DE445641C - Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung der Strippenenden von AErmelhaltern oder von Hosentraegerstrippen mit der Knopflochschlaufe mittels einer verkleideten Metallklammer - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung der Strippenenden von AErmelhaltern oder von Hosentraegerstrippen mit der Knopflochschlaufe mittels einer verkleideten Metallklammer

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DE445641C
DE445641C DEK93289D DEK0093289D DE445641C DE 445641 C DE445641 C DE 445641C DE K93289 D DEK93289 D DE K93289D DE K0093289 D DEK0093289 D DE K0093289D DE 445641 C DE445641 C DE 445641C
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Expired
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DEK93289D
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Tilly & Mebus
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F3/00Braces
    • A41F3/02Strips, tongues, or the like, for attaching to the trousers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung der Strippenenden von Ärmelhaltern oder von Hosenträgerstrippen mit der Knopflochschlaufe mittels einer verkleideten metallklammer. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verbindung der Strippenenden von Ärmelhaltern oder Hosenträgerstrippen mit der Knopflochschlaufe mittels einer verkleideten Klammer.
  • Die bekannten Verfahren zur Verbindung der Strippenenden von Ärmelhaltern oder Hosenträgerstrippen mit der Knopflochschlaufe mittels einer verkleideten Klammer bestehen entweder darin, daß man die Strippenenden mit einer bereits mit Textilverkleidung versehenen Klammer verbindet oder die Strippenenden mit einer blanken Metallklammer verbindet und nachträglich durch leisen Druck über die Metallklammer eine zweite mit einerTextilverkleidung versehene Hülse legt. Bei dem ersten Verfahren wird die Textilverkleidung durch den Stempeldruck beschädigt, bei dem zweiten Verfahren ist eine zweite Hülse notwendig, um eine Verkleidung zu erreichen; trotzdem wird die Verkleidung noch immer einem Druck ausgesetzt, die Beschädigung also nicht vollkommen aufgehoben.
  • Durch das Verfahren nach der Erfindung werden sowohl die Strippenenden , als auch die Verkleidungslitzen durch die Metallklammer in einem einzigen Arbeitsgang erfaßt, ohne daß dabei eine Beschädigung der Verkleidungslitze eintreten kann. Es ist dabei lediglich notwendig, in dem zweiten Arbeitsgang die von der Klammer erfaßte Verkleidungslitze über dieselbe zu stülpen. Bei der Ausführung des Verfahrens wird zunächst die Verkleidungslitze einer Matrize zugeführt, sodann der gleichen Matrize die Strippenenden, und über diese Strippenenden wird die Klammer gelegt, und zwar so, daß sich die Nahtkanten der letzteren an die Breitkante der Verkleidungslitze anlegen. Die Matrize, die zu diesem Zweck zwei gegeneinander bewegliche Backen besitzt, wird daraufhin geschlossen und im Stempel niedergedrückt; hierdurch wird die Klammer fest zusammengeklemmt und deren Nahtkanten werden etwas nach innen umgebogen und sowohl die Enden der Verkleidungslitze als auch der Strippen eingeklemmt. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine Vorderansicht der Matrize, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Matrize, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2, Abb. 4 eine Seitenansicht des Stempels, Abb. 5 eine untere Ansicht des Stempels, Abb. 6 eine schaubildliche Ansicht des Einlegehalters für die Textilverkleidungslitze, Abb. 7 einen Querschnitt durch die geschlossene Matrize mit eingelegter Strippe, Schlaufe, Metallklammer, Halter und Verkleidungslitze, Abb. 8 eine Ansicht eines zusammengepreßten Strippenendes mit dem in der Verkleidungslitze sitzenden Einlegehalter, Abb. g einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 8, Abb. zo eine Ansicht nach Abb. 8 mit halb herausgezogenem Einlegehalter, Abb. rz eine Ansicht einer zusammengepreßten Strippe im zweiten Arbeitsgang, d. h. bei Beginn des Überstülpens der Verkleidungslitze, Abb. 12 eine Ansicht einer zusammengepreßten Strippe im zweiten Arbeitsgang, d. h. bei Beginn des Überstülpens der Verkleidungslitze, in einem weiteren Ausführungsbeispiel, Abb. 13 einen Querschnitt durch das zusammengepreßte Strippenende mit der über die Metallhülse gezogenen Verkleidungslitze, Abb. 14 einen Schnitt nach der Linie I-K der Abb. 15, Abb. 15 eine Ansicht der vorgepreßten Verbindungsklammern und Abb. 16 einen Schnitt nach der Linie G-H der Abb. 15, Abb. 17 eine Ansicht der zusammengepreßten Strippenenden eines Ärmelhalters mit in der Verkleidungslitze sitzenden Strippe und Abb. 18 einen Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 17.
  • Die Matrize besitzt die feststehende Backe a, der gegenüber sich die Backe b auf den beiden Stiften c führt. In der Backe a sitzt die Zugstange d; welche durch die Backe b hindurchgeführt ist und drehbar den Exzenterhebel e trägt, welcher an der Backe b angreift. Mittels der Feder f werden die beiden Backen auseinandergehalten. Die Backen besitzen je eine Ausnehmung g bzw. k, in welche das Material für die Hosenträgerstrippen eingelegt wird. Zuerst wird mittels des Halters k (Abb. 6) die Verkleidungslitze i zwischen die beiden Matrizenbacken von oben her eingeführt, wobei der Halter in die Ausspannungen y der beiden Bakken a und b zu liegen kommt (Abb. 7). Die Verkleidungslitze i sitzt in der Ausnehmung l des Halters k (Abb. 6). Diese Ausnehmung l ist derart bemessen, daß der Halter über die Zugstange d greifen kann, wodurch ein Verschieben der Textilverkleidung vermieden wird. Jetzt wird die Matrize mittels des Exzenterhebels e geschlossen, und dadurch werden der Halter k und die Verkleidungslitze i eingespannt. Dann werden ein Ende der Strippem, die beiden Enden der Schlaufe n und zuletzt die Verbindungsklammer o (Abb. 15 bis 17) in die Matrize gelegt (Abb. 7). Durch den Niedergang desStempels p werden die Nahtkanten der Klammer o nach innen gebogen und die Enden der Verkleidungslitze i eingeklemmt (Abb. 9 und i4). Nach Beendigung dieses Arbeitsganges (Abb. 8) wird die Matrize geöffnet und die Strippe herausgenommen. Der Einlegehalter k wird aus der Litze i gezogen, was durch schräges Herausziehen bzw. -kippen des Halterendes geschieht (Abb. Zo). Nach Beendigung dieses Arbeitsganges wird dann die seitlich abstehende Verkleidungshülse i um die Klammer o gestülpt. Dieses kann dadurch geschehen, daß die Schlaufe n in eine am hinteren EndehohleNadel eingeführt wird. Diese Nadel wird derart durch die schlaufenförmige Verkleidungshülse geführt, daß deren Ende noch in der Verkleidungshülse i steckt, dann wird die Schlaufe n in das Ende der Nadel eingesteckt. Schließlich wird die Nadel nach rechts geschwenkt und die Textilverkleidung mit der Hand von ihr abgestreift und glatt über die Klammer o geschoben, wobei die Verkleidungshülse gewendet wird, so daß die bisherige Außenseite zur Innenseite wird. Ferner kann das Überstreifen der Verkleidungshülse auch geschehen, indem man die Nadel entgegengesetzt dem erstbeschriebenen Verfahren in die Verkleidungshülse i einführt und das anderseitige Ende der Hosenträgerstrippe bis zum Ende der Klammer o in die Nadel einschiebt, dann die Nadel herauszieht (Abb. 12) und den übrigen Teil der Strippe mit der Hand durch die Verkleidungslitze i zieht. Durch Umlegen der Strippe schiebt sich die Verkleidungshülse von der Strippe m ab und rutscht über die Metallklammer o, wo sie dann mit der Hand glatt gezogen wird. Dadurch ist dann auch die bisherige Außenseite der Verkleidungshülse zur Innenseite geworden.
  • Bei dem Verbinden der Strippenenden von Ärmelhaltern wird an Stelle des Halters k die Strippe q selbst in die Bandhülse i eingelegt, die beiden Strippenenden werden nach oben umgelegt, so daß sie gegeneinanderstoßen, und schließlich wird die Klammer o über die Strippenenden gelegt. Nachdem die Klammer o aufgepreßt ist, bildet das Werkstück eine Doppelschlaufe, die Strippe q wird nun nach einer Seite durch die Bandhülse hindurchgezogen und schließlich in der gleichen Weise wie bei den Hosenträgerstrippen die Hülse über die Metallklammer gestülpt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Z. Verfahren zur Verbindung der Strippenenden von Ärmelhaltern oder von Hosenträgerstrippen mit der Knopflochschlaufe mittels einer verkleideten Verbindungsklammer, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ärmelhaltern beide Strippenenden und bei Hosenträgerstrippen sowohl das jeweilige Strippenende als auch die beiden Schlaufenenden durch eine Metallklammer mit einem die Verkleidung bildenden Bandstück so zusammengefaßt werden, daß letzteres eine seitliche Hülse bildet, worauf durch diese der Ärmelhalter bzw. die Knopflochschlaufe gezogen und schließlich die Hülse über die Metallklammer gestülpt wird.
  2. 2. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch r zur Herstellung von Hosenträgerstrippen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des Bandstückes (i) ein Halter (k) dient, der am einen Ende eine der Breite des Bandstückes entsprechende Ausnehmung (l) hat.
  3. 3. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der miteinander zu verbindenden Teile (»t, st, i und o) eine aus zwei durch Federdruck auseinandergehaltenen Backen (a, b) bestehende Klemmvorrichtung dient, die mit einer Aussparung (y, v) für den Halter (k) und mit einer Aussparung für die zu verbindenden Teile (nt, st, i und o) versehen sind und durch einen Exzenterhebel gegeneinander bewegt werden können.
DEK93289D Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung der Strippenenden von AErmelhaltern oder von Hosentraegerstrippen mit der Knopflochschlaufe mittels einer verkleideten Metallklammer Expired DE445641C (de)

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