DE447302C - Verfahren zur Herstellung von als Lager fuer die Welle von Schleudern dienenden ringfoermigen Schraubenfedern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von als Lager fuer die Welle von Schleudern dienenden ringfoermigen SchraubenfedernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F35/00—Making springs from wire
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von als Lager für die Welle von Schleudern dienenden ringförmigen Schraubenfedern. Bei Schleudern ist es bereits bekannt, das Halslager so anzuordnen, daß ein die Welle umfassender Ring sich unter. Zwischenschaltung einer Schraubenfeder gegen den feststehenden Lagerkörper legt. Es macht nun große Schwierigkeiten, diese Federn genau rund zu formen. Bisher half man sich in der Weise, daß man die endlos gewundene Schraubenfeder in entsprechend lange Stücke zerschnitt, diese dann zusammenbog, so daß sie einen Ring ergab und die beiden Enden ein Stück aufbog und zusammendrehte.
- Bei dieser Ausführung ergibt sich auch bei bester Arbeit ein Knick an der Stelle, an welcher die Verbindung erfolgt. Der Ring wird niemals genau rund, und die Folge davon ist bei dem sehr raschen Umlauf der Trommel ein nicht ganz regelmäßiger Gang.
- Gemäß der Erfindung wird diesem übelstande dadurch abgeholfen, daß die schraubenförmig gewickelte gerade Feder in weichem Zustande, vorzugsweise in einer Form, zu einem Ringe umgebildet und alsdann erst, wenn nötig, nach vorherigem Ausglühen gehärtet wird, so daß ein genau ringförmiger Körper entsteht.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
- Hier ist a der Lagerkörper, b der die Welle umgebende Lagerring und c die zwischen die Teile u und b eingefügte Schraubenfeder. In Abb. z ist nur ein Teil davon gezeigt, die Schraubenfeder soll aber einen vollkommenen Ring bilden, um den Ringraum zwischen den Teilen a und b auszufüllen. Zum besseren Einbringen der Feder ist die Kante des Teiles a bei d abgeschrägt. Die Herstellung der Feder -c erfolgt beispielsweise in der Art, daß die Feder zunächst endlos gewickelt, dann auf die entsprechende Länge geschnitten wird. Das auf die richtige Länge gebrachte gerade Federstück wird nun in eine Form hineingepreßt, welche eine Hohlraum entsprechend der Fertigform der Feder enthält, also einen ringförmigen Raum von dem Durchmesser der Feder entsprechendem kreisförmigen Querschnitt. In diesem geschlossenen, vorzugsweise zweiteilig hergestellten Kasten wird die Feder ausgeglüht, so. daß sie weich wird und nunmehr endgültig die ringförmige Gestalt des Kastens oder der Form annimmt. Hierauf wird die Feder erneut vorzugsweise innerhalb des Kastens so weit erhitzt, daß daraufhin eine Härtung, gegebenenfalls nachher ein Anlassen auf die gewünschte Härte erfolgen kann. Die gehärtete Feder hat dann die gewünschte ringförmige Gestalt und ist an. der Stoßfuge offen.. Sie kann dann durch federndes Auseinanderziehen um den Ring b herumgelegt werden, springt federnd um denselben herum und bildet einen vollständigen genauen federnden Ring.
- Natürlich kann man das Herstellungsverfahren auch anders wählen, so könnte man z. B. die Feder von vornherein aus einem ausgeglühten Stahldraht winden und die weiche Feder von Hand oder in einer Form, nachdem sie auf die richtige Länge geschnitten ist, in eine ringförmige Gestalt biegen und dann härten evtl. anlassen, auch kann man die aus hartem Stahl gewundene Feder vor dem Hineinbringen in die Form ausglühen u. dgl. m. Wesentlich für die Erfindung ist, daß die Feder unabhängig von den vorübergegangenen Arbeitsgängen erst nachdem sie die vollständige Ringform erlangt hat, aus dem weichen Zustande in den gehärteten Zustand übergeführt wird. Die Lagerung ist vorzugsweise für Schleudern bestimmt, kann aber natürlich auch in - Verbindung mit anderen Einrichtungen verwendet werden.
- Wie bereits erwähnt, bleibt die Stoßfuge der Feder vorzugsweise offen, man kann aber, falls dies aus irgendwelchen besonderen Gründen gewünscht wird, auch die Enden in irgendeiner Weise miteinander verbinden, ohne daß die Gefahr eines Knickes entsteht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von als Lager für die Welle von Schleudern oder anderen raschlaufenden Spindeln dienenden,zu einem Ring gebogenen Schraubenfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfedern zunächst in Ringform übergeführt, wenn erforderlich ausgeglüht und dann gehärtet werden.
- 2. Schraubenfeder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfuge offen ist, so daß der Schraubenfederring leicht über die Welle gebracht werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM92124D DE447302C (de) | 1925-11-15 | 1925-11-15 | Verfahren zur Herstellung von als Lager fuer die Welle von Schleudern dienenden ringfoermigen Schraubenfedern |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE447302C true DE447302C (de) | 1927-07-19 |
Family
ID=7322034
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM92124D Expired DE447302C (de) | 1925-11-15 | 1925-11-15 | Verfahren zur Herstellung von als Lager fuer die Welle von Schleudern dienenden ringfoermigen Schraubenfedern |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE447302C (de) |
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1925
- 1925-11-15 DE DEM92124D patent/DE447302C/de not_active Expired
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