DE433678C - Stellvorrichtung fuer Lichtreflektoren zu aerztlichen, insbesondere zahnaerztlichen Untersuchungszwecken - Google Patents

Stellvorrichtung fuer Lichtreflektoren zu aerztlichen, insbesondere zahnaerztlichen Untersuchungszwecken

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DE433678C
DE433678C DEL64441D DEL0064441D DE433678C DE 433678 C DE433678 C DE 433678C DE L64441 D DEL64441 D DE L64441D DE L0064441 D DEL0064441 D DE L0064441D DE 433678 C DE433678 C DE 433678C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Stellvorrichtung für Lichtreflektoren zu ärztlichen, insbesondere zahnärztlichen Untersuchungszwecken. Die Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung für Lichtreflektoren zu ärztlichen, insbesondere zahnärztlichen Untersuchungszwecken und besteht darin, daß mehrere radial von einem Mittelpunkt ausgehende Tragarme für die Lichtreflektoren durch geeignete, an den Tragarmen geführte, vom Mittelpunkt aus mechanisch gemeinsam bewegbare Stellorgane gleichzeitig derart winklig verstellbar sind, daß sich das Licht aller Lampen auf eine und dieselbe Stelle vereinigen läßt. Innerhalb der hohlen Tragarme lassen sich bewegliche Stehschieber durch einen Kegel, mit dem sie durch Federn in Berührung gehalten werden, gemeinsam umstellen. Innerhalb der hohlen Tragarme können auch durch Kegelräder o. dgl. miteinander in Verbindung stehende drehbare Wellen mit Schraubenwindungen in schraubenmtttterartige Stellriegel eingreifen. Die Winkelverstellung der Reflektoren kann derart erfolgen, daß die Stellschieber und Stehriegel mittels Zapfen in an den Reflektorgehäusen vorgesehene schräge Schlitze eingreifen. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Tragarme an ihrem Mittelpunkt durch ein Doppelgelenk derart an einem festen Halter gelagert sind, daß die Tragarme beliebig verstellbar sind.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i eine Vorderansicht des Erfindungsgegenstandes mit vier Lampen, Abb. a eine vergrößerte Seitenansicht der Abb. i, teilweise geschnitten, Abb. 3 die Stellvorrichtung im Mittelpunkt zur gemeinsamen Verstellung der Reflektoren, Abb. 4. das Universalgelenk, durch welches die Tragarme mit einem festen Halter in Verbindung stehen. Abb. 5 entspricht der Abb. 2, aber in anderer Ausführungsform, und Abb.6 zeigt eine Teilansicht dieser Ausführungsform im rechten Winkel zu Abb. 5. Gemäß den Abb. i bis .4 ist io ein röhrenförmiger Ständer, in welchem ein zylindrischer Halter i i von beliebiger Länge in senkrechter Richtung verstellbar ist. Vorteilhaft reicht derselbe beispielsweise bis zum Sitze eines zahnärztlichen Operationsstuhls. Das obere Ende des Halters i i ist bei 12 rechtwinklig abgebogen. Das abgebogene Ende trägt einen Bügel 13, zwischen dessen parallelen Armen 14 Scheiben 15 aus Fiber vorgesehen sind, die das Auge 16 eines Verbindungsstückes 17 umfassen. Das entgegengesetzte Ende des Verbindungsstückes wird durch ein rechtwinklig zum ersten Auge angeordnetes Auge 18 gebildet, an welches ein Bügel i9 eines röhrenförmigen Gliedes 2o angreift. Zwischen dem Bügel i9 und dem Auge 18 sind wieder Scheiben aus Fiber eingeschaltet. Die Bügel 13 und i9 und die Augen 16 und 18 stehen durch Gelenkbolzen 21 miteinander in Verbindung. Das röhrenförmige Glied 2o ist an seinem äußeren Ende offen, und in der Bohrung des Gliedes ist ein Stift 22 drehbar. Das Glied 2o ist außerdem mit einem es berührenden Stift 23 versehen, der teilweise von einer ringförmigen Nut 24 umfaßt wird, die in den Stift 22 eingelassen ist. Durch diese Ausführung wird es ermöglicht, den Stift 22 zu drehen, ohne denselben von dem röhrenförmigen Gliede 2o abzunehmen. Gemäß der beschriebenen Vorrichtung erfolgt eine seitliche und senkrechte Schwenkung unter Vermittlung des Gliedes 17, wogegen eine kreisförmige Einstellung mittels des im röhrenförmigen Halter drehbaren Stiftes 22 erfolgt.
  • Der im erwähnten Sinne drehbare sowie seitlich und senkrecht verstellbare Lampenhalter geht von einer Platte 25 aus, die mit dem Stift 22 verbunden ist. Die Platte 25 ist abnehmbar an einem Gehäuse 26 von rechteckigem Querschnitt befestigt. An den Seitenflächen des Gehäuses sind Muffen mit äußeren Gewinden 27 und achsialen Bohrungen 28 angeschlossen. Die Vorderwand des Gehäuses 26 weist eine ähnliche Muffe 29 auf, in deren Bohrung 30 eine Stellschraube 31 eingreift, die sich bei einer Drehung achsial bewegt. Die Stellschraube 31 trägt an ihrem inneren Ende einen Kegel 32 und an ihrem äußeren Ende ein Kettenrad 33.
  • Jeder der Fortsätze 27 trägt einen röhrenförmigen Tragarm 34, der an seinem angrenzenden Ende Innengewinde aufweist, mittels welchem er an einer -.,%Zuffe 27 angeschraubt ist. Das äußere Ende jedes Tragarmes endet in einem Ring 35, von welchem ein Bügel 36 ausgeht. Zwischen den Armen des Bügels 36 ist das Gehäuse 37 einer Sammellinse 38 drehbar gelagert. Das Gehäuse 37 trägt an dem der Linse entgegengesetzten Ende eine Fassung 39 für eine elektrische Lampe. Aus der parallelen Stellung der Reflektorgehäuse gemäß Abb. z werden die Reflektoren durch Stellorgane gleichzeitig und winklig zueinander verstellt, so daß das Licht aller Lampen auf irgendeinen gewünschten Punkt vereinigt werden kann. Das Stellorgan besteht aus einem an der Außenfläche eines Gehäuses 37 befestigten Fortsatz 40, der zwischen den Armen des Bügels 36 liegt. Der radial stehende Teil 41 des Fortsatzes verläuft in der Längsrichtung des Reflektorgehäuses und weist parallele Schlitze 42 auf, die zur Achse des Reflektorgehäuses geneigt sind.
  • Durch einen Tragarm 34 erstreckt sich in achsialer Richtung eine nachgiebig gelagerte verstellbare Stange 43, die in der Bohrung 28 verschiebbar ist und deren abgerundetes Ende 44 mit der Oberfläche des Kegels 32 in Berührung steht. Das entgegengesetzte Ende der Stange 43 trägt ein Verbindungsstück 45, das miteinander entgegengesetzten Stiften 46 in die Schlitze 42 der beiden zueinander parallelen Teile 41 eingreift. Die Stange 43 wird durch eine Feder 47 in ständiger Berührung mit dem Kegel 32 gehalten. Das eine Ende der Feder 47 liegt gegen eine Scheibe 48 an, die an dem äußeren, mit Gewinde versehenen Ende des Armes 34 vorgesehen ist, während das andere Ende der Feder 47 an eine Scheibe 49 angreift, die an der Stange 43 befestigt ist. Wenn die Reflektorgehäuse 37, wie aus Abb. 2 ersichtlich, parallel zueinander gerichtet sind, liegen die Stifte 47 in den tieferen Enden der Schlitze 42. Wird der Kegel 32 nach außen bewegt, so verschieben sich die Stangen 43 in der Richtung nach dem Mittelpunkt des Gehäuses 26, und infolge dieser Verschiebung bewegen sich die Stifte 46 in den Schlitzen 42 aufwärts, so daß die Reflektorgehäuse 37 um ihre Drehpunkte an den Bügeln 36 geschwenkt werden. Da jedes Reflektorgehäuse von demselben Kegel aus bewegt wird und die Federn 47 in gleicher Weise auf die Stangen 43 einwirken, werden alle Lampen in genau gleicher Weise bewegt. Infolge der gleichzeitigen und gleichartigen Verstellung aller Lampen schneiden sich die Achsen derselben in demselben Punkt, an welchem eine von verschiedenen Stellen herrührende und in verschiedenen Richtungen reflektierte Beleuchtung stattfindet.
  • Die Vorrichtung zum Antreiben der Stellvorrichtung von Hand umfaßt einen Kragen 5o, die an irgendeiner der Röhren 34 befestigt wird, und an dem ein Stift 51 ansteht. Der Stift 5i trägt einen an ihm drehbaren Handhebel 52 mit Griff 53. An dem Handhebel grenzt ein Kettenrad 54 an. Die in der gleichen Ebene liegenden Kettenräder 54. und 33 sind durch eine Kette 55 miteinander verbunden. Erfolgt irgendeine Drehung des Handhebels 52, so wird die Schraube 31 achsial bewegt; wobei der Kegel 32 seine Lage ändert. Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß mittels des Handgriffes der ganze drehbare Träger bewegt wird.
  • Die Abb. 5 und 6 veranschaulichen eine andere Ausführung, bei welcher die Verbindungsstücke 4.5 an ihren inneren Enden Innengewinde aufweisen. In diese Innengewinde 57 greifen die mit Gewinde versehenen Enden einer Stange 58 ein, die sich durch die Röhre 3d. erstreckt. Zwei in gleicher Linie liegende Röhren 3.4 stehen durch ein Gehäuse 59 mit Muffenansätzen 35 und einer abnehmbaren seitlichen Deckplatte 6o miteinander in Verbindung. Das Gehäuse 59 trägt zwei weitere in gleicher Linie verlaufende Röhren 3.4, die in einem rechten Winkel zum ersten Röhrenpaar stehen. Die Welle oder Stange 58 hat nur eine drehende Bewegung, und sie trägt innerhalb des Gehäuses 59 ein Kegelrad 61, das mit zwei in gleicher Achse und einander gegenüberliegenden Kegelrädern 62 in Eingriff steht, die auf den Enden zweier Wellen 63 sitzen. Infolge dieser Anordnung werden bei einer Drehung der senkrechten Welle 58 auch die Wellen 63 in Drehung versetzt. Die Welle 58 wird durch eine Handkurbel in Drehung versetzt. Die Kurbelwelle 51' steht senkrecht zur Welle 58, ohne dieselbe zu schneiden. Die Kurbelwelle trägt ein Zahnrad 6q., das mit einem auf der Welle 58 sitzenden Ritzel 65 in Eingriff steht. Das Gehäuse 66 für den Kurbelantrieb kann von beliebiger Ausführung sein. Es ist zweckmäßig das Gehäuse zweiteilig auszuführen und mit Flanschen 67 zu versehen, welche die betreffende Röhre 34 umschließen.
  • Die Handhabung der neuen Stellvorrichtung ist folgende: Sitzt ein Patient eines Zahnarztes auf dem Operationsstuhl mit nach rückwärts geneigten Kopf und geöffneten Mund, so wird die Handkurbel 53 durch den Zahnarzt in Drehung versetzt, bis sich sämtliche von den vier Lampen herrührende Strahlen in einem Punkte vereinigen. Dann wird der ganze drehbare Träger in die gewünschte Lage gedreht und um das Doppelgelenk geschwenkt, bis sich die Lichtstrahlen im Munde des Patienten vereinigen. Es ist klar, daß, da die Lichtstrahlen von verschiedenen Quellen herstammen, die Mundhöhle des Patienten noch beleuchtet bleibt, auch wenn die von einer Lichtquelle herkommenden Strahlen durch irgendein Hindernis aufgehalten werden.
  • Stellvorrichtungen der beschriebenen Art können mittels geeigneter Ständer an Operationsstühlen gelagert werden. Die Lagerung kann an dem Motor- und Saugpumpenständer eines zahnärztlichen Kabinetts oder an dem Arbeitstisch eines Arztes erfolgen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stellvorrichtung für Lichtreflektoren zu ärztlichen, insbesondere zahnärztlichen Untersuchungszwecken, gekennzeichnet durch mehrere radial von einem Mittelpunkt ausgehende Tragarme (3d.) für die Lichtreflektoren, die durch geeignete, an den Tragarmen geführte, vom Mittelpunkt aus mechanisch gemeinsam bewegbare Stellorgane (d.3, 58, 63) gleichzeitig derart winklig verstellbar sind, daß sich das Licht aller Lampen auf eine und dieselbe Stelle vereinigen läßt.
  2. 2. Stellvorrichtung für Lichtreflektoren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Kegel (32), durch den die innerhalb der hohlen Tragarme (34) beweglichen und mit dem Kegel durch Federn (47) in Berührung gehaltenen Stellschieber (-I3, d-5) sich gemeinsam verstellen lassen.
  3. 3. Stellvorrichtung für Lichtreflektoren nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch innerhalb der Hohlarme (3d.) mittels Kegelräder (61, 62) o. dgl. miteinander in Verbindung stehende drehbare Wellen (58, 63), die vermöge Schraubenwindungen (57) in schraubenmutterartige Stellriegel (45) eingreifen.
  4. 4.. Stellvorrichtung für Lichtreflektoren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (d.5) mittels Zapfen (¢6) in schräge, an den Reflektorgehäusen vorgesehene Schlitze (42) eingreifen.
  5. 5. Stellvorrichtung für Lichtreflektoren nach Anspruch i bis .1 ., dadurch gekennzeichnet, daß der aus mehreren radialen Tragarmen (34) gebildete Träger mittels eines Zapfens (22) in der Ebene der Tragarme (3d.) drehbar und mittels eines Doppelgelenks seitlich und senkrecht an einem Halter (i i) schwenkbar ist, der in der Höhenrichtung in einem Hohlständer (i o) verstellbar ist.
DEL64441D 1925-11-07 1925-11-07 Stellvorrichtung fuer Lichtreflektoren zu aerztlichen, insbesondere zahnaerztlichen Untersuchungszwecken Expired DE433678C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032195B (de) * 1954-04-20 1958-06-19 Hueper & Schmidt K G Operationslampe fuer schattenfreie Beleuchtung
DE2548678A1 (de) * 1975-05-28 1976-12-09 Yamada Shadowless Lamp Co Fokussierungsvorrichtung fuer eine aus mehreren leuchten bestehende, schattenfreie und dicht verschlossene beleuchtungseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032195B (de) * 1954-04-20 1958-06-19 Hueper & Schmidt K G Operationslampe fuer schattenfreie Beleuchtung
DE2548678A1 (de) * 1975-05-28 1976-12-09 Yamada Shadowless Lamp Co Fokussierungsvorrichtung fuer eine aus mehreren leuchten bestehende, schattenfreie und dicht verschlossene beleuchtungseinrichtung

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