DE444576C - Verfahren zur Herstellung eines weissen fluessigen Leims - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines weissen fluessigen Leims

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DE444576C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J103/00Adhesives based on starch, amylose or amylopectin or on their derivatives or degradation products
    • C09J103/02Starch; Degradation products thereof, e.g. dextrin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L2666/00Composition of polymers characterized by a further compound in the blend, being organic macromolecular compounds, natural resins, waxes or and bituminous materials, non-macromolecular organic substances, inorganic substances or characterized by their function in the composition
    • C08L2666/54Inorganic substances

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines weißen flüssigen Leims. Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines für Papier oder Pappe anwendbaren weißen flüssigen Leimes.
  • Bisher wurden stärkehaltige Leime hergestellt, indem die stärkehaltigen Substanzen in der Wärme mit verdünnten Salzlösungen, z. B. von Ca C12, Na Cl, Zn C12, eventuell unter Zusatz alkalischer oder anderer Salze, behandelt wurden. Man hat auch vorgeschlagen, die stärkehaltige Substanz in Gegenwart von Wasser, in der Kälte durch ein gleiches Gewicht einer halogenen Verbindung des Calciums zu behandeln.
  • Gemäß gegenwärtiger Erfindung wird der Leim hergestellt, indem man die stärkehaltigen Substanzen in einer sehr konzentrierten Zinkchloridlösung kalt löst, wobei die Wirkung der letzteren durch einen beschränkten Zusatz von Na Cl geregelt wird und die Mengen Stärkemehl und Zinkchlorid ungefähr gleich sind.
  • Wenn die Reaktion vollständig ist, läßt man das Gemisch während wenigstens 24 Stunden ruhen, bis sich eine harte, gummiartige Masse gebildet hat, welche in Stücke geschnitten und in kaltem Wasser von neuem gelöst wird, wobei die nötige Wassermenge dem gewünschten Flüssigkeitsgrad des Leimes entspricht.
  • Zu diesen drei Grundbestandteilen können gewisse andere Körper in; veränderlichen Verhältnissen zugesetzt werden, um verschiedene Leimsorten zu gewinnen, die zwar dieselben wirksamen Eigenschaften besitzen, deren Herstellungspreis und Verwendungszweck jedoch verschieden sind.
  • Es können z. B. in veränderlichen Verhältnissen alle oder nur gewisse der im nachstehenden aufgeführten Körper zugesetzt werden: Trocknes oder kristallisiertes Chlorcalcium (Ca CL), Chlorammonium Chlormangan.
  • Zu bemerken ist jedoch, daß diese verschiedenen Zusatzstoffe zur Gewinnung eines vorzüglichen Leimes nicht unbedingt erforderlich sind.
  • Man verfährt beispielweise wie folgt: Es werden kalt gelöst: 2 roo g Chlorzink, 25o g Chlornatrium, z 375 g trockenes Chlorcalcium, r25 g Chlorammonium in 3 475 g Wasser.
  • Zu dieser Lösung werden 2 ooo g Reisstärke, 8oo g Kartoffelmehl, 5oo g weißes Dextrin zugesetzt und innig gemischt, worauf die Masse bis zur vollständigen Verdickung (mindestens 24 Stunden lang) stehengelassen wird. Die gewonnene hartgummiartige Masse wird zerschnitten und durch Zusatz einer dem gewünschten Flüssigkeitsgral entsprechenden Menge kalten Wassers unter Umrühren aufgelöst. Es werden dann 125 g Chlormangan zugesetzt, worauf die Masse filtriert wird.
  • Auf diese Weise wird ein weißer, flüssiger, selbst an der Luft beliebig lange haltbarer Leim erzielt, der eine außerordentliche Klebfähigkeit für Papier, Pappe u. dgl. besitzt. Das Herstellungsverfahren bleibt unverändert, wenn einer der Zusatzstoffe wegfällt.
  • Selbstredend können die angegebenen Verhältnisse sowohl für die Grundstoffe als auch für die Zusatzstoffe, ohne von demErfindungsgedanken abzuweichen, geändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines flüssigen weißen Leims für Papier, Pappe u. dgl., bei welchem als Grundsubstanzen stärkehaltige Körper, Zinkchlorid und Na Cl, angewandt werden und-als Nebensubstanzen, die weggelassen oder in verschiedenen Mengen angewandt werden können, Salze, wie z. B. Ca C12, NH, Cl, dadurch gekennzeichnet, daß die stärkemehlhaltigen Körper in kaltem Zustande durch eine sehr konzentrierte Lösung von Zinkchlorid lösbar gemacht werden, wobei das Gewicht des Zinkchlorides dem der stärkehaltigen Körper ungefähr gleich ist und die Lösungswirkung des Zn Cl, durch Zusatz einer kleinen Menge Kochsalzes geregelt wird,- alsdann die so erhaltene gummiartige Masse nach längerer Ruhe in Stücke geschriiften und von neuem in einer -gewünschten Menge kalten Wassers, eventuell unter Zusatz einer kleinen Menge Mn C12, gelöst und filtriert wird.
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