DE446360C - Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope

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DE446360C
DE446360C DEQ1407D DEQ0001407D DE446360C DE 446360 C DE446360 C DE 446360C DE Q1407 D DEQ1407 D DE Q1407D DE Q0001407 D DEQ0001407 D DE Q0001407D DE 446360 C DE446360 C DE 446360C
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lamp
guide tube
radiation
housing
microscopes
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DEQ1407D
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Quarzlampen GmbH
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Quarzlampen GmbH
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens
    • G02B21/08Condensers
    • G02B21/082Condensers for incident illumination only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Beleuchtungsvorrichtung für Mikroskope. Es ist bekannt, Ouecksilberdampflampen für mikroskopische Zwecke zu benutzen. Die Verwendung solcher Lampen ist besonders vorteilhaft, weil sie eine verhältnismäßig große Lichtstärke haben und das von ihnen ausgestrahlte Licht annähernd monochrom und reich an kurzwelligen Strahlen ist, die sich bekanntlich durch ihr hohes Auflösungsvermögen auszeichnen. Die bisher für mikroskopische Zwecke verwendeten Beleuchtungseinrichtungen weisen aber noch Übelstände auf. Da man den Lichtbogen röhrenförmiger Quecksilberdampflampen, der eine verhältnismäßig große Länge hat, als Beleuchtungsquelle benutzte, so konnte man nur einen geringen Teil der erzeugten Lichtenergie ausnutzen; der Rest ging durch Abblenden verloren. Durch das Abblenden erhielt man eine linienförmige Lichtquelle von kurzer Länge, die aber noch immer nicht eine befriedigende Konzentration der Lichtstrahlen aufwies, trotzdem man diese durch Benutzung von Kugelflaschen zu verbessern suchte. Um möglichst monochromes Licht zu erhalten, hat man in die benutzten Kugelflaschen Farblösungen eingebracht, hierdurch jedoch -nur die im langwelligeren Teil des Spektrums liegenden und somit ein weniger gutes Auflösungsvermögen besitzenden Strahlen auszusondern vermocht. Sollten mit Hilfe der bekannten Vorrichtungen mikrophotographische Aufnahmen gemacht werden, die zur Nachprüfung sogleich entwickelt werden sollten, und wurde die Lampe inzwischen gelöscht, so war vor jeder Aufnahme wieder eine zeitraubende Einstellung der Lichtquelle erforderlich.
  • Die erwähnten Übelstände sollen durch den in der Folge beschriebenen Erfindungsgegenstand beseitigt werden. Erfindungsgemäß soll die bisher verwendete röhrenförmige Queck-. silberdampflampe durch eine andere, bereits bekannt gewordene Lampenform ersetzt werden, bei der mit Hilfe einer als Kathode dienenden Ouecksilberkuppe von wenigen Millimetern Durchmesser und einer dicht gegenüberstehenden festen Anode eine punktförmige Lichtquelle von großer spezifischer Lichtstärke gebildet wird. Der Lichtbogen dieser sogenannten Punktlampe besitzt beispielsweise nur eine Länge von a mm bei annähernd gleichem Durchmesser. Diese Punktlampe eignet sich nicht nur wegen der geringen Größe der Lichtquelle besonders gut als Mikroskopierlampe, sondern auch wegen ihres besonderen Strahlenreichtums im kurzwelligen Gebiet. Zufolge des gesteigerten Dampfdruckes besitzt diese Lampe eine ultraviolette Strahlung im Gebiete um 366,u ,cc, welche ein Vielfaches der entsprechenden Strahlung .der üblichen Ouecksilberdampflampe beträgt. Dieser starke Gehalt an kurzwelligen Strahlen bestimmter Wellenlänge macht es möglich, eine genügende Lichtstärke auch dann noch zur Verfügung zu haben, wenn man die gesamte übrige Strahlung mittels eines Filters, das aus Spezialglas für eine derartige Wellenlänge herstellbar ist, abblendet. Auf diese Weise erhält man ein von einer punktförmigen Lichtquelle ausgehendes monochromes Licht von sehr kurzer Wellenlänge, das eine große optische Auflösungsfähigkeit hat.
  • Die Quecksil#berdampflampe ist in ein Gehäuse eingebaut, welches einen die Strahlung dieser Lampe zurückwerfenden Reflektor, ein nur Strahlen eines beschränkten Wellengebietes hindurchlassenden Filter sowie hinter dem Filter ein mit optischen Mitteln versehenes winkliges Strahlenleitrohr enthält, das je nach seiner Einstellung den zu untersuchenden Gegenstand von oben oder von unten her, also mit auffallendem oder durchfallendem Licht zu bestrahlen gestattet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Mikroskopierlampe ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in Abb. i in Vorderansicht, in Abb. z in Seitenansicht und in Abb. 3 im Grundriß.
  • In der Zeichnung stellt a° den kurzen Lichtbogen einer Punktlampe a dar, welche in einem eigens ausgebildeten Gehäuse b untergebracht ist. Das Gehäuse besitzt eine der Lampe angepaßte Form und ist am oberen und am unteren Ende mit Öffnungen versehen, so daß es beim Betriebe der Lampe von einem natürlichen Kühlluftstrom durchzogen wird. Auf der einen Seite hat das Gehäuse einen kurzen Rohransatz d, welcher die Licbtaustrittsöffnung bildet. In diesem Rohransatz ist ein die punktförmige Lichtquelle umgebender parabolischer Reflektor c so befestigt, daß die auf ihn fallende Strahlung in den Rohransatz geleitet wird. Der Rohransatz d dient zugleich als Drehzapfen für das Gehäuse b und -die in diesem befestigte Lampe, so daß durch Schwenken des Gehäuses um den Winkel z das zur Zündung des Brenners erforderliche Kippen bewerkstelligt werden kann. Der Tragkörper f, in welchem das Gehäuse schwenkbar gelagert ist, ruht in einem Rahmen g, in welchem er mittels Gleitführungen in der Höhenlage verstellbar ist. Die Verstellung erfolgt mittels eines am. Rahmen g :durch Knopf drehbaren Zahnrädchens e, das in eine am Tragkörper f angebrachte kurze Zahnstange eingreift. Der Rahmen g ist mit Hilfe von Tragarmen h; die das Gehäuse auf der Rückseite umschließen und sich in einer Führungshülse vereinigen, an einer senkrechten Stativstange verschiebbar. Durch Verschiebung des Rahmens an dieser Stange wind eine Grobeinstellung und durch Verschiebung des Tragkörpers f im Rahmen g mittels des Zahnstangengetriebes die Feineinstellung der Lichtquelle in bezug auf ihre Höhenlage bewirkt.
  • Außer dem Reflektor c enthält der Rohransatz d eine mittels eines Sprengringes befestigte Filterscheibe k, die aus einem Spezialglas hergestellt ist und nur Durchlässigkeit für kurzwellige Strahlen eines beschränkten Gebietes besitzt, sowie an seinem vorderen Ende ein Leitrohr 1, welches die Strahlen im Winkel ablenkt und die zur Konzentration des Lichtes erforderlichen optischen Einrichtungen aufweist. In seiner einfachsten Form enthält es einen Ab-lenkspiegel n und eine Sammellinse in. Das Strahlenleitrohr 1 ist im Rohransatz d drehbar gelagert und in der eingestellten Lage feststellbar. -Zufolge der Ablenkung des Strahlenbündels aus der Horizontalrichtung und der Drehbarkeit der optischen Einrichtung ist es möglich, die Bestrahlung bei entsprechender Hoch- und Tiefstellung der Lampe an der Stativsäule i von oben oder von unten auf das mikroskopische Präparat zu leiten und damit die für den praktischen Gebrauch benötigte Verwendung von auffallendem oder durchfallendem Licht zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE-: i.- Beleuchtungsvorrichtung für Mikroskope, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich- bekannte Ouecksilberdampflampe (a) mit punktförmigem Lichtbogen mit ihrem den Lichtbogen enthaltenden Teil innerhalb eines mit dem Träger einer Glasfilterscheibe (k) und eines winkelförmigen Strahl.enleitrohres (1) verbundenen Paraboloidreflektors (c) so angeordnet ist, daß die Strahlung der Lichtquelle von der durch das Filter bestimmten Wellenlänge über einen Planspiegel (n) einer am vorderen Ende des Leitrohres (1) befindlichen Sammellinse (m) parallel zugeführt wird und sich nach der Einstellung des Strahlenleitrohres von oben oder unten her auf den zu untersuchenden Gegenstand leiten läßt. a. Mikroskopierlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Reflektor, die Filterscheibe und das drehbar gelagerte Strahlenleitrohr aufnehmende Träger ein rohrförmiger Ansatz (d) des die Lampe einschließenden Gehäuses ist, welcher -als Drehzapfen für das Kippen der im Gehäuse befestigten Lampe dient.
DEQ1407D 1925-11-26 1925-11-26 Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope Expired DE446360C (de)

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DE (1) DE446360C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821129C (de) * 1949-04-06 1951-11-15 Marcel Locquin Vorrichtung zur Verbesserung der Abbildungstreue von optischen Instrumenten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE821129C (de) * 1949-04-06 1951-11-15 Marcel Locquin Vorrichtung zur Verbesserung der Abbildungstreue von optischen Instrumenten

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