DE435504C - Luftkuehlung fuer Kinematographen - Google Patents
Luftkuehlung fuer KinematographenInfo
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- DE435504C DE435504C DEK91368D DEK0091368D DE435504C DE 435504 C DE435504 C DE 435504C DE K91368 D DEK91368 D DE K91368D DE K0091368 D DEK0091368 D DE K0091368D DE 435504 C DE435504 C DE 435504C
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- 238000001816 cooling Methods 0.000 title claims description 6
- 206010061218 Inflammation Diseases 0.000 description 1
- 230000004054 inflammatory process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/16—Cooling; Preventing overheating
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
Es ist bekannt, den Bildstreifen bei Kinematographen gegen Entzündung durch Luftkühlung
in der Weise zu schützen, daß gegen den Bildstreifen von beidien Seiten, also an
der Außen- und Innenseite, Luft geblasen wird, und zwar trifft entweder der eine Luftstrom
den Bildstreifen auf der einen Seite an der unteren Kante des Fensters, während der
zweite Luftstrom auf der andern Bildstreifenseite am oberen Rande des Fensters zur Wirkung
kommt, oder es befinden sich, beide Blasdüsen am gleichen Rande dies Bildfensters.
Es sind aber auch Einrichtungen bekannt, bei denen das Bildfenster an einer oder aö
beiden Seiten von einer rahmenartigen Kammer umgeben ist, die an ihrem inneren Umfange
mit einer Anzahl Öffnungen versehen ist, aus denen Preßluft gegen den Bildstreifen
geblasen wird. so
Diese Art der Kühlung hat mehrere Nachteile. Einerseits ist die an der vorderen
Fensterseite befindliche Gebläseeinrichtung beim Einlegen des Bildstreifens und bei- der =
Bedienung des Kinematographen überhaupt im Wege, anderseits ist die Kühlung unzureichend,
da bei den Einrichtungen der ersterwähnten Art der Luftstrom auf jeder Seite
des Bildstreifens denselben nur auf ungefähr' zwei Drittel der Bildfläche bespült, während
der übrige Teil sozusagen im toten .Raum liegt, so daß die an der Innenseite des Bildstreifens
befindliche, das eigentliche Bild tragende Schient an dieser schlecht gekühlten
Stelle leicht Blasen wirft.
Bei der Kühlung wiederum, wo aus gegenüberliegenden Richtungen Luft gegen das
Bildfenster geblasen wird, kann in der Mitte des Fensters ein toter, ungeküHter Raum
ίο auftreten, so daß die Möglichkeit vorhanden
ist, daß der Film an dieser Stelle Feuer fängt. Diese Nachteile werden dadurch vermieden,
daß bei in bekannter Weise an der Innenseite des Bildfensters an zwei gegenüberliegenden
Kanten, zweckmäßig an der oberen und unteren Kante, angebrachten Düsenöffhungen
durch die Düsen an einer Kante des Fensters in bekannter Weise Luft gegen den Bildstreifen
geblasen wird, während erfindungsgemäß ao durch die Düsenöffnungen der anderen Kante
gleichzeitig ein Absaugen der Luft stattfindet; der Bildstreifen wird so über die ganze Ausdehnung
des" Fensters von Luft gleichmäßig
bespült.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen AusführaHigsform
in Abb. 1 im mittleren Querschnitt und in Abb. 2 in Vorderansicht dargestellt.
In der Wand 1 des Kinematographen ist das Bildfenster 2 ausgespart, vor welchem
der Bildstreifen 3 sich bewegt. An der Innenseite des Fensters sind an dessen unterem
und oberem Rande zwei Kästchen 4 und 40 angebracht, die möglichst nahe an der FiImbahn
mit Schlitzen 5 und $a versehen sind.
Das untere Kästchen 4 ist durch eine Wand 6 (Abb. 2) in zwei Kammern geteilt,
in die die Rohrstutzen 7 thkL 7a münden. Das
obere Kästchen 4° und diejenige Kammer des unteren Kästchens 4, in die der Rohrstutzen 7°
mündet, stehen durch das Rohr 8 miteinander in Verbindung. Durch den Rohrstutzen 7
wird Luft eingeblasein, die aus der Düsenöffnung s austritt, während erfindungsgemäß
an dem Stutzen ηα eine Saugwirkung ausgeübt
und durch den oberen Schlitz ζα und Roihr 8 der Luftstrom abgesaugt wird. Auf
diese Art wird der Bildstreifen 3 über die ganze Höhe des Fensters 2 durch einen Luftstrom
wirksam gekühlt, so daß ein Entzünden des Bildstreifens ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Luftkühlung für Kinematographen, bei denen das Bildfenster an der Innenseite an zwei gegenüberliegenden Kanten, zweckmäßig an der oberen und unteren Kante, je mit einer oder mehreren Düsenöffnungen versehen ist und durch die Düsen an der einen Kante des Fensters Luft gegen den Bildstreifen geblasen wird,, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Düsen an der andern Kante ein Absaugen der Luft stattfindet.Abb. i.Abb. 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK91368D DE435504C (de) | 1924-10-21 | 1924-10-21 | Luftkuehlung fuer Kinematographen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK91368D DE435504C (de) | 1924-10-21 | 1924-10-21 | Luftkuehlung fuer Kinematographen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE435504C true DE435504C (de) | 1926-10-14 |
Family
ID=7237094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK91368D Expired DE435504C (de) | 1924-10-21 | 1924-10-21 | Luftkuehlung fuer Kinematographen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE435504C (de) |
-
1924
- 1924-10-21 DE DEK91368D patent/DE435504C/de not_active Expired
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