DE440875C - Regenerativschmelzofen mit Gas- und Luftkammern - Google Patents

Regenerativschmelzofen mit Gas- und Luftkammern

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DE440875C
DE440875C DEM83708D DEM0083708D DE440875C DE 440875 C DE440875 C DE 440875C DE M83708 D DEM83708 D DE M83708D DE M0083708 D DEM0083708 D DE M0083708D DE 440875 C DE440875 C DE 440875C
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Germany
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HERMANN MOLL DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Regenerativschmelzofen mit Gas- und Luftkammern. Bei Regenerativschmelzöfen (Martinöfen, Mischern u. dgl.) ist es aus betriebstechnischen Gründen geboten, die Luft möglichst hoch vorzuwärmen und die Vorwärmung des Gases wegen der Zersetzungsgefahr gegenüber der angestrebten Luftvorwärmung tiefer zu haltet.
  • Bisher führt man die Luft- und Gaskammern gleich hoch aus und ordnet dieselben unter dem Ofen oder der Bühne an, wobei sich für die Lufterwärmung dadurch etwas höhere Temperaturen wie beim Gas ergaben, daß die Luftkammern im allgemeinen etwas heißer gehen als die Gaskammern, da bei ersteren die Abgaswege günstiger liegen.
  • Zur Verbesserung. des Wirkungsgrades des Ofens ist anzustreben, den Abgasen, die mit hohen Temperaturen zum Kamin abziehen, mehr Wärme zu entziehen und diese der Luft und dem Gas zuzuführen. Da nun bei den üblichen Öfen die Höhe der Gaskammern hinreichend ist zur Erzielung der für das Gas zulässigen Vorwärmung, so muß, wenn die überschüssige Abgaswärme im Ofen ausgenutzt werden soll, diese der Luftkammer zugeführt werden, und zwar deshalb, weil das Gas schon eine gewisse Eigenwärme vor Eintritt in die Kammer besitzt, die Luft dagegen mit Außentemperatur eintritt und schon aus diesem Grunde eine höhere Vonvärmung benötigt.
  • Um nun die für das wirtschaftliche Arbeiten des Ofens erforderlichen Bedingungen (möglichst weitgehende Rückführung der Abgaswärme an Gas und Luft) zu schaffen, sieht die Erfindung unterschiedlich hochgehaltene Gas-und Luftkammern vor, und zwar in der Weise. daß die Gaskammer in üblicher Weise, unter dem Ofen liegend, so hochgeführt wird, daß die erforderliche Gasvorwärmung erreicht wird, die Luftkammern aber bei entsprechender Verringerung des Querschnittes .o hochgehalten werden, daß die zugehörigen, schräg auf das Bad abfallenden Luftzüge unmittelbar an die in- Betracht kommenden Kammerwände angeschlossen werden können ohne Zwischenschaltung eines aufsteigenden Luftzuges, wobei es noch besonders zweckmäßig ist, die Luftkammern in oder nahezu in der f.ängsachse des Ofen; anzuordnen.
  • Durch die Verringerung des Querschnittes der Luftkammern und Erhöhung derselben erreicht man, daß hei derselben Heizfläche für Abgase und Luft größere Geschwindigkeiten, bessere Wärmeübertragung und demzufolge auch eine .tiefere Abkühlung der Abgase und -eine höhere Vonvärmung der Luft herbeigeführt wird.
  • Der unmittelbare Anschluß des Luftzuges an die Kammerwand vermeidet die durch die aufsteigenden Luftzüge normalerweise bedingten Wärmeverluste.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt -Abb. i eine Ofenhälfte im Längsschnitt, wozu Abb. a einen Querschnitt wiedergibt. Mit a ist der auf der Bühne b angeordnete Ofen bezeichnet. Unter. demselben befindet sich die Gaskammer c, von der aus senkrecht hochsteigend der Gaszug d mit dem schräg auf das Bad gerichteten Luftzug c zusammentrifft. Der Luftzug e ist in der schräg abfallenden Richtung unmittelbar der Wand der Luftkammer (angeschlossen, was dadurch ermöglicht ist, daß diese entsprechend weit über die Bühne hochgeführt ist und, wie aus Abb. ersichtlich, in Achserrichtung des Ofens liegt. .
  • Die Ausführung der Erfindung ist nicht an das dargestellte Beispiel gebunden, doch dürfte die veranschaulichte Anordnung praktisch den der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken (Abgabe der überschüssigen Abgaswärme an die Betriebsluft durch Hochziehen der Luftkammer über die Gaskammer hinaus) am vorteilhaftesten verwirklichen, wenngleich es auch möglich ist, den Luftzug oben aus dem Deckengewölbe der Luftkammer austreten zu lassen und dann vermittels eines Krümmers an den schräg auf das Bad gerichteten Luftzug anzuschließen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regenerativschmielzofen mit Gas- und Luftkammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaskammer (c), wie üblich, unter dem Ofen (a) oder der Bühne (b) liegt und die zugehörige, in Richtung der Ofenlängsachse liegende Luftkammer (f) über die Bühne (b) hinaus so weit hochgeführi ist, daß der aus der Luftkammer (f) zum Ofen («) führende Luftztfg (e) ohne Richtungsänderung schräg nach unten auf das liad gerichtet verläuft.
DEM83708D Regenerativschmelzofen mit Gas- und Luftkammern Expired DE440875C (de)

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DE440875C true DE440875C (de) 1927-02-22

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057631B (de) * 1954-07-14 1959-05-21 Morgan Construction Co Siemens-Martin-Ofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1057631B (de) * 1954-07-14 1959-05-21 Morgan Construction Co Siemens-Martin-Ofen

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