DE44591C - Ausschaltvorrichtung für Glühlampen - Google Patents

Ausschaltvorrichtung für Glühlampen

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DE44591C
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Germany
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TH. A. EDISON in New-York
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/62One or more circuit elements structurally associated with the lamp
    • H01K1/64One or more circuit elements structurally associated with the lamp with built-in switch

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Glühlampen, welche hinter einander geschaltet und unter Anwendung von Strömen hoher Spannung benutzt werden sollen. Wenn solche Lampen in dieser Weise angewendet werden und der Kohlenfaden einer Lampe bricht, so entsteht gewöhnlich infolge des hochgespannten Stromes ein Bogen quer über den gebrochenen Faden, welcher Bogen, falls er nicht unterdrückt oder unterbrochen wird, sich abwärts nach den Leitungsdrähten in der Lampe, durch das Glas hindurch und herunter j nach dem Sockel fortsetzt, wodurch er nicht allein die Lampe und ihren Sockel zerstört, sondern auch die Continuität des Stromes, was zur Folge hat, dafs alle anderen mit der zerstörten Lampe in Hintereinanderschaltung befindlichen Lampen ausgelöscht werden.
Infolge dieser Bogenbüdung ist es unmöglich, bei solchen Glühlampen irgend einen der gewöhnlichen Umschalter zu benutzen, wie z. B. diejenigen, die dazu bestimmt sind, einen Stromkreis rund um die Lampen zu schliefsen, wenn der Stromkreis innerhalb der Lampe unterbrochen ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, eine einfache und wirksame Art von Umschaltern für elektrische Glühlampen zu schaffen, bei welchen Umschaltern der Bogen selbst das Umschalten bewirkt, indem der Stromkreis verkürzt oder die Lampe ausgeschlossen und der Stromkreis der mit ihr in Hintereinanderschaltung verbundenen Lampen unterhalten wird.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Verticalansicht einer Glühlampe, welche mit einem die Erfindung enthaltenden Ausschalter versehen ist, deren Basis im Schnitt gezeichnet ist.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ansicht des unteren Lampentheiles in gröfserem Mafsstabe.
A ist die Glaskugel, B der Stengel oder innere Theil und C der Kohlenfaden einer elektrischen Glühlampe. D ist die Basis aus Isolirmaterial und mit einem Contactring α versehen und aufserdem am Boden mit einer Contactscheibe oder -Ring b. Der Contactring α ist mit Schraubengewinde versehen. Letzteres und die Scheibe b bilden Contact mit dem mit Muttergewinde versehenen Rand c bezw. mit der Bodenplatte d des Sockels E, bis zu welchem die äulseren Stromkreisdrähte e e gehen. Die Leitungsdrähte ff1, welche sich bis zu dem Kohlenfaden C erstrecken, sind in das Glas bei g eingeschmolzen und stehen mit einander bezw. mit den Contacten α und b in Verbindung.
Die Basis D ist unterhalb der Lampe hohl und trägt im Innern eine Metallplatte h\ unter dieser Platte ist innerhalb der Basis ein freier Raum oder eine Kammer gelassen.
Ein feiner Draht i, der in das Ende des Stengels B eingeschmolzen ist, erstreckt sich nach oben in die Lampe bis zwischen die seitlichen Theile des Kohlenfadens; er endet unten in einen kleinen Metallstab k, welcher lose durch die Platte /; geht und dicht an der
Platte d des Sockels, aber nicht in Contact mit derselben aufhört.
Rund um das Stäbchen A- und an dessen unterem Ende befestigt, befindet sich eine Spiralfeder /, welche gegen die Platte /; drückt und mit dem Leitungsdraht f durch einen kurzen Draht in verbunden ist.
Wenn das Stäbchen A- sich in der veranschaulichten Stellung befindet, ist die Feder I zusammengedrückt und in Bereitschaft, das Stäbchen nach unten zu schnellen, sobald dieses losgelassen wird. In solcher Stellung befinden sich die Theile der Lampe, wenn dieselbe in Thätigkeit ist.
Wenn der Kohlenfaden bricht und infolge dessen der Bogen sich bildet, empfängt der dünne Draht i, weil er mit einer Seite des Stromkreises durch den Draht m verbunden ist, so viel von dem starken Strom, dafs er schmilzt, worauf das Stäbchen k frei wird und die Feder / dasselbe sofort abwärts gegen die Platte d zieht, wodurch ein Stromkreis zwischen den Drähten e e des äufseren Stromkreises durch Ringe α und c, Draht m, Feder / und Platte d geschlossen wird; die beschädigte Lampe ist ausgeschlossen und der Stromkreis der Reihen hergestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausschaltvorrichtung für elektrische Glühlampen, bestehend aus einem dünnen, zwischen den Zuleitungsdrähten und den Schenkeln des Kohlenbügels befindlichen Draht i, welcher so in die Lampe eingeschmolzen ist, dafs er einen an seinem Ende befestigten und unter dem Druck einer Feder I stehenden Contactstift k gehoben hält, beim Bruch des Kohlenfadens durch den überspringenden Strom aber schmilzt und den Contactstift k zur Herstellung eines Nebenschlusses freigiebt.
    Hierzu I Blatt .Zeichnungen.
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