DE443697C - Befestigungsvorrichtung fuer Schalter oder Steckereinsaetze in Wanddosen - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer Schalter oder Steckereinsaetze in WanddosenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
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- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/18—Distribution boxes; Connection or junction boxes providing line outlets
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
5. MAI 1927
5. MAI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
(V 19868 VIIIl2IC1)
Gebr. Vedder in Schalksmühle i. W.
Es ist bereits eine Deckelbefestigung für Wanddosen bekannt, die auf der
Verwendung zweier Winkelhebel beruht. Diese werden durch, ein gemeinschaftliches
Organ, z. B. eine in der Deckelmitte angeordnete Schraube, gleichzeitig verstellt, wodurch die an den äußeren
Hebelenden angebrachten Greifzacken in die Dosenwand eingreifen. Von diesen bekannten
auf Biegung beanspruchten Winkelhebeln unterscheidet sich der Gegenstand nach der
Erfindung dadurch, daß an Stelle der Winkelhebel ein auf Druck und Knickung beanspruchtes
Kniehebelgestänge, bestehend aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hebelarmen,
verwendet wird, an deren Enden Greifzacken angebracht sind, die bei der Strecklage des Gestänges in dessen Druckrichtung
liegen. Die Vorteile dieses Kniehebelgestänges liegen in der geringen Raumund Materialinanspruchnahme, ferner darin,
daß es völlig versenkt liegt und in seiner Strecklage gesichert, aber doch von außen her
lösbar ist. Schließlich lassen sich dabei leicht
as Einrichtungen anbringen, die es ermöglichen,
die Länge des Kniehebelgestänges dem jeweiligen Wanddosendurchmesser anzupassen.
Derartige Kniehebel-Spreizklemmen können unabhängig von den Einsätzen hergestellt und
wahlweise sowohl für Schalter- als auch für Steckereinsätze benutzt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,
und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht bei geschnittener Wanddose,
Abb. 2 bis 4 einen Längsschnitt, Querschnitt und eine Draufsicht des Kniehebelpaares, während in den
Abb. 2 bis 4 einen Längsschnitt, Querschnitt und eine Draufsicht des Kniehebelpaares, während in den
Abb. 5 und 6 sowie 7 und 8 zwei Kniehebelpaare in etwas abgeänderter Ausführung in je
einem Längsschnitt und in je einer Ansicht von unten dargestellt sind.
α ist eine in die Wand einzulassende, mit Isolierstoff; b ausgekleidete Dose, in welcher
ein aus Porzellan bestehender Sockel c eines Steckdoseneinsatzes angeordnet ist. Dabei
sind d die bekannten Steckerhülsen, auf die je ein Isolierknopf / aufgeschraubt ist, und g
sind zwei Blechlappen, zwischen denen ein Sicherungsstreifen eingelegt werden kann.
Nach der Erfindung ist der Sockel c auf einem auf dem Boden der Wanddose α sich aufstützenden
Kniehebelgestänge angeordnet, das aus zwei im Querschnitt U-förmig gebogenen Blechstreifen ;', k besteht, deren Schenkel w. η
nach unten gerichtet sind. Die Blechstreifen i, k bilden die Arme des Kniehebels und
sind derart ausgebildet, daß der eine Arm i einen etwas schmaleren Steg r besitzt als der
andere Arm k, so daß das eine Armende in das andere geschoben werden kann und beide
durch einen Stift 0 schwingbar miteinander verbunden werden können, wie dies die Abb. 2
bis 4 zeigen. Der Steg ρ des Hebelarmes k ist an seinem inneren Ende mit einer Aussparung
q versehen, in die das innere Ende des Armes ;" eingeführt und derart angeordnet
ist, daß die beiden Stege/», r der Hebelarme i,k
in einer Ebene liegen. Die Hebelarme /, k sind
in ihrer Längsrichtung in der Mitte verkürzt, während die beiden Enden s, s1, t, t1 lappenartig
ausgebildet und abgerundet sinJ. Die freien Enden jedes Steges r, p sind aufwärts
gebogen und mit Zacken u versehen, die sich beim Spreizen der Hebelarme i, k in die
Bekleidung b der Dose eindrücken. Beide Sieger, ^>
sind ferner mit je einem Gewindeloch ν versehen, in das die den Sockel c auf·
den Hebelarmen befestigenden Schrauben w eingeschraubt werden.
Der Kniehebel wird in die leere Wanddose a eingesetzt, wobei seine lappenartig ausgebil-
^ deten Armenden s, t sich auf den Boden der Wanddose aufstützen und die Zacken u die
seitliche Isolierbekleidung berühren, während das Gelenk des Kniehebels sich, wie in Abb. ι
strichpunktiert angedeutet ist, oberhalb des Bodens befindet und gleichsam die Spitze
eines Dreiecks mit den Armen i, k als Schenkel bildet. Nun wird das Kniegelenk so weit
nach einwärts gedrückt, bis es sich auf den Boden der Wanddose α auflegt, und die
ao Arme i, k ausgestreckt sind. Die Zacken u
werden hierbei in die Wandbekleidung b eingedrückt, wodurch der Kniehebel in der Wanddose
α sicher gehalten ist. Die beiden Hebelarme bilden alsdann mit ihrer Oberseite eine
Fläche, auf der der Sockel c mittels der Schrauben w befestigt wird, wobei der flache
Boden des Sockels c den Kniehebel in seiner Strecklage hält und ihn zugleich darin sichert.
Um den verschiedenen Durchmessern der Wanddosen Rechnung zu tragen, können die Arme i, k des Kniehebels in der Länge gegeneinander verstellbar angeordnet sein, wie die
Abb. 5 bis 8 erkennen lassen.
In dem Beispiel nach Abb. 5 und 6 ist der Schenkellappen s1 des eingeschobenen Hebelarmes
i verlängert und mit zwei schräg nach hinten gerichteten Einschnitten χ versehen, in
die der Bolzen 0 geschoben werden kann. Der Kniehebel kann dabei durch wahlweise Be-4.0
nutzung des einen oder des anderen Einschnittes den jeweiligen Durchmessern einer
Wanddose ungefähr angepaßt werden. Im übrigen ist die Ausbildung des Kniehebels der
oben beschriebenen Ausführung gleich. Eine feinere Einstellung der Hebelannlängen
ermöglicht die Ausführung nach den Abb. 7 und 8. Dort sind die ineinandergreifenden
Enden der Arme 5, t mit je einer Querwand y, s versehen, die in einem gewissen
Abstand von dem Armende zwischen den Schenkeln m, η angeordnet sind. In die Querwand
s des Armes k ist eine Schraube / in ein
Gewindelach geschraubt und hierin verstellbar. Diese Schraube / stützt sich mit ihrem
Kopf gegen die Querwand y des anderen Armes i, so daß durch mehr oder weniger
tiefes Einschrauben der Stellschraube / die beiden Arme 2, k gegeneinander in der Länge
verstellt werden können. Bei dieser Ausbildung ist ein die Arme i, k verbindender Stift
o. dgl. nicht erforderlich, da der Schraubenkopf in der Winkelstellung der Hebelarme
sich gegen den Steg r des Armes i legt, so daß der Kniehebel ohne weiteres in die Strecklage
gebracht werden kann, in der er dann durch den Sockel c gehalten ist.
Claims (6)
1. Befestigungsvorrichtung für Schalter oder Steckereinsätze in. Wanddosen, gekennzeichnet
durch eine Spreizklemme, ■ die aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hebelarmen (i, k) 'besteht, deren
freie Enden Greifzacken (m) besitzen, die bei der Strecklage des Kniehebels (i, U)
in der Druckrichtung liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die - Hebelarme
(i, k) an ihren inneren und an ihren freien Enden (s, s1, t, I1) lappenartig ausgebildet
sind, und daß diese Lappen auf dem Boden der Dose aufliegen, wenn die beiden
Hebelarme (i, k) durch den aufgeschraubten Sockel (c) in der Strecklage sich befinden.
'. ." . '.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die HAeI-arme
(?', k) U-förmigen Querschnitt mit oben befindlichen, in der Strecklage in go
einer gleichen Ebene liegenden Mittelstegen (p, r) besitzen, und daß in dem Steg
(p, v) Gewindelöcher (0, if) zum Befestigen des Sockels (c) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme
(ί, k) an mehreren wählbaren Stellen gegeneinander abstützbar ausgebildet sind,
so daß die gesamte Länge des Kniehebelgestänges verstellt werden kann,
5. Vorrichtung nach Anspruch i:, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schenkel (Y) des einen Hebelarmes (i) mit hintereinanderliegenden Einschnitten
{x) versehen sind, von denen nach Wahl die einen oder die anderen zum Einlegen
des in dem Hebelarm (k) angebrachten Gelenkbolzens (0) benutzt werden.
6. - Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden ineinandei greifenden Enden der Hebelanne (i, U) mit je einer Querwand
(y, x) versehen sind, in deren eine (x)
eine Stellschraube (/) eingesetzt ist, deren Kopf sich gegen die andere Wand (y)
stützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV19868D DE443697C (de) | 1925-01-28 | 1925-01-28 | Befestigungsvorrichtung fuer Schalter oder Steckereinsaetze in Wanddosen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV19868D DE443697C (de) | 1925-01-28 | 1925-01-28 | Befestigungsvorrichtung fuer Schalter oder Steckereinsaetze in Wanddosen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE443697C true DE443697C (de) | 1927-05-05 |
Family
ID=7578145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV19868D Expired DE443697C (de) | 1925-01-28 | 1925-01-28 | Befestigungsvorrichtung fuer Schalter oder Steckereinsaetze in Wanddosen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE443697C (de) |
-
1925
- 1925-01-28 DE DEV19868D patent/DE443697C/de not_active Expired
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