DE440656C - Strangpresse - Google Patents

Strangpresse

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Publication number
DE440656C
DE440656C DEK99402D DEK0099402D DE440656C DE 440656 C DE440656 C DE 440656C DE K99402 D DEK99402 D DE K99402D DE K0099402 D DEK0099402 D DE K0099402D DE 440656 C DE440656 C DE 440656C
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Germany
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press
cylinder
die
wedge
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Expired
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DEK99402D
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Kreuser Adolf GmbH
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Kreuser Adolf GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C35/00Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels for metal extruding
    • B21C35/04Cutting-off or removing waste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extrusion Of Metal (AREA)

Description

  • Strangpresse. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Strangpresse zur Herstellung von Metallröhren und Profilstangen mit ausziehbarer Preßmatrize und zeichnet sich gegenüber den bisher bekannt gewordenen Pressen dadurch aus, daß zwecks Zeitersparnis die Bewegung der Ausziehvorrichtung zwangläufig durch den Antrieb des PreBmatrizenverschlusses erfolgt. Bei den bisher bekannt gewordenen Pressen erfolgt die Bewegung des Ausziehrohres entweder unmittelbar oder mittelbar von Hand, oder durch besondere Antriebsvorrichtung, wie beispielsweise hydraulische 7_ylinder o. dgl. Dieses hat den Nachteil, daß zu viel Zeit zum Herausziehen des gepreßten Stranges mit Preßrest verlorengeht.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise an einer hydraulischen Metallstrangpresse mit Keilverschluß teilweise im Schnitt dargestellt. Es ist i der Pressenrahmen, 2 der Preßdorn mit Vorlegescheibe 3, 4 der Aufnehmer mit eingesetzter Büchse 5, der vermittels Gesenkhalters 6 an Rahmen i befestigt ist: 7 ist der Keilzylinder, 8 der Preßplunger für den Keilzylinder 7 und 9 der Rückzugplunger für den Keilzylinder 7, der einerseits als Zylinder und anderseits als Keil ausgebildet ist. Vermittels des Keilzylinders wird das Haltestück i o, die Unterlagplatte ii und damit die Preßmatrize 12 gegen die Aufnehmerbüchse 5 gepreßt und dadurch ein Abschluß geschaffen; 13 ist das Ausziehrohr, das einerseits im Führungsstück io und anderseits im Gleitstück 14 verlagert ist. Am Keilzylinder 7 sind Zugstangen 15 befestigt, an welchen eine Schleife 16 angelenkt ist, die über Winkelhebel 17, Zug- bzw. Druckstange 18, Hebel i9 und Lenker 2o mit dem Ausziehrohr 13 verbunden ist; 21 ist ein Gegengewicht, das über Hebel 22 und Welle 23 in fester Verbindung mit Hebel i9 steht; 24 ist ein Führungsbock, auf welchem Gleitstück 14 gleitet.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Das Metall wird in Form eines Blockes in Aufnehmerbüchse 5 hineingelegt und vermittels des Dornes mitVorlegescheibe 3 durch die Öffnung der Preßmatrize 12, hindurchgepreßt, wodurch j e nach Form der Öffnung in Preßmatrize 12 ein Profil entsteht. Da beim Pressen in dem Aufnehmer ein Metallrest verbleibt, der in Verbindung mit dem gepreßten Strang steht, muß dieser Rest entfernt werden, um- den gepreßten Strang aus der Presse herausziehen zu können. Dieses geschieht so, däß der Keilzylinder hochgefahren wird, wodurch es möglich ist, das Führungsstück io aus der Presse herauszuziehen. Gemäß der vorliegenden Erfindung geschieht dieses folgendermaßen: Beim Einspannen des Führungsstückes io erhält der Preßzylinder 9 Abwasser, so daß, da Zylinder 7 unter konstantem Druckwasser steht, der Keilzylinder nach unten drückt. Gibt man nun dem Preßzylinder 9 Druckwasser, so fährt der Keilzylinder 7 nach oben und damit auch die Stangen 15. Ist der Keilzylinder 7 nun so weit gefahren, daß das Führungsstück io frei geworden ist, dann schlägt die Schleife 16 gegen den Bolzen 25 des Winkelhebels 17 und bewegt über Druck- bzw. Zugstange 18, Hebel i 9 und Lenker 2o das Auszugrohr 13, wodurch sowohl das Führungsstück io als auch die Unterlagplatte i i und Preßmatrize 12 mit dem in dem Aufnehmer verbliebenen Metallrest und Profil nach rechts fährt, und zwar so weit, daß die Preßmatrize vollständig frei liegt, so daß der Preßrest außerhalb der Maschine entfernt und das gespritzte Profil herausgezogen werden kann. Nunmehr erhält der Preßzylinder 9 Abwasser, wodurch durch den im Keilzylinder 7 herrschenden konstanten Druck der Zylinder nach unten fährt. Vermöge des Gegengewichtes 21 fährt nunmehr entsprechend der Bewegung des Keilzylinders das Führungsstück io mit Unterlagplatte i i und Matrize 12 wieder nach links; bis die Preßmatrize 12 gegen die Aufnehmerbüchse 5 anliegt. Nunmehr bleibt das Gestänge in Ruhe, und der Keilzylinder 7 fährt allein nach unten und preßt die Preßmatrize 12 gegen die Aufnehmerbüchse 5. Nunmehr hat die Maschine wieder die gezeichnete Stellung eingenommen. Der Hauptvorteil dieser-Bauart liegt in dem großen Zeitgewinn, weil die Bewegungen des Keilzylinders und der Ausziehvorrichtung zwangläufig hintereinander erfolgen. Weiter hat diese Bauart den Vorteil, daß die Leistung der Presse bedeutend gesteigert werden kann. Vorliegende Erfindung ist an die Verwendung eines Keilzylinders nicht gebunden, sondern es kann beispielsweise auch die Anpressung der Werkzeuge durch ein Kniehebelgetriebe, durch unmittelbar wirkenden Preßdruck o. dgl. erfolgen; weiter kann das Gestänge und die Rückgangbewegung desselben auch anders ausgebildet sein, ohne am Erfindungsgedanken etwas zu ändern.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCFI: Strangpresse zur Herstellung von Rohren und Profilen -mit ausziehbarer Preßmatrize, dadurch gekennzeichnet, daß die Bew egung der Ausziehvorrichtung durch den Antrieb des Matrizenverschlusses erfolgt.
DEK99402D 1926-06-12 1926-06-12 Strangpresse Expired DE440656C (de)

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DEK99402D DE440656C (de) 1926-06-12 1926-06-12 Strangpresse

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DE440656C true DE440656C (de) 1927-02-15

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