DE440614C - Dauerschreibfeder aus Metall - Google Patents

Dauerschreibfeder aus Metall

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DE440614C
DE440614C DEB111792D DEB0111792D DE440614C DE 440614 C DE440614 C DE 440614C DE B111792 D DEB111792 D DE B111792D DE B0111792 D DEB0111792 D DE B0111792D DE 440614 C DE440614 C DE 440614C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K1/00Nibs; Writing-points

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  • Conductive Materials (AREA)

Description

  • Dauerschreibfeder aus Metall. Die Erfindung betrifft eine Dauerschreibfeder aus Metall, welche die gleichen Eigenschaften besitzt wie die Goldschreibfedern, d. h. daß sie weder durch atmosphärische Einflüsse noch durch die Tinte angreifbar ist, *die Tinte nicht zersetzt und eine genügende Biegsamkeit sowie Widerstandfähigkeit gegen Abnutzung besitzt. Die Schreibfeder gemäß Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das, Metall aus einer hochprozentigen Legierung von Silber mit Antimon unter Möglichstem Ausschluß von praktisch wesentlichen Mengen Kupfer besteht. Diese Legierung besitzt zu gleicher Zeit die erforderliche Widerstandsfähigkeit gegen Luft, Feuchtigkeit und Tinte wie auch eine mäßige Härte bei genügender Elastizität, um den Gebrauch angenehm zu machen. Das Metall zersetzt weder die üblichen Tinten, noch wird es selbst bei sehr langer (über ein Jahr und mehr) Gebrauchsdauer durch die Tinte (Gerbsäure. Eisensalze) angegriffen.
  • Die Legierung darf nur sehr geringe Mengen von Kupfer enthalten, weil dieses Metall einige Tinten zu zersetzen vermag.
  • Um die Widerstandsfähigkeit der Federspitze zu erhöhen, kann die Spitze mit einer Iridiumlegierung in ähnlicher Weise versehen werden, wie dies bei den Goldfedern der Fall ist.
  • Die Schreibfeder wird aus dein Metallblech in bekannter Weise ausgestanzt und geformt. Um die Widerstandsfähigkeit gegen atmosphärische Einflüsse zu erhöhen, wird die fertige Schreibfeder mit einer Schutzschicht versehen, welche beispielsweise aus dünnem elektrolytischen Goldniederschlag bestehen kann. Ferner kann die Schutzschicht aus einer oberflächlichen Sulfidschicht, welche man künstlich anbringt, bestehen, oder schließlich wird die Schutzschicht durch einen Firnis bewirkt. Die Schutzschicht wird angebracht, nachdem die Feder -ihre fertige Gestalt erhalten hat, wodurch sämtliche Teile derselben, demnach auch der Schlitz und die üblichen Lochungen, mit der Schutzschicht überzogen werden. Die Sulfidschutzschicht besteht so gut wie ausschließlich aus Silbersulfid und hat die Wirkung, die Feder nicht nur gegen atmosphärische Einflüsse und die schwefelhaltigen Gase der Luft zu schützen, sondern verhindert in vollkommener Weise das Angreifen der Feder durch die Tinten, welche viel energischer als die Luft die üblichen Federmetalle verändern. Die sichere Schutzwirkung beruht in erster Linie auf der Undurchlässigkeit der Sulfidschicht, welche jedes Hinzutreten der Tinte zum eigentlichen Metall und die Zersetzung der Tinte durch das galvanische Metallpaar hindert, das infolge der nicht zu vermeidenden Spuren der Kupferbeimengungen entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dauerschreibfeder aus Metall, dadurch gekennzeichnet, daß letzteres aus einer hochprozentigen Legierung von Silber mit Antimon unter Möglichstem Ausschluß von praktisch wesentlichen Mengen Kupfer besteht. z. Dauerschreibfeder nach Anspruch i mit einer Schutzschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht aus einer oberflächlichen, künstlich hergestellten Silbersulfidschicht besteht.
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