DE443326C - Sprengvorrichtung mit umlaufendem Verteilungsrohr - Google Patents

Sprengvorrichtung mit umlaufendem Verteilungsrohr

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DE443326C
DE443326C DEH100091D DEH0100091D DE443326C DE 443326 C DE443326 C DE 443326C DE H100091 D DEH100091 D DE H100091D DE H0100091 D DEH0100091 D DE H0100091D DE 443326 C DE443326 C DE 443326C
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pipe
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HYDOR GES ZUM VERTRIEBE VON BE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/04Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet
    • B05B3/06Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet by jet reaction

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  • Nozzles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. APRIL 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M443326 KLASSE 45 f GRUPPE
(H WOO9I Uli45f)
Hydor Gesellschaft zum Vertriebe von Beregnungsanlagen m. b, H.
in Berlin-Mariendorf.
Sprengvorrichtung mit umlaufendem Verteilungsrohr. Patentiert im Deutsche Reiche vom 15. Januar 1925 ab.
Die bekannten Geräte zur Verteilung von Wasser auf die Felder mittels eines sich drehenden Armes brauchen zur Verhinderung des Wasseraustritts an der Übergangsstelle vom festen zum sich drehenden Teil eine Abdichtung, die in der Regel als Stopfbüchse ausgeführt wird. Die Stopfbüchse hat den Nachteil einer großen und ungleichmäßigen Reibung. Auch verlangt sie eine sorgfältige Bedienung, ist also für Geräte, die auf dem Felde ohne besondere Pflege verwendet werden, wenig geeignet. Es ist deshalb be-

Claims (3)

  1. reits ein Drehsprenger vorgeschlagen worden, bei dem die Stopfbüchse durch eine konische Verengung des feststehenden Teiles, der eine konische Erweiterung des drehbaren Teiles gegenübergestellt ist, ersetzt wird. Dieses Gerät, das im übrigen ähnlich wie die bekannten Drehsprenger ausgebildet ist, hai durch die mehrfache Umänderung von Wasserdruck in Wassergeschwindigkeit und um-ίο gekehrt erhebliche Energieverluste, die ge genüber den Drehsprengern 'mit Stopfbüchsenpackung einen Nachteil bedeuten. Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß diese unnötigen Energieverluste, die durch mehrfache Umformung von Druck in Geschwindigkeit und umgekehrt entstehen, vermieden werden können, wenn die dem Wasser an seiner Übergangsstelle aus dem festen in den drehbaren TeE des Drehsprengers erteilte, zu seiner Verteilung" erforderliche Geschwindigkeit innerhalb des drehbaren Teiles nicht mehr wesentlich geändert wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Durchflußquerschnitt des Verteilungsrohres, also des drehbaren Teiles des Drehsprengers, nirgends geringer ist als an der Einlaufstelle. Durch ein in flachem Bogen gekrümmtes Verteilungsrohr wird dem Wasser eine günstige Wurfstellung gegeben. Da sich in einem solchen Rohr keine großen Widerstände einstellen, ist es auch möglich, mit geringstem Druckverlust das Wasser von dem festen zum drehbaren Teil des Gerätes überzuleiten und so die im Wasserdruck gegebene Energie, abgesehen von einer ganz geringen Einbuße, voll für die Versprengung des Wassers zu verwenden. Versuche haben ■ gezeigt, daß eine möglichst gleichmäßige Durchführung des Verteilungsrohres mit unveränderten' Querschnitten wesentlich vorteilhafter ist als die bei dem eingangs erwähnten bekannten Gerät verwendete konische Erweiterung des Verteilungsrohres, nach der Übergangsstelle, die eine teilweise Wiedergewinnung des Druckes bezweckt.
    In Abb. ι und 2 sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In Abb. 1 ist der Austrittsquerschnitt α des feststehenden Zuführungsrohres etwas geringer als der Querschnitte des umlaufenden Verteilungsrohres, damit sich eine erhöhte Sicherheit gegen einen unerwünschten Austritt von Wasser bei e ergibt. In Abb. 2 sind beide mit d bezeichneten Querschnitte gleich groß. Beim Übergang entsteht dann zwar eine geringere Saugwirkung, weshalb der Druck, der zur Verhinderung eines unerwünschten Wasseraustritts nötig ist, etwas höher sein muß. Dagegen ist der Energieverlust an der Übergangsstellen bei der Ausführung nach Abb. 2 noch etwas kleiner als bei der Ausführung gemäß Abb. 1.
    Die Wirkungsweise der beschriebenen Überleitung vom festen zum drehbaren Teil ist die folgende:
    Durch die Verengung des Rohres b auf den Querschnitt α wird das Wasser so beschleunigt, daß es an dem Spalt e vorbeischießt, ohne Gelegenheit zum Austritt zu finden, selbst wenn der Querschnitt^ gleich dem Querschnitt α gewählt wird. Nur bei ganz geringem Wasserdruck genügt die entstehende Geschwindigkeit hierzu nicht vollständig, weshalb durch die Öffnungen/ Wasser austritt.
    In den Abbildungen wurde der obere Teil c des Drehsprengers als geschlossenes Rohr gezeichnet. Da in diesem Teil jedoch kein Druck mehr zustande kommt, kann es auch offen, d.h. ganz oder zum Teil als Rinne oder Schaufel ausgebildet sein.
    Für den Gegenstand der Erfindung ist es belanglos, in welcher Weise der drehbare Teil in Bewegung gesetzt wird, ebenso wie die Lager ausgebildet sind. Da neben einer mögliehst verlustlosen Überführung des Wassers in den drehbaren Teil auch die leichte Drehbarkeit des Verteilerarmes ermöglicht wird, eignet sich der beschriebene Drehsprenger besonders zur Ausführung als sogenannter Reaktionssprenger. Infolge der geringen Reibungsverluste genügt es, bei einem Reaktionsregner das Verteilerrohr nur ganz schwach nach rückwärts zu biegen, was für die Geschlossenheit und damit für die Reichweite des Wasserstrahls von großem Vorteil ist.
    Fa τ h ν ϊ
    κ i; c H E:
    i. Sprengvorrichtung mit umlaufendem Verteilungsrohr, deren feststehendes Zuführungsrohr an dem Ende, an das sich das umlaufende Verteilungsrohr anschließt, verengt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilungsrohr über seine ganze Länge denselben Durchflußquerschnitt hat.
  2. 2.. Sprengvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilungsrohr denselben Durchflußquerschnitt hat wie das Mundstück des Zuführungs- 1x0 rohres.
  3. 3. Sprengvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilungsrohr einen größeren Durchflußquerschnitt hat als das Mundstück des Zuführungsrohres.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH100091D 1925-01-15 1925-01-15 Sprengvorrichtung mit umlaufendem Verteilungsrohr Expired DE443326C (de)

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DE (1) DE443326C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163597B (de) * 1959-07-31 1964-02-20 Volmer Stormly Hansen Tropfen-Bewaesserungsvorrichtung

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