DE446532C - Dailsteckmaschine - Google Patents

Dailsteckmaschine

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DE446532C
DE446532C DER64328D DER0064328D DE446532C DE 446532 C DE446532 C DE 446532C DE R64328 D DER64328 D DE R64328D DE R0064328 D DER0064328 D DE R0064328D DE 446532 C DE446532 C DE 446532C
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DE
Germany
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shoots
daile
electromagnets
machine
housing
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Expired
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DER64328D
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English (en)
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CARL RUCKWIED JR
Original Assignee
CARL RUCKWIED JR
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/04Devices for placing bearing jewels, bearing sleeves, or the like in position
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
    • G04D3/0017Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of gearworks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

  • Dailsteckmaschine. Die im folgenden beschriebene Dailsteckmaschine geht neue Wege für die Arbeit des Dailsteckens, indem die Wirkung von Elektromagneten zu Hilfe genommen wird, wodurch die in an sich bekannten Schüttelvorrichtungen, in denen die zu behandelnden Triebe auf .ebenfalls an sich bekannten Aufnahmeplatten angrordnet sind, befindlichen Daile durch den Einfluß von Magnetismus in einer bestimmten Stellung gehalten werden sollen., damit sie leichter in die Löcher der Triebe gelangen können.
  • Die Dailsteckmaschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen (Abb. i und 2) in einem Beispiel :einer Ausführungsform dargestellt, wobei einige an sich bekannte Teile, z. B. die Schüttelvorrichtung und die Aufnahmeplatten für die Triebe, die mit den Dailstiften versehen werden sollen, mit dargestellt und beschrieben werden müssen, damit die Maschine als Ganzes verstanden werden kann.
  • Abb. i zeigt einen Uhrentrieb in vergrößerter schaubildlicher Darstellung.
  • Abb. z ist ein Schnitt durch die Maschine. Abb.3 ist eine größer dargestellte Einzelheit im Schnitt und in Ansicht.
  • Abb. q. ist ein Teil einer Aufnahmeplatte für die mit Dailen zu besteckenden Triebe in der Draufsicht, und zwar so gezeichnet, wie sie in dem in Abb.3 dargestellten Teil liegt. Der rechte Teil dieser Abb. q. ist die Draufsicht auf den Maschinenteil der Abb.3.
  • Abb.5 zeigt das Leitungsschema für den in der Maschine benutzten elektrischen Strom (Wechselstrom).
  • Die Maschine besteht aus einer runden oder andersförmig gestalteten Fußglocke i, in deren Inneres eine Welle ragt, die von .außen her angetrieben wird, die eine Kurbelscheibe 2 trägt, die zugleich als Kurven- oder Nockenscheibe ausgebildet ist. In dem glockenartigen Fuß sind Prismenführungen 3 angeordnet, die zur sicheren Führung eines auf- und abwärts bewegbaren Zylinders q. dienen, der an seinem unteren Ende geschlossen ist und an den eine Pleuelstange 5 angelenkt ist, die mit der Kurbelscheibe 2 in Verbindung steht. Der Zylinder 4. hat die in den Prismenführungen 3 passenden Prismen.
  • Der Zylinder q. trägt oben, wo er offen ist, in einem Bajonettverschluß eine nach einer Teildrehung .abnehmbare Deckelglocke 6. Im Grunde des hohlen Zylinders q. ist ein Elektromagnet 7 eingebaut, der eine breite, runde Polplatte hat. Im obersten Raum der hohlen Deckelglocke 6 ist ein ,ähnlicher Elektromagnet 8 eingesetzt, der @ebenfalls eine breite, runde Polplatte hat, der aber durchbohrt ist und einen .ebenfalls durchbohrten Zapfen hat, mit dem er in der Deckelglocke 6 befestigt ist. Die beiden Elektromagnete 7 und 8 werden von Wechselstrom durchflossen, und zwar so, daß die beiden verschiedenen magnetischen Pole N und S sich stets einander gegenüberstellen. Die magnetischen Kraftlinien durchlaufen also den Raum zwischen den beiden Polplatten oder Schuhen 7 und 8 und wechseln fortwährend nach den Stromphasen ihre Richtungen.
  • Auf einem inneren Ansatzrand des Zylinders 4 ruht eine Platte 9, die Bohrungen für die Achsen der zu behandelnden Triebe hat. Mit dieser Platte 9 ist eine daraufliegende Aufnahmeplatte i o für die Triebe durch Paßbolzen auseinandernehmbar verbunden. Die Aufnahmeplatte io hat ebensoviel Bohrungen wie die Platte 9, nur sind diese Bohrungen größer und passen für die Aufnahme der gebohrten Scheiben der zu behandelnden Triebe. Die Bohrungen in den Platten 9 und io sind so angeordnet, daß möglichst viele der kleinem Triebe aufgenommen werden können, und man erkennt eine solche beispielsweise Anordnung in der Draufsicht bei Abb. q der Zeichnung (Abb.2).
  • Die Achsen der Triebe stecken in der unteren Platte 9, die auf den Achsen sitzenden Halt:escheibchen liegen zwischen den Platten 9 und io und werden somit festgehalten. Die gebohrten Triebscheiben liegen aber in der eigentlichen Aufnahmeplatte io, und die obere dieser Scheiben schneidet finit der Fläche der Platte i o glatt ab. Auf der Aufnahmeplatte i o ruht nun eine Glocke i i, die mittels eines Schraubbolzens i 2, der durch ihre durchbohrte- Mittennabe geht, festgehalten wird. Die eile 9, i o und i i bilden somit ein Ganzes, das nach abgehobener Deckelglocke 6 aus dem Zylinder a, herausgenommen werden kann und dann nach Lösung des Schraubbolzens -i2 leicht auseinandernehmbar ist. In der Glocke i i sind ebenso viele Metallröhrchen 13 angebracht, wie Triebe in der Aufnahmeplatte i o liegen. Ir. diese Metallröhrchen 13 fügen sich die oberen Achsenenden der eingelegten Triebe, und die Röhrchen 13 haben den Zweck, daß die in die Triebe einzusteckenden Daile, die in verhältnismäßiger Menge vor dem Zusammensetzen der Glocke i i mit den Platten 9 und io in den Hohlraum der Glocke i i geschüttet werden, nicht infolge des auftretenden Magnetismus an den Achsen der Triebe anhaften können. Man füllt in den Hohlraum der Glocke i i viel mehr Daile ein, als für die Triebe. erforderlich ist.
  • Durch den oberen Elektromagneten 8 in der Deckelglocke 6 geht :eine mit einem Handgriff versehene Druckschraube 14, durch deren Niederschraubung, da die Deckelglocke 6 durch Bajonettverschluß mit dem Zylinder 4 verbunden ist, die Platten 9 und i o mitsamt der Glocke i i gegen den inneren Zylinderansatz gedrückt und somit fest zusammengehalten werden und ein Ganzes bilden, das von der Pleuelstange 5 auf und ab bewegt werden kann.
  • NVie schon erwähnt, ist die Kurbelscheibe mit einer Kurve versehen, die mit dem Bezugszeichen 15 gekennzeichnet ist. Der Höchstpunkt der Kurve 15 ist so gestellt, daß er den von- der Kurve zu betätigenden, mit Rolle 16 versehenen Schubbolzen 16 in dem Augenblick verschiebt, wenn er sich ungefähr 5o° von der oberen Totpunktstellung der Pleuelstange 5 befindet. Der Schubbolzen 16 bewegt dann einen unter Federwirkung stehenden Winkelhebel 17, dessen anderes Ende einen Kontakt trägt, der bei dieser Bewegung auf den federnden Gegenkontakt i 8 drückt. Diese Kontakteinrichtung liegt in dem Stromkreis der beiden Elektromagnete 7 und 8, wie aus dem Leitungsschema (Abb.5) hervorgeht.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist nun die folgende: Nachdem in den Hohlraum der Glocke i I bis zu einem Viertel des Inhaltes die passenden Daile eingefüllt sind, werden. die Platten 9 und i o mit den eingesetzten Trieben angesetzt und dieser Teil mit Hilfe des Bolzen 12 verschraubt. Die nun zusammenhängenden Teile 9, i o und i i werden in den Zylinder 4 hineingesetzt und die Deckelglocke 6 mit Hilfe des Bajonettverschlusses am Zylinder 4. befestigt. Dann wird die Drtzckschra,ube 14 angezogen, und nun kann der Antrieb der Welle der Kurbelscheibe 2 eingerückt werden. Die Kurbelscheibe 2 macht etwa 700 Umdrehungen in der Minute, und bei jeder Umdrehung wird einmal auf einen Augenblick der um die Elektromagnete 7 und 8 fließende Wechselstrom geschlossen. Durch die Wirkung der magnetischen Kraftlinien richten sich nun alle im Glockengehäuse i i befindlichen Daile senkrecht auf und erhalten somit die gewünschte Stellung, die zu ihrer Einführung in die Bohrungen der Triebe notwendig ist. Gleichzeitig aber kommen die Daile durch die schnelle und ruckweise Auf-und Abwärtsbewegung der Einrichtung in tanzende oder hüpfende Bewegung, so daß sie dadurch in die Bohrungen der Triebe hineingeführt werden. Der entstehende und entschwindende Magnetismus bewirkt in einem Augenblick ein Zusammenhalten, im anderen ein Lösen der Daile voneinander, und gerade das letztere geschieht im Augenblick des Hochgehens der Einrichtung, so daß sich die Daile und die Triebe sozusagen gegeneinander bewegen und demzufolge die Stel:-kung vor sich geht. Wenn die Maschine höchstens 5 Minuten gelaufen ist, ist die Stekkung mir Sicherheit vollendet, und es kommt höchst selten vor, daß in einem Triebe ein Stiftdail fehlt. Es soll noch erwähnt werden, daß die Teile der Maschine, auf die der Magnetismus störenden Einfluß hätte, aus Metall gefertigt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dailsteckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse befindliche Daile durch in gewissen Zeiträumen unterbrochenen Magnetismus in senkrechte Lage, parallel zu den in diesem Gehäuse eingespannten Trieben, gebracht werden, wobei das Gehäuse in an sich bekannter Weise in schnelle Auf- und Abwärtsbewegungen versetzt wird, so daß die senkrecht stehenden Daile in eine stoßweise Bewegung kommen, die sie in die Bohrungen der Triebe einführen kann.
  2. 2. Dailsteckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb und oberhalb der in der Schüttelvorrichtung befindlichen Aufnahmevorrichtung für die zu behandelnden Triebe und für die Daile Wechselstromelektromagnete (7 und 8) vorgesehen sind, ,während von der Antriebsvorrichtung für die Schüttelbewegung aus eine Kontakteinrichtung (15, 16, 17, 18) für die Ein- und Ausschaltung des Stromes für die genannten Magnete betätigt wird.
  3. 3. Dailsteckmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Grunde des Aufnahmezylinders (¢) und oben in der Deckelglocke (6) angeordneten Elektromagnete für Wechselstrom (7 und 8) breite Polplatten haben und der obere Elektromagnet (8) durchbohrt ist urid die Druckschraube (14) zum Zusammenhalten des Ganzen enthält.
  4. 4. Dailsteckmaschine nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Kurve (i5) der Kurbelscheibe (2) aus ein Stehbolzen (16) bewegt wird, der auf einen unter Federwirkung stehenden Winkelhebel (17) wirkt, dessen anderes Ende ein Kontaktstück trägt, das bei der Bewegung des Hebels (I7) gegen den federnden Gegenkontakt (18) gedrückt wird, zum Zwecke, bei der Umdrehung der Maschine einmal den Stromkreis der Elektromagnete (7 und 8) zu schließen und zu öffnen.
DER64328D 1925-05-19 1925-05-19 Dailsteckmaschine Expired DE446532C (de)

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