DE436765C - Vorrichtung zur Fernsteuerung von Fluessigkeitsmessapparaten - Google Patents

Vorrichtung zur Fernsteuerung von Fluessigkeitsmessapparaten

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DE436765C DES67543D DES0067543D DE436765C DE 436765 C DE436765 C DE 436765C DE S67543 D DES67543 D DE S67543D DE S0067543 D DES0067543 D DE S0067543D DE 436765 C DE436765 C DE 436765C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Fernsteuerung von Flüssigkeitsmeßapparaten. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Fernsteuerung von Flüssigkeitsmeßapparaten, bei welcher die zu messende Flüssigkeitsmenge auf einer in beliebiger Entfernung vom Meßapparat aufgestellten Einstellscheibe, die nach der Einstellung entgegen der Wirkung einer Feder durch .ein Sperrwerk gehalten ist, eingestellt werden kann. Dieses Sperrwerk wird schrittweise vom Meßapparat aus freigegeben. Zur Einstellung der im Innern eines Gehäuses untergebrachten Einstellscheibe sind Außenorgane vorhanden, durch welche der Flüssigkeitsmesser in Tätigkeit gesetzt werden kann. Zu diesem Zweck werden die genannten Organe von der Einstellscheibe entkuppelt und mit letzterer erst dann wieder gekuppelt, wenn die eingestellte Menge aus dem Flüssigkeitsmesser ausgeflossen ist.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach vorliegender Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schnitt nach Linie 1-I der Abb.2, welche eine Ansicht des Apparates von hinten ist.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III der Abb.i und Abb. q. ein Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. i.
  • Abb.5 zeigt eine Einzelheit, während Abb.6 eine teilweise Wiederholung von Abb. i ist, aber die gegenseitige veränderte Stellung einzelner Organe gegenüber Abb. i zeigt.
  • Abb.7 ist ein teilweiser Schnitt nach Linie V II-VII der Abb. a.
  • In einem Gehäuse i, das vorn durch einen doppelten Deckel 2 und hinten durch eine Haube 3 abgeschlossen ist, ist eine Einstellscheibe ¢ gelagert. Diese Einstellscheibe steht unter der Wirkung einer flachen Spiralfeder 5, die einerseits mit dieser Einstellscheibe, anderseits 'mit dem Deckel 2 verbunden ist. Durch Drehung dieser Einstellscheibe im Sinne des Uhrzeigers wird diese Feder gespannt. Die Einstellscheibe 4. (Abb. ;) trägt in ihrem Innern einen radial angeordneten, unter Federwirkung stehenden Nocken 35, der ständig in die innere Verzahnung eines Schaltkranzes 6 greift, der auch eine äußere Verzahnung besitzt, welche mit dem Schalthebel 7 zusammenarbeitet. Die Feder 5 ist mit einer Anfangsspannung eingebaut, so daß die Einstellscheibe ;1 sich ständig durch den Nokken 35 gegen die innere Verzahnung des Kranzes 6 anlehnt, wobei dieser Kranz durch den Schalthebel? an einer Drehung verhindert ist. Ein Zurückdrehen des Schaltkranzes ist durch die Nocken $ und 9 (s. Abb. 3) unmöglich gemacht.
  • Die Teilung der inneren Verzahnung des, Kranzes 6 ist die Hälfte derjenigen der äußeren Verzahnung. Schwingt der Schaltarm um die Achse der Welle io, auf welcher er mittels Vierkants festsitzt, so kommen abwechslungsweise seine Arme in der Weise zur Wirkung, daß sie jedesmal einen rückwärts gerichteten, durch die Feder 5 verursachten Schritt des Kranzes 6 zulassen, um den Betrag eines Zahnes des inneren Zahnkranzes.
  • Die Welle io erhält ihre Bewegung durch einen Arm i i (s. Abb. 4.), welcher unter dem Einfluß eines Kolbens 12 steht. Dieser Kolben erhält seine Bewegung durch die-Kugel eines Kugelrohres 13, welches nach dem in beliebiger Entfernung aufgestellten Flüssigkeitsmesser hinführt.
  • Die Einstellscheibe ist in ihrer Mitte@kegelförmig durchbohrt und sitzt lose auf einem Konus 14, der außen einen Knopf 15 trägt. Dieser Konus ist hohl und dient als Führung für das eine Ende eines zy'in.drischen Schiebers 16, der sich durch die ganze Vorrichtung erstreckt und an seinem anderen Ende sowohl im Gehäuse i als auch in der Haube 3 geführt ist. Das hohle, vom Konus 14. umschlossene Ende dieses Schiebers birgt eine starke Schraubenfeder 17, die sich einerseits gegen den Konus und anderseits gegen den Schieber stützt, um dadurch den Konus 14 stets mit der Einstellscheibe q. verkuppelt zu halten.
  • In einem Schlitz 18 des Schiebers 16 ist eine zweiarmige Klinke i 9 untergebracht, welche sowohl mit ihrem als Klaue 2o ausgebildeten Ende als auch mit ihrem nasenförmigen Ende 21 auf die Außenseite des Schiebers hinausragt. Die Klaue 2o greift in der in Abb. i gezeichneten Betriebsstellung der Teile über den inneren Rand einer in das offene hohle Ende des Konus 17 eingeschraubten -Hülse und hält dadurch den Schieber mit dem Konus verkuppelt. Die Wirkung der Feder 17 ist alsdann ausgeschaltet.
  • Auf der kleinen Welle 23- sitzen zwei Nokken 24. und 25. Der erstere 24 (s. Abb. i, q. und 7) steht unter Federwirkung und -lehnt sich ständig gegen einen Kranz 26 der Einstellscheibe 4.. Die Stellung dieses Nockens 24 bestimmt diejenige des Nockens 25, welcher in Abb. 4. gestrichelt angedeutet ist. Ist der Nocken 2:1 in eine Aussparung 27 des Kranzes 26 eingefallen, so liegt der Nocken 25 im Bereich der Hülse 22 und verhindert dann jede achsiale . Verschiebung des Konus 14. Befindet sich: dagegen der Nocken 2.1 auf dem äußersten Rand des Kranzes, so ist die Stellung des Nockens 25 derart, daß der Konus entgegen der Wirkung der Feder 17 achsial bewegt werden kann, und zwar durch einen Druck von Hand auf den Knopf 15. Dieser Druck ist jedesmal nötig, wenn der Konus 14. mit dem Schieber _16 gekuppelt werden soll. Das in der Haube 3 geführte Ende des Schiebers 16 stützt sich gegen eine in einer mit der Haube fest verbundenen Kappe eingelegte Feder 28. Die Feder ist bestrebt, den Schieber gegen den Konus hin zu bewegen, ist aber bedeutend schwächer als die Feder 17, so daß ihre Wirkung von letzterer vollständig aufgehoben ist, wenn Schieber und Konus in der Stellung sind, die in Abb.6 angegeben ist, -d.h. entkuppelt ist.
  • Auf dem Schieber sitzt ferner das Messer 29 (s. -auch Abb. 5) eines elektrischen Messerschalters, dessen federnde Kontakte mit 3o bezeichnet sind. Letztere sind von einem aus Isoliermaterial angefertigten Ring 31 getragen, der zwischen Gehäuse i und Haube 3 eingeschaltet ist. Dieser Ring trägt die notwendigen Anschüsse für die elektrischen Leitungen, die zum Motor des Flüssigkeitsmessers führen. Letzterer ist nicht gezeichnet. Er ist im vorliegenden Beispiel von derjenigen Art, welche ein oder mehrere Meßgefäße besitzen, deren jeweilige Entleerung die Bewcgun,g eines Hebelsystems verursachen, welches die Kugeln des Kugelrohres 13 verschiebt. Kommt die Feder 28 zur Wirkung, so wird das Messer a9 zwischen die Kontakte 3o geschoben und schießt damit den Motorstromkreis, wodurch der Flüssigkeitsmesser in Tätigkeit gesetzt wird. Dieser Schalter 29, 30 ist hier nur einpolig. Es ist aber s e. lbstverständlich, daß er auch zweipolig gemacht werden könnte, wobei dann die notwendigen Anschlüsse die Zahl vier erreichen würden.
  • Der dargesteate Apparat wird folgendermaßen in Tätigkeit gesetzt: Soll eine bestimmte Menge, die immer ein Mehrfaches des Meßgefäßinha_ts ist, ausgeschenkt werden, so wird der Knopf 15 gedreht, uni die Einstellscheibe 4, die durch die Feder 28 mit dem Konus 14, an - dem der Knopf 15 festsitzt, gekuppelt ist, um eine Anzahl von Zähnen zu bewegen, die der Anzahl der Entleerungen des Meßgefäßes entspricht. Sobald die Einstellung stattgefunden hat, hat der Nocken 24. die Aussparung 27 verlassen, ist auf die Peripherie des Kranzes 26 gehoben worden, so daß der locken 25 die achsiale -Bewegung das Konus nicht mehr verhindert. Ist die Menge eingestellt, so wird der Knopf 15 in den Apparat hineingedrückt, bis die Klaue 2o der Klinke i 9 hinter den inneren Rand der Hülse 22 zu liegen kommt. Die Klinke schnappt ein, und die Kupplung des Konus mit dem Schieber 16 kommt zustande.
  • Die Wirkung der Feder 17 ist nun aufgehoben, und die Feder 28 kann zur Geltung kommen, um Schieber samt Konus gegen die Einstellscheibe 4 hin, d. h. den Knopf 15 nach außen, und das Messer 29 zwischen die Kontakte 3o zu schieben. Jetzt ist der Flüssigkeitsmesser in Tätigkeit. Bei jeder Entleerung desse:ben werden die Kugeln des Kugelrohres 13 im Rohr bewegt, und der Kolben 12 schwingt den Arm i i. Mit letzterem bewcgen sich auch die Weile io und der Schalthebe17. Ein Zahn nach dem andern wird dann unter der Wirkung d°r flachen Spiralfeder 5 zurückbewegt, bis die Einste:lscheibe 4 ihre Nu:lstellung wieder erreicht hat. In diesem Augenback schnappt Nocken 2,1 wieder in die Aussparung 27 hin°in und Nocken 25, der, solange Schicbcr und Konus gekuppelt waren, sich im Bereich der Nase 21 der Klinke i 9 befand, drückt auf- diese Nase,, dreht die K:inke und entkuppelt Schieber 16 und Konus 14 durch Aus:ösen der Klaue 2o. Feder 17 kommt alsdann wieder zur Wirkung, löst Konus und Schieber voneinander, kuppelt aber Konus und Einstellscheibe q. miteinander, drückt die schwächere Feder 28 zusammen und unterbricht den Kontakt zwi sehen Messer 29 und Kontakten 3o. Der Stromkreis des Motors wird unterbrochen und der F-üss:gkeitsmesser abgestellt.
  • Es wurde hier angenommen, die Pumpe des F:üss_gkeitsmessers stehe mittelbar oder unmitte:bar unter der Wirkung eines elektrischen Motors, dessen Stromkreis durch die Fernsteuervorrichturg unterbrochen werden kann. Es wäre aber auch mög:ich, durch die Vorrichtung einen F:üssigkeitsmesser zu bedienen, der durch eine Handpumpe gespeist wird. Dann würde der Schicb--r 16 di°jenigen Organe tragen, welche die Wirkung dieser Pumpe zu_assen oder aufheben. Dieser Schieber könnte beispielsweise die Saugleitung der Pumpe b2lü:ten, so daß ein Fördern der zu messenden F.üss-_'gkeit nicht stattfinden könnte, bevor nicht eine bestimmte Menge an der Einstellscheibe eingestellt wäre.
  • Es ist auch denkbar, daß diese mechanische 'Vorrichtung mit der elektrischen zusammen in einer Anlage zur Anwendung käme.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Fernsteuerung von F:üssigkeitsmeßapparaten, bei welcher die abzugebende F:üssigkeitsmenge auf einer in beliebiger Entfernung vom Meßapparat au''gesteaten Einstellscheibe (q.), die nach der Einstellung entgegen der Wirkung einer Feder (5) durch ein Sperrwerk (6, 8, 9, io, 35) gehalten ist, eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Handgriff (15) versehener, unter dem Einfluß eines federnd gelagerten Schiebers (16) stehender Konus (14) in der Ruhelage mit der im Innern eines Gehäuses (i, 2, 3) unterg`brachten Einstellsch-ibe so verkuppelt ist, daß deren Einstellung durch Drehung des Handgriffs (15) er:o'gen kann, aber durch Einstoßen des Handgriffs eine Entkupplung und eine Verbindung des Schiebers (16) mit einer den F@üssigkeitsmess-er in Tät'gkeit setzenden Fernübertragungsvorrich:ung (29, 3o) bewirkt wird, so daß die Rückkehr der nun freigjgebenen Einste:ISChcibe in ihre Nu.lstellu: g nur schrittweise möglich wird, und zwar nach Margab° d--r Zahl der entleerten Meßgefäße durch eine iri:t°ls einer zweiten Fernüb2r.ragungsvorrichtung (12, 13) vom F.üssigkzitsmesser aus b-wcgte Doppe:k=inke (7) des Sperrwerks. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gz:kennzci.hnet, daß zur Kupplung von Konus (1q.) und Einste:lscheibe (4.) ein Nocken (25) vorg.schen ist, welcher b--im Einsteam ausgeschaltet wird. 3. Vorrichtung na h Anspruch i und 2, dadurch g_kennzci hnet, daß auf der Drehachse (23) des die Kupp:urig vom Konus (1q.) und Einstel:s-h°ibe (4.) bzeinfiussenden Nockens (25) ein Sperrhaken (2q.) sitzt, der- beim Einstellen au.;g--hoben wird. q.. Vorrichtung na- h Ansprt.ch i bis 3, dadurch g _kznnz; i hnet, daß die Kupp:ung von Konus (14) und Schi-b--r (16) durch eine unter Federwirkung steh°nde K:inke (i 9) erfo:gt, die, auf den Schieber gelagert, mit einer Nase sich im Bereich des die Kupp:ung bzherrschznden Nokkens (25) bzfindet. 5. Vorrichtung na-h Anspruch i bis q., dadurch gckennzei:hnet, daß der Schieb--r (16) unter der Wirkung von zwei v.rs;h*eden sta:k--n einander en-g-gnwirkenden Federn (17, 28) steht, wovon die stärkzre (17) b-strcbt ist, Schieber (16) und Konus (14) auseinander zu treibzn, während die schwächere (28) Schieber (16) und Konus (14) zu kuppeln b; strebt ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gckennzeizhnet, daß bei mittelbarer oder unmitte:barer elektrischer Beeinflussung der Pumpe der Schieber (16) das Messer (29) eines Messerschalters (30) trägt, welcher unter der Einwirkung der schwä-heren Feder (--8) den Strom ein-und unter Einwirkung der stärkeren Feder (17) den Strom ausschaltet.
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