DE446337C - Ruehrwerk fuer Sulfatoefen - Google Patents

Ruehrwerk fuer Sulfatoefen

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DE446337C
DE446337C DEM87743D DEM0087743D DE446337C DE 446337 C DE446337 C DE 446337C DE M87743 D DEM87743 D DE M87743D DE M0087743 D DEM0087743 D DE M0087743D DE 446337 C DE446337 C DE 446337C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D5/00Sulfates or sulfites of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D5/02Preparation of sulfates from alkali metal salts and sulfuric acid or bisulfates; Preparation of bisulfates

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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Description

  • Rührwerk für Sulfatöfen. Die beim Sufatofen seither üblicbe Rührarmwerkskonstruktion besteht aus vier Rührarmen, die am Königsstock angeschraubt und an ihren äußeren Enden durch Traversen miteinander verbunden sind. Infolgedessen ist die Auswechselung eines einzelnen Rührarmes nur möglich, wenn man den Ofen vorher außer Betrieb setzt und ihn vollkommen abkühlen läßt. Aus Gründen der Betriebssicherheit wird normalerweise das Rührwerk eines Sulfatofens in Abständen von drei bis vier Monaten gründlich nachgesehen und gereinigt. Da hierzu ein Auseinandernehmen des verschraubten Rührwerkes erforderlich ist, entsteht meist ein Stillstand, das Wiederanheizen mit eingerechnet, von mindestens drei Wochen. Den Hauptanteil dieser Zeit beansprucht die Prüfung und. Ausbesserung desRührwerks und seiner Befestigungsstellen.
  • Die vorliegende Erfindung macht es sich nun zur Aufgabe, durch eine vereinfachte Befestigung der Rührarme, demnach leichtere Auswechselung, die lange Dauer der Reinigung und Instandsetzung des Rührwerks zu vermeiden, da gemäß der Erfindung die Befestigung der Rührarme von außen, ohne daß der Ofen kaltgelegt zu werden braucht, vollzogen werden kann. Die Erfindung besteht darin, daß die durch Patent 380430 für mechanische Röstöfen geschützte Rührarmbefestigung für Sulfatöfen benutzt wird. Dadurch ergibt sich für Sulfatöfen die wesentliche Neuerung, daß jeder Rührarm unabhängig vom andern eingesetzt und herausgenommen werden kann.
  • Ein Sulfatofen mit der neuen Konstruktion des Rührwerks ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch den Ofen und das Rührwerk. Abb. 2 -ist ein Schnitt nach Linie X-Y der Abb. i, und Abb. 3 ist eine Teilansicht der Befestigungsstelle für die Rührarme am Königsstock.
  • O ist die Sulfatofenpfanne mit den darunter liegenden Heizkanälen F. In der Mitte ist der Königstock b mit seinem Antrielb, der nicht gezeichnet ist, eingebaut. r sind die Rührarme, von denen wie bisher bei Sulfatöfen vier beibehalten sind (vgl. Abb. z). Zur Aufnahme der Arme ist am Königsstock b ein Kopf a vorgesehen, in dem vier Armtaschen c ausgespart sind. Zur Befestigung der Rührarme sind in den Armtaschen, wie in der Patentschrift 38043o beschrieben ist, an der Oberseite Keilflächen k vorgesehen, gegen die sich die Gegenkeilflächen l der Arme r anpressen, sobald sie beim Einsetzen entgegengesetzt zur normalen Drehrichtung bewegt werden. Am Einsetzende jeden Armes sind Nasen g vorgesehen, die sich hinter Vorsprünge 1a in der Armtasche legen. Durch den Widerstand des Arbeitsgutes werden die Arme in ihrem Sitz festgehalten. Ein Schild d zum Abschluß der Armtasche ist entweder am Rührarm angegossen oder lose aufgeschoben. Außerdem ist der Rührarm so ausgebildet, daß die zur Fortbewegung des Arbeitsgutes dienenden Rührzähne in beliebiger Anordnung und ohne Verwendung von Schrauben befestigt werden können. Damit sich das aus der Aufgebevorrichtung herabfallende Arbeitsgut nicht auf den Rührarmen ablagern kann, ist in bekannter Weise auf dem Königsstock b eine Rutsche e aufgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rührwerk für Sulfatöfen, dessen Königswelle einen Kopf zur Aufnahme der Rührarme trägt, dadurch gekenn7eichnet, daß die Rührarme unabhängig voneinander in vier Taschen des Kopfes eingesetzt sind und in der Weise durch den Gegendruck des Arbeitsgutes in ihren Sitzen festgehalten werden, daß jeder Arm durch eine auf ihm angebrachte Keilfläche an eine Gegenkeilfläche in der Armtasche unter Anlehnung einer Kant;: des Armendes an eine Gegendruckleiste der Armtasche festgeklemmt wird.
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