DE4416C - Hydraulischer Mörtel und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Hydraulischer Mörtel und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE4416C
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Dr. C. HEINTZEL in Lüneburg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/18Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing mixtures of the silica-lime type

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Description

1878.
CARL HEINTZEL in LÜNEBURG.
Hydraulischer Mörtel und Verfahren zu dessen Herstellung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1878 ab.
Zahlreiche von mir angestellte Versuche haben ergeben, dafs die Infusorienerde, die vorher weder theoretisch behandelte noch praktisch benutzte Eigenthümlichkeit besitzt, dem gebrannten Kalk hydraulische Eigenschaften zu verleihen.
Auf Grund dieser Thatsache ist es mir gelungen, einen Mörtel herzustellen, welcher dem Trafs - Kalkmörtel an Bindekraft bedeutend überlegen ist und welcher auch bezüglich des Erstehungspreises mit diesem concurriren kann.
Das Verfahren zur Herstellung des neuen Mörtels, welchem ich zur Unterscheidung von anderen den Namen »Neutrafs« gegeben habe, ist folgendes:
Gebrannter Kalk wird durch Eintauchen in Wasser und Zerfallenlassen in staubfeines trocknes Kalkhydrat verwandelt und dann mit Infusorienerde gemischt, die durch Schlämmen, Trocknen, schwaches Glühen und Zerreiben der etwa sich bildenden gröfseren Brocken ebenfalls in staubfeines Pulver umgewandelt ist. Die Mischung der beiden Pulver geschieht im Verhältnifs von gleichen Gewichtstheilen für Mörtelarbeiten, welche in Wasser liegen sollen, während für solche Arbeiten, welche dem Wasser weniger Widerstand zu leisten haben, die Mischung von 1 Gewichtstheil Infusorienerde und 2 Gewichtstheilen Kalkhydratpulver genügt.
Vergleichende Versuche über die Widerstandsfähigkeit des »Neutrafs« dem gewöhnlichen Trafs-Kalkmörtel gegenüber haben folgende Resultate ergeben:
ι Gewichtstheil Infusorienerde, 1 Gewichtstheil Kalkhydrat und 6 Gewichtstheile Sand mit Wasser zu Brei angerührt, in Michaelis'sche Zugformen geschlagen und 7 Tage an der Luft und 21 Tage in Wasser erhärtet, hatten eine absolute Festigkeit von 2,7 kg pro qcm, während ι Gewichtstheil Trafs, 1 Gewichtstheil Kalkhydrat und 6 Gewichtstheile Sand unter denselben Verhältnissen eine Festigkeit von nur 1,3 kg pro qcm zeigten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination von Infusorienerde und Kalkhydrat zur Herstellung von hydraulischem Mörtel, dem Wesen nach wie beschrieben.
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