DE433681C - Vorrichtung zum Abscheiden von Kautschuk - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheiden von Kautschuk

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DE433681C
DE433681C DET28638D DET0028638D DE433681C DE 433681 C DE433681 C DE 433681C DE T28638 D DET28638 D DE T28638D DE T0028638 D DET0028638 D DE T0028638D DE 433681 C DE433681 C DE 433681C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • B29B13/06Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by drying
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden von Kautschuk. Nach bekannten Zerstäubungstrockenmethoden wird die Kautschukmilch in einem lotrechten Trockenschacht durch Zerstäuberdüsen in einen feinen I\;ebel zerstäubt, aus welchem die darin enthaltenen flüssigen Bestandteile durch einen auf den Nebel aufströmenden erhitzten Luft- oder Gasstrom verdampft «-erden. Die Feuchtigkeit wird von der Luft aufgenommen, und die aufgetrockneten Kautschukkügelchen werden in dem Trockenluftstrom weitergeführt und dadurch zur Ausscheidung gebracht, daß man den Luftstrom in große Kammern leitet, die miteinander in Verbindung stehen. In diesen Kammern wird dem Luftstrom nur in einer Richtung eine zwangläufige Bewegung gegeben und die Geschwindigkeit des Luftstromes durch die Größe der Kammern derart vermindert, daß die getrockneten Kautschukteilchen aus dem Trockenluftstrom herabfallen und sich am Boden der Kammern absetzen, von dem sie dann gesammelt werden. Die außerordentlich kleinen trockenen Kautschukkügelchen können aber auf diese Weise nicht alle zurückgehalten -werden. Ein großer Teil wird in dem aus der Kammer austretenden Luftstrom mit fortgeführt. In den Austrittsöffnungen dieser Kammern hat man auch noch besondere Ausscheider eingebaut, ähnlich den Transportschnecken, bei denen der Luftstrom aber auch nur in einer Richtung geführt wird und bei denen sich die feinsten Teilchen an den Wänden absetzen sollen. Aber alle diese Vorrichtungen nehmen einen außerordentlich großen Raum ein und arbeiten daher äußerst unwirtschaftlich, da sie die kleinen Kautschukteilchen nicht restlos zurückhalten können.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist dagegen die große natürliche Klebkraft der trockenen Kautschukkügelchen ausgenutzt worden, um in einer kleinen Vorrichtung eine vollkommene Ausscheidung der trockenen Kautschukkügelchen aus dem Trockenluftstroine zu erreichen; dadurch wird die Trocknung erst wirtschaftlich gestaltet. Es wurde gefunden, daß man eine bedeutend bessere, fast restlose Ausscheidung der trockenen Kautschukkügelchen erreichen kann, wenn man den Trockenluftstrom teilt und die getrennten Teile wieder zusammenstoßen läßt. Hierbei prallen die kleinen Kautschukkügelclien aufeinander und haften durch die natürliche Klebkraft aneinander fest, immer größere Kügelchen bildend. Dies wird öfters wiederholt, bis die Kügelchen so schwer geworden sind, daß sie durch die eigene Schwere schnell und restlos aus dem Luftstrom herausfallen, so daß die austretende Luft vollkommen frei von festen, trockenen Kautschukkügelchen ist.
  • Die Vorrichtung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen Vertikalschnitt, Abb.2 einen wagerechten Querschnitt und Abb. 3 die gesamte Anlage. Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse A, in dem einzelne Abteilungen B und C, die auch andere Grundrißformen, wie angedeutet, haben können, eingebaut sind. In diesen Abteilungen sind Leitbleche D, E' und E2 angeordnet, durch welche der Luftstrom zwangläufig geteilt und wieder zusammengeführt wird. An die Abteilungen schließe-l sich die Sammelräume F' und F= mit dem Luftaustritt TI an. Die Abteilungen B und C und die Sammelräume F' und F2 lassen sich durch Reinigungstüren G reinigen. Während das Trocknen des Kautschuks kontinuierlich geschehen kann, muß man das Material mit Unterbrechung sammeln und zu diesem Zwecke mindestens zwei Abteilungen vorsehen, .die man mit Klappen I zwecks Reinigung abschalten kann. Um die Stärke des Zusammenstoßes der getrennten Luftströme noch zu erhöhen, kann man zwischen den LeitblechenE' und E2 Luftdüsen K anordnen, durch «-elche zweckmäßig erhitzte Luft eingeblasen wird. Hierdurch «-erden auch größere Kautschukkügelchen im Luftstrome schwebend erhalten und bei dem nachfolgenden Zusammenstoß zu noch größeren zusammengeballt, so claß eine schnellere Ausscheidung stattfindet.
  • DieArbeitsweise der in Abb.3 schematisch dargestellten Vorrichtung ist folgende: Im Trockenschacht i wird durch eine Zerstäuberdüse 2 die Kautschukmilch in einen feinen Flüssigkeitsnebel zerstäubt. Auf diesen wird Luft oder ein anderes gasförmiges Trockenmittel, welches im Lufterhitzer 3 erhitzt worden ist, durch den Ventilator .4 aufgeblasen. Dadurch wird die Feuchtigkeit aus der Kautschukmilch verdampft, die Luft nimmt diese auf und dient zugleich a15 Transportmittel für die trockenen Kautschukkügelchen. Sie wird sodann über die Leitklappe 5 in den Sammler 6 geleitet und durch das Leitblech 7 in zwei Teile geteilt, die durch die Leitbleche 8 und 9 wieder zusammengeführt werden. Bei dem Zusammenstoß der geteilten Luftströme prallen die darin schwebenden Kautschukkügelchen aneinander und bilden fest zusammenhaftend größere Kügelchen. Um die Stsrke des Zusammenstoßes zu erhöhen, wird durch die Luftdüsen io erhitzte, komprimierte Luft eingeblasen. Durch das Leitblech i i und die Leitbleche 12 und 13 wird der Luftstrom wieder getrennt und zusammengeführt, wobei die Kautschukkügelchen wieder gegeneinanderprallen und zusammenkleben. Auch hier wird die Stärke des Zusammenstoßes wiederum durch die Luftdüse 14 erhöht. So wird der Luftstrom des öfteren geteilt und wieder zusammengeführt, bis sich Kautschukkügelchen gebildet haben, die infolge ihrer Schwere im Sammelraum 15 leicht züi Boden fallen. Die mit Feuchtigkeit zum Teil gesättigte Luft tritt dann vollkommen frei von Kautschukteilchen durch die Austrittsöffnung 16 ins Freie aus. Nachdem der Sam.nielraum 15 mit Kautschukkügelchen gefüllt ist, wird durch Umlegen des Leitbleches 5 der Sammler 6 geschlossen und der Sammler 17 geöffnet. Das Material wird sodann durch Reinigungstüren 18 aus dein Sammler 6 entfernt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSpRüci3E: i. Vorrichtung zum Abscheiden von Kautschuk, der nach einem der bekannten Zerstäubungstrockenverfahren aus Kautschukinilch gewonnen ist, aus dem trocknenden Luftstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom durch entsprechende Leitflächen in mehrere Teile zerteilt wird, die gegeneinandergeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Leitflächen Luftdüsen angeordnet sind, durch welche koniprimierte Luft in gleicher oder entgegengesetzter Richtung zum Trockenluftstrom eingeblasen wird.
DET28638D 1924-03-16 1924-03-16 Vorrichtung zum Abscheiden von Kautschuk Expired DE433681C (de)

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DE433681C true DE433681C (de) 1926-09-10

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DE (1) DE433681C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120111B (de) * 1953-12-28 1961-12-21 Rubber Latex Poeder Cie N V Verfahren zur Gewinnung des in Latex enthaltenen Kautschuks

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1120111B (de) * 1953-12-28 1961-12-21 Rubber Latex Poeder Cie N V Verfahren zur Gewinnung des in Latex enthaltenen Kautschuks

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