DE4345210C2 - Kontinuierlich arbeitendes Fritiergerät - Google Patents

Kontinuierlich arbeitendes Fritiergerät

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DE4345210C2
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Saburo Morioka
Tamio Nagai
Toshihiko Narukami
Naoaki Inoue
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House Foods Corp
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House Foods Corp
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/12Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips
    • A47J37/1214Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips the food being transported through an oil-bath
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B5/00Baking apparatus for special goods; Other baking apparatus
    • A21B5/08Apparatus for baking in baking fat or oil, e.g. for making doughnuts

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein kontinuierlich arbei­ tendes Fritiergerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein kontinuierlich arbeitendes Fritiergerät dieser Art ist aus der JP 34927/1991 B bekannt. Es weist ein erstes Fritiergefäß zum Befördern bzw. Transportieren von Lebens­ mitteln mit einem Ölstrom, ein zweites Fritiergefäß zum Halten und Fritieren der Lebensmittel unter der Öloberfläche unter Verwendung eines Förderers und einen Verbindungsab­ schnitt zum Verbinden des ersten Fritierbe­ hälters und des zweiten Fritierbehälters auf. Bei einem solchen Gerät werden die Lebensmittel fritiert, bis sie eine Härte besit­ zen, mit der externe Kräfte, die während des anfänglichen Fritierprozesses in dem ersten Behälter auf die Lebensmittel wirken, keine Deformation der Lebensmittel hervorrufen. Die gehärteten Lebensmittel werden dann von Vorsprüngen des Förderers an dem Verbindungsabschnitt aufgenommen und zu dem zweiten Behälter transferiert, um sie dem zweiten Fritier­ prozeß zu unterziehen. In dem zweiten Fritierbehälter werden die Lebensmittel ausgetrieben bzw. sie gehen dort auf und werden getrocknet ohne spezielle Vorkehrungen bzw. ohne, daß besonders berücksich­ tigt wird, eine Deformation der Lebensmittel zu verhindern.
Bei dem bekannten Fritiergerät werden die Lebensmittel in dem ersten Fritiergerät fritiert und zusammen mit dem Öl entlang dem Verbindungsabschnitt zwischen den zwei Fritier­ behältern mit einer relativ hohen Geschwindigkeit herabge­ schwemmt. Mit dieser hohen Geschwindigkeit können die Le­ bensmittel gegen die Vorsprünge des Förderers zum Aufnehmen dieser in den Verbindungsabschnitt stoßen bzw. aufprallen. Demgemäß werden die Lebensmittel häufig deformiert oder bre­ chen, obwohl sie in dem ersten Fritierbehälter bis zu einem Maß gehärtet werden, bei dem sie keine Beschädigung erfahren sollten.
Da zusätzlich das Öl, welches entlang dem Verbindungsab­ schnitt fließt bzw. strömt, gegen die Vorsprünge aufprallt und in Richtung auf die Basis der Vorsprünge entlang dieser fließt, treten Turbulenzen in einem Bereich auf, bei dem das Öl in den zweiten Fritierbehälter strömt. Dies stört den sanften Transfer der Lebensmittel in den zweiten Fritierbe­ hälter und verursacht daher Unregelmäßigkeiten an den fri­ tierten Produkten.
Bei dem kontinuierlich arbeitenden Fritiergerät gemäß der eingangs erwähnten JP 34927/1991 B tritt es häufig auf, daß die Lebensmittel übereinandergeraten oder zwischen den äußeren Enden bzw. Spitzen der Vorsprünge und den Seitenwänden des Fritierbehälters verklemmen bzw. verkeilt werden bzw. verstopfen und daher leicht bzw. häufig deformiert oder gebrochen sind, wenn sie aus dem Fritierbe­ hälter entnommen werden. Da zusätzlich die Lebensmittel hochgeharkt werden, wobei sie entlang der Seitenwände des Fritierbehälters gleiten, ist es weiterhin wahrscheinlich, daß sie deformiert werden oder brechen.
Das der Erfindung zugrundeliegende Problem besteht darin, Endprodukte zu erhalten, die nicht deformiert sind und gleichförmig und hoch bzw. stark ausgetrieben sind.
Dieses Problem wird nach der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
Gemäß der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich, gleichförmig fritierte und nicht deformierte Endprodukte zu erzielen, indem man das Laufelement, welches sich von der Rolle erstreckt, die an der Kante bzw. dem Ende des Fri­ tierbehälters angeordnet ist, und nach oben geneigt ist, geeignet positioniert und einen Förderer vorsieht als eine Entnahmeeinrichtung zum Entnehmen der fritierten Materialien aus dem Fritierbehälter, wobei der Entnahmeförderer bei einer bestimmten Position und unter Einnahme eines bestimm­ ten Winkels angeordnet ist.
Nachstehend wird eine Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines kontinuierlich arbeitenden Fritiergerätes gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ist eine vergrößerte schematische Ansicht, die einen Bereich einer Endseite des in Fig. 1 gezeigten Fritierge­ rätes zeigt.
Ein Fritierbehälter 109 eines kontinuierlich arbeitenden Fritiergerätes 100, wie es in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, hat einen flachen Boden. Ein Förderer 107 ist in dem Fri­ tierbehälter 109 derart angeordnet, daß er sich von der Startseite (Einlaßseite) zu der Endseite (Auslaßseite) er­ streckt, um die Lebensmittel "A" zu fördern, während sie unter die Oberfläche des Öls eingetaucht sind. Der Förderer 107 umfaßt Rollen 102, 103 und 104, deren Rotationsgeschwin­ digkeit z. B. durch einen stufenlos geschwindigkeitseinstell­ baren Motor gesteuert werden kann, und ein Laufelement 105, welches sich um die Rollen 102, 103 und 104 bewegt und mit diesen verriegelt ist.
Jede der Rollen 102, 103 und 104 ist derart montiert, daß ihre Position vertikal und horizontal verändert werden kann.
Vorzugsweise ist die Rolle 104 derart positioniert, daß das Laufelement 105 sich zwischen den Rollen 103 und 104 nach oben und nach hinten neigt. Insbesondere ist die Rolle 104 derart positioniert, daß ein Winkel "b", der durch das Lauf­ element 105, welches sich von der Rolle 103, angeordnet an der Endseite des Fritierbehälters 109, zu der Rolle 104 erstreckt, und durch den Ölpegel 112 definiert ist, zwischen 3° bis 20° liegt.
Das Laufelement 105 kann aus einer hitzebeständigen Kunst­ stoffbahn wie Teflon oder Polyethylen hergestellt sein, in der Perforationen jeglicher geeigneter Konfiguration vor­ gesehen sind, durch die die Lebensmittel nicht gehen können, oder kann aus Bahn- oder Maschenstahl oder rostfreiem Stahl hergestellt sein. Der untere Laufabschnitt des Laufelementes 105 ist unter dem Ölpegel positioniert, um wirksam zu ver­ hindert, daß die Fritiermaterialien in dem Fritierbehälter 109 aufschwimmen oder an die Oberfläche des Öls kommen.
Die Bezugsziffer 106 bezeichnet Vorsprünge, die von der Außenfläche des Laufelementes 105 unter einem geeigneten Winkel relativ zu diesem vorstehen. Die Lebensmittel "A" strömen bzw. fließen in den Fritierbehälter 109 und werden durch Unterteilungen 116 geführt, die zwischen aufeinan­ derfolgenden Vorsprüngen 106 ausgebildet sind. Die Seiten­ wände des Fritierbehälters 109 tragen bei der Führung der Lebensmittel durch das Öl, gefördert durch das Öl durch die Bewegung des Laufelementes 105, ebenso bei.
Die Vorsprünge 106 sind derart montiert, daß ein Treffpunkt 117 der Enden 114 der Vorsprünge 106, die sich um die Rolle 102 bewegen, und zwar nach der Startseite des Fritierbehäl­ ters 109, näher an der Endseite des Fritierbehälters 109 positioniert ist als ein Treffpunkt 118 des Ölstromes, der in den Fritierbehälter 109 strömt. Der Treffpunkt 117 ist dadurch definiert, wo die Enden 114 den Ölpegel 112 treffen, und der Treffpunkt 118 ist dadurch definiert, wo der strö­ mende Ölstrom den Ölpegel 112 trifft. Zusätzlich ist die Entfernung zwischen den Treffpunkten 117 und 118 so einge­ stellt, daß ein verlängerter Aufenthalt der Lebensmittel "A" über dem Ölpegel 112 verhindert wird. Weiterhin sollte die Länge der Vorsprünge 106 so bestimmt werden, daß die Lebens­ mittel "A" niemals übereinander geraten oder in dem Durchgang zwischen den Enden 114 der Vorsprünge 106 und dem Boden des Fritierbehälters 109 steckenbleiben bzw. verstopfen.
Die Vorsprünge 106 können aus jeglichen geeigneten festen oder perforierten Platten gebildet sein. Die festen bzw. durchgehenden Platten 106 sind geeignet zum Entnehmen der fritierten Produkte aus dem Öl auf einen Entnahmeförderer 110. Die perforierten Platten 106, wie Maschenplatten, sind geeignet zum wirksamen Trennen von den Vorsprüngen 106 der fritierten Lebensmittel, die während des Durchgangs durch das Öl in dem Fritierbehälter 109 an den Vorsprüngen 106 haftengeblieben sind.
Ein Ölbassin 119 ist gebildet unter Verwendung eines Maschenmetallsiebes an der Endseite des Bodens des Fritier­ behälters 109 und ein Abführrohr 120 ist mit dem Ölbassin 119 verbunden.
Das Abführrohr 120, welches mit dem Ölbassin 119 verbunden ist, ist mit dem Ölzuführrohr 125, welches mit der Startsei­ te des Fritierbehälters 109 an dessen unterem Abschnitt verbunden ist, unter Ausbildung eines Ölkreislaufes verbun­ den, und zwar über eine Ölkreislaufpumpe 121, ein Ölströ­ mungsgeschwindigkeitssteuerventil 122, ein Ölfilter 123 und einen Wärmetauscher 124 zum Erwärmen des Öls.
Es ist möglich, einen Wärmetauscher zum Kühlen des Öls (nicht gezeigt) in einem weiteren Pfad zusätzlich zu dem Wärmetauscher 124 zum Erwärmen des Öls vorzusehen, um eine Verschlechterung bzw. Degradation des Öls zu verhindern.
Ein Frischöltank 126 ist mit dem Ölkreislauf über ein Frischölzuführrohr 128 und ein Steuerventil 127 verbunden, welches mit dem Ölabführrohr 120 verbunden ist. Frischöl wird dem Ölkreislauf nach Notwendigkeit durch Öffnen des Steuerventils 127 zugeführt.
Über dem Fritierbehälter 109 ist eine Haube 129 angeordnet und erstreckt sich von der Startseite zu der Endseite des Fritierbehälters 109. Die Haube 26 verhindert eine Dissipa­ tion bzw. ein Entweichen von Ölwärme an die Atmosphäre und verhindert eine Oxidation des Öls.
Eine Bezugsziffer 110 bezeichnet einen Entnahmeförderer, welcher verwendet wird, um die fritierten Produkte aus dem Fritierbehälter 109 aufzunehmen und sie hiervon abzuführen, während jegliches überschüssige Öl von den fritierten Mate­ rialien entfernt wird.
Ein charakteristisches Merkmal der Erfindung besteht in der Auslegung des Winkels "b" des Laufelementes 105, welches sich von der Rolle 103, angeordnet an der End­ seite des Fritierbehälters 109, zu der Rolle 104 erstreckt.
Das heißt, der Winkel "b" sollte, wie zuvor erwähnt, zwi­ schen 3° und 20° liegen.
Vorzugsweise werden die Vorsprünge 106 derart angeordnet, daß ein Winkel "c", der durch die Vorsprünge oder die Ver­ längerung hiervon und den Ölpegel 112 definiert ist, zwi­ schen 45° und 90° liegt.
Der Entnahmeförderer 110 wird derart eingestellt bzw. eingerichtet, daß er die folgenden Bedingungen erfüllt.
Zunächst wird das untere bzw. bodenseitige Ende des Entnah­ meförderers 110 in dem Öl positioniert und dessen oberes Ende wird über dem hinteren Ende des Fritierbehälters 109 angeordnet. In diesem Fall ist es von Vorzug, das untere Ende des Entnahmeförderers 110 nahe dem Boden des Fritierbehälters 109 anzuordnen, um zu verhindern, daß die Lebensmittel "A" durch die Strömungskraft des Öl­ stromes in Richtung auf das Ölbassin 119 strömen.
Zum zweiten wird ein Winkel "a", der durch die Oberfläche 111 des Entnahmeförderers 110 und den Ölpegel 112 definiert ist, zwischen 3° und 7° eingestellt, um den Transfer der fritierten Lebensmittel "A" auf den Entnahmeförderer 110 zu erleichtern bzw. zu ermöglichen und um zu verhindern, daß die fritierten Lebensmittel "A", sobald sie einmal auf den Entnahmeförderer 110 gebracht sind, wieder zurück in das Öl fallen.
Zum dritten erfüllt eine Entfernung "Y" zwischen dem Kon­ taktpunkt 113, bei dem die Oberfläche 111 des Entnahmeförde­ rers 110 und der Ölpegel 112 sich treffen, und dem Kontakt­ punkt 115, bei dem sich der Ölpegel 112 und die Enden 114 der Vorsprünge 106 an der Endseite des Fritierbehälters 109 treffen, die folgende Bedingung bzw. den folgenden Ausdruck:
Y X/sin "b",
wobei "X" = Anzahl der fritierten Lebensmittel "A", die in einer Unterteilung enthalten sind, die durch ein Paar von aufeinanderfolgenden Vorsprüngen 106 und Seitenwände des Fritierbehälters 109 gebildet ist × (Geschwindigkeit des Laufelementes 105/Geschwindigkeit des Entnahmeförderers 110) × Dicke eines einzelnen fritierten Lebensmittels "A".
Das Förderband des Entnahmeförderers 110 kann aus jeglichem geeigneten wärmebeständigen Material wie Eisen oder rost­ freiem Stahl sein. Es ist auch möglich, ein erhabenes bzw. reliefartiges Element oder ein Ma­ schenelement zu verwenden, um zu verhindern, daß die fri­ tierten Produkte zurück in das Öl fallen und um das Entfer­ nen von überschüssigem Öl von den fritierten Lebensmitteln zu erleichtern.
Ein Beispiel eines Fritierverfahrens, wel­ ches das Gerät der Erfindung verwendet, wird nachstehend beschrieben.
Lebensmittel "A" werden kontinuierlich der Startseite des Fritierbehälters 109 zugeführt. Öl hoher Temperatur wird ebenfalls kon­ tinuierlich durch die Öffnungen über das Ölzuführrohr 125 in den Fritierbehälter 109 zugeführt.
Die Lebensmittel "A", werden zu der Startseite des Fritierbe­ hälters 109 geführt und werden dann aufeinanderfolgend in jede Unterteilung 116 gezogen und unter der Oberfläche des Öls während ihrer Beförderung gemäß der Bewegung des Lauf­ elementes 105 fritiert. Vorzugsweise werden die Geschwindig­ keit des Laufelementes 105 und die Geschwindigkeit des Öls, welches in dem Fritierbehälter 109 strömt, auf dieselbe Geschwindigkeit eingestellt, um wirksam die Erzeugung von Turbulenzen zu verhindern, die verursachen könnten, daß die Lebensmittel "A" beschädigt werden oder brechen.
Frisches Öl wird aus einer unteren Position bei der Start­ seite des Fritierbehälters 109 nach Notwendigkeit unter Zwang zugeführt. Dieser Strom an frischem Öl, erleichtert den sanften Transfer der Lebensmittel "A" in den Förderbereich unter den Ölpegel. Dann werden die Lebensmittel "A" hinrei­ chend und gleichförmig zum Aufgehen gebracht und Wasser verdampft aus den Lebensmitteln "A". Der Strom an frischem Öl hat auch eine Funktion, den Lebensmit­ telsatz bzw. die Lebensmittelablagerungen, die sich auf dem Boden des Fritierbehälters 109 absetzen, in Richtung auf das Ölbassin 119 wegzutragen. Wenn die Vorsprünge 106 aus einer perforierten Platte hergestellt sind, sind sie wirksam da­ hingehend, daß an den Platten 106 anhaftende Ablagerungen während des Durchgangs in dem Öl in dem Fritierbehälter 109 entfernt wird.
Es ist notwendig, die Position des Laufelementes 105 des Förderers 107 einzustellen oder soviel Öl zuzuführen, daß der untere Abschnitt des Laufelementes 105 immer in das Öl eingetaucht ist, um den Fritierprozeß immer unter dem Ober­ flächenpegel 112 des Öls in dem Öl durchzuführen. Der Ölpe­ gel 112 in dem Fritierbehälter 109 kann ebenfalls einge­ stellt werden durch geeignetes Steuern des Ölpegelsteuerven­ tils 130, welches in dem Abführrohr 120 vorgesehen ist. Normalerweise ist das Ventil 130 in einer geöffneten Posi­ tion bzw. in einem geöffneten Zustand.
Die Laufgeschwindigkeit des Laufelementes 105 wird geeignet gemäß der gewünschten Verarbeitungszeit und Verarbeitungs­ menge in dem Fritierbehälter 109 eingestellt.
Die Lebensmittel werden durch das Öl zu der Endseite des Fritierbehälters 109 gefördert, während sie unter dem Ober­ flächenpegel des Öls gehalten werden. Die Lebensmittel "A" schwimmen auf den Oberflächenpegel 112 bei der Endseite des Fritierbehälters 109 auf und werden dann durch die Vor­ sprünge 106 auf den Entnahmeförderer 110 gedrückt und schließlich aus dem Fritierbehälter 109 entnommen, nachdem überschüssiges Öl von ihnen entfernt worden ist. Die entnom­ menen fritierten Lebensmittel werden dann durch ein geeigne­ tes Verfahren gekühlt. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht in dem Transfer der Lebensmittel "A" auf den Entnahmeförderer 110 zusammen mit dem Öl, um zu verhindern, daß die fritierten Produkte brechen. Es ist ebenfalls wichtig, die Entfernung zwischen den Enden 114 der Vorsprünge 106 und der Oberfläche 111 einzustellen und die Neigungswinkel des Entnahmeförderers 110 und des Laufelementes 105 zwischen den Rollen 103 und 104 einzustellen, um zu verhindern, daß die fritierten Le­ bensmittel "A" für eine längere Zeitspanne in dem Öl blei­ ben, und auch zu verhindern, daß die fritierten Lebensmittel "A" zu stark aus dem Öl hochgeharkt werden.
Da die fritierten Lebensmittel auf den Entnahmeförderer transferiert und dann aus dem Fritierbehälter entnommen werden ohne Stören ihrer Struktur, ermöglicht das kontinu­ ierlich arbeitende Fritiergerät der vorliegenden Erfindung, gleichförmig fritierte und stark aufgegangene fritierte Le­ bensmittel ohne Deformationen und Brüche zu erhalten.

Claims (2)

  1. Kontinuierlich arbeitendes Fritiergerät mit einem Förderer (107), umfassend Rollen (102, 103, 104), ein Laufelement (105), welches sich um die Rollen (102, 103, 104) bewegt und durch diese angetrieben wird, und Vorsprünge (106), die an der Außenfläche des Laufele­ mentes (105) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (104) derart positioniert ist, daß ein Winkel ("b"), der durch die Erstreckung des Laufelemen­ tes (105) von der Rolle (103), die bei der Endseite des zweiten Fritierbehälters (109) angeordnet ist, zu der Rolle (104) und durch den Oberflächenpegel (112) des Öls definiert ist, auf einen Wert zwischen 3° und 20° eingestellt ist und daß ein Entnahmeförderer (110) zum Entnehmen der fritierten Lebensmittel "A" aus dem Fritierbehälter (109) die folgenden Bedingungen er­ füllt:
    • i) das untere Ende des Entnahmeförderers (110) ist in dem Öl positioniert und sein oberes Ende ist in einem Bereich über dem Oberflächenpegel des Öls des zweiten Fritierbehälters (109) angeordnet;
    • ii) ein Winkel ("a"), der durch die Oberfläche (111) des Entnahmeförderers (110) und den Ölpegel (112) definiert ist, ist zwischen 3° und 7° eingestellt; und
    • iii) eine Entfernung ("Y") zwischen einem Treffpunkt (113), bei dem die Oberfläche (111) des Entnahme­ förderers (110) und der Ölpegel (112) sich tref­ fen, und einem Treffpunkt (115), bei dem sich der Oberflächenpegel (112) des Öls und die Enden (114) der Vorsprünge (106) an der Endseite des zweiten Fritierbehälters (109) treffen, erfüllt folgende Beziehung:
      Y X/sin "b",
  2. wobei "X" = Zahl der Lebensmittel "A", die in einer Unterteilung (116) enthalten sind, die zwischen aufeinanderfolgenden Vorsprüngen (106) und Seitenwänden des Fritierbehälters (109) aus­ gebildet ist × (Geschwindigkeit des Laufelementes (105)/Geschwindigkeit des Entnahmeförderers (110)) × Dicke eines Lebensmittels "A".
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106538648A (zh) * 2017-01-10 2017-03-29 李步云 一种速冻油条胚炸制机
CN113786109A (zh) * 2021-09-27 2021-12-14 江南大学 油条冷胚自动加工装置

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