DE829101C - Schreibfeder - Google Patents
SchreibfederInfo
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Landscapes
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Description
- In Schreibfedern ist die Spitze neben der Einwirkung der Tinte einem starken Verschleiß durch Abrieb ausgesetzt. Man setzt deshalb auf die Spitzen von Füllfialterfedern, die eine lange Lebensdauer besitzen müssen, ein Korn auf, das aus besonderen hierfür entwickelten Federspitzenlegierungen besteht, Legierungen, welche neben der Tintenbeständigkeit die Eigenschaften der Härte und Zähigkeit vereinigen. Der Hauptteil der Füllhalterfeder besteht hierbei, aws Gold oder widerstandsfähigem Stahl; diese Metalle weisen neben der Tintenbeständigkeit die für den Federkörper erforderlichen mechanischen Eigenschaften auf; sie lassen sich zu den Federkörpern verformen und besitzen für den Gebrauch die nötigen Elastizitätseigenschaften. Die bisher -für den Hauptteil der Feder und für die Federspitze benutzten Werkstoffe haben also verschiedene Eigenschaften und können sich nicht wechselseitig vertreten.
- Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Verwendung der kostbaren Federspitzenlegierung und die mit dem Aufschweißen auf den Federkörper verbundenen Schwierigkeiten zu vermeiden.
- Eine Lösung dieser Aufgabe wurde auf einem überraschend einfachen Weg gefunden. Erfindungsgemäß, werden die Federn aus Stahl, insbesondere einem säurebeständigen Stahl, hergestellt und die Federspitze durch Einsatzhärtung gehärtet. Hierbei finden beispielsweise Verfahren Verwendung, die unterNitrid- oderKarbidbildung verlaufen.
- Vorteilhaft benutzt man bei der Durchführung der Erfindung eine Stahlfeder, deren Spitze nach den bekannten mechanischen Verfahren verstärkt oder verdickt ist, beispielsweise durch Profilwalzen, Biegen, Einrollen oder Stauchen.
- Die Erfindung benötigt also für den Hauptteil der Feder und die Spitze nur einen Werkstoff und erzielt die geforderten Unterschiede in den Eigenschaften lediglich durch die Einsatzhärtung der Spitze. Die Feder ist aus einem Werkstoff hergestellt, der sich leicht verformen läßt, und der Hauptteil der Feder behält unverändert seine Elastizität; die Spitze bekommt dagegen durch die Einsatzhärtung die notwendige Widerstandsfähigkeit gegen den Abrieb. Vergleichende Versuche haben ergeben, daß die Feder im Gebrauch einer guten Füllhalterfeder entspricht und die Härtung tatsächlich eine Spitze schafft, deren Eigenschaften sich mit den üblichen Federspitzenlegierungen vergleichen lassen.
- Der Erfindungsgedanke wird nun in einer bemerkenswerten Weise auch auf Goldfedern übertragen. Hierbei wird für die Herstellung der Federn ein Goldblech mit einem aufgelegten Stahlstreifen benutzt, wie es aus einem GoldrStahl-Dublee ohne weiteres zu erhalten ist. Der Unterschied gegenüber einem üblichen Dublee liegt darin, daß dort das Gold neben dem unedlen Metall mengenmäßig zurücktritt, während hier umgekehrt das Material zur Hauptsache aus einer Goldlegierung besteht und der Stahl in untergeordneter Menge hiermit verbunden ist. Bei der Fertigung der Feder wird nun dieser Verbundwerkstoff so angewandt, daß der Hauptkörper der Feder aus Gold besteht und nur auf die Spitze. in einer Ausdehnung, die dem bisher benutzten Federspitzenkorn entspricht oder noch etwas größer ist, der Stahl kommt. Diese Spitze wird dann, wie oben beschrieben, der Einsatzhärtung unterworfen. So gelingt es, ohne Anschweißen eines Federspitzenkorns, eine .gute Füllhalterleder auch aus Gold herzustellen. Die Dublierung des Goldes mit dem Stahl erfolgt in einem Arbeitsgang für die Herstellung von Tausenden von Federn und erspart so das Anschweißen der einzelnen Federspitzenkörner.
- In der Abb. i ist eine Stahlfeder der Erfindung dargestellt. Der Hauptkörper A der Feder besteht aus einem unbehandelten säurebeständigen Stahl; die durch Umbiegen verdickte Spitze B ist durch Einsatzhärtung gehärtet.
- In der Abb. 2 ist eine Goldfeder der Erfindung dargestellt; der Hauptkörper C der Feder besteht aus einer Goldlegierung. An seinem Ende trägt er fest verbunden eine Spitze D aus einem säurebeständigen Stahl, der einer Einsatzhärtung unterworfen ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRCCHE: i. Schreibfeder, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Stahl, insbesondere einem säurebeständigen Stahl, besteht und ihre Spitze durch Einsatzhärtung, beispielsweise unter Nitrid- oder Karbidbildung, gehärtet ist.
- 2. Schreibfeder mit einer durch Einsatzhärtung gehärteten Sahlspitze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einem Verbundwerkstoff derart hergestellt ist, daß der Hauptteil der Feder aus einer Goldlegierung und nur die Spitze aus Stahl besteht.
- 3. Schreibfeder nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federspitze durch mechanische Verfahren, wie Profilwalzen, Biegen oder Einrollen, verstärkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP12256D DE829101C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schreibfeder |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP12256D DE829101C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schreibfeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE829101C true DE829101C (de) | 1952-01-21 |
Family
ID=7363961
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP12256D Expired DE829101C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schreibfeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE829101C (de) |
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1948
- 1948-10-02 DE DEP12256D patent/DE829101C/de not_active Expired
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