DE440239C - Galvanisches Element - Google Patents

Galvanisches Element

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DE440239C
DE440239C DEH104600D DEH0104600D DE440239C DE 440239 C DE440239 C DE 440239C DE H104600 D DEH104600 D DE H104600D DE H0104600 D DEH0104600 D DE H0104600D DE 440239 C DE440239 C DE 440239C
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galvanic element
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positive electrode
electrolyte
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/26Cells without oxidising active material, e.g. Volta cells
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Galvanisches Element. Gegenstand der Erfindung ist ein galvanisches Element, das sich von bekannten Elementen durch seinen eigenartigen Aufbau und seine eigenartige Zusammensetzung unterscheidet und sich durch außerordentlich große Haltbarkeit und Betriebssicherheit, große Leistung und geringe Betriebskosten auszeichnet.
  • In der Zeichnung ist das Element gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Abb. i in. einem Aufr iß und in Abb. 2 in einem Seitenriß, Abb. 3 in einem Gr undriß.
  • An der Unterfläche des das Glasgefäß i abschließenden Deckels :2 ist. eine große Anzahl dünner positiver Elektrodenplatten 3 mittels einer gemeinsamen Fassung q. in geringen Abständen voneinander befestigt. Die Fassung der Elektroden wird durch zwei durch den Deckel 2 geführte Schrauben 5, 6 an diesem festgehalten. Diese Schrauben ermöglichen auch die Ableitung des Stromes an dem positiven Pol. Die Elektrodenplatten 3 erreichen fast den Boden des Gefäßes i und sind so breit, daß sie den größten Teil des Elektrolyten zwischen sich fassen. Auf beiden Seiten der positiven Elektrodenreihe 3 befindet sich je eine sehr niedrig gehaltene, an einer Metallstange 7 verschiebbare Zinkelektrode B. Diese beiden Elektroden 8 nehmen die Breite der Elektrodenreihe 3 ein, tauchen nur in den oberen Teil des Elektrolyten ein und stehen rechtwinklig zu den positiven Elektrodenplatten 3. Die beiden Zinkelektroden 8 sind durch zwei Blattfedern g, io, die in der Mitte eine Klemme i i tragen, ebenfalls miteinander verbunden, indem die Stangen 7 seitlich durch einen Schlitz 12 des Deckels 2 zwischen die beiden Federn 9, r o eingeschoben und zwischen diesen eingeklemmt werden. Die Blattfeder lo hat eine Ausbiegung 13, in welche die Metallstange 7 paßt und darin beliebig verschiebbar ist. Das Größenverhältnis der beiden Elektrodenoberflächen ist so gewählt, daß die positive Elektrodenreihe 3 mindestens die fünffache, bei der dargestellten Ausführungsform z. B. die zwanzigfache Oberfläche der Zinkelektrode 8 besitzt. Als Material für die positiven Elektroden 3 erweist sich eine Chromlegierung, z. B. Chromnickel oder Chromkobalt, als besonders vorteilhaft. Als Elektrolyt dient in diesem Fall wässerige Schwefelsäure, die einen Zusatz eines Kali-oder Natronsalzes, z. B. Natronsalpeter, enthalten kann. Chromnickel gibt auch in reiner wässeriger Schwefelsäure einen völlig konstanten Strom, indem es den bei der Strombildung entstehenden Wasserstoff in die Luft abstößt. An Stelle der Elektroden aus einer Chromlegierung können auch dünne Kohlenplatten für die positive Elektroden 3 verwendet werden. Sind diese nicht von Hause aus vollständig unporös, so verschließt man die Poren der Kohlenplatten vollständig mit Paraffin und benutzt als Depolarisator für die wässerige Schwefelsäure zweckmäßig Kalibichromat oder ein ähnlich wirkendes Salz. Vollständig unporöse Kohle hat den Vorteil, daß sich keine verbrauchte Flüssigkeit im Innern bilden kann, wodurch die elektromotorische Kraft sehr konstant erhalten wird.
  • Um eine Oxydation der für die Verbindungen und Ableitungen nötigen Metallteile zu vermeiden und so die größte und absolute Betriebssicherheit des Elementes zu gewährleisten, verwendet man die bekannten, von der Firma Krupp hergestellten VA-Stahle. Selbst von starker Chromsäure wird das unter der Bezeichnung »nichtrostender Stahl V,A« im Handel befindliche Material nicht oxydiert und bleibt als Verbindungsteil oder Klemme des Elementes blank. Auch die an den Zinkelektroden angebrachten verschiebbaren Stangen, die Blattfedern und Klemmen werden vorteilhaft aus diesem VA-Stahl hergestellt und sind dann unbegrenzt haltbar.
  • Das Element ist besonders geeignet zum Betriebe von kleinen Elektromotoren und Ventilatoren, für Funkeninduktoren, für Radioapparate, besonders für Notbeleuchtungsanlagen und direkten Betrieb von Glühlampen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Galvanisches Element, gekennzeichnet durch eine Anzahl parallel nebeneinander angeordneter positiver Elektrodenplatten (3) und je eine auf beiden Seiten der Elektrodenplatten (3) rechtwinklig zu diesen in ihrer Höhenlage verschiebbar angeordnete, niedrig gehaltene Zinkelektrode (8), die die Breite der Elektrodenreihe (3) einnehmen und nur in den oberen Teil des Elektrolyten eintauchen.
  2. 2. Galvanisches Element nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtoberfläche der positiven Elektroden (3) ein Vielfaches der Gesamtoberfläche der negativen bzw. Zinkelektrode (8) beträgt.
  3. 3. Galvanisches Element nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Elektrodenplatten (3) aus einer Chromlegierung bestehen und als Elektrolyt reine wässerige Schwefelsäure verwendet ist.
  4. 4. Galvanisches Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Elektrodenplatten (3) aus Chromnickel bestehen.
  5. 5. Galvanisches Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Elektrodenplatten (3) aus Chromkobalt bestehen. G.
  6. Galvanisches Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolyt aus wässeriger Schwefelsäure mit einem Zusatz eines Kali- oder Natronsalzes als Depolarisator besteht.
  7. 7. Galvanisches Element nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Elektrodenplatten (3) aus vollkommen unporöser Kohle bestehen und als Elektrolyt wässerige Schwefelsäure mit einem Zusatz von Kalibichromat oder einem ähnlich wirkenden Salz als Depölarisator verwendet wird. B.
  8. Galvanisches Element nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Elektrodenplatten (3) aus durch Paraffin o. dgl. vollständig unporös gemachter Kohle bestehen.
  9. 9. Galvanisches Element nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs- und Ableitungsteile des Elementes aus nichtrostenden, dem sogenannten VA-Stahl, bestehen.
DEH104600D 1925-12-10 1925-12-11 Galvanisches Element Expired DE440239C (de)

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