DE433937C - Selbstladepistole - Google Patents
SelbstladepistoleInfo
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- DE433937C DE433937C DEW69567D DEW0069567D DE433937C DE 433937 C DE433937 C DE 433937C DE W69567 D DEW69567 D DE W69567D DE W0069567 D DEW0069567 D DE W0069567D DE 433937 C DE433937 C DE 433937C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/74—Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin
- F41A17/82—Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin trigger-operated, i.e. the movement of the trigger bringing a hammer safety into inoperative position during firing
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/64—Firing-pin safeties, i.e. means for preventing movement of slidably- mounted strikers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
- Selbstladepistole. Es ist bekannt, daß die Selbstladepistolen mit längsbeweglichen Schlagbolzen eine gewisse Unsicherheit deshalb bieten, weil, um die erste Patrone in den Lauf zu bringen, das Verschlußstück gespannt werden muß. Dann bleibt aber auch das Schloß gespannt und kann durch irgendwelchen Unfall oder Erschütterung die Selbstladewaffe sich entladen.
- Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist man dazu übergegangen, die Selbstladewaffe zwar mit Magazin im Griffstück zu versehen, das Schloß aber als Revolverselbstspannschloß mit Spannabzug auszuführen.
- Gegenstand der Erfindung ist auch eine solche Selbstladepistole mit Magazin im Griffstück und Revolverselbstspannschloß mit Spannabzug. Bei solchen Selbstladepistolen ist ein Zwischenstück irgen(l;celcher Art vorgesehen, das dauernd mit der Abzugstange in Verbindung bleibt und das Zwischenglied zwischen Abzug und Hahn bildet. Um nun bei einer solchen Selbstladepistole auch mit dem Zurückziehen des Verschlußschlitzes zwecks Ladens der Pistole für den ersten Schuß eine Sicherung zu geben, daß der Hahn den Schlagbolzen nicht treffen kann, ist nach der Erfindung zwischen dem hinteren Schlagbolzenende und dem Hahn ein Riegel oder Zwischenhebel quer im Verschlußschlitten gelagert, der beim erstmaligen Zurückziehen des Verschlußschlittens von Hand durch Eindrücken sich so vor dem Schlagbolzenende verschiebt, daß der Hahn den Schlagbolzen nicht treffen kann, aber beim Ziehen des Abzuges durch die Wirkung einer Feder so wieder in die Anfangslage verschoben wird und nunmehr der durch den Abzug ausgelöste Hahn den Schlagbolzen treffen kann.
- Eine der vielen möglichen Ausführungsformen einer solchen Waffe nach dieser Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i zeigt den hinteren Teil der Waffe, wenn der Hahn auf den Schlagbolzen einwirkt.
- Abb. a zeigt einen Senkrechtschnitt durch den Schlitten mit Griffstück nach der Linie A-B (Abb. i).
- Abb. 3 zeigt einen Wagerechtschnitt durch den Verschlußschlitten in Richtung der Schnittlinie C-D von unten gesehen.
- Abb. q. zeigt die Waffe bei durch den Riegel verriegeltem Hahn. Abb. 5 zeigt die Lage des Hahnes und des zwischen Hahn und Abzug eingeschalteten Zwischenstückes kurz vor dem Augenblick, daß dieses den Hahn freigibt.
- Abb. 6 und 7 zeigen in derselben Ansicht wie Abh. 3 die verschiedenen Stellungen der Schloßteile, und zwar Abb.6, wenn der Hahn auf den Schlagbolzen einwirken kann, Abb.7, wenn der Hahn durch den Riegel zurückgehalten wird.
- Abb.8 zeigt einen Senkrechtschnitt durch den Riegel in seiner eingerückten Stellung und Abb. 9 einen Querschnitt durch den Riegel und die Wirkung eines Schiebers zur Betätigung des gefederten Ausrückhebels für den Riegel.
- Der Riegel a ist in Gestalt eines Kolbens quer zur Längsrichtung im Schlitt; n 2 gelagert, unterliegt dem Drucke einer Feder b, die ihn in die Auslöselage zu bringen sucht und hat die Abflachungen f, g, zwischen denen die erhöhten Zylinderflächen h liegen. Dieser Riegel a unterliegt der Wirkung eines unter Federdruck e1 stehenden Hebels, der, in die Nut ; greifend, den Riegel in der eingerückten Lage zu halten bestrebt ist. Das Zwischenstück 3 ist mit einem Ansatz c versehen. Dieser kann beim Drehen des Zwischenstückes, was durch Anziehen des Abzuges 7 unter Vermittlung des Gliedes 5 erfolgt, auf einen Schieber d einwirken, derart, daß d angehoben wird. d greift mit seinem Kopf urfiter den Hebel e ein und hebt dadurch den Hebel aus der flachen Nut g heraus, so daß der Riegel a der Wirkung wirrer Feder b freigegeben wird.
- Entsprechend den Ansätzen h des Riegels ist der Hahn 9 an seiner Schlagstelle mit Wänden i und dazwischenliegenden Vertiefungen il versehen. Der Schlagbolzen 21 ist derart gelagert, daß sein hinteres Ende von einer Wand i des Hahnes getroffen wird, wenn der Riegel a durch den Hebel e in die ausgerückte Lage gebracht ist (s. Abb.3). Ist aber der Riegel a in der eingerückten Lage, wie Abb. 7 und 8 zeigen, so stehen die erhöhten Zylinderflächen h des Riegels a gegenüber den Wänden i des Hahnes, und der Hahn kann infolgedessen den Schlagbolzen nicht treffen.
- Daraus ergibt sich folgende Wirkung: Wird beim erstmaligen Laden der Waffe aus dem Magazin der Verschlußschlitten -a zurückgezogen, so wird durch den Daumen, der den Schlitten an den bekannten Vertiefungen ergreift, der Riegel a unter Spannen seiner Feder b in das Griffstück hineingedrückt (Abb. 7), und der unter Federdruck e 1 siehe ide Hebel c fällt in die Vertiefung f ein, so daß der Riegel a in dieser Lage festgelegt ist. Dann stehen die erhöhten Zylinderflächen des Riegels a gegenüber den *ä11-den i des Hahnes 9. Der Hahn 9 kann infolgedessen den Schlagbolzen 21 nicht treffen, und dadurch ist die Waffe gesperrt.
- Wird aber der Abzug 7 gezogen, so wird das Zwischenstück 3 mit dem Ansatz c gedreht und der Hahn gespannt. Der Ansatz c wirkt beim Weiterdrellen des Zwischenstückes 3 gegen den Schieber d. Dieser Schieber d drückt mit seinem Kopf gegen den einarmigen Hebel e und hebt diesen aus der Nut des Riegels a heraus, so daß der Riegel a, dem Drucke seiner Feder b folgend, in die Auslöselage kommt. Beim Weiterziehen des Abzuges 7 kann der Hammer 9 mit seiner Wand i in den Zwischenraum zwischen den erhöhten Flächen h des Riegels a. einfallen, so daß der Schlagbolzen von dem Hahn getroffen wird (Abb. i und 3). Hierhei wird vorteilhaft die Auslösung des Riegels a erst bewirkt, kurz bevor das Zwischenstück den Hahn freigegeben hat, so daß also erst kurz vor Abgabe des Schusses die Freigabe des Hahnes erfolgt. Der Hahn wird nach Abgabe des Schusses durch die entsprechend stark gewählte Schlagbolzenfeder in seine Totlage zurückgebracht.
- Es ist selbstverständlich, daß die bei dieser Ausführungsform angeordneten Teile, wie der Schieber d, der Hebel e, das Zwischenstück 3 mit seinem, Ansatz c, auch andere Gestalt haben und durch andere ebenso wirkende Teile ersetzt werden können. So z. B_ kann statt des Riegels a. ein Sperrhebel angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENT-ANspRUcH Selbstladepistolemit Magazin im Griffstück und Revolverselbstspannschloß mit Spannabzug, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem hinteren Schlagbolzenende und dem Hahn ein Riegel oder Sperrhebel (a) quer im Verschlußschlitten (2) gelagert ist, der beim erstmaligen Zurückziehen des Verschlußschlittens von Hand durch Eindrücken sich so vor dem Schlagbolzenende verschiebt, daß der Hahn den Schlagbolzen nicht treffen kann, aber beim Ziehen des Abzuges (7) durch die Wirkung seiner Feder (b) wieder in die Anfangslage verschoben wird und nunmehr der durch den Abzug ausgelöste Hahn den Schlagbolzen treffen kann.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW69567D DE433937C (de) | 1925-06-07 | 1925-06-07 | Selbstladepistole |
| DE1930578765D DE578765C (de) | 1925-06-07 | 1930-11-07 | Selbstladepistole |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW69567D DE433937C (de) | 1925-06-07 | 1925-06-07 | Selbstladepistole |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433937C true DE433937C (de) | 1926-09-15 |
Family
ID=7608419
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW69567D Expired DE433937C (de) | 1925-06-07 | 1925-06-07 | Selbstladepistole |
| DE1930578765D Expired DE578765C (de) | 1925-06-07 | 1930-11-07 | Selbstladepistole |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930578765D Expired DE578765C (de) | 1925-06-07 | 1930-11-07 | Selbstladepistole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE433937C (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1919943A1 (de) * | 1969-04-19 | 1970-12-23 | Carl Walher | Schlagbolzensicherung fuer Feuerwaffen |
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| US5245776A (en) * | 1990-06-12 | 1993-09-21 | Richard A. Voit | Firearm having improved safety and accuracy features |
-
1925
- 1925-06-07 DE DEW69567D patent/DE433937C/de not_active Expired
-
1930
- 1930-11-07 DE DE1930578765D patent/DE578765C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE578765C (de) | 1933-06-16 |
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