DE440325C - Anordnung zum Schwebungsempfang fuer drahtlose Signale - Google Patents

Anordnung zum Schwebungsempfang fuer drahtlose Signale

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DE440325C
DE440325C DEM74470D DEM0074470D DE440325C DE 440325 C DE440325 C DE 440325C DE M74470 D DEM74470 D DE M74470D DE M0074470 D DEM0074470 D DE M0074470D DE 440325 C DE440325 C DE 440325C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/06Demodulator circuits; Receiver circuits
    • HELECTRICITY
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Description

(M 744/0
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Empfang drahtloser Signale, durch welche atmosphärische oder sonstige Störungen sehr vermindert werden.
Versuche haben ergeben, daß durch Anwendung scharf abgestimmter Resonanzkreise besonders die atmosphärischen Störungen stark verringert werden können, vorausgesetzt, daß die angewandten Resonanzkreise eine konstante, von der Amplitude unabhängige Dämpfung ergeben. Es ist bekannt, daß durch Kathodenröhren in Rückkopplungsschaltung mit einem Schwingungskreis die Dämpfung beliebig heruntergedrückt werden
kann. Zum Zweck der Erhöhung der Selektion für die Störungsbefreiung haben diese Dämpfungsreduktoren aber nicht die besten Resultate ergeben. Der negative Widerstand, den die Röhren im Rückkopplungszustand besitzen, ist nämlich, wie auch die bekannten, über die Röhren veröffentlichten Theorien zeigen, nicht konstant, da er der Krümmung der Charakteristik folgt, und somit ist auch die Dämpfüngsreduktion von der Form der Kurve und damit von der Amplitude abhängig.
Gemäß der Erfindung wird eine Überlageiungsanordnung gewählt, um Schwebungsströme zu erzeugen. Diese Schwebungsströme werden dann durch Resonanzkreise geschickt, die aus Luftkondensatoren und großen Spulen 3a aus dickem Kupferdraht aufgebaut sind. Wenn die erzeugten Schwebungsströme eine Frequenz besitzen, die den η-ten Teil der aufgefangenen Hochfrequenz ausmacht, und wenn ferner die Dämpfung des Kreises, der den Schwebungsstrom aufnimmt, einen Wert d hat, so ist der selektive Effekt, der durch die Abstimmung der nach der Überlagerung fol-
genden Kreise auf die niedrigere Schwebungsfrequenz erzielt, wird,-derselbe, als wenn die
. Hochfrequenz durch abgestimmte Kreise von
, der Dämpfung — geführt würde. Man erzielt also auf diese Weise dieselbe Wirkung wie durch eine unmittelbare Dämpfungsreduktion in der Hochfrequenz, hat aber eine konstante, von der Amplitude unabhängige Dänipfung. Es ist vorteilhaft, möglichst Schwebungsströme von recht hoher Frequenz zu verwenden, z. B. Mittelfrequenzen von 3000 bis ioooo.pro Sekunde. Mit Frequenzen dieser Größenordnung erhält man eine genügende Anzahl von Schwingungen für ein. Morsezeichen und kann zugleich die Wirbelstrom- \rerluste in den Kupferspulen so klein halten, daß die Dämpfung konstant und genügend niedrig gehalten werden kann. Man kann dadurch die Dämpfung auf 0,00001 und konstant über einen großen Amplitudenbereich halten. Eine solche geringe Dämpfung erfordert außerordentlich hohe Konstanz beim Sender, wenn man volle Resonanzeffekte erzielen will, doch läßt sich dies praktisch wohl ausführen. Infolge der geringen Dämpfung werden aber die Morsezeichen durch die bekannte Erscheinung des Nachhallens so abgeflacht, daß man die Signale unmöglich mit dem Ohr unterscheiden kann. Deshalb wird an Stelle des Hörempfangs ein Registrierapparat verwandt, bestehend aus einem Siphonrekorder oder photographischen Schreiber, der eine Aufzeichnung der Amplitude ausführt. Die Kupferspulen nehmen wegen ihrer großen Gestalt Signale und Störungen auf und müssen deshalb vollständig abgeschirmt '. werden. :
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in fünf 1 Abbildungen dargestellt.
In Abb. ι ist A die Empfangsantenne, B ein , Zwischenkreis, durch den die ankommenden Signale zu dem Gitterkreis eines Hochfrequenzverstärkers und Gleichrichters C geführt werden, zu dem auch Schwingungen von dem Überlagerungssender D geführt werden. Die > Schwebungsströme im Anodenkreis von C werden zu Resonanzkreisen B und F geführt, die aus Luftkondensatoren und dickdrähtigen ■ Kupferdrahtspulen aufgebaut sind, so daß sie j sehr geringe Dämpfung besitzen. Die Schwe- 1 bungsströme gehen dann durch Verstärker- [ rohren G, H, I nach einem Gleichrichter 7. '■ Der Gleichstrom wird durch die Röhren K, L \ verstärkt und betätigt dann einen Registrier- ; apparat JIi. Für alle Apparate sind geerdete . Abschirmgehäuse vorgesehen, die mit punk- ! ■ tierten Linien dargestellt sind.. Wenn zwei :
verschiedene Wellenlängen verwandt werden, wobei die Punkte durch eine Wellenlänge und Striche durch die andere Wellenlänge wiedergegeben werden, werden die Teile E bis L verdoppelt, wobei der Anodenkreis von C mit den beiden Kreisen E gekoppelt wird. Einer von diesen Kreisen ist dabei auf die eine Schwebungsfrequenz und der andere auf die andere abgestimmt, und es werden die Ströme aus den beiden Kathodenröhren L in entgegengesetzter Richtung zu einem Siphonrekorder geführt.
Abb. 2 bis 5 zeigen die Wiedergabe der Buchstaben A, B, C im Morsealphabet unter Verwendung zweier Wellenlängen, einer für die Punkte und einer für die Striche. Die Teile über den Linien stellen Punkte und die Teile unter den Linien Striche, dar.
Abb. 2 zeigt die Wiedergabe, wenn Kreise mit normaler Dämpfung verwendet werden, Abb. 3 bei mäßig kleiner und Abb. 4 bei sehr kleiner Dämpfung. Unter diesen Umständen würde es schwierig, wenn nicht unmöglich sein, das Signal mit dem Ohr aufzunehmen.
Abb. 5 zeigt eine Aufzeichnung durch einen Siphonrekorder, bei der die in Abb. 4 erscheinenden Ecken abgeflacht sind.
Die Übertragung der Punkte und Striche durch zwei Wellen in der beschriebenen Weise hat den Vorteil, daß Punkte und Striche leichter erkennbar sind, während sie bei Anwendung nur einer Welle infolge des Nachhallens leicht ineinander überlaufen und dann manchmal schwerer zu unterscheiden sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Schwebungsexnpfang für drahtlose Signale, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwebungsströme durch Resonanzkreise mit sehr geringer Dämpfung geführt werden und die durch das dadurch bewirkte Nachhallen für das Ohr nicht mehr unterseheidbaren Signale durch Schreibvorrichtungen aufgenommen werden.
2. Anordnung zum Sehwebungsempfang nach Anspruch 1, dadurch gekenn-' zeichnet, daß die Punkte und Striche des Morsealphabets in an sich bekannter Weise mit zwei verschiedenen Wellenlängen gesendet werden, so daß sich zwei Schwebungsfrequenzen an der Empfangsstation- ιΐς> ergeben, deren Schwebungsströme durch getrennte Resonanzkreise mit sehr geringer Dämpfung geschickt werden, zu dem Zweck, die Zeichen für Punkte und Striche bei der Niederschrift durch den Schreibapparat auseinanderzuhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERWN. qEDRUCKT IN DEE
DEM74470D 1920-07-30 1921-07-15 Anordnung zum Schwebungsempfang fuer drahtlose Signale Expired DE440325C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2270320A GB170941A (en) 1920-07-30 1920-07-30 Improvements in and relating to the reception of wireless signals

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE440325C true DE440325C (de) 1927-02-05

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ID=10183726

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DEM74470D Expired DE440325C (de) 1920-07-30 1921-07-15 Anordnung zum Schwebungsempfang fuer drahtlose Signale

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DE (1) DE440325C (de)
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GB170941A (en) 1921-10-31

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