DE445704C - Kugellaufwerk fuer Schuettelrutschen - Google Patents

Kugellaufwerk fuer Schuettelrutschen

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DE445704C
DE445704C DEH108187D DEH0108187D DE445704C DE 445704 C DE445704 C DE 445704C DE H108187 D DEH108187 D DE H108187D DE H0108187 D DEH0108187 D DE H0108187D DE 445704 C DE445704 C DE 445704C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0348Supporting or guiding means for troughs
    • B65G2812/0352Rollers or balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

  • Kugellaufwerk für Schüttelrutschen. Bei den bisherigen Kugellaufwerken für Schüttelrutschen muß neben der Abstützung des Gewichtes der sich hin und her bewegenden Rutsche, die am besten durch senkrecht übereinander angeordnete Kugellaufbahnen erfolgt, auch eine seitliche Führung vorgesehen sein, die am besten durch in wagerechter Ebene nebeneinanderliegende Kugellaufbahnen erfolgt. In der Praxis wird regelmäßig ein Ausgleich zwischen diesen beiden Forderungen geschaffen, indem rinnenförmige Bahnen, und zwar entweder mit Kreisbogen- oder Winkelprofil verwendet werden, die nebeneinander die Lastabstützung und die seitliche Führung ergeben und die entweder übereinander oder nebeneinander angeordnet werden. Eine völlig befriedigende Erfüllung der Laufbedingungen für die Kugeln ist damit jedoch nicht geschaffen. Dazu kommt, daß auch zur Geradführung des unteren Laufgestelles, das natürlich den ganzen Betriebsverhältnissen in der Grube nicht unverrückbar auf dem Liegenden befestigt werden kann, mindestens vier Kugeln verwendet werden müssen. Diese einander gegenüberliegenden rinnenförmigen Laufbahnen ergeben zusammen einen kastenförmigen Querschnitt, und da eine Dichtung in der Trennfuge nicht erzielt werden kann, so ist natürlich auch die Gelegenheit zur Verschmutzung und Verstopfung der Laufbahnen gegeben. Dazu kommt auch noch, daß zwecks Vereinigung der beiden Kugellaufbahnen zu einem selbständigen oder mit der Rutsche verbundenen Kugellaufwerk besondere Maßnahmen unternommen werden müssen.
  • Die Erfindung betrifft ein Kugellaufwerk, das aus einer Anzahl käfigartig angeordneter Laufschienen besteht, die jeweilig über den Umfang der Laufkugel so verteilt sind, daß sie abwechselnd dem unteren auf der Sohle aufruhenden Laufgestell und dem mit der Rutsche verbundenen Laufgestell angehören. Zweckmäßig werden dabei sechs derartige Laufschienen verwendet, von denen die ungeradzahligen dem einen, die geradzahligen dem anderen Laufgestell angehören. Auf diese Weise wird zunächst eine allseitige Führung der Laufkugel erzielt, die sowohl die senkrechte Lastabstützung wie die seitliche Führung gewährleistet. Dabei wird gleichzeitig auch ohne weiteres der erforderliche Zusammenhalt gesichert. Werden außerdem die Laufwerke auf den beiden Rutschenseiten gegeneinander um ein gewisses Maß versetzt, so erhält man auch gleichzeitig eine exakte Führung des unteren gemeinsamen Laufgestelles trotz Verwendung von nur zwei Kugeln (statt sonst allgemein wenigstens vier) für das Laufwerk. Dies ergibt den weiteren Vorteil, daß beide Kugeln immer mit ihren beiden Laufbahnen in Berührung sind, also gezwungen werden, zu rollen, während von mehr als zwei Kugeln immer eine außer Berührung mit einer Laufbahn geraten und liegenbleiben kann, wodurch gleitende Reibung mit ihren schädlichen Folgen auftritt. Der käfigartige Aufbau der ganzen Vorrichtung bildet auch den besten Schutz gegen die Verschmutzung, da der in das Innere hineingelangende Staub auf den einzelnen Laufschienen sich nicht halten kann, sondern sofort frei wieder nach außen gelangt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens in Abb. = im Querschnitt, in Abb. 2 in Längsansicht dargestellt; Abb.3 zeigt in Längsansicht und Abb.4 im Grundriß die gegenseitige Versetzung der Laufwerke auf den beiden Rutschenseiten.
  • An der Rutsche a sind die Laufbahnträger b befestigt, die durch die drei als Laufschienen dienenden Stäbe c, c, c verbunden sind, die auf dem Umfang der Kugel d um r2o ° gegeneinander versetzt angeordnet sind. Zwischen diesen Laufschienen c sind nun um die halbe Teilung versetzt die Laufschienen e, e, e angeordnet, die durch ihre Verbindung mit den Körpern f, f das untere Laufgestell bilden. Dabei ist das Gestell b, c um den erforderlichen Hub länger als das Gestell e, f. Wie ohne weiteres ersichtlich, wird durch die Zwischenschaltung der Kugeln d zunächst ein Zusammenhalt zwischen den beiden Laufgestellen geschaffen, während andererseits die Kugeln d ihre allseitige Führung innerhalb des durch die Laufschienen c und e gebildeten Käfigs finden. Eine Ansammlung von Staub und Schmutz auf den Laufschienen ist dabei ausgeschlossen, weil die sonst vorliegende Binnenform der Laufbahn und ihr Zusammenschluß zu einer Art Kasten hier entfällt.
  • Werden, wie dies in Abb. 3 und 4 veranschaulicht ist, die Laufwerke auf den beiden Seiten der Rutschen gegeneinander um ein gewisses Maß versetzt, so wird auch das Verharren des auf der Sohle aufliegenden Laufgestells e, f, e1, f l in der Rutschenachse gesichert, trotzdem nur zwei Kugeln d, dl verwendet werden, da infolge der allseitigen Führung der Kugel d, dl einerseits und des durch die Versetzung gegebenen Hebelarmes eine Geradführung für das untere Laufgestell bedingt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kugellaufwerk für Schüttelrutschen dadurch gekennzeichnet, daß es aus mehreren auf den Umfang der Kugel gleichmäßig versetzten Laufschienen besteht, die eine Art Käfig bilden, von denen jeweilig die ungeradzahligen Laufschienen den mit der Rutsche bewegten Laufrahmen, die geradzahligen den im Raum (auf der Sohle) festliegenden Laufrahmen bilden, derart, daß eine allseitige Führung für die Laufkugeln und gleichzeitig der Zusammenhalt der beiden Laufrahmen gewährleistet ist.
  2. 2. Kugellaufwerk nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß sechs Laufschienen (c und e) am Umfang der Kugel (d) angeordnet sind, von denen je drei dem oberen, je drei dem unteren Laufrahmen angehören.
  3. 3. Kugellaufwerk nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine kürzere Laufwerk (e, f) derart innerhalb des anderen längeren Laufwerkes (b, c) angeordnet ist, daß eine Relativbewegung beider um den Hub möglich ist.
  4. 4. Kugellaufwerk nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den beiden Rutschenseiten angeordneten Laufrahmen (b, c, e, f) einerseits und (b1, cl, e1, f1) andererseits derart versetzt gegeneinander angeordnet sind, daß infolge des entstandenen Hebelarmes eine Geradführung des unteren Laufgestelles (e, f, e1, f1) verbürgt wird.
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