DE443702C - Elektrischer Reihenmotor mit einem oder mehreren parallel zum Anker liegenden Widerstaenden - Google Patents

Elektrischer Reihenmotor mit einem oder mehreren parallel zum Anker liegenden Widerstaenden

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DE443702C
DE443702C DEM87865D DEM0087865D DE443702C DE 443702 C DE443702 C DE 443702C DE M87865 D DEM87865 D DE M87865D DE M0087865 D DEM0087865 D DE M0087865D DE 443702 C DE443702 C DE 443702C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/66Structural association with auxiliary electric devices influencing the characteristic of, or controlling, the machine, e.g. with impedances or switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Elektrischer Reihenmotor mit einem oder mehreren parallel zum Anker liegenden Widerständen. Die Erfindung bezieht sich auf Elektromotoren, deren Anker und Feldmagnet in Reihe geschaltet sind.
  • Bei derartigen Motoren ist esbekannt ; parallel zu dem Anker einen oder mehrere Widerstände zu schalten, um ein Durchgehen des Motors zu verhindern, wenn sich seine Belastung verringert. Die Erfindung will eine besonders praktische Bauweise einer derartigen Anordnung vorsehen, die es ermöglicht, den Anker eines Motors leicht durch einen -Anker gemäß der Erfindung zu ersetzen.
  • Dies wird erreicht, indem man den Anker über den Stromwender hinaus durch zwei voneinander und von diesem isolierte Ringe verlängert, die einesteils von den benachbarten Motorbürsten gespeist werden und anderenteils mit einem von dem Anker getragenen, parallel zu ihm liegenden Widerstand verbunden sind. In den ,Stromkreis dieses Widerstandes ist ein Unterbrecher geschaltet, der ebenfalls am Anker befestigt ist und in an sich bekannter Weise durch die Fliehkraft gesteuert wird.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch einen Motor gemäß der Erfindung: Abb. a und 3 zeigen die beiden Stirnansichten des Ankers des Motors.
  • Abb. 4 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung.
  • Wie bekannt, umfaßt der Reihenmotor im wesentlichen einen Anker i, dessen Wicklung in Reihe mit derjenigen der beiden Pole 2 und 2' der Feldmagnete liegt. Der Pol 2 der Feldmagnete erhält seinen Strom durch einen Draht 3. Die Reihenschaltung wird durch einen Draht ¢ hergestellt, der die Wicklung des Poles 2 mit der Bürste 5 irgendeiner bekannten Bauweise verbindet, die in Kontakt mit dem Stromwender 6 "des Ankers steht. Von dem Anker führt der Stromweg durch die Bürste 5', den Draht 4' und die Wicklung des Poles 2' der Feldmagnete, von wo der Strom durch den Draht 3 nach außen wegfließt.
  • Gemäß der Erfindung wird parallel zum Anker ein Widerstand geschaltet, wenn die Geschwindigkeit des Motors eine gewisse Grenze überschreitet. Zu diesem Zweck ist bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 3 der Anker i Tiber den Stromwender 6 hinaus durch einen Ring verlängert, der aus zwei Segmenten 7 und 8 (Abb. i und 3) besteht, die voneinander und vom Stromwender 6 isoliert sind. Diese beiden Segmente, die von den in achsialer Richtung über den Stromwender hinaus verbreiterten Bürsten 5 und 5' bestrichen werden, sind entsprechend durch Drähte 9 mit den beiden Enden eines Widerstandes 1o verbunden, der von dem anderen Ende des- sich drehenden Ankers getragen wird.
  • Der Stromkreis dieses Widerstandes umfaßt einen gewöhnlich offenen Unterbrecher, der selbsttätig geschlossen wird, erst wenn die Drehgeschwindigkeit des Ankers einen gewissen Wert erreicht.
  • Der Unterbrecher wird hier durch eine Blattfeder 1 i (Abb. i und 2) -gebildet, die an dem Anker i befestigt ist und in Beziehung zu dem Widerstand io steht. Sie trägt an ihrem freien Ende eine Masse 12, die zur Zeit der Drehung des Ankers der Wirkung der Fliehkraft unterworfen ist und von ihr nach dem Anschlag 13 hin mitgenommen wird.
  • Bei einer bestimmten Geschwindigkeit berührt die Masse 12 den Anschlag 13, wodurch der Widerstand io parallel zum Anker geschaltet wird.
  • Die Drehgeschwindigkeit des Motors wird dadurch begrenzt.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt Abb.4. Hier ist der Anker über den Stromwender 6 hinaus um zwei Ringe 15 und 16 verlängert, die von ihm und voneinander isoliert sind. Diese beiden Ringe sind durch Drähte 9 mit den beiden Enden des Widerstandes io verbunden und werden durch die von den Bürsten 5 und 5' getragenen Hilfsbürsten 17 und 17' gespeist.
  • Man kann auch an dem Stromwender mehr als eine Gruppe von zwei Segmenten 7, 8 oder Ringen 15 und 16 anbringen; jede dieser. Gruppen wird dann mit einem Widerstand verschiedenen Wertes verbunden, dessen Stromkreis für verschiedene Geschwindigkeiten durch einen einzigen oder durch mehrere Unterbrecher geschlossen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Reihenmotor mit einem oder mehreren parallel zum Anker liegenden Widerständen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Anker (i) angeordneten Widerstände (1o), die in an sich bekannter Weise erst bei höherer Drehzahl durch einen Fliehkraftregler (ii bis 13) in Nebenschluß geschaltet werden, mit ihrenEnden je an zwei neben dem Stromwender (6) liegende, von diesem und voneinander isolierte Metallringe (15, 16) angeschlossen sind, auf welchen zwei je mit einer Hauptbürste (5, 5') in leitender Verbindung stehende Hilfsbürsten (17, 17') schleifen.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt zweier Schleifringe nur ein vom Stromwender isolierter, aus zwei Segmenten (7, 8) bestehender Schleifring vorgesehen ist, der von verbreiterten Stromwenderbürsten (5, 5') bestrichen wird.
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