DE436541C - Arzneimitteltraeger - Google Patents

Arzneimitteltraeger

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DE436541C
DE436541C DEK96737D DEK0096737D DE436541C DE 436541 C DE436541 C DE 436541C DE K96737 D DEK96737 D DE K96737D DE K0096737 D DEK0096737 D DE K0096737D DE 436541 C DE436541 C DE 436541C
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Germany
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ADOLF KLAUSNER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F6/00Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
    • A61F6/02Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by males
    • A61F6/04Condoms, sheaths or the like, e.g. combined with devices protecting against contagion

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  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

  • Arzneimittelträger. Die Erfindung bezieht sich auf einen Arzneimittelträger mit einer zur Befestigung des Behälters an dem zu behandelnden Glied dienenden Hülse. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß der napfförmige Behälter und seine rohrartige Verlängerung gesonderte, teleskopartig zusammenschiebbare Rohrteile bilden. Der Behälter selbst und die unmittelbar an ihn anschließenden rohrartigen Teile bestehen aus starrem Material, z. B. Hartgummi, das nach dem Außenende hin in schmiegsames, an der Haut haftendes Material, z. B. Weichgummi, übergeht. Es können aber auch der Behälter und der freie Endteil der Verlängerung aus schmiegsamem Material, z. B. Weichgummi, bestehen, während der sie' verbindende Rohrteil beispielsweise aus Hartgummi hergestellt ist. Des weiteren ist im Innern des napfförmigen Behälters ein massiver Dorn angeordnet, welcher das an seiner Oberfläche haftende Arzneimittel auf eine bestimmte Stelle des zu behandelnden Gliedes zu übertragen vermag.
  • Auf der Zeichnung sind in den Abb. i und 2 Schnitte durch verschiedene Ausführungsformen eines der Erfindung gemäß hergestellten Arzneimittelträgers -irr der Verwendung beispielsweise zur prophylaktischen Behandlung der Harnröhre dargestellt; die Abb. 3 und q. zeigen im Schnitt diese Formen im zusammengelegten Zustand. Der Arzneimittelträger gemäß den dargestellten Ausführungsformen besteht aus einem zur Aufnahme des etwa salbenförmigen Arzneimittels bestimmten Behälter a, dessen Form jener des zu behandelnden Gliedes ungefähr angepaßt ist, um samt dem Inhalt über dasselbe gestülpt werden zu können. Dieser Behälter erfährt eine Verlängerung durch einen gesonderten rohrförmigen Teil (Abb. i und 2). Gemäß Abb. i ist der Behälter a aus starrem Material, zweckmäßig Hartgummi, hergestellt und durch ein ebenfalls starres Rohr b verlängert. Diese beiden Teile wirken durch konische Gestaltung teleskopartig zusammen. Das freie Ende des Rohres b geht in einen Schlauch c aus schmiegsamem oder elastischem Material über, das sich der Haut möglichst anzuschmiegen und an ihr zu haften vermag, z. B. Weichgummi. Die Endkante ist zweckmäßig durch einen Wulst d verstärkt. Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 besteht der Behälter a aus einem schmiegsamen Material, z. B. Weichgummi, und ist am Ende mit einem Wulst e versehen, der mit einem Absatz f der im übrigen wie nach Abb. 2 ausgestalteten Verlängerung zusammenwirkt und den Zusammenhalt der Teile a und b ermöglicht.
  • ;Diese beiden Ausführungsformen können durch Zusammenschieben der Teile a und b nach Art von Teleskopröhren und durch Umstülpen - des 'schmiegsamen 1 T,,.eiles c auf eine geringe Ausdehnung gebracht werden, die es ermöglicht, den Aizneiinittelträger mit bereits gefülltem Behälter a, z. B. von einer Schachtel g umschlossen, in den Handel zu bringen; während die sich außen um den Behälter a legenden Teile b, c, insbesondere bei der Ausführung nach Abb. 2, eine starre Schutzhülle für den Behälter a bilden (Abb. 3 und q.): Für den Gebrauch wird der mit dem Arzneimittel gefüllte Behälter a über das zu behandelnde Glied gestülpt und durch Auseinanderziehen der Teile b und c entsprechend verlängert. Die schmiegsamen Teile c legen sich dabei an die Haut an und haften an derselben, worin sie durch die Wirkung des Verstärkungswulstes d unterstützt werden, so daß das Glied eingeschlossen und das Entweichen oder Überquellen des Arzneimittels verhindert ist. Für die Heil- oder prophylaktische Behandlung bestimmter Stellen des Gliedes, z. B. der Harnröhre, ist der Behälter a mit einem massiven Dorn k versehen, der das Arzneimittel z. B. der Öffnung der Harnröhre zuzuleiten vermag.
  • Dem Behälter a sowie seiner Verlängerung können die erforderlichen Formen und Größen der Zweckbestimmung entsprechend gegeben werden, wie auch die Verlängerung in mehrfacher Weise als dargestellt unterteilt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcFIE: i. Arzneimittelträger mit einer zur Befestigung des Behälters an dem zu behandelnden Glied dienenden Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß der napfförmige Behälter und seine rohrartige Verlängerung gesonderte, teleskopartig zusammenschiebbare Rohrteile bilden.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter selbst und die unmittelbar an ihn anschließenden rohrartigen Teile aus starrem Material, z. B. Hartgummi, bestehen, das nach dem Außenende hin in schmiegsames, an der Haut haftendes Material, z. B. Weichgummi, übergeht (Abb. i).
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter und der freie Endteil der Verlängerung aus schmiegsamem Material, z. B. Weichgummi, und der sie verbindende Rohrteil aus starrem Material, z. B. Hartgummi, besteht (Abb.2). q.. Arzneimittelbehälter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des napfförmigen Behälters ein massiver Dorn angeordnet ist, welcher das an seiner Oberfläche haftende Arzneimittel auf eine bestimmte Stelle des zu behandelnden Gliedes, z. B. in die Öffnung der Harnröhre, zu übertragen vermag.
DEK96737D 1925-11-15 1925-11-15 Arzneimitteltraeger Expired DE436541C (de)

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