DE44591C - Ausschaltvorrichtung für Glühlampen - Google Patents
Ausschaltvorrichtung für GlühlampenInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K1/00—Details
- H01K1/62—One or more circuit elements structurally associated with the lamp
- H01K1/64—One or more circuit elements structurally associated with the lamp with built-in switch
Landscapes
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Glühlampen, welche hinter einander
geschaltet und unter Anwendung von Strömen hoher Spannung benutzt werden sollen. Wenn
solche Lampen in dieser Weise angewendet werden und der Kohlenfaden einer Lampe bricht, so entsteht gewöhnlich infolge des
hochgespannten Stromes ein Bogen quer über den gebrochenen Faden, welcher Bogen, falls
er nicht unterdrückt oder unterbrochen wird, sich abwärts nach den Leitungsdrähten in der
Lampe, durch das Glas hindurch und herunter j nach dem Sockel fortsetzt, wodurch er nicht
allein die Lampe und ihren Sockel zerstört, sondern auch die Continuität des Stromes, was
zur Folge hat, dafs alle anderen mit der zerstörten Lampe in Hintereinanderschaltung befindlichen
Lampen ausgelöscht werden.
Infolge dieser Bogenbüdung ist es unmöglich, bei solchen Glühlampen irgend einen der gewöhnlichen
Umschalter zu benutzen, wie z. B. diejenigen, die dazu bestimmt sind, einen Stromkreis
rund um die Lampen zu schliefsen, wenn der Stromkreis innerhalb der Lampe unterbrochen
ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, eine einfache und wirksame Art von Umschaltern
für elektrische Glühlampen zu schaffen, bei welchen Umschaltern der Bogen selbst das
Umschalten bewirkt, indem der Stromkreis verkürzt oder die Lampe ausgeschlossen und der
Stromkreis der mit ihr in Hintereinanderschaltung verbundenen Lampen unterhalten wird.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Verticalansicht einer Glühlampe, welche mit einem die Erfindung enthaltenden
Ausschalter versehen ist, deren Basis im Schnitt gezeichnet ist.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ansicht des unteren Lampentheiles in gröfserem Mafsstabe.
A ist die Glaskugel, B der Stengel oder innere Theil und C der Kohlenfaden einer
elektrischen Glühlampe. D ist die Basis aus Isolirmaterial und mit einem Contactring α versehen
und aufserdem am Boden mit einer Contactscheibe oder -Ring b. Der Contactring
α ist mit Schraubengewinde versehen. Letzteres und die Scheibe b bilden Contact
mit dem mit Muttergewinde versehenen Rand c bezw. mit der Bodenplatte d des Sockels E,
bis zu welchem die äulseren Stromkreisdrähte e e gehen. Die Leitungsdrähte ff1, welche sich
bis zu dem Kohlenfaden C erstrecken, sind in das Glas bei g eingeschmolzen und stehen
mit einander bezw. mit den Contacten α und b in Verbindung.
Die Basis D ist unterhalb der Lampe hohl und trägt im Innern eine Metallplatte h\ unter
dieser Platte ist innerhalb der Basis ein freier Raum oder eine Kammer gelassen.
Ein feiner Draht i, der in das Ende des Stengels B eingeschmolzen ist, erstreckt sich
nach oben in die Lampe bis zwischen die seitlichen Theile des Kohlenfadens; er endet
unten in einen kleinen Metallstab k, welcher lose durch die Platte /; geht und dicht an der
Platte d des Sockels, aber nicht in Contact mit derselben aufhört.
Rund um das Stäbchen A- und an dessen unterem Ende befestigt, befindet sich eine Spiralfeder
/, welche gegen die Platte /; drückt und mit dem Leitungsdraht f durch einen kurzen
Draht in verbunden ist.
Wenn das Stäbchen A- sich in der veranschaulichten
Stellung befindet, ist die Feder I zusammengedrückt und in Bereitschaft, das
Stäbchen nach unten zu schnellen, sobald dieses losgelassen wird. In solcher Stellung befinden
sich die Theile der Lampe, wenn dieselbe in Thätigkeit ist.
Wenn der Kohlenfaden bricht und infolge dessen der Bogen sich bildet, empfängt der
dünne Draht i, weil er mit einer Seite des Stromkreises durch den Draht m verbunden
ist, so viel von dem starken Strom, dafs er schmilzt, worauf das Stäbchen k frei wird und
die Feder / dasselbe sofort abwärts gegen die Platte d zieht, wodurch ein Stromkreis zwischen
den Drähten e e des äufseren Stromkreises durch Ringe α und c, Draht m, Feder / und Platte d
geschlossen wird; die beschädigte Lampe ist ausgeschlossen und der Stromkreis der Reihen
hergestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausschaltvorrichtung für elektrische Glühlampen, bestehend aus einem dünnen, zwischen den Zuleitungsdrähten und den Schenkeln des Kohlenbügels befindlichen Draht i, welcher so in die Lampe eingeschmolzen ist, dafs er einen an seinem Ende befestigten und unter dem Druck einer Feder I stehenden Contactstift k gehoben hält, beim Bruch des Kohlenfadens durch den überspringenden Strom aber schmilzt und den Contactstift k zur Herstellung eines Nebenschlusses freigiebt.Hierzu I Blatt .Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44591C true DE44591C (de) |
Family
ID=319815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44591D Active DE44591C (de) | Ausschaltvorrichtung für Glühlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44591C (de) |
-
0
- DE DENDAT44591D patent/DE44591C/de active Active
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