DE4336931C2 - In eine elektrische Schutzkontaktsteckdose nachträglich einsetzbare Kinderschutzsicherung - Google Patents
In eine elektrische Schutzkontaktsteckdose nachträglich einsetzbare KinderschutzsicherungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kinderschutzsicherung mit einem plattenartigen
Träger, der zwei parallel zueinanderliegende Langlochdurchbrüche aufweist
und in dem auf einer Stirnseite eine Aufnahme eingelassen ist, mit einem in
der Aufnahme längsbewegbar gelagerten Schiebeteil, das zwischen zwei
Endstellungen bewegbar ist und das die beiden Langlochdurchbrüche
bereichsweise abdeckt, hierbei weist das Schiebeteil zwei Kreisdurchbrüche
auf, die unter den Langlochdurchbrüchen des Trägers liegen, und mit einer
Feder, die das Schiebeteil nach der einen Endstellung hin belastet, wobei
das Schiebeteil mit Sperrvorsprüngen versehen ist, die bei einer
Drehbewegung des Schiebeteils an Gegenvorsprüngen des Trägers zur
Anlage kommen und eine Längsbewegung des Schiebeteiles sperren, hierbei
sind Träger, Schiebeteil und Feder aneinander befestigt und in eine
elektrische Schutzkontaktsteckdose nachträglich einsetzbar und über am
Träger vorgesehene elastische Werkstoffbereiche in einer Steckeraufnahme
der Steckdose zumindest reibschlüssig halterbar. Kinderschutzsicherungen
werden in vielerlei Arten hergestellt. In einem Träger ist üblicherweise ein
bewegbares unter Federwirkung stehendes Abdeckteil vorgesehen, das in
einer ersten Stellung die Einführöffnungen der Steckdose frei gibt und in
einer anderen Endstellung die Einführöffnungen in die Steckdose für die
Steckerstifte verschließt. Diese zweite Stellung ist eine bevorzugte
Stellung. Diese Stellung kann nur aufgehoben werden, wenn beide
Steckerstifte gleichzeitig in die Steckdosenaufnahme eingeführt werden, so
daß über den Stecker das Abdeckteil in seine Freigabestellung bewegbar ist.
Bei der Kinderschutzsicherung der eingangs genannten Art, die an sich
einen vorteilhaften Aufbau aufweist, da sie praktisch nur aus drei Teilen
besteht, ist von Nachteil, daß die Feder als Gummiband ausgebildet ist.
Infolge von Ermüdungserscheinungen kann das Gummiband reißen, so daß
die Kinderschutzsicherung unbrauchbar wird. Darüber hinaus sind die
elastischen Werkstoffbereiche infolge von Ermüdungserscheinungen im
Material nach einer gewissen Zeit unbrauchbar, so daß die
Kinderschutzsicherung nicht mehr sicher in der Steckeraufnahme der
Steckdose gehaltert ist. Schließlich ist das Schiebeteil selber recht kompakt
aufgeformt.
In der DE-AS 11 18 304 ist eine Kinderschutzsicherung dargestellt. Bei
dieser Kinderschutzsicherung weist das Schiebeteil zwar einen Bereich mit
einer U-förmigen Gestalt auf. Die beiden U-Schenkel dienen jedoch nicht
zur zeitweisen Abdeckung der Kontaktaufnahmen. Sie weisen keine
Aufnahmendurchbrüche für Steckerstifte auf, in die die Steckerstifte
eingreifen zur Bewegung des Schiebeteiles. Darüber hinaus ist die
Rückstellfeder nicht zwischen den beiden Schenkeln des Schiebeteiles
vorgesehen. Eine derartige Kinderschutzsicherung ist bereits gattungsfremd,
da sie eine Bauart beinhaltet, bei der die Steckerstifte gegen eine Keilfläche
geführt werden, um eine Verschiebung der Schiebeteiles zu erreichen.
Darüber hinaus ist aus dieser Entgegenhaltung auch nicht zu entnehmen, wie
eine Befestigung innerhalb der Steckdose erfolgen soll. Vielmehr ist die
Kinderschutzsicherung als Teil der Steckdose selber ausgebildet.
Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs genannte Kinderschutzsicherung
so zu gestalten, daß sie bei kostengünstiger Herstellung überaus sicher in
ihrer Funktion ist und fest in die Steckeraufnahme einer Steckdose halterbar
ist.
Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß das Schiebeteil in Draufsicht
auf den Träger U-förmig gestaltet ist, daß die beiden Schenkel des U-
förmigen Schiebeteils jeweils einen Kreisdurchbruch aufweisen und daß das
freie Ende der Schenkel die Sperrvorsprünge aufweist, daß am Mittelsteg
des U-förmigen Schiebeteiles die vorzugsweise metallische Feder angreift,
hierbei liegt die Feder bereichsweise zwischen den beiden Schenkeln des U-
förmigen Schiebeteiles. Die U-förmige Ausbildung des Schiebeteiles
gestattet eine sichere Abdeckung der Langlochdurchbrüche im Träger, so
daß die eigentlichen Kontaktteile der Steckdose später nicht ungewollt
freiliegen. Die am freien Ende der Schenkel vorgesehenen Sperrvorsprünge
erlauben schon bei einer leichten Drehbewegung des Schiebeteiles eine
Sperrung des Schiebeteiles in seiner Längsbewegung, da sie schnell mit den
entsprechenden Gegenvorsprüngen in Verbindung treten können. Der
Mittelsteg des Schiebeteils stellt sicher, daß lediglich, wenn gemeinsam die
beiden Kreisdurchbrüche des Schiebeteiles belastet werden, eine genaue
Längsverschiebung des Schiebeteils erfolgt. Erfolgt dahingegen eine
einseitige Belastung, so erfolgt sofort, unterstützt durch die Angriffsstelle
am Mittelsteg der Feder, eine Drehbewegung des Schiebeteils, wodurch die
Sperrvorsprünge mit Gegenvorsprüngen die Längsbewegung des
Schiebeteils verhindert wird. Die bereichsweise Anordnung der
Rückstellfeder zwischen den beiden Schenkeln erlaubt eine sichere
Unterbringung und Halterung der Feder, zum anderen eine platzsparende
Bauart.
Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Feder als
hutförmige Blattfeder ausgebildet. Diese erlaubt, daß eine genaue
Anordnung der Feder zwischen den beiden Schenkeln des Schiebeteiles
möglich ist. Vorteilhafterweise ist die hutprofilartige Feder mit ihrer Mitte
am Mittelsteg des Schiebers festgelegt, während die beiden Federenden an
dem Träger angreifen, so daß eine Dreipunktlagerung der Feder gegeben ist,
wodurch zum einen eine sichere Halterung gewährleistet wird, zum anderen
wird die Drehbewegung des Schiebeteiles bei einseitiger Belastung durch
eine solchermaßen festgelegte Feder unterstützt, wobei trotzdem
gewährleistet ist, daß bei beidseitiger Belastung in den Kreisdurchbrüchen
eine sichere Längsverschiebung des Schiebeteiles möglich ist.
Vorteilhafterweise sind zur Festlegung der Mitte der Feder sowie der Enden
Hinterschneidungen am Schiebeteil bzw. Träger vorgesehen, in die die
Blattfeder sicher befestigbar ist.
Um eine sichere Führung bei der Längsbewegung des Schiebeteiles zu
erzielen, empfiehlt es sich, daß an wenigstens einer Längsseite der beiden
Schenkel ein Führungsvorsprung vorgesehen ist, der in eine
Hinterschneidungsnut am Träger eingreift. Hierdurch ergibt sich zum einen
eine sichere Schiebebewegung, zum anderen auch eine sichere Halterung
des Schiebeteils an dem Träger, wobei hier zu bemerken ist, daß Schiebeteil
und Führungsvorsprung mit Spiel in die Aufnahme und die
Hinterschneidungsnut einsetzbar ist, um so dem Schiebeteil auch eine kleine
Drehbewegung von beiden Seiten der Längsrichtung aus zu gestatten, damit
die Längsbewegung im Bedarfsfall sicher gesperrt werden kann, da auf
jeden Fall einer der Sperrvorsprünge mit dem entsprechenden
Gegenvorsprung in Verbindung treten kann.
Vorteilhafterweise ist das Schiebeteil an seinen in Bewegungsrichtung
liegenden Kanten abgerundet, um so etwaige Unebenheiten in der Aufnahme
oder auf dem Boden der Steckeraufnahme der Steckdose ausgleichen zu
können, ohne daß durch eine scharfe Kante die Bewegung des Schiebeteiles
gestoppt wird.
Hierbei ist es günstig, wenn die Dicke des Schiebeteiles kleiner als die
Höhe der Aufnahme des Trägers ist, um so auf jeden Fall eine sichere
Bewegung des Schiebeteiles in der Aufnahme des Trägers zu gewährleisten.
Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind außerhalb
der Aufnahme für das Schiebeteil am Träger Flächen zur Halterung einer
Klebeschicht vorgesehen. Durch diese Fläche kann, wenn von einem
Benutzer gewünscht, entweder eine Folie mit einer Klebeschicht angebracht
werden oder unmittelbar kurz vor dem Einsetzen in die
Schutzkontaktsteckdose ein Klebstoff.
Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Träger
einen weiteren Kreisdurchbruch auf, der in die Aufnahme mündet und der so
angeordnet ist, daß er in der zweiten Endstellung des Schiebeteiles
zwischen den beiden Schenkeln liegt und zwischen den Schenkeln der
Hutfeder. Durch eine solchermaßen gestaltete Ausbildung ist es möglich,
die Kindersicherung auch bei weiteren Schutzkontaktsteckdosen zu
verwenden, da nunmehr über die besondere Gestaltung der Feder sowie des
Schiebeteiles, der bei verschiedenen Schutzkontaktsteckdosen vorgesehene
Erdungsstift, sicher in den Kreisdurchbruch eine Aufnahme findet.
Trotzdem wird gewährleistet, daß dieser Stift die Funktion des Schiebeteils
und die Feder nicht behindert. Günstigerweise ist bei diesem
Ausführungsbeispiel dieser Kreisdurchbruch in der Aufnahme von
elastischen Kragenteilen umgeben. Hierdurch wird sichergestellt, daß die
Kindersicherung über die Kragenteile und den Erdungsstift sicher gegen ein
unbeabsichtigtes Herausziehen gehaltert ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die zur Halterung des Trägers
dienenden in Nuten einer Steckdose eingreifenden Werkstoffbereiche in sich
verformbar. Durch diese Maßnahmen ist eine sichere reibschlüssige
Halterung auch nach längerer Zeit noch gewährleistet. Vorteilhafterweise
sind die Werkstoffbereiche mit wenigstens einer scharfen Kante versehen,
die bei der Einsatzbewegung des Trägers zurückfedert und beim
Herausziehen des Trägers sich auffedert, wodurch der Sitz des Trägers in
der Steckeraufnahme der Steckdose noch verbessert wird. Hierbei empfiehlt
es sich, daß die Werkstoffbereiche über einen dünnen Steg mit dem Träger
verbunden sind, um so sie möglichst bewegbar zu halten, damit sie
einerseits leicht zurückfedern können, wenn der Träger in die
Steckdosenaufnahme eingeführt wird, andererseits eine
Herausziehbewegung des Trägers oder verhindert wird.
Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung weisen die
Werkstoffbereiche in Seitensicht eine V-Form auf. Hierbei sind die beiden
Schenkel an ihrem freien Ende über einen Federstift miteinander verbunden,
wodurch die Auffederungsbewegung der V-förmigen Schenkel bei einem
Herausziehen verstärkt wird, da der Federsteg selber die Federkraft der
Schenkel erhöht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren
Ausführungsbeispielen dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 die Unteransicht einer Kindersicherung, bei der
das Schiebeteil in der einen Endstellung ist,
Fig. 2 die Seitenansicht der Kindersicherung,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Kindersicherung nach
Fig. 1 nach der Linie IV-IV,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Kindersicherung nach
Fig. 1 gemäß der Linie V-V,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 1,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Schiebeteiles,
Fig. 8 eine Draufsicht auf einen Werkstoffbereich, der
zur Halterung des Trägers einer Steckeraufnahme
dient,
Fig. 9 eine Unteransicht der Kindersicherung in einer
zweiten Stellung des Schiebeteiles,
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Kindersicherung,
Fig. 11, 12, 13, 14, 16, 18 eine Draufsicht auf die
zur Halterung des Trägers in
einer Steckeraufnahme dienenden
Haltebereiche,
Fig. 15 eine Seitenansicht eines Werkstoffbereiches nach
Fig. 14,
Fig. 17 eine Seitenansicht des Werkstoffbereichs nach
Fig. 16,
Fig. 19, 20 und 21 verschiedene Werkstoffbereiche in
Seitenansicht am Träger.
In den Zeichnungen ist die Kindersicherung mit 30 bezeichnet. Sie besteht
aus einem plattenförmigen Träger 31, einem Schiebeteil 32 und einer Feder
33, vorzugsweise aus einer einzigen Feder.
Befestigt wird die Kinderdose in der Steckeraufnahme einer
Schutzkontaktsteckdose über an zwei gegenüberliegenden Seiten
vorgesehenen Werkstoffbereichen, die in Nuten der Steckeraufnahme
eingreifen. Diese Werkstoffbereiche 34 haltern die Kindersicherung
reibschlüssig in der Steckeraufnahme.
Wie aus Fig. 10 zu erkennen ist, weist die Oberseite des Trägers zwei
Langlochdurchbrüche 35 auf, die parallel zueinander liegen, wobei der
Abstand der Durchbrüche dem Abstand der Stifte eines Steckers
entsprechen, darüber hinaus ist ein Kreisdurchbruch 36 vorgesehen, der zur
Aufnahme eines runden Erdungsstiftes vorgesehen ist, der in verschiedenen
Schutzkontaktsteckdosen angeordnet ist. Weiterhin ist der Fig. 10 noch zu
entnehmen, daß an den zwei gegenüberliegenden Seiten
Rechteckausnehmungen 37 angeordnet sind. Diese Ausnehmungen dienen
zur Aufnahme von Erdungsbügeln, die in den üblichen
Schutzkontaktsteckdosen vorhanden sind.
Wie beispielsweise aus Fig. 3 zu erkennen ist, weist der Träger an seiner
Unterseite eine Aufnahme 38 auf. In diese Aufnahme findet das Schiebeteil
32 Platz. Das Schiebeteil selber ist U-förmig gestaltet mit einem Mittelsteg
39 und zwei Seitenschenkeln 40. Die Seitenschenkel weisen im Bereich des
Mittelsteges 39 Kreisdurchbrüche 41 auf, deren Größe etwa dem
Durchmesser von Steckerstiften entspricht.
An ihrem freien Ende 42 tragen die Schenkel 40 Sperrvorsprünge 43, die an
beiden Seiten eines jeden Schenkels vorgesehen sind. Diese
Sperrvorsprünge arbeiten mit Gegenvorsprüngen 44 zusammen, die am
Träger 31 angeordnet sind.
Es sei hier erwähnt, daß an den beiden Außenseiten der Schenkel 40 jeweils
ein Führungsvorsprung 45 vorgesehen ist. Dieser greift in eine nutenförmige
Hinterschneidung 46 am Träger, so daß bei einer Längsbewegung des
Schiebeteiles 32 in Fig. 1 gesehen nach unten oder oben eine Führung des
Schiebeteils möglich ist. Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, ist das Schiebeteil
32 mit Spiel in die Aufnahme 38 eingesetzt. Es kann daher eine leichte
Drehbewegung nach beiden Seiten ausführen. Eine solche Drehbewegung
entsteht, wenn beispielsweise der Kreisdurchbruch 41 nur eines Schenkels
belastet wird. Hierdurch dreht sich das Schiebeteil 32 dann so weit, daß der
Sperrvorsprung 43 mit einem Gegenvorsprung 44 in Verbindung treten
kann. Wird der andere Kreisdurchbruch belastet, so dreht sich das
Schiebeteil entsprechend nach der anderen Richtung. Auf jeden Fall ist aber
sichergestellt, daß bei nur einer einseitigen Belastung eines
Kreisdurchbruches 41 eine Schiebebewegung des Schiebeteils 32 nicht
möglich ist.
Werden beide Kreisdurchbrüche 41 gleichmäßig über einen Stecker belastet,
so führt das Schiebeteil eine Längsbewegung aus in die in Fig. 9 gezeigte
Stellung. In dieser Stellung fluchten die Kreisdurchbrüche mit in der
Steckdose liegenden Kontaktaufnahmen für die Steckerstifte.
Sobald der Stecker aus der Steckdose und somit vom Träger 31 gezogen
wird, wird das Schiebeteil in seine in Fig. 1 gezeigte Stellung
zurückgeschoben, mit anderen Worten, die Kontaktaufnahmen der Steckdose
sind verschlossen und können insoweit nicht unbeabsichtigt, beispielsweise
von Kindern, berührt werden.
Die Feder 33 ist gemäß der Fig. 1 in Unteransicht hutartig gestaltet mit
einem mittleren U-förmigen Teil 47, an dessen freien Ende sich der Hutrand
48 fortsetzt.
Gelagert ist die Feder zum einen dadurch, daß die beiden Enden des
Hutrandes eine Hinterschneidung 50 am Träger 31 hintergreifen, wie Fig. 1
zeigt, während der Mittelsteg des U-Teiles der Feder eine Hinterschneidung
49 am Mittelsteg 39 des Schiebeteils hintergreift. Das Hintergreifen des
Mittelsteges kann in Fig. 3 gesehen werden, während das Hintergreifen des
Hutrandes in Fig. 6 dargestellt ist.
Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, liegt in der einen Endstellung des
Schiebeteils der U-Teil 47 der Feder 33 derart, daß ihre beiden Schenkel
leicht zueinander geneigt verlaufen.
In der zweiten in Fig. 9 dargestellten Endstellung des Schiebeteiles ist die
Feder gespannt. Die beiden Schenkel des U-Teiles 47 federn leicht
auseinander, zugleich beult sich der Hutrand 48 nach unten hin aus, so daß
das freie Ende 42 der Schenkel 40 in dieser Ausbeulung Platz finden, vergl.
Fig. 9.
Wie aus Fig. 1, 9 und 10 hervorgeht, trägt der Träger 31 einen
Kreisdurchbruch 36, der für den Erdungsstift einer Steckdose vorgesehen
ist. Dieser Kreisdurchbruch ist auf der in der Aufnahme 38 liegenden Seite
von einem federnden Kragenteil 51 umgeben und zwar derart, daß, sobald
der Erdungsstift in den Kreisdurchbruch eingeführt ist, eine reibschlüssige
Halterung stattfindet, wenn der Träger auf dem Boden der Steckdose
angelangt ist. Zur Federung ist der Kragenteil 51 in zwei Abschnitte
unterteilt, die ihrerseits selbständig federnd ausgebildet sind.
Nachzutragen bleibt noch, daß die Aufnahme 38 des Trägers 31 eine Höhe
aufweist, die gleich oder größer der Dicke des Schiebeteiles 32 ist.
Weiterhin bleibt noch nachzutragen, daß das Schiebeteil 32 an ihren Kanten
52 leicht abgerundet ist. Diese Kanten liegen unmittelbar dem
Steckdosenboden gegenüber. Die abgerundeten Kanten sollen dann
verhindern, daß in einer Schiebebewegung das Schiebeteil hängenbleibt.
Gehaltert in der Steckdose wird der Träger 31 üblicherweise über die
Werkstoffbereiche 34, die unterschiedlich gestaltet sein können. In Fig. 2
weisen diese Werkstücke eine V-förmige Gestalt auf. Hierbei ist die V-
förmige Anordnung so gewählt, daß bei einer Einführung in die
Steckeraufnahme der Steckdose die beiden V-Schenkel zueinander sich
bewegen können. Bei einer Herausziehbewegung hingegen wirken die freien
Enden des V′s mit einer Sperrkante 53 an den Seitenwänden der Nut, die
sich in der Steckeraufnahme befindet, so daß ein Herausziehen kaum oder
nur unter Zerstörung der Kindersicherung möglich ist.
Um die Federwirkung des V′s zu erhöhen, ist, wie in Fig. 8 dargestellt, die
V-Öffnung mit einem Federsteg 54 versehen, wodurch die Federwirkung
wesentlich erhöht wird, so daß selbst nach längerer Zeit die V-Schenkel ihre
Federwirkung beibehalten.
Es sei hier noch bemerkt, daß, wie aus Fig. 4 und 8 hervorgeht, der V-
förmige Werkstoffbereich 34 über einen Steg 55 mit dem Träger 31
verbunden ist, wodurch der Werkstoffbereich noch besser verformbar ist.
Die Werkstoffbereiche können unterschiedlich ausgebildet sein. In Fig. 11
sind zwei federnde Arme 56 vorgesehen, die wiederum mit Sperrkanten 53
ausgebildet sind.
Bei den Ausführungen nach Fig. 12, 13 und 18 und 19 werden die
Werkstoffbereiche in sich verformt, so daß sie dann reibschlüssig in der Nut
der Steckeraufnahme angeordnet sind.
Bei den Ausführungen nach Fig. 14 und 15 sind, wie bereits erwähnt,
besondere Federschenkel vorgesehen. In diesem Falle wieder eine V-
förmige Feder. In Fig. 16 und 17 ist der Werkstoffbereich aus einem
plattenförmigen Teil vorgesehen, der so angeordnet ist und über den Steg 55
drehbar ist, daß beim Einsetzen die Sperrkante 53 zurückweicht. Beim
Herausziehen dreht sich jedoch das Plattenteil zurück, so daß die
Sperrkante voll wirksam wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 20 und 21 sind wieder Federarme
vorgesehen. Diese greifen jedoch auf dem Boden der Nut in der
Steckeraufnahme ein. Diese Arme sind wiederum mit einer Sperrkante
ausgerüstet, so daß auch hier eine Herausziehbewegung kaum möglich ist,
während durch das Zurückweichen der Einführbewegung die Arme nicht
störend hervorstehen.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine
beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf
beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und
Anwendungen möglich. So könnte beispielsweise der Bereich über dem
Mittelsteg 89 des U-förmigen Schiebeteils am Träger voll ausgefüllt sein,
so daß dort dann die entstehende Fläche, strichpunktiert in Fig. 1
angedeutet, zur Aufnahme einer Klebeschicht verwendet werden könnte.
Durch diese Klebeschicht fände eine zusätzliche Halterung des Trägers in
der Steckdose statt. Statt der Klebeschicht könnte auch unmittelbar
Klebstoff verwendet werden.
Claims (15)
1. Kinderschutzsicherung mit einem plattenartigen Träger, der zwei parallel
zueinanderliegende Langlochdurchbrüche aufweist und in dem auf einer
Stirnseite eine Aufnahme eingelassen ist, mit einem in der Aufnahme
längsbewegbar gelagerten Schiebeteil, das zwischen zwei Endstellungen
bewegbar ist und das die beiden Langlochdurchbrüche bereichsweise
abdeckt, hierbei weist das Schiebeteil zwei Kreisdurchbrüche auf, die
unter den Langlochdurchbrüchen des Trägers liegen, und mit einer Feder,
die das Schiebeteil nach der einen Endstellung hin belastet, wobei das
Schiebeteil mit Sperrvorsprüngen versehen ist, die bei einer
Drehbewegung des Schiebeteils an Gegenvorsprüngen des Trägers zur
Anlage kommt und eine Längsbewegung des Schiebeteils sperren, hierbei
sind Träger, Schiebeteil und Feder aneinander befestigt und in eine
elektrische Schutzkontaktsteckdose nachträglich einsetzbar und über am
Träger vorgesehene Werkstoffbereiche in einer Steckeraufnahme einer
Schutzkontaktsteckdose zumindest reibschlüssig halterbar,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schiebeteil (32) in Draufsicht auf den Träger (31) U-förmig
gestaltet ist, daß die beiden Schenkel (40) des U-förmigen Schiebeteiles
(32) jeweils den Kreisdurchbruch (41) aufweisen, daß das freie Ende
(42) des Schenkels (40) die Sperrvorsprünge (43) aufweisen und daß am
Mittelsteg (39) des U-förmigen Schiebeteils (32) die vorzugsweise
metallische Feder (33) angreift, hierbei liegt zwischen den beiden
Schenkeln (40) bereichsweise die Feder (33).
2. Kinderschutzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (33) als hutförmige Blattfeder ausgebildet ist.
3. Kinderschutzsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die hutprofilartig ausgebildete Feder mit ihrer Mitte am Mittelsteg
(39) des Schiebeteils (32) festgelegt ist, während die beiden Randenden
an dem Träger (31) angreift.
4. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Festlegung der Mitte der Feder (33) sowie der
Enden (48) Hinterschneidungen (49, 50) am Schiebeteil (32) bzw. Träger
(31) vorgesehen sind.
5. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an wenigstens einer Längsseite der beiden Schenkel
(40) ein Führungsvorsprung (45) vorgesehen ist, daß in eine
Hinterschneidungsnut (46) am Träger (31) eingreift.
6. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes freie Ende (42) der Schenkel (40) mit zwei
Sperrvorsprüngen (43) versehen sind.
7. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schiebeteil (32) an seinen in
Bewegungsrichtung liegenden Kanten (52) abgerundet ist.
8. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dicke des Schiebeteils (32) kleiner als die Höhe
der Aufnahme (38) des Trägers (31) ist.
9. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß außerhalb der Aufnahme (38) für das Schiebeteil
(32) am Träger (31) Flächen (57) zur Halterung einer Klebeschicht
vorgesehen sind.
10. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Träger (31) einen weiteren Kreisdurchbruch
(36) aufweist, der so angeordnet ist, daß er in der zweiten Endstellung
des Schiebeteiles (32) zwischen deren beiden Schenkeln (40) liegt und
zwischen den Schenkeln (47) der Hutfeder (33).
11. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kreisdurchbruch (36) in der Aufnahme (38)
von elastischen Kragenteilen (51) umgeben ist.
12. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die zur Halterung des Trägers (31) dienenden in
Nuten einer Steckdose eingreifen Werkstoffbereiche (34) in sich
verformbar sind.
13. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkstoffbereiche (34) mit wenigstens einer
scharfen Kante (53) versehen sind, die bei der Einsetzbewegung des
Trägers (31) in die Steckdose zurückfedert und beim Herausziehen
auffedert.
14. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkstoffbereiche (34) über einen dünnen
Steg (55) mit dem Träger (31) verbunden sind.
15. Kindersicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkstoffbereiche (34) in Seitenansicht eine
V-Form aufweisen, hierbei sind die beiden Schenkel an ihrem freien
Ende über einen Federsteg (54) miteinander verbunden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19934336931 DE4336931C2 (de) | 1993-10-29 | 1993-10-29 | In eine elektrische Schutzkontaktsteckdose nachträglich einsetzbare Kinderschutzsicherung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19934336931 DE4336931C2 (de) | 1993-10-29 | 1993-10-29 | In eine elektrische Schutzkontaktsteckdose nachträglich einsetzbare Kinderschutzsicherung |
Publications (2)
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| DE4336931A1 DE4336931A1 (de) | 1995-05-18 |
| DE4336931C2 true DE4336931C2 (de) | 1995-11-23 |
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE4336931C2 (de) |
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1993
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