapell heben die Stößel 3, q. den Stapel i auf den Tisch 15 (Abb. i). In der Längsrichtung des Stapels i bewegliche, unter der Wirkung von Federn 17 stehende Finger 16 werden auf die Stirnflächen des soweit gebildeten Pakets gelegt, sie halten den Stapel, während der untere Stößel 3 nun entfernt wird und das Papier A über die Grundfläche des Stapels gefaltet wird. Durch die Seitenfalter 18 wird das Papier A über die unteren Stirnflächenkanten i, k gefaltet, worauf durch einen Schieber i9 die Falte längs der unteren Längskante m des Stapels gebildet wird. Zuletzt wird das Papier A um die untere Längskante i durch Schieber 2o auf bekannte Weise gefaltet, die Finger 16 gehen vom Paket weg, der Oberstößel q. wird gesenkt, das Paket nach unten bewegt, nachdem sich der untere Stößel wieder an das Paket angelegt hat.
  • Das Senken der Stößel geschieht auf folgende Weise: Der Unterstößel 3 hält mittels der Finger 14 die Eckfalter io so lange außerhalb der Bahn des Stößels 3, bis dersell:e die Eckfalter io passiert hat, und schiebt nun mittels der Finger 21 die Stirnfalter 6 aus der inneren Endlage nach außen, bis der Stößel 3 auch diese passiert hat. Damit der Stößel 3 noch an den Federn 2 (Abb. 2) vorbei in die untere Ruhelage gelangen kann, sind in dem Stößel 3 Aussparungen 22 vorgesehen (Abb. 2). Der Oberstößel .4 besitzt Aussparungen an den Ecken, um über die Eckfalter io passieren zu können, um die in der inneren Endlage sich befindenden Stirnfalter 6 passieren zu können, sind in dieselben Nuten eingefräst, um die Warzen 23 des Stößels .4 durchzulassen. Die Länge der Ober- und Unterstößel q. bzw. 3 ist in den Abb. 4. und 2 mit L, bezeichnet. Die Länge des kürzesten Pakets ist mit La und diejenige des längsten Pakets mit Lb bezeichnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Einpackmaschine zum Verpacken tablettenförmiger, zu horizontalen Stapeln vereinigter Gegenstände verschiedener Dicke oder Zahl, vorzugsweise Biskuits, mit Falzkasten, Vorfaltern und beweglichen Falzorganen, die sich bei Unregelmäßigkeiten der Größe des Stapels entsprechend einstellen können, wobei der durch die Stößel auf bekannte Weise samt Papier zugeführte Stapel durch den Falzkasten geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Falzkasten (5) feste Vorfalter (7, 8), feste Längsfalter (9) und feste Trennfinger (ii), anderseits in der Richtung der Stapeiachse nachgiebig schwingbare Stirnfalter (6) und ebensolche Eckfalter (io) aufweist, wobei alle Falter nach Art einer vierseitigen Pyramide nach oben zusammenlaufend angeordnet sind, so daß bei dem von unten erfolgenden Anheben des mit der Hülle belegten Stapels beim Eintritt desselben in den Falzkasten (5) vorerst ein Vorfalten der oben überstehenden Papierlappen (a bis d) stattfindet, indem die Querlappen der Hülle durch die vorstehenden Stege der drehbaren Stirnfalter (6) gegen die Stirnseiten eingefaltet, dann die Längslappen mittels der unteren Kanten der festen Längsfalter (9) vorgefaltet sowie die auf solche Weise erzeugten, über die senkrechten Kanten (e bis h) des Stapels vorstehenden Längslappenenden mittels der festen, schraubenflächenförmigen Vorfalter (7, 8) über diese Kanten vorgefaltet werden, wobei durch die Trennfinger (ii) die richtige Reihenfolge beim Übereinanderlegen der Ecklappen geführt wird, wonach der Stapel beim Weiterhub durch den engeren Oberteil des Falzkastens (5) zum Zwecke des Fertigfalzens der Kanten (a bis h) gelangt, wobei die Oberkanten der Stirnfalter (6) die Stirnseitenlappen an den gemäß der veränderlichen Paketlänge in verschiedenen Abständen liegenden oberen Stirnseitenkanten (c, d) zu Ende falzen und ebenso die bereits vorgefalteten senkrechten Kanten (e bis h) durch die in Richtung der Paketlängsachse ausschwenkbaren Eckfalter (io) wie auch gleichzeitig die oberen Längskanten (a, b) durch die Oberkanten der Längsseitenfalter (9) fertiggefalzt werden, worauf das auf den Obertisch (15) gehobene Paket mit den Fingern (16) gefaßt und auf bekannte Weise an der Grundfläche geschlossen wird.
  2. 2. Einpackmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für das Senken des Unterstößels (3) zur Freimachung des Raumes im Falzkasten (5) an der Kopfplatte des Stößels (3) Zähne (i.f und 21) vorgesehen sind, welche beim Senken des Stößels (3) die in die innere Ruhelage zurückgekehrten Eckfalter (io) sowie die Stirnfalter (6) so weit nach außen schieben, daß der Stößel (3) durch den Falzkasten (5) wie auch zufolge von Aussparungen (22) in seiner Kopfplatte an den Federn (2) vorbei in die untere Totlage zurückkehren kann.
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