DE442733C - Verschlussvorrichtung fuer Fuellschaechte von Muldenrostfeuerungen - Google Patents

Verschlussvorrichtung fuer Fuellschaechte von Muldenrostfeuerungen

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DE442733C
DE442733C DEC34439D DEC0034439D DE442733C DE 442733 C DE442733 C DE 442733C DE C34439 D DEC34439 D DE C34439D DE C0034439 D DEC0034439 D DE C0034439D DE 442733 C DE442733 C DE 442733C
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DE
Germany
Prior art keywords
locking device
grate firing
hollow grate
fuel
filling shafts
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Expired
Application number
DEC34439D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Christiani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Verschlußvorrichtung für Füllschächte von Muldenrostfeuerungen. Die Muldenrostfeuerungen haben bei allen ihren Vorzügen anderen Feuerungen gegenüber den Nachteil, -daß sie nicht schnell genug abgestellt. werden können, wenn der Kessel plötzlich außer Betrieb gesetzt werden soll. Bisher muß man die ,gesamte ,Brennstoffmenge, z. B. Braunkohle, die über den einzelnen Feuerungen lagert, herausziehen, eine sehr schwierige, langwierige Arbeit, da diese Menge je nach Größe der Feuerung mehrere Wagenladungen betragen kaam.
  • Weiter ist es, 5o lange noch Kohlen im Brennstoffraum lagern, sehr schwierig, Rostausbesserungen vorzunehmen.. Oft rieseln, Braunkohlen durch die zerstörten Roststellen stundenlang in den Aschenfall, müssen dort mit den Rückständen abgezogen werden und gehen verloren. Auch beim Abbrennen der Feuerungen entstehen, da die Braunkohle nicht gleichmäßig schnell nachrutscht, Luftspalten, die sehr ungünstig auf die Verbrennung einwirken. Beim normalen Abstellen der Feuerung ist das häufige Heraufbrennen der Braunkohle in den Brenmstoffraum bis unter die Bunkerausläufe sehr störend.
  • Es wurde nun gefunden, daß man alle diese Mißstände beseitigep kann, wenn man im Füllschacht einen beweglichen, von dem Gewicht des Brennstoffes nicht belasteten Verschlußkörper anbringt, der im Bedarfsfall gesenkt wird, den Brennstoffraum vom Feueruugsraum der Länge nach von oben her absperrt und dadurch die Zuführung des Brennstoffes nach dem Rost verhindert.
  • Allerdings hat man bei Muldenrostfeuerungen schon zur Absperrung der Füllschachtkanäle seitlich verschiebbare Flachschieber vorgesehen, jedoch können diese das Hinaufbrennen des gesamten Vorrats an Brennstoff bis in die Vorratskammern nicht verhindern.
  • Auf dea Zeichnung ist eine mit der neuen Verschlußvorrichtung ausgestattete Muldenfeuerung in Abb. i und 2 in einem Quer- und Längsschnitt dargestellt.
  • In denn Brennstoffraum d sind oberhalb der nach den Muldenrosten a führenden Ablaufkanäle balkenartige Verschlußkörper C aufgehängt, welche zwischen Wänden senkrecht verschiebbar geführt sind, so daß sie von denen Gewicht der Kohlenmenge nicht belastet wer,-den. Während des Betriebes rutscht die Braunkohle aus dem Brennstoffraum bei hochgezogenen Verschlußkörpern an den äußeren Wänden b der Gaskaanmern f vorbei auf die Muldenroste. Soll die Feuerung abgestellt werden, wird der entlastete Vers,chlußkörper C, der an zwei bis drei Stellen aufgehängt ist, durch -Nachlassen der Aufhängung e gesenkt, bis er sich auf die äußeren Wände b der Gaskammer f aufstützt und .dadurch die weitere Zufuhr von Braunkohle absperrt. Die Kohlen können nun nicht mehr nachfallen. Die auf den Wänden der Gaskammer f liegenden Kohlen sind der Wirkung des Feuers entzogen, so daß ein Hinaufbrennen in den Brennstoffraum vermieden wird und nur noch der kleine Vorrat unter dem Verschlußkörper c zur Verbrennung kommt. Es wird hierdurch erreicht, daß man nicht mehr wie bisher die ganze unverbrauchte, im Brennstoffraum ]4gemde Kohle herausreißen muß. Statt i11.5 bis 6 Stunden ist die Feuerung in etwa i/2 Stunde abgebrannt und der Rost frei. Bei Inbetriebsetzung der Feuerung braucht der entlastete Vers-chlußkörper nur gehoben zu wenden, und der Kohlenzulauf kann durch ihn beliebig geregelt werden, bis das Feuer normal brennt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschlußvorrichtung für Füllschächte von Muldenrostfeuerungen, dadurch gekennzeichnet, daß im Brennstoffraum ein Verschlußkörper (e') senkrecht verschiebbar zwischen Führungsplatten so aufgehängt ist, daß er von dem Gewicht des Brennstoffes entlastet ist.
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