DE435707C - Beleuchtungsspiegel - Google Patents

Beleuchtungsspiegel

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DE435707C
DE435707C DET30197D DET0030197D DE435707C DE 435707 C DE435707 C DE 435707C DE T30197 D DET30197 D DE T30197D DE T0030197 D DET0030197 D DE T0030197D DE 435707 C DE435707 C DE 435707C
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mirror
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spherical
mirrors
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V7/00Reflectors for light sources
    • F21V7/04Optical design

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lenses (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Beleuchtungsspiegel. Da sphärische Spiegel starke sphärische Abweichungen haben, elliptische Spiegel aber schwierig herzustellen sind, so hat man schon häufiger Beleuchtungsspiegel aus Elementarzonen oder -stücken zusammengesetzt, die für sich aus sphärischen oder ebenen Flächen bestehen und in ihrer Gesamtheit die Oberfläche eines elliptischen Spiegels bilden. Abgesehen davon, daß die bisher bekannten Formen nur eine sehr rohe Annäherung an eine fehlerfreie Abbildung ergeben, hat auch der elliptische Spiegel den prinzipiellen Fehler, daß in allen Zonen eine verschiedene Vergrößerung stattfindet.
  • Die Erfindung bezweckt eine solche Anordnung von leicht herstellbaren sphärischen oder kegelförmigen Elementarzonen, daß nicht nur eine fehlerfreie Abbildung erzielt wird, sondern :auch in allen Zonen dieselbe Vergrößerung stattfindet. Dies wird dadurch erreicht, daß die einzelnen Zonen längs der Oberfläche einer gedachten Kugel so angeordnet sind, daß sie diese nach Art von Parallelkreisen schneiden, so daß die in diesen Kreisen errichteten Einfallslote Kegelmäntel bilden, deren Spitzen in einem gemeinsamen Punkte der Kugeloberfläche liegen.
  • Man kann dabei die Anordnung entweder so treffen, daß die hintere Kugelhälfte wie bei einem Spiegelkondensor oder die vordere Kugelhälfte wie bei einem Linsenkondensor in Tätigkeit tritt. Im ersteren Falle wird man zweckmäßig die einzelnen Spiegelzonen als Kugelabschnitte mit einem gemeinsamen Mittelpunkte auf der Kugeloberfläche ausführen, im letzteren Falle als Kegelmäntel mit einer gemeinsamen Spitz, die auch auf der Kugeloberfläche liegt, aber gerade gegenüber dem Treffpunkt der Einfallslote.
  • Die Genauigkeit der Abbildung ist desto größer, je mehr Elementarzonen zur Anwendung kommen. Für die erste Ausführung mit Kugelspiegeln ist dies leichter zu erreichen als für die zweite Ausführung mit Kegelspiegeln-Es ist zwar bereits ein Spiegel aus sphärischen Elementarzonen bekannt, die einen gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt haben, jedoch zu einem ganz anderen Zweck. Er soll nämlich bei einem Bildwerfer einen Teil der Strahlen der Lichtquelle, welche nach vorn gehen, rückwärts dem eigentlichen Beleuchtungsspiegel wieder zuleiten. Die Auflösung in Elementarzonen geschieht dabei nur zur Kleinergestaltung des Spiegels, der nicht die besonderen Wirkungen und konstruktiven Merkmale des Erfindungsgegenstandes aufweist.
  • Abb. i zeigt schematisch einen Durchschnitt längs der Achse eines Spiegels gemäß der Erfindung nach der ersten und Abb. z nach der zweiten Ausführungsform. Abb.3 dient zur Erläuterung des mathematischen Beweises.
  • In Abb. i ist um a als Mittelpunkt mit dem Radius a-b ein Kreis geschlagen. Der dem i Punkte b gegenüberliegende Endpunkt des Durchmessers ei c. Dieser Kreis ist ein . größter Kreis der gedachten Kugel. Die einzelnen Elementarspiegelzon:en sind mit d bezeichnet; ihr gemeinsamer Krümmungsmittelpunkt liegt in c. e sei -die Lichtquelle. Diese : wird dann in f abgebildet. In der oberen Hälfte der Abb. i ist ein von der Lichtquelle e nach dem Bildpunkte f reflektierter Strahl punktiert dargestellt und in der untern Hälfte ebenfalls. punktiert die Einfallslote auf den Spiegelzonen.
  • In Abb. z ist die Bezeichnung der Buchstaben dieselbe wie in Abb. i. -Nur sind die Spiegel d hier kegelförmig. Si° konvergieren sämtlich nach b, während die Einfallslote sich wieder in c schneiden. In der obren Hälfte der Abb. z ist wieder ein von a nach f reflektierter Strahl dargestellt und in der unteren Hälfte die Einfallslote sowie die Verlängerungen der Kegelspiegel nach b hin.
  • In Abb. 3 sei a der Mittelpunkt des Kreises mit dem Radius, a-b = a-c = r. Auf dem Punkte der Peripherie d befindet sich ein Spiegelelement in der Richtung b-d mit dem Einfallslote d-c. Der Strahl e-d treffe unter dem Einfallswinkel b auf und werde um den Winkel b nach f reflektiert. c-d ist dann in dem Dreieck e-d-f die Halbierungslinie des Winkels: an der Spitze und ebenso d-b di2 Halbierungslinie des Außenwinkels. Wenn e-c mit L, c-1 mit m, d-e mit it und d-f mit o b;-zeichnet wird, so verhält sich nach einem bekannten Satz: L: m = 11:o und (zr-Lj: (2t' --In-) =11:v. Daraus folgt, daß L : m = (zr-L) : lzv--mj und ferner ist. rn wird also nur durch Y und L bestimmt, unabhängig von b. Folglich müssen sich alle von e ausgehenden Strahlen in f treffen.
  • Da auch a : o = L : m unabhängig von b ist, so ist das Vergrößerungsverhältnis in allen Spiegelzonen dasselbe. Der ganze Spiegel verhält sich wie ein Hohlspiegel, dessen Brennpunkt in a liegen würde.

Claims (1)

  1. PATENT-AIVSPRUCIi: Beleuchtungsspiegel, bestehend aus Elementarzonen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zonen längs der Oberfläche einer gedachten Kugel so angeordnet sind, daß sie diese nach Art von Parallelkreisen schneiden, so daß die in diesen Kreisen errichteten Einfallslote Kegelmäntel bilden, deren Spitzen in einem gemeinsamen Punkte der Kugeloberfläche liegen.
DET30197D 1925-04-12 1925-04-12 Beleuchtungsspiegel Expired DE435707C (de)

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