DE440261C - Lehrmittel zum Anzeigen des Zusammenarbeitens der verschiedenen Teile einer Maschine - Google Patents

Lehrmittel zum Anzeigen des Zusammenarbeitens der verschiedenen Teile einer Maschine

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DE440261C
DE440261C DEC37786D DEC0037786D DE440261C DE 440261 C DE440261 C DE 440261C DE C37786 D DEC37786 D DE C37786D DE C0037786 D DEC0037786 D DE C0037786D DE 440261 C DE440261 C DE 440261C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B25/00Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
    • G09B25/02Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes of industrial processes; of machinery

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Lehrmittel zum Anzeigen des Zusammenarbeitens der verschiedenen Teile einer Maschine. Die Erfindung betrifft ein Lehrmittel für Maschinisten und Studierende zum Anzeigen des Zusamtnenarbeitens der verschiedenen Teile einer Maschine, insbesondere der verschiedenen Perioden der einzelnen Kolben einer Kraftmaschine; die Vorrichtung vermag bei ihrer Bewegung die verschiedenen Hübe der Maschinenkolben und die Stellungen der Ein- und Auslaßventile der verschiedenen Zvlinder anzuzeigen. Zu diesem Zweck ist ein endloses bewegliches Rollband mit Bezeichnungen vorgesehen, die durch mehrere Schauaffnungen gesehen werden können, die die Verbrennungsvorgänge, die Auspuff-, Ansauge- und Kompressionshühe der verschiedenen Kolben in der Zusammenarbeit mit den Ein- und Auslaßventilen bei den Hüben anzeigen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt; es zeigt: Abb. z eine schaubildliche Ansicht der Anordnung gemäß der Erfindung: Abb. a ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. r im Aufriß; Abb. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. t; Abb. d. ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 2 im Grundriß; Abb. 5 ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie 5-5 der Abb. i ; Abb. 6 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 6-6 der Abb. i.
  • io bezeichnet einen Rahmen mit einer entfernbaren Stange i i und Vor- und Rückenwänden 12, 13. In der Mitte ist der Rahmen zur Bildung einer Kammer 14 für das mechanische Getriebe und der Endsäulen 15, 16 ausgeschnitten. Die unteren Enden der Säulen sind zur Anbringung von Aussparungen 17 weggeschnitten. Das obere Ende der Säule 15 besitzt ebenfalls eine Aussparung 18.
  • Eine Welle i9 mit einer starr befestigten Walze 2o dreht sich in Lagern 21 in den Säulen 15 und 16. Ein geriffelter Knopf 22 auf dem Ende cler Welle dient zum Drehen derselben. Ein fester Ansatz 23 auf der Welle sitzt in der Aussparung 18 und hält die Welle in ihrer Lage fest. Die Walze 2o sitzt in der Kammer 14.
  • Eine zweite von einer Welle 25 getragene Walze 2¢ ist an dem unteren Ende der Kammer 14. in entsprechendem Abstande von der Walze 2o vorgesehen. Die Enden der Welle 25 sitzen drehbar in Lagern 26, die auf Stangen 27 in den Aussparungen 17 gleiten können. Eine Feder 28 auf jeder Stange legt sich mit dem einen Ende gegen das obere Ende der Aussparung, während das andere Ende sich gegen ein Lager 26 legt. Die Feder drückt die Welle 25 und die Walze 24. abwärts, um ein endloses Rollband 29 unter Spannung zu halten. Die Säulen 15 und 16 besitzen verlängerte Schlitze 30, wo die Enden der Welle 25 durch den Rahmen hindurchtreten, so daß die Welle durch die Federn 28 abwärts gedrückt wird, um jedes Lockern des Rollbandes aufzunehmen.
  • Mit den Federn 28 arbeitet zur Unterstützung der Aufrechterhaltung der entsprechenden Spannung in dem Rollband eine Stange 31 zusammen, die an der Rückenwand 13 befestigt ist und in der Kammer i¢ sitzt; die Vorderkante 32 ist abgerundet und drückt gegen den Rücken des endlosen kollbandes, so daß dieser Rücken, wenn er durch die Stange mitgenommen wird, vorwärts gedrückt wird in dichter, aber enger gleitender Berührung mit dem Vorderteil des Rollbandes, so daß alle Teile desselben beim Gleiten über die Stange in dichte Berührung mit mehreren Schauöffnungen 32, 33, 34. und 35 in der Vorderwand 12 treten. Diese Öffnungen sind mit i bis 4 bezeichnet, und die Zahlen bedeuten die vier Zylinder oder Kolben einer Verbrennungskraftmaschine.
  • In wagerechter Richtung über den öffnungen 32 bis 35 sind mehrere Paare Öffnungen 37 und 38 angeordnet mit Buchstaben E und 1 zur Sichtbarmachung des Rollbandes, so daß durch Inaugenscheinnehmen der farbigen Flächen auf dem Rollband ersehen werden kann, welche Ein- und Auslaßventile während der einzelnen Perioden der Maschine in Tätigkeit sind. Die Buchstaben E und I auf der Wand 12 bedeuten die Aus- und Einlaßventile.
  • Das Rollband ist, wie dargestellt, ausgeschnitten, um längliche Schlitze 39 und Gruppen von rechteckigen Flächen 40, 4, 42, .43 zu bilden, die in wagerechten Reihen angeordnet sind, so daß die beiden Flächen 40, 41 jeder Gruppe mit den Buchstaben C und E und die beiden Flächen 42, 43 jeder Gruppe auf der inneren Fläche des Rollbandes mit den Buchstaben F, I gleichzeitig in den vier Schauöffnungen 32 bis 35 auf der Wand 12 erscheinen werden. Die Hälfte der Flächen 42 und 4.3 ist schwarz und stellen durch die Buchstaben F und I, welche weiß sind, die Verbrennungs- und die Ansaugehübe der beiden Kolben der Maschine dar, während die Flächen 40 und .41, welche auch schwarz finit den Buchstaben C und Ein Weiß sind, die Kompressions- und Austrittshübe der beiden übrigen Kolben bezeichnen.
  • Bestimmte Streifen des Rollbandes sind schwarz gefärbt wie bei 45, während andere Streifen weiß sind wie bei 46. Die weißen und schwarzen Streifen sind derart angeordnet, daß sie hinter den Öffnungen 37, 38 bewegt werden, während die Gruppen der Flächen q.o bis 43 vor den Öffnungen 32 bis 35 angeordnet sind. Die weißen Streifen 4.6, welche vor den Öffnungen 37, 38 erscheinen, geben an, welche Ein- und Auslaßventile offen sind, während die schwarzen Streifen, wenn durch die Öffnungen sichtbar, angeben, daß diese Ventile geschlossen sind. Die \@'irkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wie in Abb. i dargestellt, ist die Reihenfolge der Hübe einer Periode der vier Einheiten der Maschine vor .den öffnungen 32 bis 35 sichtbar, derart, daß Zylinder i einen Verbrennungshub, Zylinder 2 einen Kompressionshub hat, Zylinder 3 pufft aus, und Zylinder 4 nimmt eine frische Ladung zum Ansaughube auf. Beim Beobachten der öffnungen 38 und 37 auf den gegenüberstehenden Seiten der öffnung 35 erscheint Weiß vor der öffnung 38, woraus ersichtlich wird, daß das Einlaßventil des Zylinders 4 offen ist, und das -Auslaßventil 37, . welches dunkel erscheint, zeigt an, daß das Auslaßventil geschlossen ist. Da Zylinder 3 Auspuff hat, ist das Auslaßventil offen, und Weiß erscheint an .der Öffnung 37, die rechts von der Öffnung 34 gelege:i ist. Die übrigen Öffnungen 37, 38 erscheinen dunkel, da die von diesen Öffnungen dargestellten Ventile geschlossen sind.
  • Beim Drehen des Knopfes um eine halbe Drehung erscheinen alle folgenden Hübe der Kolben mit den entsprechenden Ventilen der Zylinder. Zylinder i hat Auspuff, Zylinder 2 hat Verbrennung, Zylinder 3 nimmt eine frische Ladung zum Ansaughub auf, und Zylinder .4 hat Kompression. Das Auslaßventil des Zylinders i und das Einlaßventil des Zylinders 3 sind offen, während die übrigen Ventile geschlossen sind.
  • Die Stellungen der Ventile werden dadurch angezeigt, daß Weiß vor Öffnung 37 des Zylinders i und Öffnung 38 des Zylinders 3 erscheint, während Schwarz vor den übrigen Öffnungen 37 und 38 erscheint und die geschlossenen Stellungen der bezüglichen Ventile anzeigt. , Bei weiteren halben Umdrehungen des Knopfes 22 werden die übrigen Hübe der Kolben der verschiedenen Zylinder zusammen mit den dazugehörigen offenen oder geschlossenen Stellungen der Aus- und Einlaßventile bei diesen Hüben ersichtlich.
  • Mit einer derartigen Vorrichtung können die Vorgänge in der Maschine in den vier Zylindern ohne zeitraubendes Studieren leicht von einem Studierenden erlernt werden.
  • Die Bodenstange i i ist an den unteren freien Enden der Säulen 15 und 16 in geeigneter Weise z. B. durch Schrauben befestigt. Ein Bogen 5o aus durchscheinendem Material ist innen auf die Wand 12 gelegt und wird an seiner Stelle durch die Befestigungsmittel für die Decke zum Schließen der Offnungen gehalten, um so zu verhindern, daß von außen kommende Stoffe das Rollband beschmutzen.
  • Das beschriebene Rollband besteht aus undurchsichtigem Stoff mit ausgeschnittenen Teilen, so daß die Angaben auf der inneren Oberfläche des Rollbandes gesehen werden können, wenn sie an den bestimmten Öffnungen vorbeigehen; doch kann dieselbe Wirkung erreicht «-erden, wenn man ein durchsichtiges Rollband mit den verschiedenen Teilen zti Rahmen von der gewünschten Form ausbildet, mit einer undurchsichtigen Farbe bedeckt und mit den Bezeichnungen auf den undurchsichtigen Teilen verwendet. Es ist ersichtlich, daß die so auf der Aufwickelseite des Rollbandes gedruckten oder -sonstwie angebrachten Bezeichnungen durch die durchscheinenden Teile des Rollbandes gesehen werden können, welche nicht in der gleichen Weise behandelt worden sind, wie es für die Konstruktion des undurchsichtigen Rollbandes mit länglichen Schlitzen beschrieben worden ist, so daß die Bezeichnungen sichtbar sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lehrmittel- zum Anzeigen des Zusammenarbeitens der verschiedenen Teile einer Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit den den verschiedenen Maschinenteilen entsprechenden Bezeichnungen versehenes endloses Rollband (29) in einem mit mehreren Schauöffnungen (i bis .4) ausgestatteten Gehäuse über mehrere Walzen geführt wird, von denen eine (20) angetrieben und die andere (24) derart mitgenommen wird, daß bei der Bewegung des Bandes über die Walzen die Angaben über die Stellung der verschiedenen Maschinenteile zueinander gleichzeitig in den Schauöffnungen sichtbar «-erden.
  2. 2. Lehrmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Bezeichnungen der Maschinenteile auf der äußeren Fläche, der übrige Teil auf der Innenfläche des Rollbandes (29) angebracht ist, «-elches letztere an bestimmten Stellen Ausschnitte hat, durch die hindurch die Bezeichnungen auf der Innenseite des Bandes in den Schauöffnungen sichtbar werden.
  3. 3. Lehrmittel nach Anspruch i und -2 , dadurch gekennzeichnet, daß der Hinterteil des durch die beiden Walzen (20, 24.) in zwei Teile getrennten Rollbandes (29) mittels eines im Gehäuse befestigten, mit abgerundeten Kanten (32) versehenen Balkens (31) in innigste Berührung mit dein Vorderteil des Bandes in gleicher Höhe mit den Schauöffnungen gebracht ist, so daß die Bezeichnungen auf der Innenfläche des Bandes dicht an den Schauöffnungen vorbeilaufen. d..
  4. Lehrmittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der äußeren Fläche des Rollbandes die Bezeichnungen für die Kompressions- und Auspuffhübe und auf der Innenfläche für die Verbrennungs- und Ansaughübe angebracht sind.
  5. 5. Lehrmittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse außer den Schauöffnungen (32 bis 35) für die Maschinenteile weitere Schauöffnungen (37, 38) besitzt, durch welche die Stellungen der Ventile der Maschine in der Weise sichtbar gemacht -werden, daß das Rollband verschiedenfarbige Streifen hat. b. Lehrmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollband (29) durch Federn (28) o. dgl. stets gespannt gehalten wird.
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