DE601638C - Waschmaschine mit Unterfeuerung und waagerecht liegender Trommel - Google Patents

Waschmaschine mit Unterfeuerung und waagerecht liegender Trommel

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DE601638C
DE601638C DEV27370D DEV0027370D DE601638C DE 601638 C DE601638 C DE 601638C DE V27370 D DEV27370 D DE V27370D DE V0027370 D DEV0027370 D DE V0027370D DE 601638 C DE601638 C DE 601638C
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Germany
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washing machine
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Expired
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DEV27370D
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Vosswerke GmbH
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Vosswerke GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/04Heating arrangements

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description

  • Waschmaschine mit Unterfeuerung und waagerecht liegender Trommel Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit Unterfeuerung und waagerecht liegender Trommel, bei der sich die Feuerung an einer Seite der Maschine befindet und der Boden des Laugenbehälters von einem sich an die Feuerung anschließenden, die Abgase zu dem auf der entgegengesetzten Maschinenseite vorgesehenen Abzug führenden Kanal umgeben ist. Derartige Maschinen wurden bisher nur mit festem Brennstoff befeuert. Eine Befeuerung mit anderen Brennstoffen, insbesondere mit Gas, etwa durch den nahe liegenden Einbau eines Gasbrenners in die für feste Brennstoffe vorgesehene Feuerung wäre wohl möglich, aber nicht empfehlenswert gewesen. Eine vorteilhafte Gasbefeuerung fordert vielmehr die nicht ohne weiteres gegebene Erfüllung folgender sich einander berührender Forderungen: r. Sparsamer Verbrauch bzw. höchste Ausnutzung des gegenüber den festen Brennstoffen wesentlich teueren Gasbrennstoffes.
  • z. Erreichung kürzester Anheizzeit bei möglichst gleichmäßiger Beheizung des Laugenbehälters zwecks Betriebszeitersparnis und damit möglichster rentabler Verwendung gasbefeuerter Waschmaschinen in gewerblichen Wäschereien und zwecks Verringerung der bei Waschmaschinen großen Leitungs-und Strahlungsverluste.
  • 3. Vermeidung einer Schwitzwasserbildung zwecks Vermeidung der korrodierenden Wirkungen des Schwitzwassers auf die Bauteile der Maschine und damit auf ihre Lebensdauer und zwecks Fortfalls unwirtschaftlicher Verdampfung des Verbrennungswassers, Nvobei zu beachten ist, daß die Vermeidung schädlicher Schwitzwasserbildung bei gasbefeuerten Maschinen besonders wichtig ist, weil in den Abgasen einer Gasbefeuerung in wesentlich größerem Maße Verbrennungswasser entsteht, als dies bei Rauchgasen von Kohle usw. der Fall ist.
  • Diesen Forderungen wird die neue Maschine bei hygienisch einwandfreiem Verhalten gerecht.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Feuerung der neuen Maschine aus einem zum Ausbren-, nen der Flammen eines Gasleuchtbrenners ausreichend bemessenen Feuerschacht, während der Boden des Laugenbehälters mit in der Kanalrichtung in geringem Abstand voneinander verlaufenden Heizlamellen versehen ist, die hinsichtlich ihrer Zahl und Oberflächengröße nach dem Abzug hin entsprechend der nach dorthin abnehmenden Temperatur des Abgasestromes zunehmen.
  • Gegenüber den bekannten Maschinen be= steht die Feuerung also aus einem Feuerschacht besonderer Gestaltung und Abmessung für einen Leuchtbrenner. Die niedrig temperierten Abgase des. Leuchtbrenners treffen auch nicht auf laugegekühlte Heizflächen, sondern auf ungekühlte Heizlamellen, die die ihnen zugeführte Wärme auf den Laugenbehälterboden fortleiten und deren Temperatur bei den obwaltenden Verhältnissen einerseits nicht über den Schmelzpunkt steigt, andererseits aber auch nicht unter 2oo° C sinkt, so daß eine schädliche Schwitzwasserbildung ausgeschlossen ist. Die Heizlamellen vergrößern die Heizfläche, ohne daß diese Heizflächenvergrößerung eine Vergrößerung des Laugenbehälterinhaltes bedingt, wie dies bei den bisherigen Maschinen der Fall ist, bei welchen die Heizflächenvergrößerung durch Ausbuchtungen des Laugenbehälters gebildet wird. Die Vergrößerung des Läugenbehälterinhaltes erfordert aber eine zusätzliche unwirtschaftliche Erwärmung bzw. Anheizzeit. Die nach dem Abzug hin wachsende Oberfläche der Heizlamellen bewirkt ferner eine gleichmäßige Beheizung des Laugenbebälters unter bester Ausnutzung der Abgaswärme.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt der neuen Maschine, Fig. 2 einen Querschnitt derselben nach der Linie A-B in Fig. i.
  • Der Baden i des Laugenbehälters 2 ist mit Lamellen 3 versehen und durch einen zweckmäßig wärmeisolierenden Kanal 4 umschlossen. In diesen Kanal 4 treten an seinem rechten Ende die Abgase eines unten im Fuß 5 der Maschine angeordneten Leuchtbrenners 6, dessen Flammen in dem über ihm befindlichen zweckmäßig wärmeisolierenden Schacht 7 ausbrennen, so daß sie den Boden des Laugenbehälters nicht berühren und nicht abgekühlt werden, ehe sie voll ausgebrannt sind. Die in Längsrichtung verlaufenden Lamellen 3 nehmen in ihrer Oberfläche, entsprechend der fallenden Abgasetemperatur, ständig zu. Ihre Oberfläche hat hier die Form eines Trapezes. Es könnte aber auch die Anzahl der Lamellen zunehmen. Das andere linke Ende des Kanals mündet durch doppelwandige Rohre 8, die einen sich an den Laugenbehälter 2 anschließenden Warmwasserbereiter io durchziehen, in das Abzugrohr g.
  • Der Warmwasserbereiter, der in wesentlich längerer Zeit als die Maschine erst erwärmt zu werden braucht und nur Temperaturen von etwa 6o° erreichen soll, wird nur durch die Wand zwischen Laugenbehälter und Warmwasserbereiter erwärmt, während die doppelwandige Ausführung der Rohre 8 verhüten soll, claß die bis dahin verhütete Schwitzwasserbildung etwa in den durch den Warmwasserbereiter gekühlten Abzugrohren entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Waschmaschine mit Unterfeuerung und waagerecht liegender Trommel, bei der sich die Feuerung-an einer Seite der Maschine befindet und der Boden des Laugenbehälters von einem sich an die Feuerung anschließenden, die Abgase zu dem auf der entgegengesetzten Maschinenseite vorgesehenen Abzug führenden Kanal umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerung aus einem zum Ausbrennen der Flammen eines Gasleuchtflammenbrenner s (6) ausreichend bemessenen Feuerschacht (7) besteht und der Boden (i) des Laugenbehälters (2) mit in der Kanalrichtung in geringem Abstand voneinander verlaufenden Heizlamellen (3) versehen ist, die hinsichtlich ihrer Zahl und Oberflächengröße nach dem Abzug hin, entsprechend der nach dorthin abnehmenden Temperatur des Abgasestromes, zunehmen.
DEV27370D 1931-10-04 1931-10-04 Waschmaschine mit Unterfeuerung und waagerecht liegender Trommel Expired DE601638C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054052B (de) * 1954-07-30 1959-04-02 Seibt Und Kapp Maschinenfabrik Fluessigkeitsgehaeuse aus Stahl fuer eine Waschmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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