DE438359C - Maschine zur Herstellung schalenfoermiger Gegenstaende aus Schokolade o. dgl. - Google Patents
Maschine zur Herstellung schalenfoermiger Gegenstaende aus Schokolade o. dgl.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G1/00—Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
- A23G1/04—Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
- A23G1/20—Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
- A23G1/21—Apparatus for moulding hollow products, open shells or other articles having cavities, e.g. open cavities
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Description
Es sind Einrichtungen bekannt geworden, bei denen schnell umlaufende Walzen in
Schokolade oder ähnliche Masse tauchen oder in sonst geeigneter Weise mit dieser Masse
beschickt werden, so daß letztere unter der Wirkung der Fliehkraft von den Walzen abigeschleudert
wird. Die zur Herstellung der Gegenstände verwendeten Formen werden dabei im umgekehrten Zustande durch das aus
ίο der abgeschleuderten Masse gebildete Strahlenbündel hindurchgeführt, so daß sich an
deren Innenseite eine Masseschicht ansetzt; die Verteilung der Masse ist bei dieser Einrichtung
eine verhältnismäßig sehr feine, so daß die Formen nur langsam durch den Massestrahl
hindurchgeführt werden können, wenn die Schalen eine genügende Stärke erhalten sollen; besonders dann, wenn Gegenstände
mit dicker Wandung verlangt werden, nimmt die Herstellung viel Zeit in Anspruch.
Vorliegende Erfindung gewährleistet ein !schnelleres Arbeiten, weil dabei den Formen,
die auch hier in umgekehrter Lage über der Beschickungsvorrichtung entlanggeführt werden,
die Masse schneller in größerer Menge zugebracht wird. Gemäß der Erfindung wird die Masse von schaufeiförmigen Platten,
welche in die Masse tauchen, gegen die Formenwandung geschleudert. Dabei sind die
Schaufeln zu mehreren an einer umlaufenden Welle angeordnet, so daß sie abwechselnd
zur Wirkung kommen.
Weiterhin ist die Erfindung gekennzeichnet durch die Anwendung von Schablonen, welche
während des Beschickungsvorganges, auf die Form gelegt werden, um zu verhindern, daß
die zwischen den einzelnen Formmulden befindliche Fläche der Form mit Masse bedeckt
wird; dadurch erübrigt sich das Abstreichen j der Form nach der Beschickung, was besonders j
deshalb von Vorteil ist, weil beim Abstreichen , die oberen Ränder der Werkstücke beschädigt '
werden können.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungs- ' beispiele dargestellt. :
Abb. ι ist ein Querschnitt durch eine Maischine,
bei der die Schaufeln an einer wage- 1 rechten Welle angeordnet sind. In
Abb. 2 ist eine einzelne Schaufel dieser Einrichtung gezeigt.
j Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch ■ eine Maschine, bei der die Schaufeln an einer
senkrechten Welle sitzen.
Abb. 4 ist eine Draufsicht auf diese Ma- ' schine. In den
Abb. 5 und 6 ist eine der zur Verwendung : kommenden Schablonen dargestellt.
Bei der Maschine nach Abb. 1 und 2 befindet sich die Masse 1 in einem Behälter 2,
der in bekannter Weise in einem von dem Außenbehälter 4 getragenen beheizten Wasserbad
3 ruht, so daß die Masse auf der richtigen Temperatur gehalten werden kann. Bei 5 bildet sich ein Überlauf, so daß die
Oberfläche der Masse, die dem Behälter 2 ununterbrochen zugeführt wird, dauernd auf
gleicher Höhe stehenbleibt. In dem Behälter 2 ist eine wagerechte Welle 6 angeordnet,
welche zwei Armkreuze 7, 7' trägt. In dem bezeichneten Beispiele haben diese Armkreuze
je acht Arme, die an ihrem äußeren Ende je eine Nabe 8 und 8' tragen. Durch je zwei
dieser Naben, die in ihrer Lage miteinander übereinstimmen, ist lose drehbar eine Welle 9
gelegt (Abb. 2). Auf dieser Welle sind die \Schaufeln. 10 verschraubt. Zwischen beiden
Naben 8 und 8' befindet sich außerdem eine Wickelfeder 11, die mit ihrem einen Ende
in einem auf der Welle 9 verschraubten Ring 13 befestigt ist. Am Ende der Welle 9 ist
ein Hebel 14 vorgesehen, der die Rolle 15 trägt. Zentrisch zur Welle 6 ist die Daumen-■scheibe
16 fest angeordnet, derart, daß sie ruht, während sich die Welle 6 mit den Armkreuzen
7, 7' und den daran gelagerten Schaufeln 10 in dauernder Drehung befindet.
Auf diese Daumenscheibe 16 legen sich die Rollen 15 unter der Wirkung der Feder 11
dauernd auf, so daß die Schaufeln 10 während einer Umdrehung der Welle 6 entsprechend
der Ausbildung der Daumenscheibe 16 ganz bestimmte Lagen einnehmen, die aus. Abb. 1
ersichtlich sind. Der Umfang der Daumenscheibe 16 hat bei 17 einen plötzlichen Abfall,
der durch, entsprechende Befestigung der Scheibe 16 an eine solche Stelle verlegt ist,
daß die dicht unter der Massenoberfläche ankommende Schaufel eine rasche Bewegung
in der Richtung des kleinen Pfeiles macht, wodurch die Masse infolge des Beharrungs-
Vermögens bei dem plötzlichen Stillstand der Schaufel von dieser abgeschleudert wird. An
der Stelle, wo sich dieser Vorgang abspielt, befindet sich in der Formenbahn 18 eine Öffnung
ig, durch welche die Masse hindurchgeschleudert wird und so auf die Innenseite der
über dieser Öffnung entlanggeführten Formen 20 gebracht wird. Dabei verhütet die über
jede der Formen gelegte Schablone 28, daß auch die Oberfläche der Form zwischen den
Formmulden mit Masse belegt wird, so daß ein nachfolgendes Abstreichen der Form in
Wegfall kommen kann. Es braucht vielmehr lediglich die Schablone abgehoben zu werden.
Um den Vorbeigang der Schaufeln 10 möglichst dicht unter der Formenbahn zu ermöglichen,
wird die Schaufel 10 nach erfolgtem Abschleudern der Masse zunächst nochmals
zurückgelegt, und erst wenn die äußere Kante der Schaufel sich von der Unterseite
der Formenbahn entfernt, legt sie sich nach außen, wodurch einerseits eine Entspannung
der Feder 11 eintritt, während anderseits eine günstige Stellung der Schaufel zum Schöpfen
neuer Masse vor dem Schleudervorgang gewährleistet wird.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 ist in dem die Masse 1 tragenden
Innenbehälter 2, welcher ebenfalls in einem das Wasserbad 3 umfassenden Außenbehälter
4 mit Überlauf 5 ruht, eine senkrechte Welle 21 angeordnet, die bei ihrem
Durchgang durch beide Behälter mittels der Stopfbüchse 22 abgedichtet ist. An ihrem
oberen Ende trägt die Welle 21 dicht unter der Formenbahn 18 wagerecht angeordnet
eine Anzahl von Schaufeln 23, die gemeinsam zwischen zwei Platten 24 fest verschraubt sind,
jedoch so, daß sie sich einzeln federnd bewegen können. Zu diesem Zwecke werden die
Schaufeln vorteilhaft aus gehärtetem Stahlblech oder einem sonstigen geeigneten Stoff
angefertigt. Jede der Schaufeln 23 trägt an ihrem äußeren Umfang einen Stift 26. Gleichachsig
zum Schaufelumfang sind auf einer Seite der durch die Schaufeln gebildeten kreisrunden Scheibe vier Bogenstücke 27 an
der Unterfläche der Formenbahn 18 befestigt derart, daß die Stifte 26 bei der Drehung der
Welle 21 auf den Tiefpunkt der Bogenstücke auflaufen können. Bei der weiteren Drehung
werden durch entsprechende Ausbildung der Bögen 27 die Schaufeln allmählich nach unten
abgebogen, und sie springen nach Verlassen des höchsten Punktes des Bogenstückes plötzlich
in ihre natürliche Lage zurück und schleudern dabei die Masse in der vorbeschriebenen
Weise ab. Die Einrichtung ist so getroffen., daß jeweils vier nebeneinanderliegende Schaufeln
zusammen die Schleuderbewegung ausführen. Abb. 4 zeigt die Lage der Öffnung in der Formenbahn bei verschiedenen Forcngröiien.
Es ist ersichtlich, daß der naturgemäß beim Schleudervorgang wirkungsvollste, in der Nähe des Schaufelumfanges befindliche
Flächenteil der Schaufel sich wechselweise so auf die Flächen der Formen verteilt, daß
sich eine Gleichmäßigkeit des Belages über die ganze Formenfläche ergeben muß.
Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele lassen eine Reihe von Abweichungen
in der Bauart zu; beispielsweise können an Stelle der Ausführungsformen nach Abb. 1
und 2 eine oder mehrere die Masse schöpfende Werkzeuge fest angeordnet sein und durch eine umlaufende Daumenscheibe
gesteuert werden; ebenso können bei der zweiten Ausführungsform an Stelle der Schaufeln
23 die Bogenstücke 27 eine Drehbewegung erhalten. Durch derartige Änderungen bleibt jedoch der eigentliche Erfindungsgedanke
unbeeinflußt.
Claims (4)
1. Maschine zur Herstellung schalenförmiger Gegenstände aus Schokolade o. dgl.,
bei der die Masse gegen die Innenseite der in umgekehrter Lage zugeführten Formen
geschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, daß schaufeiförmige Werkzeuge (10, 23) ·
die Masse schöpfen und gegen die über eine Beschickungsöffnung (19) entlanggeführten
Formen (20) schleudern.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Masse schöpfenden
und abschleudernden Werkzeuge (10) zu mehreren an einem auf einer wagerechten,
umlaufenden Welle (6) befestigten Armkreuzpaar (7, 7' 1 federnd gelagert sind
und durch eine ruhende Daumenscheibe (16) gesteuert werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Masse schöpfenden
und abschleudernden Werkzeuge (23) zu mehreren an einer senkrechten, umlaufenden
Welle (21) federnd gelagert sind und durch ruhende Bogenstücke (27) gesteuert
werden.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Beschickungsvorganges
über die Formen (20) eine nur die Formmulden frei lassende Schablone (28) gelegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN E=R K
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW70472D DE438359C (de) | Maschine zur Herstellung schalenfoermiger Gegenstaende aus Schokolade o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW70472D DE438359C (de) | Maschine zur Herstellung schalenfoermiger Gegenstaende aus Schokolade o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE438359C true DE438359C (de) | 1926-12-15 |
Family
ID=7608644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW70472D Expired DE438359C (de) | Maschine zur Herstellung schalenfoermiger Gegenstaende aus Schokolade o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE438359C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140805B (de) * | 1956-06-27 | 1962-12-06 | Wilh Schmitz Scholl Fa | Anlage zur Herstellung von gefuellten Schokoladekoerpern |
-
0
- DE DEW70472D patent/DE438359C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140805B (de) * | 1956-06-27 | 1962-12-06 | Wilh Schmitz Scholl Fa | Anlage zur Herstellung von gefuellten Schokoladekoerpern |
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