DE447243C - Verfahren zur Herstellung eines fuer magnetische Kerne geeigneten Materials - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines fuer magnetische Kerne geeigneten Materials

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DE447243C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/16Making metallic powder or suspensions thereof using chemical processes
    • B22F9/18Making metallic powder or suspensions thereof using chemical processes with reduction of metal compounds
    • B22F9/20Making metallic powder or suspensions thereof using chemical processes with reduction of metal compounds starting from solid metal compounds
    • B22F9/22Making metallic powder or suspensions thereof using chemical processes with reduction of metal compounds starting from solid metal compounds using gaseous reductors

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines für magnetische Kerne geeigneten Materials. Es ist schon vorgeschlagen worden, reines Eisenoxyduloxyd Fe304, das aus schwefel-oder salzsauren Lösungen durch Fällen mit Ammoniak bei etwa ioo° C, also auf nassem Wege entsteht, durch Luftoxydation, Glühen und nachfolgende Reduktion im Wasserstoffstrom in reines Eisen zu verwandeln und dieses durch Mahlen zu Pulver umgewandelt und gemischt mit einem Isoliermittel zu magnetischen Kernen zu pressen. Ferner ist erkannt worden, daß die Wirkung magnetischer Kerne ganz erheblich verbessert werden kann, wenn die magnetisch wirksamen Feinteilchen Kugelform oder eine solche Form besitzen, die keine scharfen Spitzen oder Ecken aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird ein für derartige magnetische Kerne besonders vorteilhaftes Material in der Weise hergestellt, daB Walzsinter oder Hammerschlag als Ausgangsmaterial fein gemahlen und im Wasserstoffstrom in an sich bekannter Weise zu Eisenpulver reduziert wird. Die so entstandenen Feinteilchen werden in bekannter Weise durch Mahlen in einer Spezialmühle von ihren Scharfen Spitzen, Ecken und Kanten befreit, und das sich auf diese Weise ergebende Kernpulver wird -- noch warm - in ebenfalls bekannter Weise mit einem Isoliermittel gernischt und zu magnetischen Kernen gepreßt Wenn der Walzsinter auch zum Teil aus Fes0, besteht, so ist er doch von dem vorstehend erwähnten und schon zur Herstellung von Magnetkernen verwendeten reinen Eisenoxydulaxyd sowohl in bezug auf seine Entstehung als auch auf seine chemischen und physikalischen Eigenschaften durchaus verschieden. Der Walzsinter entsteht bei der Warmverformung des Eisens bei Temperaturen von 8oo-i ioo° C durch Verbrennen des handelsüblichen Eisens mit Sauerstoff. Das Handelseisen ist stets mit gewissen Beimengungen vergesellschaftet, und zwar mit Mangan, Silizium, Kupfer, Kohlenstoff und Schwefel. Die metallischen Beimengungen oxydieren bei der hohen Entstehungstemperatur des Walzsinters zu Manganoxyduloxyd Mn304, Kieselsäure SiOn und Kupferoxyd Cu0; der Kohlenstoff und der Schwefel brennen als Kohlensäure CO, und schweflige Säure SO= aus dem Walzsinter gasförmig aus, so daß bei der Warmverarbeitung des Eisens ein Oxydgemisch, bestehend aus Fe,O" Mn304, SiO@ und Cu0, als sogenannter Walzsinter bei der Warmverformung des Eisens im trockenen Pr ozeß in großen Mengen ohne weiteres Dazutun billig entfällt. Während reines, kolloidalfein gefälltes FeO" an der Luft geglüht, schon bei 5oo° C in die gesättigte, rotgefärbte Oxydform Fe,O" übergeht, kann das Oxydgemisch Walzsinter fein gemahlen bei i2oo° C stundenlang geglüht werden, ohne seinen Charakter zu verändern. Das aus Lösungen gefällte Fe,O" ist teuer, auch kann es nicht in den von der elektrischen Industrie benötigten Mengen im Fällungsverfahren beschafft werden.
  • Bei der Reduktion des Walzsinters werden die dem entstehenden Eisen beigemengten, vorstehend charakterisierten Oxyde von der Reduktion nicht miterfaBt. Diese Tatsache ergibt einen überraschenden Vorteil des aus Walzsinter erzeugten Eisenpulvers gegenüber dem ;aus gefälltem Fes04 hergestellten, indem die Oxydkörner sich zwischen die_Eisenfeinteilchen legen, bilden sie nämlich ohne weiteres eine bessere Isolation derselben gegen-HERU'I. GEDRUCKT IN DER REICHARÜCKEREr einander als bei Kernen aus reinem Fe,04 als Ausgangsmaterial. Hierdurch wird eine entsprechende Menge an Isoliermitteln erspart.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines für magnetische Kerne geeigneten Materials, dadurch gekennzeichnet, daB als Ausgangsmaterial Hammerschlag oder Walzsinter dient, der, zu Pulver gemahlen, im Wasserstoffstrom in an sich bekannter Weise zu Eisenpulver reduziert wird.
DED43805D 1923-06-08 1923-06-08 Verfahren zur Herstellung eines fuer magnetische Kerne geeigneten Materials Expired DE447243C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968668C (de) * 1950-06-01 1958-03-20 Max Baermann Verfahren zum Stabilisieren von aus ferromagnetischen Teilchen verschiedener Korngroesse und einem Bindemittel bestehenden, homogenen ferromagneitschen Mischungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968668C (de) * 1950-06-01 1958-03-20 Max Baermann Verfahren zum Stabilisieren von aus ferromagnetischen Teilchen verschiedener Korngroesse und einem Bindemittel bestehenden, homogenen ferromagneitschen Mischungen

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