DE4428667C2 - Kombiniertes Stromregel- und Druckregelventil für eine Pumpe und mit patronenförmigem Ventilgehäuse - Google Patents
Kombiniertes Stromregel- und Druckregelventil für eine Pumpe und mit patronenförmigem VentilgehäuseInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein kombiniertes
Stromregel- und Druckregelventil für eine Pumpe, welches
in einem patronenförmigen Ventilgehäuse angeordnet und in
das Pumpengehäuse einsetzbar ist, um überschüssiges Ar
beitsfluid umzuleiten und überschüssigen Druck des Ar
beitsfluids abzulassen.
Ein bekanntes patronenartiges, kombiniertes Stromregel-
und Druckregelventil zur Verwendung in einer Pumpe zum
Umleiten (Bypass) von überschüssigem Arbeitsfluid und zum
Ablassen von überschüssigem Druck des Arbeitsfluids ist
in US-PS 4 099 893 offenbart. Das in diesem Patent offen
barte patronenartige, kombinierte Stromregel- und Druck
regelventil arbeitet mit einer variablen Meßblende zusam
men, die außerhalb des patronenartigen, kombinierten
Stromregel- und Druckregelventils angeordnet ist. Das pa
tronenartige Ventil hat separate Anschlüsse zum Umleiten
von überschüssigem Arbeitsfluid und zum Ablassen von
überschüssigem Druck des Arbeisfluids. Eine separate Aus
laßverbindung ist vorgesehen zum Leiten des Arbeitsfluids
von der Pumpe zu einem System, das mit Arbeitsfluid
versorgt werden soll.
Ein bekanntes patronenförmiges Ventil ist in US-PS 3 656
870 offenbart. Dieses patronenförmige Ventil umfaßt nur
ein Stromregelventil zum Steuern des Stroms von über
schüssigem Arbeitsfluid aus dem patronenförmigen Ventil.
Eine separate Umleitungsventilanordnung ist außerhalb des
patronenförmigen Ventils in der Pumpe befestigt.
Aus der DE-AS 10 62 118 ist bekannt, in einem hydrauli
schen System mit einer Pumpe ein Stromregelventil mit ei
nem axial verschiebbaren Ventilkörper, einer darin ange
ordneten Meßblende und einer Steuerkante zum Abregeln des
überschüssigen Arbeitsfluids zur Niederdruckseite vorzu
sehen. Ferner ist dort ein Druckregelventil zwischen der
Druck- und Niederdruckseite angeordnet.
Aus DE 30 09 960 A1 ist eine Konstruktion bekannt, bei
der eine patronenartig ausgebildete Hülse verwendet wird,
in der ein Ventilschieber angeordnet ist, in dem wiederum
ein Ventil enthalten ist. Bei dieser Konstruktion ist die
Meßblende aber nicht in der Hülse integriert, sondern es
wird eine verstellbare Öffnung durch einen Ventilsitz ge
bildet, der in das Pumpengehäuse eingeschraubt ist. Fer
ner ist die Zuführung und Abführung des Arbeitsfluids un
terschiedlich.
Die DE-AS 11 23 563 zeigt eine Zahnradpumpe mit zwei paral
lel fördernden Zahnradpaaren. Flüssigkeit wird von einer
Kammer angesaugt und zur Druckkammer gefördert. Aus die
ser Druckkammer kann die Druckflüssigkeit in axialer
Richtung durch eine Drosselbohrung eines Kolbens zum Aus
laß fließen. Wenn die Fördermenge größer ist als die
durch die Drosselbohrung strömende Flüssigkeitsmenge, so
wird durch den Kolben ein Überstromkanal geöffnet und
Druckflüssigkeit kann zur Niederdruckseite der Pumpe zu
rückfließen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein patronenartiges,
kombiniertes Stromregel- und Druckregelventil zum Umlei
ten von überschüssigem Arbeitsfluid und zum Ablassen von
überschüssigem Druck des Arbeitsfluids zu schaffen. Diese
patronenartige Anordnung hat den Vorteil, daß sie vor dem
Einbau in eine Pumpe zusammengebaut und eingestellt wer
den kann, um sodann als fertige Einheit in die Pumpe ein
gesetzt zu werden.
Diese Aufgabe wird durch ein kombiniertes Stromregel- und
Druckregelventil gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Aus
gestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteran
sprüchen.
Die patronenförmige Anordnung umfaßt ein Gehäuse, in dem
eine Meßblende, ein Stromregelventil und eine Überdruck
ventilanordnung eingeschlossen sind. Die Meßblende wirkt
dahingehend, ein Druckdifferential in einem Strom eines
Arbeitsfluids von einem Einlaß zu einem Auslaß in dem Ge
häuse herzustellen. Das Stromregelventil ist relativ zu
dem Gehäuse beweglich zur Regelung des Arbeitsfluidstroms
durch einen Umleitungsanschluß in dem Gehäuse. Eine Über
druckventilanordnung ist in dem Gehäuse angeordnet, um
eine Verminderung des Drucks des Arbeitsfluids an dem
Auslaß des Gehäuses zu bewirken.
Die Überdruckventilanordnung ist mit dem Stromregelventil
verbunden und zusammen mit dem Stromregelventil relativ
zu dem Gehäuse beweglich. Wenn die Überdruckventilanord
nung in einer offenen Stellung betrieben wird, wird Ar
beitsfluiddruck durch Durchlässe in dem Stromregelventil
an den Umleitungsanschluß abgelassen.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Meß
blende zur Herstellung eines Arbeitsfluiddruckdifferenti
als auf dem Stromregelventil angeordnet. Wenn die Über
druckventilanordnung geöffnet wird, wird Arbeitsfluid
druck durch in dem Stromregelventil gebildete Durchlässe
abgelassen. Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der Er
findung ist die Meßblende, die ein Druckdifferential bil
det, direkt mit dem Gehäuse verbunden. Bei diesem erfin
dungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird über die Überdruck
ventilanordnung ebenfalls Arbeitsfluiddruck durch in dem
Stromregelventil gebildete Durchlässe an die Niederdruck
seite abgeleitet.
Die vorhergehenden und andere Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden einem Fachmann auf dem Gebiet der vor
liegenden Erfindung offenbar werden nach Studium der fol
genden Beschreibung der Erfindung unter Bezugnahme auf
die Zeichnung. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine vergrößerte Querschnittsansicht einer erfin
dungsgemäßen patronenförmigen Ventilanordnung, wo
bei die Beziehung zwischen dem Stromregelventil
und dem Überdruckventil dargestellt ist, wobei das
Druckregelventil in einem geschlossenen Zustand
gezeigt ist;
Fig. 2 eine Schnittansicht, im allgemeinen ähnlich zu
Fig. 1, die das Druckregelventil in einem offenen
Zustand zeigt;
Fig. 3 eine Darstellung des Stromregelventils in verklei
nertem Maßstab der Fig. 1;
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht des Stromregelven
tils der Fig. 3;
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 der Fig.
4, die weiter den Aufbau des Stromregelventils
darstellt;
Fig. 6 eine Stirnansicht entlang der Linie 6-6 in Fig. 4;
Fig. 7 eine Seitenansicht entlang der Linie 7-7 in Fig.
4, die weiter den Aufbau des Stromregelventils
darstellt;
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 in Fig.
7; und
Fig. 9 eine vergrößerte Querschnittsansicht, die den Auf
bau eines zweiten Ausführungsbeispiels der patro
nenförmigen Ventilanordnung darstellt.
Eine patronenartige Ventilanordnung 10 (Fig. 1) ist in
einem zylindrischen Hohlraum 12 in einem Pumpenkörper 14
angebracht. Der Hohlraum 12 ist mit einem Arbeitsraum der
Pumpe durch eine Druckkammer 16 verbunden. Aus dem Ar
beitsraum der Pumpe gefördertes Arbeitsfluid wird an die
Druckkammer 16 geleitet auf die Art und Weise, die durch
den Pfeil 18 in Fig. 1 angezeigt wird. Die Pumpe kann von
irgendeiner bekannten Bauart sein, wie zum Beispiel eine
Zahnradpumpe oder eine Flügelzellenpumpe.
Die patronenförmige Ventilanordnung 10 leitet überschüs
siges Arbeitsfluid aus dem Pumpenarbeitsraum an eine Nie
derdruckseite ab. Das überschüssige Arbeitsfluid wird an
eine Niederdruckkammer 20 geleitet. Die Niederdruckkammer
20 steht mit einem Reservoir und der Saugseite der Pumpe
in Verbindung.
Alle Bestandteile der patronenförmigen Ventilanordnung 10
(Fig. 1) sind in einem Gehäuse 24 angeordnet. Dieser ein
heitliche Aufbau der Patronenanordnung 10 erleichtert die
Montage und eine spätere Zerlegung der Pumpe auf Grund
von Reparaturen, die erforderlich sein können.
Das Ventilgehäuse 24 schließt eine zylindrische Hülse 28
und einen Auslaßteil 30 ein. Die Hülse 28 und der Auslaß
teil 30 sind durch eine Preßpassung fest miteinander ver
bunden. Natürlich könnten die Hülse 28 und der Auslaßteil
30 erforderlichenfalls auf eine andere Art und Weise mit
einander verbunden sein.
Die Hülse 28 hat eine Einlaßöffnung 34. Unter relativ ho
hem Druck stehendes Arbeitsfluid, das aus dem Arbeitsraum
der Pumpe geleitet wurde, strömt über die Druckkammer 16
und den Einlaß 34 in eine zylindrische Gehäusekammer 36.
Überschüssiges Arbeitsfluid wird aus der patronenförmigen
Ventilanordnung 10 durch eine Vielzahl von Steuerbohrun
gen 38, die in der Hülse 28 gebildet sind, abgeleitet. In
dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung gibt
es vier Steuerbohrungen 38 in gleichem Abstand um den Um
fang der Hülse 28. Natürlich könnte erfoderlichenfalls
eine größere oder geringere Anzahl von Steuerbohrungen
vorgesehen sein.
Der Auslaßteil 30 hat einen kreisförmigen Auslaß 42, der
an einem Ende des Gehäuses 24 gegenüber dem Einlaß 34 an
geordnet ist. Der Einlaß 34 und der Auslaß 42 besitzen
Mittelachsen, die mit einer Mittelachse 44 der patronen
förmige Ventilanordnung 10 zusammenfallen. Der Auslaßteil
30 hat ein Außengewinde 46, das in ein Innengewinde des
Pumpenkörpers 14 geschraubt wird, um die patronenartige
Ventilanordnung 10 und den Pumpenkörper miteinander zu
verbinden. Zusätzlich besitzt der Auslaßteil 30 ein In
nengewinde 48, das die patronenförmige Ventilanordnung 10
mit einer (nicht gezeigten) Leitung verbinden, die zu ei
nem System führt, das durch die Pumpe mit Arbeitsfluid
versorgt wird.
Eine Vielzahl von Dichtungen sind vorgesehen, um Leckage
von Arbeitsfluid zwischen der patronenförmige Ventilan
ordnung 10 und dem Pumpenkörper 14 zu verhindern. Auf
diese Weise verhindern die ringförmigen Dichtungen 52 ei
ne Leckage von Arbeitsfluid aus der Druckkammer 16, an
die Niederdruckkammer 20. Zusätzlich verhindern die ring
förmigen Dichtungen 54 eine Leckage von Arbeitsfluid aus
der Niederdruckkammer 20 entlang der Hülse 28. Eine O-
Ringdichtung 56 verhindert eine Arbeitsfluidleckage zwi
schen dem Auslaßteil 30 und dem Pumpenkörper 14.
Ein Ring 60 (Fig. 1) bildet eine Meßblende 62. Sowohl der
Ring 60 als auch die Meßblende 62 sind vollständig inner
halb des Gehäuses 24 angeordnet. Arbeitsfluid, das von
dem Gehäuseeinlaß 34 zu dem Auslaß 42 geleitet wird,
strömt durch die Meßblende 62. Die Meßblende 62 erzeugt
ein Druckdifferential. Somit ist der Arbeitsfluiddruck an
dem Einlaß oder an der stromaufwärtigen Seite der Meß
blende 62 größer als der Arbeitsfluiddruck an dem Auslaß
oder der stromabwärtigen Seite der Meßblende.
Der Meßblendenring 60 ist an einem Stromregelventil 66
befestigt, das in dem Gehäuse 24 angeordnet ist. Das
Stromregelventil 66 regelt einen Strom von Arbeitsfluid
aus der Gehäusekammer 36 durch die Steueröffnungen 38.
Falls die von der Pumpe geförderte Arbeitsfluidmenge die
Arbeitsfluidnachfrage durch das System, das mit dem Aus
laß 42 verbunden ist, übersteigt, wird somit das Stromre
gelventil 66 nach rechts bewegt (gemäß der Ansicht in
Fig. 1), um zumindest teilweise die Steueröffnungen 38 zu
öffnen. Dadurch kann überschüssiges Arbeitsfluid aus der
patronenförmigen Ventilanordnung 10 in die Niederdruck
kammer 20 strömen.
Ein Hauptdurchlaß 70 erstreckt sich axial durch das
Stromregelventil 66. Der Hauptdurchlaß 70 ist mit der
Druckkammer 16 durch den Einlaß 34 und die Meßblende 62
verbunden. Der Hauptströmungsdurchlaß 70 leitet Arbeits
fluid von der stromabwärtigen Seite der Meßblende 62 an
einen Auslaßendteil 72 der Gehäusekammer 36.
Arbeitsfluid mit relativ hohem Druck wird von der Druck
kammer 16 durch in dem Stromregelventil 66 gebildete
Schlitze 76 an einen Einlaßendteil 80 der Gehäusekammer
36 geleitet. Während des Normalbetriebs der Pumpe ist der
Einlaßendteil 80 der Gehäusekammer 36 auf einem höheren
Druck als der Auslaßendteil 72 der Kammer 36. Deshalb ist
eine linke Stirnfläche 84 (gemäß der Ansicht in Fig. 1)
des Stromregelventils 70 einem höheren Druck ausgesetzt
als eine rechte Stirnfläche 86 des Stromregelventils 66, die
von einer Vorspannfeder 90 belastet wird. Jedoch wird das Stromregel
ventil 66 in der geschlossenen Stellung der Fig. 1 gehal
ten.
Wenn die von der Pumpe geförderte Menge des
Arbeitsfluids die
vorangestellte Menge überschreitet, steigt der
Druck auf die linke Stirnfläche 84 des Stromregelventils
66 an. Wenn dies auftritt, bewegt sich das Stromregelven
til 66 nach rechts (gemäß der Ansicht in Fig. 1), gegen
den Einfluß des Arbeitsfluiddrucks und der Vorspannfeder
90, um teilweise die Steueröffnungen 38 zu öffnen. Je
größer die überschrittene Menge ist,
desto weiter wird das Stromregelventil 66
nach rechts bewegt und desto größer ist das Ausmaß, in
dem die Steueröffnungen 38 geöffnet werden. Das Stromre
gelventil 66 arbeitet mit den Steueröffnungen 38 zusam
men, um eine Sollrate von Arbeitsfluid an das mit der pa
tronenförmigen Ventilanordnung 10 verbundene System, auf
rechtzuerhalten.
Der Hauptdurchlaß 70 schließt eine zylindrische Einlaß
kammer 94 ein, die in dem Stromregelventil 66 angeordnet
ist. Der Ring 60, in dem die Meßblende 62 gebildet wird,
ist in der Einlaßkammer 94 an geordnet. Ein Paar von ver
zweigte Durchlässen 96 und 98 leiten Arbeitsfluid aus der
Einlaßkammer 94 zu dem Auslaßendteil 72 der Gehäusekammer
36. Das Arbeitsfluid wird von dem Auslaßendteil 72 der
Gehäusekammer 36 zu dem Auslaß 42 der patronenförmige
Ventilanordnung 10 geleitet.
Allgemein gesprochen fließt Arbeitsfluid axial durch das
Gehäuse 24 von dem Einlaß 34 zu dem Auslaß 42. Jedoch
wird überschüssiges Arbeitsfluid durch die Steueröffnun
gen 38 zu der Niederdruckkammer 20 in einer Richtung quer
zur Mittelachse 44 des Gehäuses 24 geleitet.
Eine Überdruckventilanordnung 104 ist in der Gehäusekam
mer 36 angeordnet. Die Überdruckventilanordnung 104 lei
tet überschüssigen Arbeitsfluiddruck vom Auslaß 42
über verzweigte Durchlässe 106 und 107 (Fig. 2) in dem
Stromregelventil 66 ab. Die verzweigte Durchlässe 106 und
107 leiten bei erhöhtem Druck überschüssiges Arbeitsfluid
zu den Steueröffnungen 38 und die Niederdruckkammer 20.
Überschüssiges Arbeitsfluid wird sowohl bei erhöhter
Strömungsrate als auch bei erhöhtem Druck über dei Steu
eröffnungen 38 zu der Niederdruckkammer 20 geleitet. Bei
erhöhter Strömungsrate wird das überschüssiges Arbeits
fluid direkt von dem Auslaßendteil 80 der Gehäusekammer
36 zu den Steueröffnungen 38 geleitet. Bei erhöhtem Druck
wird das überschüssige Arbeitsfluid durch die verzweigte
Durchlässe 106 und 107 in dem Stromregelventil 66 zu den
Steueröffnungen 38 geleitet.
Die Überdruckventilanordnung 104 ist koaxial zu dem
Stromregelventil 66 daran angebracht. Die Überdruckventi
lanordnung 104 bewegt sich mit dem Stromregelventil 66
relativ zu dem Gehäuse 24. Wenn das Stromregelventil 66
aus der in der Fig. 2 gezeigten Position nach rechts be
wegt wird, um überschüssiges Arbeitsfluid von dem Einla
ßendteil 80 der Gehäusekammer 36 umzuleiten, wird daher
die Überdruckventilanordnung 104 ebenfalls nach rechts
(gemäß der Ansicht in Fig. 2) bewegt.
Die Überdruckventilanordnung 104 umfaßt ein Überdruckven
tilglied 108. Das Überdruckventilglied 108 ist relativ zu
einem ringförmigen Ventilsitz 110 beweglich, der durch
eine Preßpassung fest mit dem Stromregelventil 66 verbun
den ist. Das Überdruckventilglied 108 hat einen Kopfend
teil 112, der mit dem Ventilsitz 110 in Eingriff kommt,
um zu blockieren, wenn das Überdruckventilglied in der
geschlossenen Position gemäß Fig. 1 ist.
Wenn der Druck an dem Auslaßendteil 72 der Gehäusekammer
36 einen vorbestimmten Druck überschreitet, wird das
Überdruckventilglied 108 aus der geschlossenen Stellung
gemäß Fig. 1 in die offene Stellung gemäß Fig. 2 bewegt.
Wenn das Überdruckventilglied 108 in der offenen Stellung
gemäß in Fig. 2 ist, kann Arbeitsfluid von dem Auslaßend
teil 72 der Gehäusekammer 36 durch einen kreisförmigen
Auslaßanschluß 114 in dem Ventilsitz 110 fließen. Das Ar
beitsfluid wird von dem Auslaßanschluß 114 in dem Ventil
sitz 110 durch die verzweigten Durchlässe 106 und 107 in
dem Stromregelventil 66 an die Niederdruckkammer 20 ge
leitet.
Wenn der Druck in dem Auslaßendteil 72 der Gehäusekammer
36 auf einen Druck abgenommen hat, der geringer als der
vorbestimmte Druck ist, bewegt sich das Überdruckventil
glied 108 von der offenen Stellung gemäß Fig. 2 zurück in
die geschlossene Stellung gemäß Fig. 1. Wenn das Über
druckventilglied in der geschlossenen Stellung ist, ar
beitet es mit dem Ventilsitz 110 zusammen, um einen Strim
von Arbeitsfluid zwischen dem Auslaßendteil 72 der Gehäu
sekammer 36 und den verzweigten Durchlässen 106 und 107
zu blockieren.
Das Überdruckventilglied 108 hat einen allgemein zylin
drischen Schaft 118. Ein Endteil des Schafts 118 mit Au
ßengewinde wird in ein mit Innengewinde versehenenes
Rückhalteelement 120 geschraubt. Eine Schraubenfeder 122
drückt eine ringförmige Scheibe 124 gegen das Rückhaltee
lement 120, um das Überdruckventilglied 108 in die ge
schlossene Stellung gemäß Fig. 1 zu drängen. Wenn jedoch
der Druck in dem Auslaßendteil 72 der Gehäusekammer 24
einen vorbestimmten Druck übersteigt, bewegt der an den
Kopfteil 112 des Überdruckventilglieds 108 angelegte
Druck das Überdruckventilglied aus der geschlossenen
Stellung gemäß Fig. 1 in die offene Stellung gemäß Fig.
2, und zwar entgegen der Wirkung der Feder 122.
Das einstückige Stromregelventil 66 (Fig. 3-8) umfaßt ei
nen Einlaßendteil 130 und einen Auslaßendteil 132, die
durch einen Mittelteil 134 miteinander verbunden sind.
Der Einlaßendteil 130 umfaßt ein kreisförmiges Kopfende
138 ein, in dem die Schlitze 76 ausgebildet sind. Das
Kopfende 138 hat eine zylindrische Außenoberfläche 140,
die mit der in der Hülse 28 (Fig. 1 und 2) gebildeten zy
lindrischen Innenoberfläche der Gehäusekammer 36 in Ein
griff kommt. Das Kopfende 138 des Stromregelventils 66
weist innen eine ringförmige Ausnehmung auf, in der der
Meßblendenring 60 (Fig. 1) angebracht ist.
Das Kopfende 138 (Fig. 3 und 4) des Stromregelventils 66
ist mit dem Mittelteil 134 durch einen Halsteil 144 ver
bunden. Der Halsteil 144 weist einen zylindrischen Ab
schnitt 146 mit relativ großem Durchmesser verbunden mit
dem Kopfende 138, und einen zylindrischen Abschnitt 148
mit relativ kleinem Durchmesser, verbunden mit dem Mit
telteil 134 auf. Die Abschnitte 146 und 148 bewirken, daß
der Druck von Arbeitsfluid, das durch die Steueröffnungen
38 geleitet wird, variiert oder auf eine bekannte Art und
Weise sinkt, wenn das Stromregelventil 66 aus der in den
Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung nach rechts bewegt wird,
um zu ermöglichen, daß Arbeitsfluid durch die Steueröff
nungen 38 zu strömt.
Das Auslaßendteil 132 des Stromregelventils 66 besitzt
ein Paar von parallelen Abflachungen 152 und 154 (Fig.
5). Die Abflachungen 152 und 154 sind in gegenüberlie
gende Seiten des im allgemeinen zylindrischen Auslaßteils
132 geschnitten. Die Abflachungen 152 und 154 bilden
Durchlässe zwischen dem Stromregelventil 66 und der zy
lindrischen inneren Seitenoberfläche der Hülse 28 (Fig.
1). Die im allgemeinen zylindrischen Seitenoberflächen
segmente 156 und 158 (Fig. 4 und 7) sind zwischen den Ab
flachungen 152 und 154 angeordnet.
Der Mittelteil 134 des Stromregelventils 66 ist allgemein
zylindrisch. Die verzweigungten Durchlässe 96 und 98
(Fig. 5) sind in dem Mittelteil 134 gebildet. Die ver
zweigten Durchlässe 96 und 98 erstrecken sich zwischen
der Einlaßkammer 94 und den Abflachungen 152 und 154 auf
gegenüberliegenden Seiten des Stromregelventils 66 (Fig.
1 und 5).
Die verzweigten Durchlässe 106 und 107 (Fig. 2 und 8)
sind ebenfalls in dem Mittelteil 134 des Stromregelven
tils 66 gebildet. Die verzweigtem Durchlässe 106 und 107
erstrecken sich von einer Überdruckkammer 162 (Fig. 8) zu
der äußeren Seitenoberfläche des Stromregelventils 66.
Die verzweigten Durchlässe 96 und 98 (Fig. 1 und 5) sind
bezüglich 90° der verzweigten Durchlässe 106 und 107
(Fig. 2 und 8) in dem Mittelteil 134 des Stromregelven
tils 66 um 90° versetzt.
Die patronenförmige Ventilanordnung 10 ist durch das Ge
winde 46 des Auslaßteils 30 in einem Hohlraum 12 (Fig. 1
und 2) eines Pumpenkörpers befestigt. Während des Be
triebs der Pumpe wird ein Arbeitsfluidstrom aus einem Ar
beitsraum der Pumpe an die Druckkammer 16 geleitet, wie
durch den Pfeil 18 in Fig. 1 gezeigt ist. Arbeitsfluid
wird von der Druckkammer 16 durch die patronenförmige
Ventilanordnung 10 zu einem mit Arbeitsfluid zu belie
ferndes System geleitet, wie es durch den Pfeil 166 in
Fig. 1 angezeigt wird.
Während des Betriebs der Pumpe bei einer Fördermenge, die
ausreicht, um den Bedarf an Arbeitsfluid von einem System
zu erfüllen, das mit der patronenförmigen Ventilanordnung
10 verbunden ist, verbleibt das Stromregelventil 66 in
der geschlossenen, in Fig. 1 gezeigten Stellung. Dabei
sind die Steueröffnungen 38 durch das Stromregelventil 66
blockiert.
Arbeitsfluid wird aus der Druckkammer 16 durch den Einlaß
34 in die Gehäusekammer 36 geleitet. Das Arbeitsfluid
strömt dann durch die Meßblende 62 in die Einlaßkammer 94
in dem Stromregelventil. Wenn das Arbeitsfluid durch die
Meßblende 62 strömt, ergibt sich ein Druckdifferential.
Somit ist der Druck in der Druckkammer 16 auf der strom
aufwärtigen Seite der Meßblende 62 größer als der Druck in
der Einlaßkammer 94 auf der stromabwärtigen Seite der
Meßblende 62.
Das Arbeitsfluid wird aus der Einlaßkammer 94 durch die
verzweigten Durchlässe 96 und 98 (Fig. 1) an die Räume
zwischen den Abflachungen 152 und 154 und der zylindri
schen inneren Seitenoberfläche der Gehäusekammer 36 ge
leitet. Das Arbeitsfluid kann axial durch den Auslaßend
teil 72 der Gehäusekammer 36 zu dem Auslaß 42 strömen.
Eine (nicht gezeigte) Leitung, die mit dem Auslaßteil 30
verbunden ist, leitet das Arbeitsfluid an ein System, das
durch die Pumpe mit Arbeitsfluid versorgt werden soll.
Falls die Strömungsrate des Arbeitsfluids, das aus dem
Arbeitsraum der Pumpe geliefert wurde, den Arbeitsfluid
bedarf des Systems, das mit der patronenartigen Ventilan
ordnung 10 verbunden ist, übersteigt, steigt der Druck in
der Druckkammer 16 ansteigen. Der Druckanstieg in der
Druckkammer 16 hat einen Anstieg des durch die Meßblende
62 erzeugten Druckdifferentials, das durch den Arbeits
fluidstrom zur Folge. Das angestiegene bzw. erhöhte Ar-
Druckdifferential über die Meßblende 62 hinweg wird durch
die verzweigten Durchlässe 96 und 98 an das Auslaßendteil
72 der Gehäusekammer 36 übertragen. Dies hat einen Druck
anstieg an der Einlaßseite 84 des Stromregelventils 66
relativ zu dem Druck an der Auslaßseite 86 des Stromre
gelventils zur Folge.
Der Anstieg der Druckdifferenz an den gegenüberliegenden
Seiten des Stromregelventils 66 bewegt das Stromregelven
til nach rechts (gemäß der Ansicht der Fig. 1). Diese Be
wegung des Stromregelventils 66 hebt teilweise die Bloc
kierung der Steueröffnungen 38 auf. Das teilweise Öffnen
der Steueröffnungen 38 ermöglicht, daß Arbeitsfluid aus
dem Einlaßendteil 80 der Gehäusekammer 36 durch die Steu
eröffnungen 38 zur Niederdruckkammer 92 der Pumpe strömt.
Die Stellung des Stromregelventils 66 relativ zu den
Steueröffnungen 38 wird so sein, daß der Bedarf des Sy
stems an Arbeitsfluid, erfüllt wird und nur überschüss
iges Arbeitsfluid durch die Steueröffnungen 38 geleitet
wird.
Falls die Anforderung nach Arbeitsfluid durch das mit der
patronenförmigen Ventilanordnung 10 verbundene System
ist, während des Betriebs der Pumpe unterbrochen wird,
steigt der Druck an dem Auslaßendteil 72 der Gehäusekam
mer 36 an. Dieser erhöhte Druck liegt gegen das Kopfende
112 des Überdruckventilglieds 108 an. Der erhöhte Druck
bewegt das Überdruckventilglied 108 nach links aus der
geschlossenen Stellung, die in Fig. 1 gezeigt ist, in die
offene Stellung, die in Fig. 2 gezeigt ist.
Wenn das Überdruckventilglied 108 in der in Fig. 2 ge
zeigten offenen Stellung ist, wird der überschüssige
Druck durch die verzweigten Durchlässe 106 und 107 und
die Steueröffnungen 38 an die Niederdruckkammer 20 abge
leitet. Dies hat zur Folge, daß der Druck bei dem System
auf einen vorbestimmten maximalen Druck begrenzt ist.
Das Stromregelventil 66, die Überdruckventilanordnung 104
und die Durchlässe 96, 98, 106 und 107 sind alle voll
ständig innerhalb der patronenartigen Ventilanordnung 10
angeordnet. Deshalb kann die patronenartige Ventilanord
nung 10 während der Montage der Pumpenanordnung als eine
Einheit in dem Pumpenkörper 14 befestigt werden. Ferner
kann die Ventilanordnung 10 während der Wartung der Pumpe
als eine Einheit von dem Pumpenkörper 14 entfernt werden.
Falls notwendig, kann die Ventilanordnung 10 einfach und
schnell ersetzt werden. Selbstverständlich werden durch
die vereinfachte Montage und Wartung der Pumpe die Kosten
der Montage und der Wartung der Pumpe reduziert.
Die patronenförmige Ventilanordnung 10 kann in Verbindung
mit vielen verschiedenen Pumpenarten verwendet werden.
Jedoch ist wohl die Ventilanorndung 10 besonders vorteil
haft, wenn sie in Verbindung mit einer Lenkhilfen- bzw.
Servolenkungspumpe verwendet wird, die dazu benutzt wird,
um Arbeitsfluid an einen Motor zum Lenken von Rädern ei
nes Fahrzeugs zu liefern.
In dem in den Fig. 1-8 dargestellten Ausführungsbeispiel
der Ventilanordnung 10 strömt der Hauptstrom des Arbeits
fluids axial durch die Ventilanordnung 10. Jedoch kann es
gewisse Pumpenkonstruktionen geben, bei denen es vorteil
haft ist, daß der Hauptstrom radial in die Ventilanord
nung hinein und dann axial aus der Ventilanordnung heraus
strömen soll. Ein Ausführungsbeispiel der Ventilanordnung
mit diesem Aufbau, ist in der Fig. 9 dargestellt. Da das
in der Fig. 9 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfin
dung im allgemeinen ähnlich dem in den Fig. 1-8 darge
stellten Ausführungsbeispiel ist, werden ähnliche Bezugs
zeichen verwendet, um ähnliche Komponenten zu bezeichnen,
wobei der Suffixbuchstabe "a" bei dem in Fig. 9 darge
stellten Ausführungsbeispiel vewendet wird.
Eine patronenförmige Ventilanordnung loa gemäß der vor
liegenden Erfindung, ist in einem Pumpenkörper 14a ange
bracht. Die Ventilanordnung 10a leitet überschüssiges Ar
beitsfluid von einem Pumpenarbeitsraum um und läßt über
schüssigen Druck ab.
Die Ventilanordnung 10a weist ein Gehäuse 24a auf, das in
dem Pumpenkörper 14a angebracht ist. Das Gehäuse 24a um
faßt eine zylindrische Hülse 28a und einen Auslaßteil 30a
ein, die miteinander durch eine Preßpassung verbunden
sind. Selbstverständlich könnten die Hülse 28a und der
Auslaßteil 30a erforderlichenfalls in einer anderen Art
und Weise miteinander verbunden sein.
Während des Betriebs der Pumpe wird Arbeitsfluid aus ei
nem Arbeitsraum der Pumpe in eine Druckkammer 16a gelei
tet, wie durch den Pfeil 18a in Fig. 9 gezeigt. Dieses
Arbeitsfluid strömt aus der Druckkammer 16a durch eine
Einlaßöffnung 34a zu einer zylindrischen Ventilgehäuse
kammer 36a. Ein Stromregelventil 66a unterteilt die Ge
häusekammer 36a in einen Einlaßendteil 80a und einen
zweiten Endteil 72a. Das Arbeitsfluid strömt von dem Ein
laßendteil 80a der Gehäusekammer 36a durch eine Meßblende
62a zu dem Auslaß 42a der Ventilanordnung 10a. Die Meß
blende 62a ist als ein Teil des Auslaßteils 30a ausgebil
det. Der Auslaß 42a steht in Verbindung mit einem System,
das von der Pumpe mit Arbeitsfluid versorgt werden soll.
Arbeitsfluiddruck wird von der Meßblende 62a durch in dem
Gehäuse 24a gebildete Durchlässe 200 und 202 an den zwei
ten Endteil 72a der Gehäusekammer 36a abgeleitet. Der
Durchlaß 200 ist in dem Auslaßteil 30a gebildet, und der
Durchlaß 202 ist in der Seitenwand der zylindrischen
Hülse 28a gebildet. Der Durchlaß 202 erstreckt sich par
allel zu einer Längsmittelachse der Hülse 28a und der
Ventilanordnung 10a.
Das Stromregelventil 66a wird durch eine Vorspannfeder
90a in die in Fig. 9 gezeigte geschlossene Stellung ge
drängt. Wenn das Stromregelventil 66a in der geschlosse
nen Stellung ist, blockiert das Stromregelventil den
Strom von Arbeitsfluid durch die Steueröffnungen 38a.
Die Meßblende 62a bewirkt ein Druckdifferential zwischen
der Einlaßkammer 16a und dem Auslaß 42a der Ventilanord
nung 10a. Somit ist der Druck auf der stromaufwärtigen
Seite der Meßblende 62a größer als in der Verengung der
Meßblende ist. Deshalb ist der Druck des Arbeitsfluids,
das durch die Durchlässe 200 und 202 an den zweiten End
teil 72a der Gehäusekammer 36a geleitet wird, geringer
als der Druck an dem Einlaßteil 80a der Gehäusekammer
36a.
Wenn die Födermenge der Pumpe größer ist als der Bedarf
des Systems an Arbeitsfluid, steigt der Druck auf der
stromaufwärtigen Seite der Meßblende 62a und an dem Ein
laßteil 80a der Gehäusekammer 36a an. Dies hat zur Folge,
daß das Stromregelventil 66a nach links (gemäß der An
sicht der Fig. 9) bewegt wird, um zumindest teilweise
die Blockierung der Steueröffnungen 38a aufzuheben. Das
überschüssige Arbeitsfluid wird dann durch die Steueröff
nungen 38a an die Niederdruckkammer 20a geleitet. Die
Niederdruckkammer 20a steht mit dem Einlaß des Arbeits
raums der Pumpe über ein Reservoir verbunden.
Eine Überdruckventilanordnung 104a ist in der Gehäusekam
mer 36a angeordnet. Die Überdruckventilanordnung 104a ist
auf dem Stromregelventil 66a angeordnet, um sich zusammen
mit diesem relativ zu dem Gehäuse 24a und der Meßblende
62a zu bewegen. Die Überdruckventilanordnung 104a umfaßt
ein Ventilglied 108a, das mit einem Ventilsitz 110a in
Eingriff kommt, um den Strom von Arbeitsfluid während
normalen Pumpenbetriebs zu blockieren.
Falls der Druck an dem Auslaß 42a einen vorbestimmten
Wert übersteigt, wird dieser relativ Druck durch die
Durchlässe 200 und 202 zu dem zweiten Endteil 72a der Ge
häusekammer 36a abgeleitet. Der relativ hohe Druck bewegt
das Überdruckventilglied 108a entgegen der Wirkung einer
Schraubenfeder 122a aus der in Fig. 9 gezeigten geschlos
senen Stellung in eine offene Stellung. Wenn das Über
druckventilglied 108a in der offenen Stellung ist, ist es
von dem Ventilsitz 110a beabstandet und Arbeitsfluid kann
durch den Ventilsitz zu den in dem Stromregelventil 66a
gebildeten verzweigten Durchlässen 106a und 107a strömen.
Der Arbeitsfluid, das durch die offene Überdruckventilan
ordnung 104a abgelassen wurde, wird von den verzweigten
Durchlässen 106a und 107a durch die Steueröffnungen 38a
zu der Niederdruckkammer 20a geleitet.
In dem in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
der Durchlaß 202 in der Seitenwand der Hülse 28a ausge
bildet. Dies hat zur Folge, daß die patronenartige Ven
tilanordnung loa eine autonome Einheit ist, die schnell
und leicht in dem Pumpenkörper 14a installiert werden
kann. Falls gewünscht, könnte jedoch der Durchlaß 202 in
dem Pumpenkörper 14a gebildet sein.
Claims (7)
1. Kombiniertes Stromregel- und Druckregelventil für
eine Pumpe, welches in einem patronenförmigen
Ventilgehäuse (24) angeordnet und in das Pumpen
gehäuse einsetzbar ist, wobei das Ventilgehäuse an
einer Seite eine Einlaßöffnung (34) und an einer
entgegengesetzten Seite eine Auslaßöffnung (42)
aufweist, durch die das von der Pumpe geförderte
Arbeitsfluid zu einem Verbraucher strömt,
mit im Ventilgehäuse ausgebildeten ersten Steuer öffnungen (38), die zu einer Niederdruckseite der Pumpe führen,
mit einem in einer Bohrung des Ventilgehäuses an geordneten ersten Ventilkörper zur Ausbildung des Stromregelventils, welcher unter der Einwirkung einer Federkraft und einer Druckdifferenz in der Bohrung axial verschiebbar ist, wobei der erste Ventilkörper mit einer axialen Bohrung und einer darin angeordneten Meßblende ausgerüstet ist, an der die Druckdifferenz zum Verschieben des Ventilkörpers erzeugt wird, und wobei die axiale Bohrung des Ventilkörpers mit einer Steuerkante des Ventil körpers und den ersten Steueröffnungen derart zu sammenwirkt, daß bei einer überhöhten Arbeitsfluid menge Arbeitsfluid zur Niederdruckseite abgeleitet wird,
und wobei der erste Ventilkörper eine zweite Steueröffnung aufweist, die durch einen zweiten federbelasteten Ventilkörper unter Ausbildung des Druckregelventils derart steuerbar ist, daß bei erhöhtem Druck überschüssiges Arbeitsfluid über einen Strömungsweg im Ventilkörper und über die ersten Steueröffnungen zur Niederdruckseite strömt.
mit im Ventilgehäuse ausgebildeten ersten Steuer öffnungen (38), die zu einer Niederdruckseite der Pumpe führen,
mit einem in einer Bohrung des Ventilgehäuses an geordneten ersten Ventilkörper zur Ausbildung des Stromregelventils, welcher unter der Einwirkung einer Federkraft und einer Druckdifferenz in der Bohrung axial verschiebbar ist, wobei der erste Ventilkörper mit einer axialen Bohrung und einer darin angeordneten Meßblende ausgerüstet ist, an der die Druckdifferenz zum Verschieben des Ventilkörpers erzeugt wird, und wobei die axiale Bohrung des Ventilkörpers mit einer Steuerkante des Ventil körpers und den ersten Steueröffnungen derart zu sammenwirkt, daß bei einer überhöhten Arbeitsfluid menge Arbeitsfluid zur Niederdruckseite abgeleitet wird,
und wobei der erste Ventilkörper eine zweite Steueröffnung aufweist, die durch einen zweiten federbelasteten Ventilkörper unter Ausbildung des Druckregelventils derart steuerbar ist, daß bei erhöhtem Druck überschüssiges Arbeitsfluid über einen Strömungsweg im Ventilkörper und über die ersten Steueröffnungen zur Niederdruckseite strömt.
2. Ventil nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Druckregelventil (104) aus ei
ner geschlossenen Stellung bei einem vorbestimmten
erhöhten Druck an dem Auslaß (42) durch diesen er
höhten Druck in eine offene Stellung bewegt wird,
wobei
das Stromregelventil (66) mindestens einen
Durchlaß aufweist zum Leiten von Arbeitsfluid von
dem Druckregelventil (104) zu den ersten Steueröff
nungen (38), wenn das Druckregelventil (104) im of
fenen Zustand ist.
3. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Stromregelventil (66)
eine erste Oberfläche, die einem relativ hohen Druck
von der Einlaßöffnung (34) ausgesetzt ist, und eine
zweite Oberfläche aufweist, die einem relativ nied
rigen Druck nach der Meßblende (62) über mindestens
einen vollständig innerhalb des Gehäuses (24) ange
ordneten Durchlaß ausgesetzt ist.
4. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der
Steueröffnungen (38) inder Seitenwand der Ventilgehäuses (24) ausgebildet ist.
5. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Meßblende (62) fest
mit dem Ventilgehäuse (24) verbunden ist und das
Stromregelventil (66) relativ zu der Meßblende (62)
bewegbar ist.
6. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Stromregelventil (66)
mindestens einen ersten Durchlaß zum Leiten von Ar
beitsfluid über die Meßblende (62) zu dem
Auslaß (42) und mindestens einen zweiten Durchlaß
zum Leiten von Arbeitsfluid von dem Auslaß (42)
zu den Steueröffnungen (38) besitzt, wenn das Druckregelven
til (104) in der offenen Stellung ist.
7. Ventil nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Durchlässe in dem Ventilgehäuse (24) angeordnet sind.
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