DE445114C - Abdichtungs- oder Haltevorrichtung fuer stab- oder rohrfoermige Koerper, beispielsweise fuer Entlueftungsroehrchen elektrischer Gluehlampen - Google Patents

Abdichtungs- oder Haltevorrichtung fuer stab- oder rohrfoermige Koerper, beispielsweise fuer Entlueftungsroehrchen elektrischer Gluehlampen

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Publication number
DE445114C
DE445114C DEN22951D DEN0022951D DE445114C DE 445114 C DE445114 C DE 445114C DE N22951 D DEN22951 D DE N22951D DE N0022951 D DEN0022951 D DE N0022951D DE 445114 C DE445114 C DE 445114C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
rod
hollow body
elastic hose
sealing
Prior art date
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Expired
Application number
DEN22951D
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Bol
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/38Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels
    • H01J9/385Exhausting vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Abdichtungs- oder Haltevorrichtung für stab- oder rohrförmige Körper, beispielsweise für Entlüftungsröhrchen elektrischer Glühlampen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtungs- oder Haltevorrichtung für stab- oder rohrförmige Körper, beispielsweise für Entlüftungsröhrchen elektrischer Glühlampen.
  • Gemäß der Erfindung ist innerhalb eines Hohlkörpers ein elastischer Schlauch mit beiden Enden befestigt, welcher durch ein zwischen die Innenwandung des Hohlkörpers und den Schlauch einlaßbares flüssiges oder gasförmiges Druckmittel an den in ihm steckenden stab-oder rohrförmigen Körper angepreßt werden kann.
  • Es ist bereits bekannt, zur Abdichtung von Entlüftungsröhrchen elektrischer Glühlampen in Entlüftungsmaschinen einen Gummipfropfen zu verwenden, welcher eine enge Bohrung hat, in die das Entlüftungsröhrchen hineingesteckt wird, so daß sich der Gummi dicht an die Wandung des Röhrchens anlegt. Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann das Entlüftungsröhrchen in die Abdichtungsvorrichtung vollkommen frei eingeführt werden, und der elastische Schlauch legt sich erst unter der Wirkung des Druckmittels dicht an das Entlüftungsröhrchen an.
  • Zum Andrücken des -freien Mittelteils des elastischen Körpers an die Wand des zylindrischen Körpers genügt in vielen Fällen der Druck in einer gewöhnlichen Wasserleitung. Die Anwendung von Preßluft ist jedoch im allgemeinen mehr zu empfehlen. In diesem Falle ist es auch besonders leicht, nach dem Schließen des Preßlufthahnes die Wand des elastischen Körpers mittels Evakuierung des Zwischenraumes von dem zylindrischen Körper zu lösen. Man braucht dazu nur den Raum, der zuvor mit der Preßluftleitung in Verbindung stand, mit einer Vakuumleitung, z. B. mit der in Glühlampenfabrikenimmervorhandenen Vorvakuumleitung, zu verbinden.
  • Falls die Einrichtung nach der Erfindung zur luftdichten Verbindung eines hohlen zylindrischen Körpers, z. B. einer Evakuierröhre mit einer Vakuumleitung, angewendet wird, wird zweckmäßig die elastische Röhre über das Ende der Vakuumleitung, und dann eine Metallröhre derart über die elastische Röhre geschoben, daß ein Ende der letzteren luftdicht zwischen der Vakuumleitung und der Metallröhre festgeklemmt ist.
  • Auch kann in diesem Falle in der Vakuumleitung eine Vorrichtung zur Unterstützung der Evakuierröhre angebracht werden. Zweckmäßig ist diese Vorrichtung senkrecht beweglich und wird federnd unterstützt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise erläutert.
  • Abb. i zeigt teilweise einen senkrechten Schnitt und teilweise eine Ansicht einer Einrichtung nach der Erfindung, während Abb. 2 den Erfindungsgegenstand in Draufsicht zeigt.
  • In der dargestellten Einrichtung ist an der Vakuumleitung i eine senkrechte Metallröhre 2 befestigt. Über das obere Ende der Röhre 2 ist ein Schlauch q: aus Gummi oder ähnlichem elastischen Stoffe geschoben, der von einer Metallbüchse 3 umgeben ist. Zwischen dem unteren Teile der Büchse 3 und dem oberen Teile der Röhre 2 wird das untere Ende des Gummischlauches q. luftdicht festgeklemmt. Die Röhre 2 und die Büchse 3 sind an dieser Stelle zweckmäßig etwas konisch gestaltet. Der obere Teil des Gummischlauches q ist bei 5 um das obere Ende der Büchse 3 herumgebogen, und über diesen oberen Teil @ ist . eine Kappe 6 geschoben, um auch an dieser Stelle einen luftdichten Verschluß zwischen dem Gummischlauche q. und der Büchse 3 zu sichern. Dieser luftdichte Verschluß wird noch dadurch verbessert, daß die Kappe 6, die am oberen Ende umgebogen ist, durch Federkraft nach unten gedrückt wird. Zu diesem Zwecke sind an der Kappe 6 Ösen 7 und 8 befestigt, und Federn 9 und io sind einerseits mit diesen Ösen und anderseits mit einem fest an der Röhre 2 sitzenden Ringe iz verbunden.
  • Zwecks-Unterstützung der Evakuierröhre 28 der Lampe 1q. ist innerhalb der Röhre 2 ein Stäbchen 16 angebracht, das an seinem oberen Ende mit einem konischen Teile r5 versehen ist, welcher einen Ring 2o trägt. Der Stab 16, der am unteren Ende eine Verstärkung i7.besitzt, kann sich in einer Büchse 18 senkrecht auf und ab bewegen, die bei ig etwas verengt ist, damit der Stab 16 sich nicht zu weit aufwärts bewegen kann. Das Stäbchen 16 wird von einer Schraubenfeder 22 unterstützt, die zwischen der Röhre 18 und einem an dem oberen Ende der Lampe befestigten Ringe 2i angebracht ist.
  • Wenn die Lampe 1q. mit der Evakuierröhre 28 auf die Stütze 15, 16 gesetzt wird, wird durch das Gewicht der Lampe die Feder 22 etwas zusammengedrückt, womit die weiter unten noch zu beschreibenden Vorteile verbunden sind.
  • In die Büchse 3 mündet eine Röhre 25, die zur Zu- und Ableitung einer Flüssigkeit unter Druck oder von Preßluft und gegebenenfalls zum Verbinden mit einer Vakuumleitung dient.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung ist kurz folgende: Wenn die Lampe 14 mit der Evakuierröhre 28 auf das obere Ende des Stäbchens 16 gestellt wird, befindet sich der Gummischlauch q. in der gezeichneten Stellung, so daß die Evakuierröhre 28 ohne irgendwelche Reibung in ihn hineingeschoben werden kann. Es ist einleuchtend, daß in diesem Augenblicke in der Leitung i noch kein Vakuum vorhanden ist.
  • Durch die Röhre 25 wird nun eine Flüssigkeit oder ein Gas unter Druck zwischen den freien mittleren Teil des Gummischlauches q. und die Innenwandung der Büchse 3 geleitet, wozu man zweckmäßig Preßluft verwenden kann. Die Preßluft wird durch die Röhre 30 zugeführt, und das Absperrventil 29 in die dazu geeignete Stellung gebracht. Der Druck der Preßluft kann einige Atmosphären betragen. Hierdurch wird dann der mittlere Teil des Gummischlauches q. nach dem Inneren hin gegen die Außenseite der Evakuierröhre 28 gedrückt, so daß ein luftdichter Verschluß zwischen dem Gummischlauche 4 und der Evakuierröhre 28 erhalten wird. Die Röhre i wird nun mit einer Vakuumpumpe oder einer Vakuumleitung in Verbindung gesetzt, und die in der Zeichnung nur teilweise dargestellte Lampe 14 wird sorgfältig entlüftet. Dabei kann man in bekannter Weise den Glaskörper der Lampe erhitzen, um die darin enthaltenen Gase und Dämpfe zu vertreiben. Auch kann die Leitung i in bekannter Weise zunächst an eine sogenannte Vorvakuumpumpe und dann an eine Hochvakuumpumpe angeschlossen werden. Nachdem in der Lampe ein genügend hohes Vakuum erhalten worden ist wird die Leitung i wieder von der Vakuumpumpe oder Vakuumleitung abgesperrt und die Evakuierröhre 28 in bekannter Weise kurz über der Kappe 6 von der Lampe 14 abgeschmolzen. Hierauf wird die Röhre 25 mittels des Absperrventils 29 von der Preßluftleitung abgesperrt. Zweckmäßig wird nun auch die Leitung 25 durch das Absperrventil 29 und die Röhre 31: mit einer Vakuumleitung, z. B. mit der in Glühlampenfabriken allgemein vorhandenen sogenannten Vorvakuumieitung, in der ein Druck von z. B. einigen Millimetern bis zu einigen Zentimetern Quecksilbersäule herrscht, in Verbindung gesetzt.
  • Infolge der Absperrung der Preßluft geht der Gummischlauch 4 wieder in die ursprüngliche Stellung zurück, was durch Herstellung eines Vakuums in der Leitung 25 noch befördert wird. Die Evakuidrröhre 28 wird nun frei von dem Gummischlauche, und da auf dem oberen Ende des Stäbchens 16 nun nicht mehr das Gewicht der ganzen Lampe, sondern nur das Gewicht der Evakuierröhre ruht, wird diese durch die Kraft der Feder 22 etwas aufwärts bewegt, was ihre Entfernung erleichtert.
  • Da beim Abschmelzen der Evakuierröhre der Gummischlauch allmählich auf eine schädliche hohe Temperatur erwärmt werden würde, empfiehlt es sich, für dessen Abkühlung Sorge zu tragen. Zu diesem Zwecke ist gemäß der Zeichnung auf der Kappe 6 eine ringförmige Röhre 12 angebracht, die um den Ring 13 herumgelegt ist. Die Leitung i2 ist mit Zu- und Abführungsleitungen 26 und 27 (Abb. 2) für eine Kühlflüssigkeit, z. B. kaltes Wasser, versehen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abdichtungs- oder Haltevorrichtung für stab- oder rohrförmige Körper, beispielsweise für Entlüftungsröhrchen elektrischer Glühlampen, gekennzeichnet durch einen innerhalb eines Hohlkörpers (3) mit beiden Enden dicht befestigten elastischen Schlauch (4), welcher durch ein zwischen die Innenwandung des Hohlkörpers (3) und den Schlauch (4) einlaßbares flüssiges oder gasförmiges Druckmittel an den in ihm steckenden stab- oder rohrförmigen Körper (28) angepreßt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hohlraum zwischen der Innenwandung des Hohlkörpers (3) und dem Schlauch (4) ein zu einer Evakuiervorrichtung führendes Rohr (25) mündet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder beide Enden des elastischen Schlauches (4) umgebogen, zurückgeschlagen und gegen den Rand eines den elastischen Schlauch (4) umgebenden starren Rohres (3) festgeklemmt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Enden des elastischen Schlauches (4) mittels einer federnden Kappe (6) gegen die starre Röhre (3) festgeklemmt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4 zur luftdichtenVerbindung eines hohlen zylindrischen Körpers mit einer Evakuierleitung, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des elastischen Schlauches (4) luftdicht zwischen dem Ende der Evakuierleitung (2) und einem der Enden der starren Röhre (3) festgeklemmt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Evakuierleitung (2) eine Stütze (T5) für den Hohlkörper angebracht ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung für den Hohlkörper senkrecht auf- und abwärts bewegbar ist und unter Federdruck (22) steht. ,
DEN22951D 1923-03-09 1924-03-09 Abdichtungs- oder Haltevorrichtung fuer stab- oder rohrfoermige Koerper, beispielsweise fuer Entlueftungsroehrchen elektrischer Gluehlampen Expired DE445114C (de)

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