DE4419600C2 - Maschine zur elektroerosiven Bearbeitung - Google Patents
Maschine zur elektroerosiven BearbeitungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur elektroerosiven
Bearbeitung nach dem Oberbegriff des ersten Patent
anspruches und dient zum Abtragen von elektrisch leitenden
Materialien mit drahtförmigen oder körperartigen Werkzeugen
(Elektroden) und dem Einsatz eines Dielektrikums.
Das Bearbeiten konventioneller Werkstoffe, insbesondere
Stahl, Aluminium, Hartmetall u. a. ist prinzipiell weitest
gehend gelöst und wird praktisch angewandt. Wesentliche
Probleme während der Bearbeitung bereiten Werkstoffe mit
solchen Eigenschaften, wie hohem Schmelzpunkt, inhomogenem
Aufbau und geringer elektrischer Leitfähigkeit.
Es sind Verfahren bekannt, bei denen die Regelung des Vor
schubes in Erodierrichtung durch Auswertung der elektri
schen Spannung des Bearbeitungsspaltes gewonnen wird, so
z. B. EP 0 488 187 A2, EP 0 495 985 A1 sowie WO 85/02 800.
Mit diesen Lösungen wird erreicht, daß in Abhängigkeit der
Parameter Impulslänge, -pause, Arbeitsspannung und -strom
ein Abtrag am Werkstück erfolgt, ohne daß es durch anormale
Erscheinungen zu Störungen des Prozesses wie Lichtbögen,
Einbrandstellen o. ä. kommt.
Bei der Bearbeitung von Stahl ist die Arbeitsspannung nur
in einem kleinen Bereich variabel, da auf Grund eines zu
erreichenden möglichst maximalen Abtrages mit einem
Tastverhältnis Impulsdauer gearbeitet wird, bei denen die
Pausen wesentlich kleiner gegenüber der Impulslänge sind.
Bei konventionellen analogen Vorschubreglern wird die
gemessene Arbeitsspannung nach dem Durchlauf eines
Tiefpaßfilters mit einem Sollwert verglichen und der
Vorschubeinheit zugeführt (WO 85/02 800).
Auch in DE - Buch, M. Feuerer: "Elektroerosive Metallbear
beitung", Vogel-Buchverlag Würzburg, 1983, S. 104 bis 111
wird dargelegt, daß unter anderem der Soll-Ist-Wert
Vergleich der Spannung eine Methode zur Steuerung des
Erodierprozesses darstellt.
DE 27 41 773 C2 beschreibt eine Vorrichtung für eine Funken
erosionsmaschine, mit welcher durch einen Soll-Ist-Wert
Vergleich der Spannungen eine problemlose Änderung der
axialen und radialen Bearbeitungsrichtung erfolgen soll.
Dazu wird die Differenz eines die Funktionsweise
kennzeichnenden Spannungsistwertes und eines Spannungs
sollwertes einer Teilungsschaltung zugeführt. Diese erlaubt
eine Einstellung des Verhältnisses der Teilungssignale und
ist jeweils mit einer Schaltung zur Steuerung des relativen
Axialvorschubes und der Translationsbewegung der Elektroden
verbunden. Durch das Verschieben des Schleifers der
Teilungsschaltung kann man das Verhältnis zwischen den
Sollwerten ändern, um auf diese Weise die Translations
bewegung in allen Richtungen zwischen der Richtung der
Vorschubachse und den zu dieser Achse senkrechten
Richtungen ausrichten.
In DE 40 42 731 C2 wird ebenfalls eine elektrische
Entladungsmaschine beschrieben, deren Steuerungssystem auf
Basis der Auswertung der Spaltspannung arbeitet. Mit dieser
Erfindung sollen sich die Elektroden schnell von einem
Kurzschluß erholen und die Totzeit nach Auftreten des
Kurzschlusses verkürzt werden. Bei der Bearbeitung von
Sonderwerkstoffen Titan, technische Keramik usw. wirkt sich
die Verkürzung der Totzeiten jedoch negativ auf den
Erodierprozeß aus.
Nachteil sämtlicher bekannter Verfahren sind die einge
engten Tastverhältnisse (d. h. die Steuerung ist immer vom
Tastverhältnis abhängig), wodurch Sonderwerkstoffe, die
einen inhomogenen Aufbau und geringe elektrische Leit
fähigkeit aufweisen, wie z. B. Titan, technische Keramik,
mono- und polykristallinem Diamant sowie Verbundwerkstoffe
nur unwirtschaftlich bearbeitet werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschine zur elektro
erosiven Bearbeitung zu entwickeln, mit welcher
insbesondere Sonderwerkstoffe effektiv und mit hoher
Qualität bearbeitet werden können und die eine gezielte
Einflußnahme auf die Oberflächenqualität des Werkstücks
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
ersten Patentanspruches und den weiteren Merkmalen in den
Unteransprüchen gelöst.
Dazu wird während des Erodierprozesses die Differenz der
normierten Spaltspannung und/oder die Differenz des
Entladestromes mit einem Sollwert gebildet und die sich
daraus ergebende Regelabweichung zur Beeinflussung der
Vorschubbewegung der Elektrode genutzt. Die Regelabweichung
wird in ein nichtlineares Übertragungsglied mit Begrenzung
geleitet, wodurch gewährleistet wird, daß der Betrag der
Rückzugsgeschwindigkeit der Elektrode größer ist als der
des Vorschubes, um ein Auffahren der Elektrode zu
vermeiden. Das im nichtlinearen Übertragungsglied gewonnene
Ausgangssignal wird an einen Spannungs-/Frequenzwandler
weitergeleitet, und dort in ein adäquates digitales
Geschwindigkeitssignal, d. h. die Ansteuerfrequenz des zum
Einsatz kommenden Schrittmotors in der Antriebseinheit
umgewandelt. Gleichzeitig wird die Regelabweichung in einem
Komparator (Zweipunktglied) für die Vorschubbewegung ausge
wertet. Dabei wird entschieden, ob zur Erodierprozeß
stabilisierung eine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung
notwendig ist.
Die für den Bediener notwendigen Informationen werden
ebenfalls aus der Regelabweichung in einem weiteren
Komperator ausgewertet. Eine Veränderung der Schaltpunkte
dieses Zweipunktgliedes kommt einer Veränderung der
Empfindlichkeit der Kurzschlußanzeige gleich. Die Anzeige
erfolgt optisch und/oder akustisch.
Die normierte Spaltspannung wird durch die Verarbeitung des
Spaltspannungswertes gewonnen. Dazu wird die Spaltspannung
am Arbeitsspalt erfaßt und über eine Trenn- und Anpaßstufe
sowie einen gleitenden Mittelwertbildner an einen
Dividierer weitergeleitet. Parallel dazu gelangt von einem
Oszillator, der gleichzeitig die Leistungsstufe zum
Schalten des Elektrodenstromes steuert, ein Spannungssignal
über einen weiteren Mittelwertbildner zum Dividierer, wobei
dieses Signal den Divisor bildet. Der Ausgangswert des
Dividierers ist die normierte Spaltspannung. Analog erfolgt
die Verarbeitung des während des Prozesses auftretenden
Entladestromes in einen normierten Entladestrom.
Der Strom- bzw. Spannungs-Sollwert, mit dem die Differenz
gebildet wird, kann durch Versuche ermittelt werden und ist
ebenfalls normiert. Dabei wird für den jeweiligen Werkstoff
die für den Bearbeitungsprozeß günstigste Spaltspannung
bzw. der günstigste Entladestrom festgelegt.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung werden gleichmäßigere Be
dingungen, so z. B. Ionisierungsgrad und Zündverzögerungs
zeiten, im Spalt während des Erodierens erreicht. Dadurch
wird das Wirkverhältnis wesentlich verbessert.
Der entscheinende Vorteil der Erfindung liegt in der vom
Tastverhältnis unabhängigen Vorschubregelung, die durch die
vorteilhafte Verarbeitung und Auswertung erzielt wird und
in der nichtlinearen analogen Vorschubregelung. Durch
Leerlaufspannungen bis 800 V werden Bearbeitungsge
schwindigkeit und Oberflächenqualität wesentlich erhöht,
insbesondere bei Sonderwerkstoffen, wie Titan, technischer
Keramik, mono- und polykristallinem Diamant sowie
Verbundstoffen und anderen Werkstoffen, die eine geringe
elektrische Leitfähigkeit und einen inhomogenen Aufbau
aufweisen und einen hohen Schmelzpunkt haben.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel
anhand einer Zeichnung näher erläutert.
In der Figur ist das Blockschaltbild der Regeleinrichtung
des Vorschubes der Elektrode dargestellt. Dabei wird die am
Arbeitsspalt 13 erfaßte Spaltspannung USpalt galvanisch von
diesem in einer Trenn- und Anpaßstufe 4 getrennt, einem
gleitenden Mittelwertbildner 5 mit veränderlicher Kennlinie
zur manuellen Ausregelung zugeführt. Dessen Ausgangssignal
mündet in den Eingang eines Dividierers 7. Parallel dazu
gelangt ein Signal von dem Oszillator 1, der gleichzeitig
die Leistungsendstufe 2 zum Schalten des Elektrodenstromes
ansteuert, ebenfalls in einer Trenn- und Anpaßstufe 5
galvanisch getrennt, über einen gleitenden Mittelwert
bildner 6 mit den selben Eigenschaften wie der oben
aufgeführte, als Divisor zu dem Dividierer 7. Das mit Hilfe
des Dividierers 7 gewonnene Signal stellt eine normierte
Spaltspannung USpn dar, die den Prozeß des Funkenerodierens
charakterisiert. Nachfolgend wird dieses analoge Signal in
Abhängigkeit von den gewünschten Prozeßparametern,
insbesondere der Zündverzögerungszeit, als Gütekriterium
ausgewertet und weiterverarbeitet. Dazu wird die Differenz
der normierten Spaltspannung USpn mit einem Sollwert USpsoll
gebildet. Die daraus gebildete Regelabweichung ΔUSp wird
wie nachfolgend beschrieben weiterverarbeitet.
Ein Komparator 9 wertet die Regelabweichung für die
Vorschubbewegung in der Weise aus, daß entschieden wird, ob
zur Erodierprozeßstabilisierung eine Vorwärts- oder
Rückwärtsbewegung notwendig ist.
Die Regelabweichung dient gleichzeitig zur Bestimmung der
Vorschubgeschwindigkeit. Dabei wird durch ein nichtlineares
Übertragungsglied 8 mit Begrenzung gewährleistet, daß der
Betrag der Rückzugsgeschwindigkeit der Elektrode größer als
der des Vorschubes ist, um ein Auffahren der Elektrode
sowie eine sichere Unterbrechung von Lichtbögen zu
erreichen. Die Änderung der Steilheit der Kennlinien des
nichtlinearen Übertragungsgliedes 8 ermöglicht eine
Anpassung an unterschiedliche mechanische Komponenten. Die
Vorschubgeschwindigkeit ist zusätzlich analog einer
betragsmäßigen Multiplikation manuell beeinflußbar, um im
notwendigen Maße erforderlich auf den Erodierprozeß in
Abhängigkeit der Masse der Elektrode sowie Schwingungs
eigenschaften Einfluß nehmen zu können.
Rhythmisches Abheben der Elektrode vom Werkstück unterstützt
den störungsarmen Funkenerosionsprozeß und führt gleich
zeitig zu einer zügigen Deionisierung des Arbeitsspaltes.
Das analoge Ausgangssignal des eingesetzten Übertragungs
gliedes 8 wird mit Hilfe eines Spannungs-/Frequenzwandlers
in ein adäquates digitales Geschwindigkeitssignal, die
Ansteuerfrequenz des zum Einsatz kommenden Schrittmotors in
der Antriebseinheit 12, umgewandelt.
Die Ansteuereinheit des Schrittmotors 12 erhält demnach zu
einem das Richtungssignal von dem Komperator 9 und zum
anderen den Betrag der Vorschubgeschwindigkeit (Frequenz)
aus dem Spannungs-/Frequenzwandler.
Insbesondere bei kritischen Prozessen kann in analoger
Weise auch der Entladestrom ausgewertet werden.
Durch die erfindungsgemäße Regelung kann mit beliebigen,
soweit technologisch sinnvoll, Tastverhältnissen gearbeitet
werden, denn die aufgebaute Vorschubregelung arbeitet unab
hängig von diesen. Damit wird erstmalig eine zielgerichtete
Beeinflussung der Oberflächengestalt (insbesondere Rauheit)
sowie ausgewählte Größen der Oberflächenbeschaffenheit,
beispielsweise Eigenspannungen, Verfestigungen, Gefügezu
stand möglich. Diese Beeinflussung geschieht nach dem
Prinzip des gezielten Eindringens von Energie während der
Elektroerosiven Bearbeitung über ein veränderliches
Tastverhältnis. Bei Verkleinerung des Tastverhältnisses
wird die mittlere eingebrachte Energie verringert.
Die erfindungsgemäße Maschine sichert mit der analogen
Vorschubregelung eine qualitätsgerechte und wirtschaftliche
Fertigung, insbesondere bei den vorgenannten Sonderwerk
stoffen und bei den Anforderungen einer Präzisions
bearbeitung bei einfacher Handhabung.
Claims (4)
1. Maschine zur elektroerosiven Bearbeitung mit einer Soll-
Ist-Wert Regelung der Vorschubbewegung der Elektrode auf
Basis der gemessenen Spaltspannung, wobei der Soll-Ist-
Wertvergleich derart erfolgt, daß eine Regelabweichung
(ΔUSp) als Differenz des Sollwertes der Spaltspannung
(USp soll) mit der während des Erodierprozesses wirkenden
Spaltspannung (Usp) und/oder eine Regelabweichung (ΔISp)
als Differenz des Sollwertes des Entladestromes (ISpsoll)
mit dem während des Erodierprozesses wirkenden
Entladestrom (Isp) gebildet wird und daß in Abhängigkeit
von der Regelabweichung (ΔUSp) und/oder (ΔISp) entschie
den wird, ob zur Erodierprozeßstabilisierung eine
Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung der Elektrode erforder
lich ist und welchen Betrag die Vorschubbewegung
aufweisen soll, wobei der Ansteuereinheit des Schritt
motors (M/G) der Betrag der Vorschubgeschwindigkeit und
das Richtungssignal der Vorschubbewegung zugeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß am Arbeitsspalt (13)
zwischen Elektrode und Werkstück die Spaltspannung
(USpalt) und/oder der Entladestrom (ISpalt) erfaßt wird,
wobei eine galvanische Trenn- und Anpaßstufe (4) nach
geordnet ist, in der die galvanische Trennung erfolgt,
und die Spaltspannung (USpalt) und/oder der Entladestrom
(ISpalt) an einen nachgeschalteten Mittelwertbildner (5)
weitergeleitet wird, dessen Ausgangssignal in den
Eingang eines nachgeschalteten Dividierers (7) mündet,
daß parallel dazu ein Oszillator (1) angeordnet ist, der
einerseits die Leistungsstufe (2) zum Schalten des
Elektrodenstromes am Arbeitsspalt (13) ansteuert und
andererseits über eine galvanische Trenn- und Anpaßstufe
(4) und einem gleitenden Mittelwertbildner (6) mit dem
Dividierer (7) verbunden ist, wobei das über (4) und (6)
den Dividierer (7) ankommende Signal den Divisor bildet,
und daß das Ausgangssignal des Dividierers (7) das
analoge Signal der normierten Spaltspannung (Uspn)
und/oder das analoge Signal des normierten Ent
ladestromes (Ispn) und somit den Istwert darstellt, daß
danach die Differenz der normierten Spaltspannung (Uspn)
und des Sollwertes (USpsoll) gebildet wird, wobei die
Differenz die Regelabweichung (ΔUSp) ist und/oder die
Differenz des normierten Entladestromes (Ispn) und des
Sollwertes (ISpsoll) gebildet wird, wobei die Differenz
die Regelabweichung (ΔISp) ist, daß in einem nach
folgenden Zweipunktglied (9) die Regelabweichung (ΔUSp)
und/oder (ΔISp) des jeweiligen Signals ausgewertet und das
gewonnene Signal an die Ansteuereinheit (12) des
Antriebes der Solleinheit der Elektrode weitergeleitet
wird und eine Vor- oder Rückfahrbewegung auslöst, daß
parallel dazu die Regelabweichung (ΔUSp) und/oder (ΔISp)
in einem nichtlinearen Übertragungsglied (8) ausgewertet
und das analoge Ausgangssignal des nichtlinearen Über
tragungsgliedes (8) über einen Spannungs-/Frequenz
wandler (11) in ein digitales Geschwindigkeitssignal
umgewandelt wird, welches die Ansteuerfrequenz (f) der
Antriebseinheit (12) bestimmt und somit den Betrag der
Änderung der Vorschubgeschwindigkeit festlegt, wodurch
eine analoge vom Tastverhältnis unabhängige Vorschub
bewegung erzeugt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leerlaufspannung bis zu ca. 800 V betragen kann.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kennlinie des nichtlinearen Über
tragungsgliedes (8) einstellbar ist.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kennlinie des Mittelwertbildners (5) einstellbar
ist.
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