DE44753C - Neuerung an Gefäfsen zum Transportiren von Milch - Google Patents

Neuerung an Gefäfsen zum Transportiren von Milch

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DE44753C
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Germany
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milk
vessels
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transporting milk
vessel
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DENDAT44753D
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English (en)
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C. BOLLE in Berlin-Moabit, Alt-Moabit 99 — 103
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J13/00Tanks for treating cream

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMl,
Beim Transport von Vollmilch behufs Abgabe derselben an den Consumenten zeigt sich der Uebelstand, dafs in den meist die Gestalt aufrechter Cylinder oder Prismen besitzenden Transportgefäfsen die Milch sich dem specifischen Gewichte ihrer Bestandtheile entsprechend schichtet. Es findet während der Fahrt gewissermafsen eine Rahmbildung statt, welche noch durch die kleinen Stöfse und Erschütterungen, besonders beim Befahren von Asphaltpflaster, begünstigt wird. ■
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes hat man die Anwendung von Mischhähnen vorgeschlagen, | indessen verhindern dieselben einerseits nicht ; die Rahmbildung, andererseits sind sie aber auch sehr schwer zu reinigen, so dafs infolge dessen eine Benutzung solcher Einrichtungen Uebelstände mit sich führt.
Nach vorliegender Erfindung wird bei derartigen Transportgefäfsen die Rahmbildung dadurch zu verhindern gesucht, dafs man in die Gefäfse einen nach oben sich verjüngenden Blecheinsatz a, Fig. 1, bringt, dessen Wandungen mit einigen Löchern versehen sind. Die beim Umherfahren nach oben steigenden Fettkügelchen sammeln sich innerhalb des Raumes A an den geneigten Wandungen des Einsatzes α an und bleiben haften, bis sie beim Sinken des Flüssigkeitsspiegels losgetrennt werden und sich wieder mit der Milch vermischen. Andererseits gelangen die in dem Raum B abgeschiedenen Fettiheile je nach dem Sinken des Flüssigkeitsspiegels in den Raum A und vermischen sich auf diese Weise, durch die beim Umherfahren auftretenden Erschütterungen begünstigt, mit der in diesem Raum befindlichen Milch. Findet daher die Entnahme durch einen mit dem Raum A verbundenen Hahn b statt, so soll derselbe stets Milch liefern, welche die gleiche Beschaffenheit besitzt.
Die Form des Einsatzes α richtet sich nach dem Querschnitt des Transportgefäfses, da es am zweckmäßigsten ist, wenn sich die untere Kante des Einsatzes möglichst an die Seitenwandung des Gefäfses anschliefst. Im übrigen könnte derselbe Zweck, wenn auch weniger vollkommen, durch eine einfache geneigte, mit Löchern versehene Wand a1, Fig. 2, erreicht werden, welche gleichfalls den Inhalt des Gefäfses in zwei Räume A und B theilt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Gefäfsen zum Transportiren von Milch unten sich erweiternde Einsätze (a) oder geneigte Scheidewände λ) mit gelochten Wandungen, welche den Inhalt des Gefäfses in zwei Räume (A und B) theilen, von denen der eine den Querschnitt des Gefäfses zur Grundfläche hat und zur Entnahme der Milch dient, um eine Rahmbildung beim Umherfahren der Milch zu verhindern bezw. unschädlich zu machen.
DENDAT44753D Neuerung an Gefäfsen zum Transportiren von Milch Active DE44753C (de)

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