DE437166C - Einschmelzmaschine fuer elektrische Gluehlampen und aehnliche Glasgefaesse - Google Patents

Einschmelzmaschine fuer elektrische Gluehlampen und aehnliche Glasgefaesse

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DE437166C
DE437166C DEP49969D DEP0049969D DE437166C DE 437166 C DE437166 C DE 437166C DE P49969 D DEP49969 D DE P49969D DE P0049969 D DEP0049969 D DE P0049969D DE 437166 C DE437166 C DE 437166C
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DE
Germany
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bell
spindle
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machine
holding
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Expired
Application number
DEP49969D
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English (en)
Inventor
Willy Ledig
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/20Seals between parts of vessels
    • H01J5/22Vacuum-tight joints between parts of vessel
    • H01J5/24Vacuum-tight joints between parts of vessel between insulating parts of vessel
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0037Solid sealing members other than lamp bases
    • H01J2893/0038Direct connection between two insulating elements, in particular via glass material
    • H01J2893/0039Glass-to-glass connection, e.g. by soldering

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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AlH 16. NOVEMBER 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 437166 KLASSE 21 f GRUPPE 40
(P 49969 VIIII21P)
Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen m.b.H. in Berlin*).
Einschmelzmaschine für elektrische Glühlampen und ähnliche Glasgefäße.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1925 ab.
Bei Maschinen zum Einschmelzen eines erst das Traggestell in eine Bohrung der
Traggestelles in elektrische Glühlampen und \ Haltekopfspindel einsetzt und dann darüber
ähnliche Glasgefäße erfolgt das Zuführen der j die Glocke stülpt, indem sie diese von oben
miteinander zu verschmelzenden Glasteile j her in eine ganz oder teilweise geschlossene
meist derart, daß die Bedienungsperson vor- Ringgabel des gleichen Haltekopfes einhängt. *) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Willy Ledig in Berlin.
Da die Bedienungspersonen nicht immer die hierfür notwendige leichte, ruhige Handführung besitzen, so kommt es vor, daß durch den verhältnismäßig engen Hals einer nicht genügend gerade eingehängten Glocke die Drähtchen des Traggestelles beschädigt werden. Das Entfernen des beschädigten Gestelles und das Einsetzen neuer Einzelteile bedingt jedoch neben dem Bruchschaden einen ίο erheblichen Zeitverlust. Die Erfindung vermeidet diesen Übelstand durch eine neuartige Ausbildung der Glockentraggabel und durch ein besonderes Maß der Bewegung der das Traggestell aufnehmenden Haltekopfspindel. Erfindungsgemäß ist an der zur Halterung der Glocke dienenden, in bekannter Weise einen seitlichen Ausschnitt zum leichteren Einsetzen und Herausnehmen der Glocke aufweisenden Ringgabel ein federbeeinflußter Klemmhebel vorgesehen, der den von dem Ausschnitte der Ringgabel freigelassenen Glockenteil umfaßt und die Gabel unter fester Einschließung der Glocke zu einem fast geschlossenen Ringe ergänzt. Die das Traggestell aufnehmende Spindel ist anderseits in der Einsetz- und Entnahmestellung durch Abgleiten von einer Unterstützungsbahn um die ganze oder fast die ganze Kolbenlänge senkbar, so daß in dieser Stellung der Maschine die oberste Kante eines in der Tieflage der Spindel eingesetzten Traggestelles noch unter dem offenen Glockenrande zu liegen kommt. Da gleichzeitig mit der Spindelsenkung oder kurz nach Beendigung derselben der die Glockentraggabel ergänzende Klemmhebel etwa durch Anschlagwirkung selbsttätig von der Glocke abgehoben wird, so kann demgemäß in der Einsetz- und Entnahmestellung nicht nur die fertig eingeschmolzene Lampe bequem herausgenommen, sondern vor allem auch nach Einsetzen eines neuen Traggestelles in die tief gesenkte Spindel eine neue Glocke bequem von vorn in die geöffnete Traggabel eingeschoben werden.
Handelt es sich um die Herstellung spitzenloser Glühlampen, bei denen ein mit dem Traggestelle vereinigtes Entlüftungsröhrchen in die Haltekopfspindel eingesetzt wird, so wird durch die tiefe Senkung der Spindel in der Entnahmestellung das an der fertigen Lampe hängende Entlüftungsröhrchen vollkommen freigelegt, so daß auch selbst derartige spitzenlose Glühlampen bequem nach \*orn aus der Einschmelzmaschine herausgenommen werden können. Die neue Art des Herausnehmens fertiger Lampen und Einsetzens der Kolben bedingt sowohl eine geringere Bruchgefahr als auch eine leichtere Bedienungsmöglichkeit bei verminderter Ermüdung der Bedienungsperson.
Die in der Einsetz- und Entnahmestellung stattfindende tiefe Senkung der Haltekopfspindel gibt ferner die Möglichkeit, in der Bahn des mit der Spindel abwärts gleitenden überschüssigen Glockenhaisteiles einen oder mehrere feste Anschläge anzuordnen, die den auftreffenden und abgetrennten Glockenhalsteil von der Spindel abstreifen und somit selbsttätig zur Ablage in eine Sammelrinne bringen. Endlich gestattet die neue Ein-Schiebung der Kolben an die Einschmelzmaschine eine selbsttätige Zuführvorrichtung für Glocken anzusetzen, so daß die Glocken alsdann nicht mehr von Hand, sondern vollkommen selbsttätig in die geöffneten Traggabeln der Halteköpfe eingeschoben werden. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Einschmelzmaschine für spitzenlose Glühlampen in Abb. 1 im Aufrisse und in Abb. 2 im Grundrisse dargestellt.
Der in üblicher Weise schrittweise umlaufende Oberteil 1 der Einschmelzmaschine besitzt sechs um je 6o° versetzt zueinander angeordnete Halteköpfe, die mit Ausnahme der Einsetz- und Entnahmestellung I und der Kühlstellung VI in den vier nacheinander zu durchlaufenden eigentlichen Arbeitsstellungen II, III, IV, V der Maschine um ihre Spindeln 2 gedreht werden, um die in Bohrungen der letzteren eingesetzten Traggestelle 3 durch Einwirkung von nicht dargestellten Gebläseflammen in die von den halbringförmigen Traggabeln 4 der Halteköpfe gehaltenen Lampenglocken 5 zur Einschmelzung zu bringen. Jede halbringförmige Traggabel 4 besitzt drei um 120°'zueinander versetzte Ansätze 6, an die sich der kugelförmige Teil der Lampenglocke anlegt, und zwei weitere Fortsätze 7, die unter Zuhilfenahme des die Traggabel zu einem fast geschlossenen Ringe ergänzenden Klemmhebels 8 zur Zentrierung des Glockenhalses dienen. Der Klemmhebel 8 ist an einer um den Stehbolzen 9 des Haltekopfes 2 drehbaren Hülse 10 befestigt und wird durch Wirkung der Feder 11 an den Glockenhals gedrückt. An dem unteren Ende der Hülse 10 sitzt ein Anschlaghebel 12, der mit dem einen Gegenanschlag bildenden U-förmig gebogenen Kopfe 13 einer Stange 14 zusammenwirkt, die an der Einsetz- und Entnahmestellung I in der Grundplatte 15 der Maschine senkrecht verschiebbar geführt ist. Die zur Aufnahme des Traggestelles 3 dienende Spindel 2 des Haltekopfes ist im Oberteile 1 der Maschine senkrecht verstellbar geführt. Sie trägt an ihrem unteren Ende eine Scheibe 16, mit der sie während des Durchlaufens der Stellungen II bis VI auf einer kreisförmigen Bahn 17 gleitet. Diese nur an der Einsetz- und Entnahmestellung I unterbrochene Unterstützungsbahn 17 sichert in. den angegebenen
Stellungen II bis VI die erforderliche Höhenlage der Spindel 2 und damit auch des Traggestelles 3. Die den Anschlag 13 tragende Stange 14 und die jeweils in die Entnahmestellung angelangte Spindel 2 stehen unter dem Einflüsse eines um den Bolzen 18 schwenkbaren Hebels 19, der vom Trittbrette 20 aus mittels der Zugkette 21 ausgeschwenkt werden kann. Der Schwenkhebel 19 ist außerdem durch eine Kette 22 mit dem auf der Grundplatte 15 drehbar gelagerten Hebel 23 verbunden. Dieser zur Sperrung des Maschinenoberteiles ι in den einzelnen Arbeitsstellungen dienende Hebel 23 greift durch Wirkung der Feder 24 verriegelnd hinter die zwischen den verschiedenen Halteköpfen angebrachten Nocken 25 des Maschinenoberteiles. Am Stehbolzen 26 jedes Haltekopfes ist ferner ein Arm 27 befestigt, dessen freies, zwei Anschläge 28 aufweisendes Ende sich bis in die Nähe der Haltekopfspindel 2 und damit in die Bahn des abgetrennten überschüssigen Glockenhalsteiles 29 erstreckt, der nach vollzogener Einschmelzung auf dem Kegelkörper 30 der Spindel 2 hängt und demgemäß mit der Spindel abwärts gleitet. In Nähe der Entnahmestellung I ist endlich noch eine Sammelrinne 31 angeordnet, in die die beim Abwärtsgleiten der Spindel 2 zur Abstreifung kommenden Glockenhalsteile hineinfallen.
Die Wirkungsweise der neuen Einschmelzmaschine gestaltet sich wie folgt:
In der Arbeitsstellung I nimmt die senkrecht verschiebbare Spindel 2 zufolge des an dieser Maschinenstelle vorgesehenen Ausschnitts in der Unterstützungsbahn 17 die gezeichnete Tieflage ein, in welcher sich die Scheibe 16 dicht oberhalb des Schwenkhebels 19 befindet, und der Kegelansatz 30 der Spindel auf dem Ouerstege 32 des Haltekopfes aufruhf. In dieser Arbeitsstellung I setzt nun die Bedienungsperson das Traggestell 3 auf die gesenkte Spindel 2 und schiebt die Glocke 5 von vorn in die geöffnete Traggabel des Haltekopfes. Damit die Rundung der Glocke auf die Traggabel 4 zu liegen kommt, muß die Bedienungsperson die Glocke natürlich in etwas angehobener Stellung einschieben, so daß beim Einschieben der engere Halsteil in die halbringförmige Traggabel eintritt. Durch Betätigung des Trittbrettes 20 wird dann ein Ausschwenken des Hebels 19 veranlaßt. Letzterer nimmt bei dieser Bewegung bzw. Aufwärtsschwenkung zunächst die- senkrecht verschiebbare, den Gegenanschlag 13 tragende Stange 14 mit und gibt durch deren Aufwärtsschiebung den am Gegenanschlage 13 anliegenden Anschlaghebel 12 der Hülse 10 frei. Durch Wirkung der Feder ι r legt sich infolgedessen der Klemmhebel S sofort nach Anhebung der .Stange 14 gegen den Hals der eingeschobenen Lampenglocke 5 und klemmt diese unter genauer Zentrierung fest zwischen sich und der Traggabel 4 ein. Im weiteren Verlaufe der Aufwärtsschwenkung des Hebels 19 wird dann die Spindel 2 gehoben, bis das Traggestell 3 in die Glocke eingetreten ist und in dieser die erforderliche Stellung eingenommen hat. In diesem Augenblicke wird, da inzwischen auch die Kette 22 straff gespannt ist, durch Zug an dieser der Sperrhebel 23 ausgelöst und somit der Maschinenoberteil ι für eine Teildrehung freigegeben. Sofort bei Ingangsetzen des Maschinenoberteiles ι gleitet die Scheibe 16 der durch den Hebel 19 angehobenen Spindel 2 auf die Laufbahn 17 und wird durch diese unterstützt, so daß sofort nach eingetretener Auslösung des Maschinenoberteiles 1 das Trittbrett 20 freigegeben werden kann. Der Hebel 23 legt sich dadurch schon während der Teildrehung des Maschinenoberteiles an dessen LTmfang an und kann diesen daher sofort beim Auftreffen des nächsten Nockens 25' von neuem stillsetzen. Der Schwenkhebel 19 kehrt durch sein Eigengewicht ebenfalls sofort bei Freigabe des Trittbrettes 20 in seine Anfangslage zurück.
Durch die Teildrehung der Maschine wird der mit neu eingesetzten Glasteilen versehene Haltekopf von der Einsetzstellung I in die Stellung II bewegt, während alle anderen Halteköpfe gleichfalls um eine Arbeitsstellung weiter geschaltet werden. Bei der Fortschaltung der in der letzten Stellung VI befindliehen fertig eingeschmolzenen Lampe in die Entnahmestellung I gelangt die Unterstützungsscheibe 16' dieser Haltekopfspindel 2 an den Ausschnitt der Laufbahn 17, von deren abwärts gebogenem Endteile 17' die Scheibe 16' dann durch das Eigengewicht der Spindel abwärts gleitet. Da während der Augenblicke, wo die Scheibe 16' noch über die Bahn 17 und deren Abbiegung 17' läuft, der Schmelzwulst 33 am Tellerrand des Füßchens 3 noch nicht vollkommen abgekühlt ist, so führen bei Auflaufen der Scheibe 16' auf die Abbiegung 17' außer der Spindel 2 auch das schon in die Glocke eingeschmolzene Traggestell 3 nebst dem lose in der Spindel eingesetzten Entlüftungsröhrchen durch ihr Eigengewicht eine geringfügige Abwärtsbewegung aus, die ausreicht, um den Schmelzwulst 33 durch Ausziehung auszugleichen und gleichzeitig vollkommen abzukühlen. Der Schmelzwulst wird also ohne Einklemmung des Pumpröhrchens oder Zug an diesem einfach durch die Eigengewichtswirkung des Traggestelles ausgc zogen. Sobald die Scheibe 16' von der Abbiegung 17' abgleitet und somit die Spindel 2 ihrer Unterstützung beraubt ist, fällt letztere mit ihrem Kegelansatze 30, auf den
noch der bei der Einschmelzung des Traggestelles 3 in die Glocke 5 abgetrennte überschüssige Glockenhaisteil 29 hängt, frei nach i unten, und zwar etwa um das Maß der ganzen Glockenlänge, bis der Kegelansatz 30 sich auf ;
. den Quersteg 32 des Haltekopfes aufsetzt. ' Bei diesem Abwärtsfallen der Spindel 2 stößt der überschüssige Glockenhaisteil 29 gegen die in seiner Bewegungsbahn angeordneten Anschlage28 und wird durch diese.von der \ Spindel abgestreift. Der Glockenhalsteil gelangt dadurch zum Abfallen in die in Nähe der Entnahmestellung angeordnete' Sammelrinne 31.
Inzwischen ist die Teildrehung des Maschinenoberteiles ι durch den selbsttätig hinter den nächsten Nocken 25' eingeschnappten Hebel 23 beendet. Im Augenblicke der Stillsetzung des Maschinenoberteiles ι ist durch Äuf-
ao treffen des Anschlaghebels 12 gegen den Kopf
13 der inzwischen abwärts gefallenen Stange
14 die Hülse 10 so weit gedreht worden, daß sich der Klemmhebel 8 von der Lampenglocke abhebt. Da durch die Tiefsenkung der Spindel 2 auch das an der fertig eingeschmolzenen Lampe hängende Pumpröhrchen vollkommen aus der Spindel 2 herausgetreten ist, so kann in der Stellung I nunmehr die fertige-Lampe bequem unter geringfügiger Anhebung nach vorn aus der geöffneten Traggabel 4 herausgezogen werden. Die fertige Lampe kann aber auch gegebenenfalls mittels einer Saugkappe nach oben aus der Traggabel herausgehoben und einer neben der Einschmelzmaschine angeordneten Entlüftungsmaschine' zugeführt werden. Nach Einsetzen eines neuen Traggestelles und Einschieben einer neuen Glocke, was auch selbsttätig mittels einer in die Einsetzstellung der Maschine einmündendenBewegungsbahn geschehen könnte, beginnt dann der Arbeitsgang von neuem.

Claims (5)

  1. Patent- Ansprüche :
    I. Einschmelzmaschine für elektrische Glühlampen und ähnliche Glasgefäße mit schrittweise drehbarem, mehrere Halteköpfe tragendem Tische, bei der das Traggestell von der Spindel und die Glocke von einer mit einem Ausschnitte versehenen ringförmigen Gabel je eines Haltekopfes getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekopfspindel (2) in der Einsetz- und Entnahmestellung (I) der Maschine durch Abgleiten von einer Unter-Stützungsbahn (17) um annähernd die Glockenlänge senkbar ist und daß der Ausschnitt der ringförmigen Glockentraggabel (4) durch einen federbelasteten Klemmhebel (8) schließbar ist, welcher bei seinem Eintreten in die Entnahmestellung (I) etwa gleichzeitig mit der Senkung der Spindel (2) selbsttätig, beispielsweise durch Anschlagwirkung, geöffnet und auch während seines Verweilens in der Entnahmestellüng (I) offen gehalten wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn des abgeschmolzenen, mit der Spindel (2) abwärts gleitenden überschüssigen Glockenhalsteiles (29) feste Anschläge (28) angeordnet sind, die den auftreffenden Glokkenhalsteil von der Spindel abstreifen und zur Ablage in eine Sammelrinne (31) bringen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen Stehbolzen (9) der Glockentraggabel (4) eine unter Federwirkung stehende Hülse (10) drehbar aufgeschoben ist, die den die Glockentraggabel schließenden Klemmhebel (8) und gleichzeitig-den die selbsttätige Abhebung des Klemmhebels von der Glocke (5) bewirkenden Anschlag (12) trägt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger des in der Einsetz- und Entnahmestellung angeordneten Gegenanschlages (13) eine senkrecht bewegliche Stange (14) dient, die nach Einsetzen eines neuen Traggesteiles und Einschieben einer neuen Glocke gemeinsam mit der das Traggestell haltenden Spindel (2) durch Wirkung eines schwenkbaren Hebels (19) aufwärts bewegt werden kann.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (19) durch einen Ketten- oder Seilzug (22) mit: einem Sperrhebel (23) des Maschinenoberteiles (1) verbunden ist, so daß durch ein auf den Schwenkhebel einwirkendes Betätigungsorgan, etwa Trittbrett (20), sowohl der Glockenklemmhebel (8) freigegeben und die das Traggestell (3) hältende Spindel (2) hochgeschoben als auch gleichzeitig der Haltekopf unter Überführen der gehobenen Spindel (2) auf ihre Unterstützungsbahn (17) in die nächste Arbeitsstellung gebracht werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnunpen.
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