DE43394C - Elektrische Circulationsbatterie - Google Patents

Elektrische Circulationsbatterie

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DE43394C
DE43394C DENDAT43394D DE43394DA DE43394C DE 43394 C DE43394 C DE 43394C DE NDAT43394 D DENDAT43394 D DE NDAT43394D DE 43394D A DE43394D A DE 43394DA DE 43394 C DE43394 C DE 43394C
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Germany
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liquid
elements
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circulation
battery
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43394D
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English (en)
Original Assignee
Dr. C. HOEPFNER in Berlin NW., Kirchstr. 27
Publication of DE43394C publication Critical patent/DE43394C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/70Arrangements for stirring or circulating the electrolyte
    • H01M50/77Arrangements for stirring or circulating the electrolyte with external circulating path
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Dr. C. HOEPFNER in BERLIN. Elektrische Circulationsbatterie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1887 ab.
Für solche elektromotorische Zwecke, bei welchen eine mobile Kraftquelle Anwendung rindet, wie z. B. bei elektrisch betriebenen Land- und Wasserfahrzeugen, werden zur Zeit wohl ausschliefslich secundäre elektrische Batterien (Accumulatoren) benutzt. Die bisher bekannt gewordenen primären elektrischen Batterien sind wegen ihrer voluminösen und unpraktischen Formen, sowie wegen der durch den Transport noch erhöhten Unsicherheit und Unregelmäßigkeit ihrer Wirkung für solche Zwecke völlig untauglich.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine primäre elektrische Batterie, welche einen so geringen Raum beansprucht und derart kräftig, constant und mit maschineller Sicherheit wirkt, dafs deren Verwendung als mobile Kraftquelle für genannte Zwecke mit aufserordentlichen Vortheilen verknüpft ist.
Die Batterie ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι im Verticalschnitt, in Fig. 2 im Horizontalschnitt nach x-x dargestellt.
Dieselbe besteht aus einem Eisengestell mit eiserner Tischplatte A, auf welcher im Kreise oder in sonst geeigneter Anordnung bündeiförmig dicht neben einander eine Anzahl sehr hoher, säulenartiger Elemente E mittelst der Isolatoren J verschraubt ist. Die Isolotoren sind in der Mitte zu Rohrstücken J1 ausgebildet, an deren unteres Ende je ein aus Isolirmasse bestehendes Rohr D angeschlossen ist. Die Länge und der Durchmesser dieser Rohre D ist so gewählt, dafs die elektrische Ausgleichung der Potentialdifferenzen der Elemente infolge der Circulation der Flüssigkeit verhindert wird.
Die Rohre D hängen in einem Behälter B, welcher aus säurefestem Material besteht und von unten gegen die Tischplatte A luftdicht verschraubt ist. Der Behälter B ist dicht über dem Boden mit einem Abfiufsrohr F versehen, an welchem ein aufrechter Stutzen angebracht ist, der als Flüssigkeitsstandrohr dient. Etwa in der mittleren Höhe des Behälters B führt ein zweites Rohr C von gröfserem Querschnitt nach oben, welches etwa in der Höhe des oberen Randes der Elemente ein seitliches Zweigrohr C1 trägt. Letzteres führt nach dem Regenerator R, dessen Abfiufsrohr R 1 nahe über dem Boden des luftdicht verschlossenen Vertheilers V ausmündet. In dem Rohr C bewegt sich die Transportschnecke S, welche entweder durch einen Elektromotor oder durch ein Uhrwerk U betrieben wird, und welche die ausgenutzte Depolarisationsflüssigkeit aus C nach dem Regenerator R hebt.
Das obere Ende jedes Elementes E steht durch ein Rohr V1 mit dem Vertheiler V in Verbindung. Die Rohre V1 reichen nahezu bis auf den Boden des Vertheilers V.
Um den Apparat in Betrieb zu setzen, wird der Behälter B durch ein mit Hahn versehenes Rohr L mit der zu verwendenden Flüssigkeit gefüllt. Alsdann wird durch dasselbe Rohr Luft eingeblasen , so dafs die Flüssigkeit durch die Rohre D in die Elemente hinein und ebenso in den Rohren C und F hochgedrückt wird. Die Füllung der Elemente hängt natürlich von dem Luftdruck in B ab, und hat man es somit in der Hand, durch weitere Luftzufuhr oder durch Ablassen von Luft den Flüssigkeitsstand in den EIe-
menten und demnach auch die Elektricitätsentwickelung zu erhöhen oder zu erniedrigen. Das Flüssigkeitsniveau ist so hoch zu halten, dafs die in C befindliche Schnecke die Flüssigkeit leicht nach dem Regenerator R zu heben vermag. Wie bereits erwähnt, mündet das Einlaufrohr R1 der regenerirten Flüssigkeit in derselben Weise wie die Ablaufrohre V1 nahe über dem Boden des luftdicht geschlossenen Vertheilers V, so dafs letzterer also stets als ein seiner Füllung entsprechender Windkessel wirkt, und der Inhalt des Vertheilers demnach gleichmäfsig in allen Rohren F1 hochgeprefst wird. Dieser Druck auf die Flüssigkeit im Vertheiler mufs so stark sein, dafs die Flüssigkeit durch die Rohre V1 bis nach den Elementen überfliefst, so dafs also . sämmtlichen Elementen gleichzeitig ein beständiger Strom von gleichartiger Depolarisationsflüssigkeit zugeführt wird.
Die Regenerirung erfolgt dadurch, dafs die Flüssigkeit in dem Behälter R beständig mit Sauerstoff oder Chlor gesättigt wird. Auch kann der Behälter R dazu dienen, der Flüssigkeit Säure oder Verdünnungswasser zuzugeben. Ist der in B befindliche Vorrath von Flüssigkeit nach längerer Zeit erschöpft, so wird dieselbe durch frische ersetzt. Durch die lange Röhrenform der Elemente wird es möglich, den schädlichen, d. i. inneren Widerstand derselben auf ein äufserst geringes Mafs einschränken zu können, so dafs die Elektricitätsentwickelung eine überaus kräftige wird. Infolge des geringen Querschnitts der Rohre der Elemente erfordert der Aufbau der Batterie auch nur eine verhältnifsmäfsig geringe Grundfläche.
Die Constanz der Elemente wird dadurch gesichert, dafs durch die Transportschnecke eine lebhafte Circulation herbeigeführt wird. Die Circulation der Flüssigkeit kann auch umgekehrt werden, so dafs letztere also von unten nach oben durch die Elemente fliefst, aus diesen dann sich von selbst nach V ergiefst, aus welchem sie nach dem Regenerator R gehoben werden müfste, um dann durch C nach dem Behälter B zu fliefsen. Die Transportschnecke mUfste in diesem Falle also in dem centralen Rohr R1 der Vertheilers V arbeiten.
Die beschriebene Batterie kann auch zur Erzeugung von elektrischem Licht und für andere elektrotechnische Zwecke verwendet werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Elektrische Circulations- und Depolarisations-Batterie von geringer Grundfläche von der Einrichtung, dafs die hohen engröhrenförmigen, dicht bei einander stehenden Elemente (E), einerseits durch den isolirenden Vertheiler (V), der constant mittelst des Rohres (C) und eventuell des Regenerators (R) gespeist wird, andererseits durch die Isolatorröhren (D) in dem luftdicht verschlossenen Gefäfs (B) communiciren , wobei der Querschnitt dieser Röhren (D) so gewählt ist, dafs eine Ausgleichung der Spannungsdifferenz der Elemente infolge der Circulation der Flüssigkeit möglichst vermieden wird.
    Hierzu l Blatt Zeichnungen.
DENDAT43394D Elektrische Circulationsbatterie Expired - Lifetime DE43394C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271795B (de) * 1959-12-29 1968-07-04 Gen Electric Vorrichtung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung elektrischer Salzwasserbatterien, insbesondere Meerwasserbatterien
DE3239396A1 (de) * 1982-10-25 1984-04-26 Hoppecke Zoellner Sohn Accu Batterie

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FR2535903A1 (fr) * 1982-10-25 1984-05-11 Hoppecke Zoellner Sohn Accu Accumulateur pourvu d'un circuit exterieur de circulation de l'electrolyte

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