DE1156471B - Druckgasschalter - Google Patents
DruckgasschalterInfo
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
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- H01H33/12—Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/12—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
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- H01H1/385—Contact arrangements for high voltage gas blast circuit breakers
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- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
- Circuit Breakers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Druckgasschalter mit impulsbetätigter Schaltkammer, bei welcher ein feststehendes
Düsenrohr und stiftförmiges Schaltstück von einem durch das einströmende Druckgas entgegen
einer Rückstellfeder angetriebenen Überbrückungsschaltstück umgeben ist, das aus mehreren
Kontaktlamellen in einem Kontaktkorb besteht, wobei letzterer im Schaltkammergehäuse gleitbar geführt
ist. Es ist ein Druckgasschalter bekanntgeworden, bei dem ein beweglicher Schaltstift und ein feststehendes
Düsenrohr, das den Gegenkontakt bildet, durch ein bewegliches Überbrückungsschaltstück verbunden
werden. Letzteres ist mit einem Antriebskolben verbunden und wird beim Ausschalten durch das
in die Schaltkammer einströmende Druckgas auf das Düsenrohr zurückgeschoben, während gleichzeitig der
Schaltstift durch den Antrieb in die entgegengesetzte Richtung bewegt wird. Bei dieser Anordnung ist es
einerseits nachteilig, daß für die Bewegung des Schaltstiftes eine gesonderte Antriebsvorrichtung benötigt
wird, andererseits ergibt sich dadurch ein gleichzeitiges Abheben der einzelnen Kontaktfinger
vom Schaltstift wegen der stets vorhandenen Fertigungstoleranzen sowie durch den während des Betriebes
sich einstellenden unregelmäßigen Abbrand an den einzelnen Kontaktfingern eine ungünstige Beanspruchung
an dem zuletzt abhebenden Kontaktfinger. Dadurch, daß dieser zuletzt den vollen Ausschaltstrom
führt, entsteht an seiner Berührungsstelle mit dem feststehenden Düsenrohr infolge der elektrodynamischen
Wirkung des Stromes eine sehr große kontaktabhebende Kraft und damit eine Beschädigung
der Schaltstücke durch den an der Abhebungsstelle nicht beblasenen Lichtbogen. Um diese zu
kompensieren, wären sehr starke Kontaktdruckfedern erforderlich, die aber zu einer unwirtschaftlichen Lösung
führen würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Lösung anzugeben, bei der die erwähnten
Nachteile vermieden sind, wobei die neue Anordnung für Schalter bis zu den größten Ausschaltströmen mit
Vorteil anwendbar ist. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß mindestens eine der Kontaktlamellen
als Abbrandfinger ausgebildet ist, an welchem die Berührung zwischen dem Überbrückungsschaltstück
und dem feststehenden stiftförmigen Schaltstück beim Ausschalten zuletzt aufgehoben wird, wobei die
Stromführung zum Abbrandfinger als Leiterschleife ausgebildet ist, derart, daß während des Eingriffes
der Kontaktdruck verstärkt und nach der Kontakttrennung der Lichtbogen zur Mitte des Düsenrohres
hinbewegt wird.
Druckgasschalter
Anmelder:
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie.,
Baden (Schweiz)
Baden (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt, München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 26. Juli 1962 (Nr. 8955)
Schweiz vom 26. Juli 1962 (Nr. 8955)
Dipl.-Ing. Jürgen Ernsting, Würenlos, Aargau
(Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele angegeben, an Hand deren der Erfindungsgedanke näher erläutert wird.
Fig. 1 zeigt, teilweise im Schnitt, ein Ausführungsbeispiel der Schaltkammer eines Druckgasschalters
gemäß der Erfindung;
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Stromzuführung zum Abbrandfinger als isolierte
Leiterschleife ausgebildet ist;
Fig. 3 zeigt, teilweise im Schnitt, den Aufriß einer Schaltkammer mit mehrteilig ausgeführten Abbrandfingern;
Fig. 4 zeigt einen Grundrißquerschnitt der Schaltkammer gemäß Fig. 3;
Fig. 5 gibt in vergrößertem Maßstab perspektivisch einen mehrteiligen Abbrandfinger wieder, wie er in
Fig. 3 und 4 enthalten ist;
Fig. 6 zeigt, teilweise im Schnitt, eine Schaltkammer, bei welcher die Kontaktlamellen den Strom auf
das Anschlußteil übertragen.
In Fig. 1 ist das feststehende stiftförmige Schaltstück
mit 1 bezeichnet, welches über die Rippen 2 mit einem Ringteil 3 verbunden ist und durch letzteres
im Schaltkammergehäuse gehalten wird. Das Schaltkammergehäuse 4 besteht aus Isolierstoff und
ist an seiner Oberseite mit dem Anschlußteils fest verbunden, in dem seinerseits das Einsatzstück 6 fest
eingesetzt ist. Das Einsatzstück 6 trägt innen das feststehende Düsenrohr 7, welches an seiner Unterseite
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mit dem aus lichtbogenfestem Material bestehenden bald der Lichtbogen bei der weiteren Aufwärts-Mundstück
8 bestückt ist, welches mit dem Schraub- bewegung des Kontaktkorbes 10 zwischen dem Abeinsatz9
z.B. durch Lötung fest verbunden ist. Im brandfinger 12, 12a und dem Schaltstück 1, la ge-Schaltkammergehäuse
4 und zum Teil auch im An- zogen wird. Dann brennt der vom Druckgas beschlußteil
5 ist das Überbrückungsschaltstück glei- 5 blasene Ausschaltlichtbogen kurzzeitig bis zu seinem
tend geführt, welches aus dem Kontaktkorb 10 aus Erlöschen zwischen dem Schaltstück 1 und dem
Isolierstoff gebildet wird, der seinerseits die Kontakt- Düsenrohr 7, wobei sich die Lichtbogenfußpunkte an
lamellen 11 und den Abbrandfinger 12 enthält. Die den Abbrandteilenla und 8 ausbilden. Nach erfolg-Teile
11 und 12 stützen sich zur Kontaktdruckerzeu- ter Löschung des Lichtbogens wird die Druckgasgung
über die Blattfedern 13 im Kontaktkorb 10 ab. io zufuhr mittels des nicht dargestellten Schaltventils
Der Abbrandfinger 12 ist an seiner Berührungsfläche unterbrochen, sobald die Spannungsisolation des ausmit
dem Schaltstück 1 mit lichtbogenfestem Material geschalteten Schalters in bekannter Weise von einer
12 a belegt. Desgleichen besitzt das Schaltstück 1 an sich öffnenden Spannungsschaltstelle übernommen
seiner oberen Seite eine Abbrandhaube la. Zwischen worden ist, die elektrisch in Reihe zur Leistungsschaltden
Nocken 10 α des Kontaktkorbes 10, welche durch 15 stelle geschaltet ist. Die Spannungsschaltstelle kann
entsprechende Schlitze im Einsatzstück 6 hindurch- z. B. in an sich bekannter Weise als Serientrennragen,
und dem Düsenrohr 7 befindet sich die Rück- messer ausgebildet sein. Da das Düsenrohr 7 nur
stellfeder 14. Das Anschlußteils ist mit einer Öff- kurzzeitig während des Ausschaltvorganges stromnung5a
versehen, während mit 5 b der Anschluß- führend ist, kann es aus billigemMaterial, z.B.Eisen,
lappen angedeutet ist, an dem die äußere Anschluß- 20 hergestellt sein. Ein weiterer Vorteil der neuen Anleitung
in an sich bekannter Weise angeschlossen ist. Ordnung besteht darin, daß die Rückstellfeder 14
In der Figur ist der Kontaktkorb 10 in einer Zwi- nicht aus antimagnetischem Werkstoff zu sein braucht,
schenstellung dargestellt, bei welcher die Kontakt- da sie erfindungsgemäß die Strombahn nicht umlamellen
11 bereits das Schaltstück 1 verlassen haben, schließt, so daß keine schädliche Erwärmung durch
wähend der Abbrandfinger 12 über seinen Belag 12 a 25 Wirbelströme in der Feder auftreten kann. In der
und die Abbrandhaube la noch mit dem Schalt- Nähe der oberen Grenzlage des Kontaktkorbes 10
stück 1 in elektrischer Verbindung steht. Der für die- wird eine Kompressionsdämpfung der bewegten Teile
sen Moment maßgebliche Stromverlauf ist durch die wirksam, sobald nach dem Überlaufen der Öffschleifenförmige
strichpunktierte Pfeillinie angedeu- nung5a der Raum oberhalb des Kontaktkorbes 10
tet. Hierzu ist der Abbrandfinger 12 innerhalb des 30 gegen das Freie abgeschlossen ist. Das Einschalten
Kontaktkorbes 10 so orientiert, daß er sich stets auf des Schalters geschieht in bekannter Weise durch das
der Seite des Anschlußlappens 56 befindet. erwähnte Serientrennmesser, da die Leistungsschalt-Die
Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: stelle in der stationären Ausschaltstellung des Schal-In
der Einschaltstellung ist die Schaltkammer druck- ters wieder geschlossen ist, indem dasüberbrückungslos,
wobei sich der Kontaktkorb 10 unter Wirkung 35 schaltstück nach dem Abstellen der Druckgaszufuhr
der Rückstellfeder 14 in seiner unteren Grenzlage be- durch die Rückstellfeder 14 in seine untere Grenzfindet.
Diese ist dadurch gegeben, daß die schrägen lage gebracht worden ist.
Unterkanten der Nocken 10 a auf der schrägen Ober- In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
seite des Mundstückes 8 aufliegen. Hierbei umfassen wiedergegeben, wobei die der Fig. 1 entsprechenden
die Kontaktlamellen 11 das Schaltstück 1 an seinem 40 Teile mit den gleichen Bezugsziffern versehen sind,
zylindrischen Teil. Die Strombahn wird von den Tei- Das Anschlußteil 5 ist hier jedoch so ausgebildet, daß
len Sb, S, 6, 11 und 1 gebildet. Zum Ausschalten es innen gleichzeitig als Düsenrohr geformt ist, auf
wird der Schaltkammer durch den von den Teilen 1 dem das Abbrandmaterial 8 fest aufgebracht ist. Die
und 4 gebildeten Ringkanal von unten her Druckgas Stromschleife für den Abbrandfinger 12 wird von
zugeführt. Die hierfür benötigten Einrichtungen an 45 einem U-förmigen Strombügel 19 aus hochleitsich
bekannter Art, wie Druckgasbehälter und Schalt- fähigem Material, z. B. Kupfer, gebildet, der im Anventil,
sind der Übersichtlichkeit halber in der Zeich- schlußteil 5 mittels der isolierenden Zwischenlage 18
nung weggelassen worden, zumal sie für das Ver- eingebettet ist. In tangentialer Richtung ist die Breite
ständnis der Erfindung nicht erforderlich sind. Durch des Strombügels 19 derjenigen des zugehörigen Abdas
einströmende Druckgas wird der als Kolben 50 brandfingers 12 angepaßt. Bei Vorhandensein mehrewirkende
Kontaktkorb 10 entgegen der Kraft der rer, z. B. zwei bis drei Abbrandfinger ist jedem ein
Rückstellfeder 14 nach oben bewegt, da der sich gesonderter Strombügel 19 zugeordnet, wobei diese
oberhalb des Kontaktkorbes 10 befindliche Raum gegeneinander ebenfalls durch isolierende Zwischendurch
die Öffnung 5 α mit dem Freien verbunden lagen getrennt sind. Die Rückstellfeder 14 ist bei
und damit drucklos ist. In der gezeichneten Lage des 55 dieser Ausführung oberhalb des Anschlußteiles 5 an-Kontaktkorbes
10 ist die Berührung zwischen dem geordnet und stützt sich einerseits gegen den oberen
Schaltstück 1 und den Kontaktlamellen 12 aufgeho- Bund des Rohres 17 und andererseits über den Ring
ben, so daß der Abbrandfinger 12 allein den Aus- 16 und mehrere Stehbolzen 15, die im Kontaktkorb
schaltstrom führt, wobei infolge der strichpunktiert 10 befestigt sind, gegen letzteren ab. Die Wirkungsangedeuteten
Stromschleife durch die elektrodyna- 60 weise der Anordnung nach Fig. 2 entspricht völlig
mische Kraftwirkung ein Abheben des Abbrand- derjenigen wie unter Fig. 1 beschriebenen. Durch die
fingersl2 an seiner Berührungsstelle mit dem Ein- isolierend im Anschlußteil 5 eingebetteten Stromsatzstück
6 vermieden wird, indem durch die ab- bügel 19 wird eine vorteilhafte Konzentrierung der
stoßenden Kräfte zwischen den gegenläufigen Strom- Stromfäden der Leiterschleife bewirkt und damit die
fäden in den Teilen 5 und 12 eine Kontaktdruck- 65 Kontaktabhebung des Abbrandfingers 12 während des
verstärkung entsteht. Diese gleiohen abstoßenden Ausschaltvorganges in erhöhtem Maße verhindert.
Kräfte bewirken auch ein rasches Hinbewegen des Auch hier ist die Rückstellfeder 14 so angeordnet,
Ausschaltlichtbogens zur Mitte des Düsenrohres 7, so- daß eine Umschließung der Strombahn vermieden ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 und 4 wiedergegeben. Die hier gezeigte Anordnung
ist besonders vorteilhaft für Schalter großer Ausschaltströme. Mit 1, la ist das stiftförmige Schaltstück
bezeichnet, dessen Befestigung in Schaltkammergehäuse 4 in gleicher Weise mittels der
Teile 2, 3 vorgenommen ist wie in Fig. 1 und 2. Das Anschlußteil 5 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet
und trägt oben das Einsatzstück 20, in dem das Düsenrohr 7 eingeschraubt ist. Der Kontaktkorb
10 besitzt entsprechende Aussparungen für die Kontaktlamellen 11, welche unten an dem Schaltstück 1
und oben an dem Anschlußteil 5 anliegen, wobei die Blattfedern 13(3, 13 b den Kontaktdruck in der Einschaltstellung
herstellen. Wie aus dem Grundrißquerschnitt der Fig. 4 näher hervorgeht, sind insgesamt
acht Kontaktlamellen 11 vorhanden. Ihnen gegenüber befinden sich drei mehrteilige Abbrandfinger,
die jeweils aus einem hammerförmigen Teil 12, 12« und zwei Teilen 12 & bestehen. Aus Fig. 5
ist das Ineinandergreifen der Fingerteile ohne weiteres zu erkennen. Zwischen den Teilen 12 und 12 b befinden
sich jeweils Blattfedern 13 c (Fig. 3) zur Kontaktdruckerzeugung, welche sich z. B. an den Fingerteilen
12b über eine dünne Isolierzwischenlage abstützen. Auf eine solche kann verzichtet werden, sofern
die Blattfedern 13 c mit einem Isolierüberzug versehen sind. Dadurch, daß die Fingerteile 12 b auf
dem Anschlußteil 5, das Fingerteil 12, 12 a jedoch auf dem Schaltstück 1, la aufliegen, ergibt sich die
durch die strichpunktierte Pfeillinie angedeutete Stromschleife. Die Wirkungsweise der Anordnung
entspricht im übrigen völlig der wie in Fig. 1 beschriebenen. Infolge der sich nahe gegenüberstehenden
antiparallelen Stromfäden in den Fingerteilen 12 und 12b ergibt sich beim Ausschalten großer Ströme
eine besonders wirksame Kontaktdruckerhöhung an den Übergangsstellen zwischen den Fingerteilen 12
und 12 b einerseits sowie zwischen den Fingerteilen 12b und dem Anschlußteils andererseits. Wie aus
Fig. 4 hervorgeht, können mehrere Abbrandfinger 12, 12 b vorgesehen werden, wodurch sich eine günstige
Stromaufteilung erzielen läßt. Im gewählten Ausführungsbeispiel sind insgesamt drei mehrteilige Abbrandfinger
vorgesehen. Sie sind innerhalb des Kontaktkorbes 10 derart angeordnet, daß sie stets auf der
dem Anschlußlappen 5 b zugekehrten Seite liegen.
Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem das Überbrückungsschaltstück zur Erhöhung
der dynamischen Festigkeit erfindungsgemäß so ausgebildet ist, daß eine besonders vorteilhafte Kontaktdruckverstärkung
in der Einschaltstellung erreicht wird. Hierzu besitzen die Kontaktlamellen 11 eine
ballige Fläche 11a, mit welcher sie unter der axialen
Kraft der Rückstellfeder 14 der konischen Innenfläche des Anschlußteiles 5 anliegen. Sie sind mit der
Nase 11 b in einer Aussparung des Kontaktkorbes 10 gelagert, so daß sie eine kleine Wälz-Schiebe-Bewegung
beim Einschalten ausführen können und dabei nach Art einer Keilwirkung festgeklemmt werden,
wodurch eine der Keilflächenneigung entsprechende Vervielfachung des Kontaktdruckes entsteht. Die
innere Partie des Ansohlußteiles 5 kann mit Vorteil aus einer eingelassenen Büchse 5 c aus hochleitfähigem
Material bestehen.
Claims (6)
1. Druckgasschalter mit impulsbetätigter Schaltkammer, bei welcher ein feststehendes
Düsenrohr und ein stiftförmiges Schaltstück von einem durch das einströmende Druckgas entgegen
einer Rückstellfeder angetriebene Überbrückungsschaltstück umgeben ist, das aus mehreren
Kontaktlamellen in einem Kontaktkorb besteht, wobei letzterer im Schaltkammergehäuse
gleitend geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Kontaktlamellen als Abbrandfinger
ausgebildet ist, an welchem die Berührung zwischen dem Überbrückungsschaltstück und dem feststehenden stiftförmigen Schaltstück
beim Ausschalten zuletzt aufgehoben wird, und die Stromzuführung zumAbbrandfinger als Leiterschleife
ausgebildet ist derart, daß bei geschlossenem Stromkreis der Kontaktdruck verstärkt und
nach der Kontakttrennung der Lichtbogen zur Mitte des Düsenrohres hinbewegt wird.
2. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterschleife als
U-förmiger Strombügel ausgebildet ist, welcher in das das Düsenrohr tragende Anschlußteil
isoliert eingebettet ist.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterschleife
durch den mehrteilig ausgeführten Abbrandfinger selbst gebildet wird.
4. Druckgasschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Einschaltstellung
das stiftförmige Schaltstück jeweils unmittelbar mit dem Anschlußteil durch die Kontaklamellen
verbunden ist, wobei das Düsenrohr an der Stromführung unbeteiligt ist.
5. Druckgasschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktlamellen
einerseits an der Berührungsstelle mit dem Anschlußteil eine ballige Fläche besitzen und sich
damit an einer konischen Innenfläche des Anschlußteiles abstützen und andererseits in einer
Aussparung des Kontaktkorbes derart gelagert sind, daß durch die auf den Kontakten axial ausgeübte
Kraft der Rückstellfeder eine Kontaktdruckerhöhung bewirkt wird.
6. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder so angeordnet
ist, daß eine Umschließung der zumindest iiL Einschaltstellung wirksamen Strombahn
vermieden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 730/283 10.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH895562A CH395241A (de) | 1962-07-26 | 1962-07-26 | Druckgasschalter |
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ID=4346708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEA40948A Pending DE1156471B (de) | 1962-07-26 | 1962-08-16 | Druckgasschalter |
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| DE19524217A1 (de) * | 1995-07-03 | 1997-01-09 | Abb Research Ltd | Leistungsschalter |
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1963
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE635385A (de) | |
| AT243358B (de) | 1965-11-10 |
| CH395241A (de) | 1965-07-15 |
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