DE4401093A1 - Verfahren und Schaltvorrichtung zur Stromversorgung eines elektrischen Verbrauchers - Google Patents
Verfahren und Schaltvorrichtung zur Stromversorgung eines elektrischen VerbrauchersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltvor
richtung zum Ein- und Ausschalten der Stromversorgung für
einen über eine wenigstens einen Phasenleiter und einen Null
leiter aufweisende elektrische Leitung an eine Stromquelle
angeschlossenen elektrischen Verbraucher, vorzugsweise eine
Leuchte, mit einem Schaltorgan, welches zum Unterbrechen oder
Schließen der Versorgungsverbindung an der elektrischen
Leitung angeschlossen ist.
Beispielsweise ist in einem Haushalt eine Deckenleuchte
üblicherweise derart im Haus-Leitungsnetz angeschlossen, daß
die Deckenleuchte über eine elektrische Leitung mit der Strom
quelle, nämlich dem elektrischen Hausanschluß, verbunden ist.
Zum Ein- und Ausschalten dieser Deckenleuchte ist an der Wand
ein Schalter als Schaltorgan angebracht, der zum Unterbrechen
oder Schließen der elektrischen Leitung in der elektrischen
Leitung angeschlossen ist. Befindet sich die Deckenleuchte an
der Decke eines Zimmers und der Betätigungsschalter neben der
Tür, so sind die Verhältnisse einfach. Jemand, der das dunkle
Zimmer betritt, kann nach dem Öffnen der Tür den Schalter be
tätigen, um die Deckenleuchte anzuschalten. Beim Verlassen des
Raumes betätigt er wiederum den Schalter, um die Deckenleuchte
auszuschalten.
Manchmal sind jedoch der Betätigungsschalter und der ent
sprechende Verbraucher, beispielsweise die Deckenleuchte, sehr
weit voneinander entfernt und befinden sich nicht einmal im
selben Raum. So könnte z. B. in einem Flur ein Betätigungs
schalter vorgesehen sein, der eine Leuchte schaltet, die sich
auf dem Dachboden befindet, wobei die die Leuchte versorgende
elektrische Leitung vielleicht die einzige elektrische Leitung
ist, die auf den Dachboden führt. Damit wird das Schalten der
Deckenleuchte immer noch nicht problematisch. Jemand der den
Dachboden bei Dunkelheit betreten will, schaltet eben die Dek
kenleuchte des Dachbodens ein, wenn er sich im Flur befindet
und betritt beispielsweise erst danach über eine Treppe oder
Leiter den Dachboden. In umgekehrter Weise kann er die Leuchte
des Dachbodens ebenso wieder ausschalten.
Da aber vielleicht die elektrische Leitung der Leuchte des
Dachbodens die einzige elektrische Leitung für den Dachboden
darstellt, ist es vielleicht erwünscht, an diese Leitung auch
z. B. eine Steckdose anzuschließen, um beispielsweise elektri
sche Handwerkzeuge auf dem Dachboden betreiben zu können. Es
wäre dann aber unpraktisch, wenn für eine Stromversorgung der
Steckdose auch jedesmal die Deckenleuchte eingeschaltet werden
müßte, obwohl vielleicht der Dachboden gar nicht dunkel ist
und die Deckenleuchte gar nicht benötigt wird. Die Steckdose
soll also auch dann mit Strom versorgt sein, wenn die Decken
leuchte ausgeschaltet ist.
Die Leuchte und die Steckdose würden zueinander parallel
geschaltet sein. Soll dann aber durch das Schaltorgan die
Leuchte separat geschaltet werden können, während die Steck
dose immer eingeschaltet sein soll, so müßte sich das Schalt
organ in dem Leitungszweig befinden, der nur der Leuchte zu
geordnet ist. Es könnte also beispielsweise ein Schalter un
mittelbar an der Leuchte angebracht werden. Dies würde jedoch
zusätzliche Umstände für den Benutzer bedeuten.
Entweder wären dann zwei Schalter vorhanden, so daß je
mand, der den Dachboden betreten will, zunächst einmal den
Schalter im Flur betätigt, um die Deckenleuchte und die Steck
dose anzuschalten. Er betritt dann den Dachboden und schaltet
mittels des Schalters an der Leuchte die Leuchte wieder aus,
um Strom zu sparen. Vergißt er jedoch hinterher die Leuchte
wieder anzuschalten, so kann der Schalter im Flur die Leuchte
nicht mehr einschalten, und er muß vielleicht beim nächsten
Mal den dunklen Dachboden tastend betreten und die Leuchte an
ihrem eigenen Schalter wieder anschalten. Gleiches gilt, wenn
ohnehin nur ein Schalter an der Leuchte vorhanden ist, aber
kein "Hauptschalter" im Flur.
Die üblichen Schaltmöglichkeiten sind daher in der bei
spielhaft geschilderten Situation unbefriedigend.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Schaltvorrichtung der eingangs genannten Gattung aufzuzeigen,
die es ermöglicht, zwei Verbraucher über eine einzige elektri
sche Leitung mit Strom zu versorgen, von denen der eine Ver
braucher mit dem Schaltorgan geschaltet werden kann, und zwar
in einem geografischen Bereich, der beliebig weit von beiden
Verbrauchern entfernt ist, ohne daß durch diesen Schaltvorgang
des einen Verbrauchers die Stromversorgung des anderen Ver
brauchers beeinflußt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in verfahrensmäßiger
Hinsicht dadurch gelöst, daß der Strom für den Verbraucher
durch Anschluß des Verbrauchers an den Phasenleiter und den
Nulleiter von der elektrischen Leitung abgegriffen wird, die,
ohne dadurch unterbrochen zu werden, zu einem weiteren Ver
braucher verlaufen kann, und daß ein Ein- oder Ausschalten der
Stromversorgung des Verbrauchers nur unter Einbeziehung des
Phasenleiters, ohne Unterbrechung desselben, erfolgt, indem
ein Schaltorgan ohne Beeinflussung der ggf. weitergeführten
elektrischen Leitung in der Verbindung zwischen Phasenleiter
und Verbraucher betätigt wird und eine Fernbetätigung des
Schaltorganes dadurch erfolgt, daß auf den Phasenleiter ein
für das Schaltorgan erkennbares Stromsignal aufgebracht wird.
Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnen
sich dadurch aus, daß wenigstens ein Teil einer zur Durchfüh
rung des Verfahrens vorgesehenen Vorrichtung über den Phasen
leiter, ohne dessen Unterbrechung, vorzugsweise mit Hilfe
eines Strom/Spannungswandlers, energieversorgt wird und daß
bei Betätigung der Vorrichtung für deren Versorgung für einen
nutzbaren zeitlich begrenzten Strom im Phasenleiter gesorgt
wird, insbesondere (auch) dann, wenn ein Stromfluß über den
Verbraucher, beispielsweise aufgrund eines Defektes, nicht
möglich ist.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß in Vorrich
tungshinsicht dadurch gelöst, daß der Verbraucher an dem Pha
senleiter und dem Nulleiter angeschlossen ist, ohne daß die
elektrische Leitung dadurch endet oder unterbrochen ist, son
dern zu weiteren Verbrauchern verlaufen kann, daß das Schalt
organ Bestandteil einer ersten Schalteinrichtung ist, die
einen elektrisch arbeitenden Betätiger, vorzugsweise ein Re
lais, für das Schaltorgan aufweist, welches in der Versor
gungsverbindung zwischen dem Phasenleiter und dem Verbraucher
angeordnet ist, daß eine zweite Schalteinrichtung vorgesehen
ist, die in einem beliebigen Abstand zur ersten Schalteinrich
tung im Bereich der elektrischen Leitung anordbar ist und we
nigstens ein Schalterbetätigungselement aufweist, und daß bei
de Schalteinrichtungen über eine Kommunikationseinrichtung
unter Einbeziehung nur des Phasenleiters als Kommunikations
leitung verfügen, über die eine Betätigung des Schalterbetäti
gungselementes der zweiten Schalteinrichtung an die erste
Schalteinrichtung weitergebbar und in eine Betätigung des Be
tätigers, und damit des Schaltorgans, der ersten Schaltein
richtung umsetzbar ist.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es mit Vorteil mög
lich, über eine Art Fernbedienung in einem beliebigen Abstand
zum Verbraucher diesen zu schalten, indem über die Fernbedie
nung eine zweite Schalteinrichtung betätigt wird, die sich
tatsächlich in der Nähe des zu schaltenden Verbrauchers befin
det. Hierdurch ist es mit Vorteil möglich, die elektrische Zu
leitung (erst) im Bereich des zu schaltenden Verbrauchers zu
verzweigen und einen zweiten Verbraucher in der Nachbarschaft
anzuordnen, wobei eine solche Leitungsverzweigung an einer
Stelle erfolgen kann, die im Bereich der ersten Schaltein
richtung liegt, die sich im Bereich des zu schaltenden
Verbrauchers befindet. Dabei wird erfindungsgemäß nur der
Phasenleiter der Leitung verwendet. Dadurch ist es mit Vorteil
möglich, daß der zweite Verbraucher (oder auch weitere
Verbraucher) von dem Schaltvorgang des ersten Verbrauchers
nicht beeinflußt wird, sondern über die vom ersten Verbraucher
und seiner Schalteinrichtung nicht unterbrochene Leitung
insbesondere ständig mit Strom versorgt werden könnte, unab
hängig davon, ob der erste Verbraucher ein- oder ausgeschaltet
ist. Natürlich könnte auch ein zweiter Verbraucher oder weite
re Verbraucher ebenfalls mit einer entsprechenden Fernschal
tung ausgerüstet sein, so daß unter Umständen sogar sämtliche
Verbraucher unabhängig voneinander geschaltet werden könnten.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht in vorteilhafter
Weise dadurch eine Möglichkeit der Kommunikation über die
elektrische Leitung vor, daß die Kommunikationseinrichtung
über einen Spannungs/Stromwandler verfügt, mittels dem ein
Stromsignal als Kommunikationssignal auf den Phasenleiter im
Bereich der zweiten Schalteinrichtung aufbringbar und im Be
reich der ersten Schalteinrichtung durch eine entsprechende
Einrichtung abnehmbar ist.
Eine nächste Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß
(auch) die Kommunikationseinrichtung zur eigenen Stromversor
gung den Phasenleiter der elektrischen Leitung nutzt, um keine
anderweitige Versorgung, z. B. durch Batterie, zu benötigen.
Dies kann vorzugsweise dadurch geschehen, daß die Stromver
sorgung, wenigstens im Bereich der zweiten Schalteinrichtung,
über einen Strom/Spannungswandler erfolgt, also ohne un
mittelbare elektrische Verbindung. Durch eine Ladestrom-Ein
richtung kann sichergestellt sein, daß immer ein zeitlich be
grenzter Strom im Phasenleiter zur Verfügung steht. Die Lade
erhaltung wird durch den Eigenverbrauch der Elektronik ermög
licht.
Ein Ausführungsbeispiel, aus dem sich weitere erfinderi
sche Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt.
Die einzige Figur zeigt einen Ausschnitt aus einem elek
trischen Leitungsnetz mit einer elektrischen Leitung 1. Die
Leitung weist drei Leiter 2 (PE, N, L1) auf. Zwischen den
Phasenleiter L1 und dem Nulleiter N ist eine Leuchte 3 ange
schlossen.
Eine erste Schalteinrichtung 4 umfaßt ein Schaltorgan 5
mit einem elektrisch arbeitenden Betätiger 6, z. B. einem Re
lais, welches zum Ein- und Ausschalten der Leuchte 3 dient,
indem mit Hilfe des Schaltorganes 5 der Phasenleiter L1 im
Bereich der ersten Schalteinrichtung 4 entweder geschlossen
oder unterbrochen wird. Der Betätiger 6 wird von einem Elek
tronikmodul 7 betätigt, welches kapazitiv über einen Kon
densator 8 oder durch einen Strom/Spannungswandler von dem
Phasenleiter L1 der elektrischen Leitung 1 ein Stromsignal ab
nehmen kann, um entsprechend den Betätiger 6 anzusteuern.
Außerdem ist das Elektronikmodul 7 zur Stromversorgung mit
dem Phasenleiter L1 und dem Nulleiter N verbunden. Im Bereich
der ersten Schalteinrichtung 4 zweigt im Bereich 9 ein Zweig
des Phasenleiters L1 ab bzw. wird weitergeführt, welcher zu
einem zweiten Verbraucher führen könnte, der an diesem Phasen
leiterzweig 10 und dem Nulleiter N angeschlossen sein könnte.
Hierbei könnte es sich auch um eine Steckdose oder ein anderes
elektrisches Objekt handeln. Dieser Phasenleiterzweig 10
bleibt somit vom Einfluß des Schaltorganes 5 frei.
In einem Abstand zur ersten Schalteinrichtung 4 ist eine
zweite Schalteinrichtung 11 angeordnet, durch die der Phasen
leiter L1 führt. Auch diese zweite Schalteinrichtung 11 weist
ein Elektronikmodul 12 auf, welches über einen Spannungs/
Stromwandler 13 mit dem Phasenleiter L1 gekoppelt ist. Zur
eigenen Stromversorgung ist das Elektronikmodul 12 über einen
Strom/Spannungswandler 14 mit dem Phasenleiter L1 gekoppelt.
Außerdem verfügt die zweite Schalteinrichtung 11 über ein
Schalterbetätigungselement oder mehrere Schalterbetätigungs
elemente 15, die das Elektronikmodul 12 in geeigneter Weise
betätigen, welches seinerseits in geeigneter Weise den
Spannungs/Stromwandler 13 ansteuert. Die Schalterbetätigungs
elemente 15 können zur Handbetätigung vorgesehen sein.
Die erste Schalteinrichtung 4 und die zweite Schaltein
richtung 11 verfügen gemeinsam über ein Versorgungskonzept zur
Betätigung der Schalteinrichtungen, insbesondere auch dann,
wenn durch den Phasenleiter L1 nur der Verbraucherstrom der
Elektronik 7 fließt, weil beispielsweise in der Leuchte 3 gar
keine Lampe eingeschraubt ist.
Zu diesem Versorgungskonzept gehört im Bereich der ersten
Schalteinrichtung 4 ein Lastwiderstand 16 mit einem Schaltor
gan 19 und einem Betätiger 18 und im Bereich der zweiten
Schalteinrichtung 11 ein Kondensator 17.
Sobald im Phasenleiter L1 ein Strom fließt, wird der Kon
densator 17 der ersten Schalteinrichtung 11 über den Strom/
Spannungswandler 14 und das Elektronikmodul 12 aufgeladen. Er
folgt später wieder einmal eine Betätigung eines Schalterbe
tägigungselementes 15 so gibt der Kondensator 17 seine Energie
ab, damit über den Spannungs/Stromwandler 13 ein Stromsignal
auf dem Phasenleiter L1 produziert werden kann, welches von
dem Kondensator 8 abgenommen wird. Dies führt zu einer Betäti
gung des Betätigers 6 des Schaltorganes 5, und damit zu einer
Schaltung der Leuchte 3. Soll beispielsweise die Leuchte 3
durch diese Schalterbetätigung eingeschaltet werden, ist aber
in der Leuchte 3 beispielsweise gar keine Lampe vorhanden, so
kann trotz der Schalterbetätigung im Phasenleiter L1 kein Ver
braucherstrom fließen. Der Kondensator 17 ist aber durch die
Schalterbetätigung entladen, so daß eine zweite Schalterbetä
tigung mangels Energie nicht mehr möglich wäre. Würde dagegen
die Leuchte 3 angeschaltet werden, so würde sich automatisch
der Kondensator 17 durch den Verbraucherstrom wieder aufladen.
Um somit auch bei eventuellen Defekten dafür Sorge zu tra
gen, daß der Kondensator 17 sich immer wieder aufladen kann,
um ein wiederholtes Schalten zu ermöglichen, ist in der ersten
Schalteinrichtung 4 der Lastwiderstand 16 mit dem Schaltorgan
19 und dem Betätiger 18 vorgesehen. Das Schaltorgan 19 wird
über den Betätiger 18 solange eingeschaltet, bis der Konden
sator 17 wieder geladen ist, d. h. zusammen mit dem Schaltorgan
5, wenn ein Schalterbetätigungselement 15 betätigt wird. Dies
sorgt dafür, daß über den Lastwiderstand 16 immer ein geringer
Strom durch den Phasenleiter L1 fließt, der geeignet ist, den
Kondensator 17 wieder aufzuladen, auch dann, wenn ansonsten
kein Verbraucherstrom über den Phasenleiter L1 fließt.
Natürlich wäre prinzipiell auch ein anderes Energieversor
gungskonzept möglich, beispielsweise die Anordnung einer Bat
terie in der zweiten Schalteinrichtung 11.
Die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung des dargestellten
Ausführungsbeispiels arbeitet im übrigen folgendermaßen:
Wird das Schalterbetätigungselement 15 betätigt, so wird
durch das Elektronikmodul 12 über den Spannungs/Stromwandler
13 ein Stromsignal über den Phasenleiter L1 abgegeben. Dieses
Stromsignal wird über den Kondensator 8 vom Elektronikmodul 7
empfangen, welches daraufhin entsprechend der Schalterbetäti
gung des Schalterbetätigungselementes 15 über den Betätiger 6
das Schaltorgan 5 betätigt, also ein- oder ausschaltet. Durch
das Schalterbetätigungselement 15 kann also ferngesteuert das
Schaltorgan 5 betätigt werden, so daß hierdurch die Leuchte 3
ein- oder ausgeschaltet werden kann, und zwar ohne daß der
abgezweigte bzw. weitergeführte Phasenleiterzweig 10 hiervon
betroffen wird. An diesem Phasenleiterzweig 10 kann also ein
weiterer Verbraucher angeschlossen werden, der unabhängig von
der Schalterstellung des Schaltorganes 5 mit Strom versorgt
wird. Insbesondere könnten verschiedene Phasenleiterzweige 10
ebenfalls durch Übertrager oder Kondensatoren mit verschiede
nen ersten Schalteinrichtungen 4 gekoppelt sein. Es könnte
dann vorgesehen sein, daß die Betätigung eines jeweiligen
Schalterbetätigungselementes 15 in der zweiten Schaltein
richtung unterschiedliche Kommunikationssignal-Abgaben über
das Elektronikmodul 12 und den Spannungs/Stromwandler 13 be
wirkt, auf die die jeweiligen ersten Schalteinrichtungen der
verschiedenen Phasenleiterzweige 10 reagieren und die entspre
chend zugeordneten Schaltorgane 5 entsprechend betätigen.
Claims (8)
1. Verfahren zur Stromversorgung eines Verbrauchers, der
über eine wenigstens einen Phasenleiter und einen Nulleiter
aufweisende elektrische Leitung mit einer Stromquelle verbun
den ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Strom für den Verbraucher durch Anschluß des Verbrau
chers an den Phasenleiter und den Nulleiter von der elektri
schen Leitung abgegriffen wird, die, ohne dadurch unterbrochen
zu werden, zu einem weiteren Verbraucher verlaufen kann, und
daß ein Ein- oder Ausschalten der Stromversorgung des Verbrau
chers (nur) unter Einbeziehung des Phasenleiters, ohne Unterbre
chung desselben, erfolgt, indem ein Schaltorgan ohne
Beeinflussung der ggf. weitergeführten elektrischen Leitung in
der Verbindung zwischen Phasenleiter und Verbraucher betätigt
wird und eine Fernbetätigung des Schaltorgans dadurch erfolgt,
daß auf den Phasenleiter ein für das Schaltorgan erkennbares
Stromsignal aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens ein Teil einer zur Durchführung des Verfahrens vor
gesehene Vorrichtung über den Phasenleiter, ohne dessen Unter
brechung, vorzugsweise mit Hilfe eine Strom/Spannungswandlers,
energieversorgt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
bei Betätigung der Vorrichtung für deren Versorgung für einen
zeitlich begrenzten erhöhten (Lade)Strom im Phasenleiter ge
sorgt wird, insbesondere (auch) dann, wenn ein Stromfluß über
den Verbraucher, beispielsweise aufgrund einem Defektes, nicht
möglich ist.
4. Schaltvorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Strom
versorgung für einen über eine wenigstens einen Phasenleiter
und einen Nulleiter aufweisende elektrische Leitung an eine
Stromquelle angeschlossenen elektrischen Verbraucher, vorzugs
weise eine Leuchte, mit einem Schaltorgan, welches zum Un
terbrechen oder Schließen der Versorgungsverbindung an der
elektrischen Leitung angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbraucher an dem Phasenleiter (L1) und dem Nulleiter
(N) angeschlossen ist, ohne daß die elektrische Leitung da
durch endet oder, insbesondere während eines Schaltvorganges,
unterbrochen ist, sondern zu weiteren Verbrauchern verlaufen
kann, daß das Schaltorgan (5) Bestandteil einer Ersten
Schalteinrichtung (4) ist, die einen elektrisch arbeitenden
Betätiger (6), vorzugsweise ein Relais, für das Schaltorgan
(5) aufweist, welches in der Versorgungsverbindung zwischen
dem Phasenleiter (L1) und dem Verbraucher (3) angeordnet ist,
daß eine zweite Schalteinrichtung (11) vorgesehen ist, die in
einem beliebigen Abstand zur ersten Schalteinrichtung (4) im
Bereich der elektrischen Leitung (1) anordbar ist und wenig
stens ein Schalterbetätigungselement (15) aufweist, und daß
beide Schalteinrichtungen (4, 11) über eine Kommunikations
einrichtung unter Einbeziehung nur des Phasenleiters (L1) als
Kommunikationsleitung verfügen, über die eine Betätigung des
Schalterbetätigungselementes (15) der zweiten Schalteinrich
tung (11) an die erste Schalteinrichtung (4) weitergebbar und
in eine Betätigung des Betätigers (6), und damit des Schalt
organs (5), der ersten Schalteinrichtung (4) umsetzbar ist.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Kommunikationseinrichtung über einen Spannungs/
Stromwandler (13) verfügt, mittels dem ein Stromsignal als
Kommunikationssignal auf den Phasenleiter (L1) im Bereich der
zweiten Schalteinrichtung (11) aufbringbar und im Bereich der
ersten Schalteinrichtung (4) durch eine entsprechende Einrich
tung (8) abnehmbar ist.
6. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kommunikationseinrichtung zur
eigenen Stromversorgung die elektrische Leitung (1) nutzt.
7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Stromversorgung, wenigstens im Bereich der zwei
ten Schalteinrichtung (11), über einen Strom/Spannungswandler
(14) unter Ausnutzung eines im Phasenleiter bei Verbraucherbe
trieb fließenden Stromes erfolgt, indem hierdurch ein Energie
speicher, vorzugsweise ein Kondensator (17), aufladbar ist.
8. Schaltvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß im Bereich der ersten Schalteinrichtung (4) eine bei
jeder Betätigung der Schalteinrichtung (4) zuschaltende Last
(Widerstand 16) angeordnet ist, über die ein zeitlich begrenz
ter Ladestrom durch den Phasenleiter (L1) auch dann fließt,
wenn ein Stromfluß über den Verbraucher (3) unmöglich ist, und
der zum (Wieder-)Aufladen des Energiespeichers (17) ausrei
chend ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4401093A DE4401093C2 (de) | 1994-01-15 | 1994-01-15 | Schaltvorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Stromversorgung für einen elektrischen Verbraucher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4401093A DE4401093C2 (de) | 1994-01-15 | 1994-01-15 | Schaltvorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Stromversorgung für einen elektrischen Verbraucher |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4401093A1 true DE4401093A1 (de) | 1995-07-20 |
| DE4401093C2 DE4401093C2 (de) | 2003-06-12 |
Family
ID=6508022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4401093A Expired - Fee Related DE4401093C2 (de) | 1994-01-15 | 1994-01-15 | Schaltvorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Stromversorgung für einen elektrischen Verbraucher |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE4401093C2 (de) |
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