DE4402C - Neuerungen an Maschinen zur Fabrikation der Papierröhren für Spinnereien - Google Patents
Neuerungen an Maschinen zur Fabrikation der Papierröhren für SpinnereienInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31C—MAKING WOUND ARTICLES, e.g. WOUND TUBES, OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31C7/00—Making conical articles by winding
Landscapes
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Description
1878.
Klasse 54.
JOSEPH und ALOYSE GEIGER in LILLE. Neuerungen an Maschinen zur Fabrikation der Papierröhren für Spinnereien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1878 ab.
In den gewöhnlichen Maschinen zur Fabrikation der Papierröhren für Spinnereien, Fig. 1,
wird der Träger des Gelenkzapfens der Scheere A sehr weit vom Papierstreifen entfernt auf dem
Rand des Gestelles B gelagert, damit die Zangen c c' zwischen ihren beiden Backen hindurchgehen
können, um das zur Herstellung einer Röhre nöthige Papier vorzuziehen. Bei dieser Anordnung war es unmöglich, die beiden
Backen der Scheere zu reguliren, damit dieselben in der ganzen Breite des Papiers schneiden,
und zwar wegen des zu grofsen Abstandes zwischen dem Drehpunkte und dem schneidenden
Theile und infolge der zu grofsen Länge dieser Backen.
Um diesen Uebelstand, der das Zerreifsen des Papiers und eine Verminderung des Nutzeffects
dieser Maschine zur Folge hat, zu beseitigen, lassen wir diese grofse Scheere ganz
weg und ersetzen sie durch eine andere sehr kurze, deren Drehpunkt sich so nahe wie möglich
am Papier befindet. Ihr Träger endigt in seinem unteren Theile in einem Klotz D, der
zwischen zwei auf dem Schlitten E befestigten Gestellen gleitet; dieser Schlitten trägt die
Zangen CC\ Wenn diese Zangen das Papier
vorziehen, nimmt ihr Schlitten E die Scheere A im Augenblicke, wo die Schraube E auf den
Klotz D stöfst, mit.
Beim Rückgang des Schlittens führt die mit der Scheere verbundene und an ihrem anderen
Ende auf dem Gestell befestigte Spiralfeder G diese Scheere zurück, welche alsdann der Bewegung
der Zangen folgt bis zum Augenblick, wo der auf der mit dem Klotz D verbundenen
Stange H befestigte Ring bei / gegen den Anschlag R stöfst. Der Schlitten läuft weiter, bis
er die zu einer Röhre nöthige Länge Papier vorgezogen hat; dann steht er still und die
Backen der Scheere A schliefsen sich, um das Papier abzuschneiden. Durch diese Anordnung
ist man in den Stand gesetzt, die Backen der Scheere auf die kleinste Länge zu reduciren
und so das Reguliren derselben zu erleichtern. In allen Maschinen, in welchen sich das Papier
an der Spitze des hohlen Dornes_/, um welchen es sich zur Bildung der Röhre aufrollt, Fig. 1,
Fig. 5, einführt, kommt es vor, dafs das Papier infolge einer kleinen Abweichung am Eintrittspunkte
nicht in die Rinne des Domes hineingelangt und sich bauscht und faltet.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, der auch eine Verminderung des Nutzeffects zur Folge
hat, ertheilen wir dem hohlen Dorn J eine seitliche Verschiebung, wenn das Papier vor
demselben ankommt; diese Verschiebung wird durch die Drehung seines Trägers K um die
Axe L bewirkt; dieser Träger K ist mit einer stets gespannten Spiralfeder verbunden, welche
denselben in der Richtung des Pfeiles ί zu drehen sucht.
Ein Zeiger N, dessen Spitze abgeschrägt ist und stets den kreisförmigen Daumen berührt,
ist ebenfalls mit demselben Träger verbunden.
Dieser Daumen O trägt eine in Bezug auf seine Axe so gestellte Fläche P, dafs dem
Zeiger N eine Bewegung in dem Sinne des Pfeiles S gestattet wird und bringt dadurch den
Dorn bei der Ankunft des Papiers in die in Fig. 5 angegebene Lage.
Wenn das Papier in einer gewissen Länge sich in der Rinne befindet, zwingt der kreisförmige
Theil des Daumens den Zeiger und dadurch auch den Dorn, die ursprüngliche Lage
wieder anzunehmen und das Aufrollen des Papiers geht dann regelmäfsig von statten infolge
der Leichtigkeit, womit das Papier sich in die Rinne einlegt, so dafs das Falten und
Zerreifsen des Papiers vermieden wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Anwendung einer Anordnung, durch welche der Scheere eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt und so das Reguliren der Backen derselben erleichtert wird.
2. Die Anwendung einer Anordnung, durch welche die seitliche Verschiebung des hohlen Domes behufs leichterer Einführung des Papiers in die Rinne, wenn es an die Spitze des Domes gelangt, bewirkt wird.
Beides im wesentlichen, wie vorstehend gezeichnet und beschrieben.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4402C true DE4402C (de) |
Family
ID=283143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4402D Active DE4402C (de) | Neuerungen an Maschinen zur Fabrikation der Papierröhren für Spinnereien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4402C (de) |
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0
- DE DENDAT4402D patent/DE4402C/de active Active
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