DE44504C - Kratzenbeschläge für Krempeln - Google Patents

Kratzenbeschläge für Krempeln

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DE44504C
DE44504C DENDAT44504D DE44504DC DE44504C DE 44504 C DE44504 C DE 44504C DE NDAT44504 D DENDAT44504 D DE NDAT44504D DE 44504D C DE44504D C DE 44504DC DE 44504 C DE44504 C DE 44504C
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Germany
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hooks
fabric
wire hooks
fitting
scraper
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DENDAT44504D
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English (en)
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H. GERDES in Grevenbroich bei Aachen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/84Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1888 ab.
Die bisher hergestellten Kratzenbeschläge besitzen den Uebelstand, dafs sie schon nach kurzem Gebrauch, mögen sie in Leder oder in Stoff eingesetzt sein, lose werden und sich verbiegen. Das Verbiegen findet besonders derart statt, dafs die Drahthäkchen an ihren Enden nach aufsen abgebogen werden, und zwar ist dieses Abbiegen bedingt durch 1. die eigentümliche Form der Drahthäkchen, 2. den geringen Halt, welchen die Drahthä'kchen unter einander besitzen.
Die Drahthäkchen der bisher gebräuchlichen Art, welche nach der in Fig. 1, ia und 2 dargestellten Weise in die Kratzenbeschläge eingesetzt werden, nehmen nach kurzem Gebrauch die in den Fig. 3, 3 a und 4 gezeichneten Formen an. Die Drahthä'kchen sitzen einzeln ohne Halt unter einander in dem Kratzenbeschlag. Durch den Druck schon, welcher durch das Aufziehen der Kratze auf das Verbindungsstück der beiden Schenkel aus geübt wird, wird dasselbe in der Mitte durchgebogen, und dadurch werden wiederum die Schenkel der in dem weichen Stoff oder im Leder sitzenden Kratze nach aufsen gebogen. Das Verbiegen der Kratzen wird noch weiter befördert durch das Schleifen und Egalisiren derselben, wenn diese auf die Trommeln gezogen sind. Es wird dadurch die Lage der einzelnen Häkchen auf dem Kratzenbeschlag derart verändert, .dafs die Drahthäkchen, welche sich vorher in Reihen von gleichem Abstande von einander befunden haben, nunmehr gegen einander verrückt werden, und dafs die ursprüngliche Anzahl der Reihen der Drahthäkchen auf die Hälfte oder nahezu die Hälfte vermindert wird (s. Fig. 3, 3 a und 4).
Dadurch, dafs die Drahthäkchen keinen Halt unter sich haben, geben auch die einzelnen Häkchen mehr nach, so dafs ein Zurückweichen der Spitze der Häkchen leicht eintritt. Bisher fehlte es auch den Drahthäkchen an der Unterseite des Stoffes oder Leders an dem erforderlichen Halt unter einander, und das Festhalten derselben geschieht lediglich durch den Stoff oder das Leder selbst. Die Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit eines solchen Kratzenbeschlages hängt demnach ganz von der Festigkeit des Stoffes ab. Da jedoch von letzterem auch eine gewisse Biegsamkeit und Elasticität verlangt wird und demnach nur weiche Stoffe für den Kratzenbeschlag verwendbar sind, so können die im Vorstehenden skizzirten Uebelstände durch das Wählen anderer, als der für den Kratzenbeschlag schon bekannten und gebräuchlichen Stoffe umgangen werden.
Der Erfinder behebt diese Uebelstände dadurch, dafs er den einzelnen Drahthäkchen neue, von den bisherigen abweichende Formen giebt, durch welche Form den Häkchen von vornherein das Bestreben genommen wird, beim Aufziehen der Kratzenbeschläge mit ihren Spitzen aus einander zu gehen; aufserdem wird durch diese neue Form der Häkchen erreicht, dafs sich dieselben unter einander selbst halten und stützen. Zur Erreichung dieses Zweckes giebt der Erfinder den Drahthäkchen unten in dem Verbindungsstück beider Schenkel eine Abbiegung α nach rückwärts (s. Fig. 5 bis 10), welche so grofs ist, dafs die Abbiegung der einen Reihe von der Abbiegung der anderen Reihe getroffen wird und demnach das untere Verbindungsstück eines Kratzenschenkels von demjenigen zweier anderer Kratzenschenkel ge-

Claims (1)

  1. in
    halten wird. Es liegt demgemäfs das Verbindungsstück des Kratzenschenkels mit einer Fläche auf der Trommel bezw. dem Beschlagboden auf und die Häkchen stehen somit frei, d. h. ohne Halt gegen Verbiegung und ohne den Stoff oder das Leder in irgend einer Weise zu beanspruchen. Letztere dienen hlos dazu, die einzelnen Drahthäkchen
    richtigen Lage aufrecht zu erhalten.
    Durch die getroffene Abbiegung
    gleichzeitig erreicht, dafs, wie schon
    den Häkchen beim Aufziehen auf
    schlagboden das Bestreben genommen wird, sich nach aufsen zu biegen, da sie infolge ihrer Form nach zwei verschiedenen Ebenen umgebogen sind (s. Fig. 6 und 7). Ein Zurückgehen der Häkchen beim Gebrauche, ein Auswärtsbiegen derselben infolge des losen Verbindungsmaterials ist so vollkommen vermieden, selbst wenn die Kratzen etwas lose aufgezogen worden wären.
    Da bei einer solchen Befestigungsweise die
    α wird erwähnt, den BeKratzen sich selbst halten, also der Stoff des Kratzenbeschlages weniger Einflufs auf die Lage der Drahthäkchen hat, so kann man zum Kratzenbeschlag leichtere Stoffe wählen. Aufserdem hat der neue Kratzenbeschlag den Vorzug, dafs bei demselben die Drahthäkchen, weil sie lediglich auf dem Beschlagboden aufruhen und auf gröfsere Längen frei sind, nicht ausbrechen, sondern von ihrer Abbiegung a an elastisch sind, während bisher die Elasticität der einzelnen Kratzen wesentlich von der Beschaffenheit des Stoffes abhing, auf welchen sie gezogen waren.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c H:
    Ein Kratzenbeschlag, bei welchem die Standfestigkeit der Drahthäkchen dadurch erhöht und das Verschieben derselben in ungleichen Reihen dadurch verhindert ist, dafs dieselben unterhalb des Beschlagbodens bis zum gegenseitigen Uebereinandergreifen nach rückwärts umgebogen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichmingen.
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